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Wildschweingebiss

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  • Wildschweingebiss

    Hallo allerseits,

    habe eben mal nachgezählt, und komme beim Wildschwein auf 2x9 Zähne im Unterkiefer und 2x10 Zähne im Oberkiefer:

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ID: 28909

    Kann das stimmen?

    Karies konnte ich trotz unreinen Gebisses auf den ersten Blick keine feststellen ...

    LG,
    Ralph
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

  • #2
    Wildschweinkost, Gebiss, Leistungsfähigkeit

    Hätten auch wir uns von Geburt an lediglich von Wildobst, Pilzen, Kerbtieren, Wildgrün, Mäusen, Wildfisch, Eicheln und Wurzeln (roh)ernährt, so hätte wohl auch jeder von uns das perfekte Gebiss. Das Problem mit Wildschweinkost scheint nur die Leistungsfähigkeit in der Zivilisation zu sein — zumindest, wenn die Wildnisernährung nur wenige Wochen lang (ausschließlich) ausgeübt wird. Bislang hat sich mir noch keine zufriedenstellende Gelegenheit geboten um herauszufinden, ob die stark verminderte Leistungsfähigkeit eher eine Entzugerscheinung (von kulturellen Lebensmitteln) ist oder ob nach längerer (beispielsweise 1½-monatiger) Ausübung die Leistungsfähigkeitsgrad wenigstens teilweise wieder anwächst.

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    • #3
      Zitat von Manfred Beitrag anzeigen
      Das Problem mit Wildschweinkost scheint nur die Leistungsfähigkeit in der Zivilisation zu sein — zumindest, wenn die Wildnisernährung nur wenige Wochen lang (ausschließlich) ausgeübt wird. Bislang hat sich mir noch keine zufriedenstellende Gelegenheit geboten um herauszufinden, ob die stark verminderte Leistungsfähigkeit eher eine Entzugerscheinung (von kulturellen Lebensmitteln) ist oder ob nach längerer (beispielsweise 1½-monatiger) Ausübung die Leistungsfähigkeitsgrad wenigstens teilweise wieder anwächst.
      Auf welche / wessen (verminderte) Leistungsfähigkeit beziehst Du Dich? Auf Deine / unsere?

      LG,
      Ralph
      instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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      • #4
        Hallo Ralph;
        Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
        Auf welche / wessen (verminderte) Leistungsfähigkeit beziehst Du Dich? Auf Deine / unsere?
        Ganz einfach auf die körperliche Leistungsverminderung, die man nach wenigen Tage erlebt, wenn man sich (zumindest hierzulande) von ausschließlich leicht zugänglicher Wildniskost ernährt.

        Durchaus bin (auch) ich bei ausschließlicher Wildniskost nach einige Tage lang erwerbsarbeits-fähig. Aber danach sind selbst für Botendienste zu Fuß oft mühsam und zeit-intensiv. Siehe auf www.urvival.de/n11_10mk17.htm#bewegung (drittletze Überschrift: körperliche Bewegung).

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        • #5
          Zitat von Manfred
          Ganz einfach auf die körperliche Leistungsverminderung, die man nach wenigen Tage erlebt, wenn man sich (zumindest hierzulande) von ausschließlich leicht zugänglicher Wildniskost ernährt.
          Eine "leicht zugängliche" Wildniskost besteht für dich, wenn ich dich richtig verstanden habe, aus Wildobst, Pilzen, Kerbtieren, Wildgrün, Mäusen, Wildfisch, Eicheln und Wurzeln. Zu einer Wildniskost gehören aber auch Nüsse und Fleisch von Wildtieren (Hochwild und Niederwild) oder wie siehst du das? Warum nutzt du diese Quellen nicht? Oder muss es unbedingt "leicht zugängliche" Wildniskost sein? Wobei ich mich frage, ob es wirklich leichter ist, eine Maus zu erlegen als ein Reh oder ein Rebhuhn.


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          • #6
            Zitat von Susanne Beitrag anzeigen
            Wobei ich mich frage, ob es wirklich leichter ist, eine Maus zu erlegen als ein Reh oder ein Rebhuhn.
            Das hängt vermutlich damit zusammen, ob ich allein bin oder in einer Gruppe. Ein allein gestarteter Auswilderungsversuch scheint mir nur bedingt natürlich und ist insofern eher zum Scheitern verurteilt, als wenn das eine Sippe gemeinsam probiert. Weiterhin ist sicher auch die Region und die Jahreszeit relevant - als Jäger und Sammler zieht man ja im allgemeinen der Nahrung nach, was in der heutigen Zeit aufgrund von Industrialisierung, Überbevölkerung und politischer Grenzen auch nicht so einfach realisierbar ist.

            LG, Ralph
            instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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            • #7
              Hallo Susanne;

              die Nüsse hab ich vergessen und Mäuse hab ich schon einige per Hand erlegt. Die lassen sich nämlich einigermaßen leicht anlocken. Aber Rebhühner sind sicherlich weitaus scheuer als Mäuse und können zudem fliegen. Auch ein Reh von Hand zu fangen ist mir bislang nichtmal ansatzweise gelungen. Mit primitiven Jagdwaffen ginge das vielleicht, doch hierzu bedarf es einiges an Anfertigungs- und Handhabungs-Erfahrung.

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              • #8
                Habe gerade erst gestern wieder mal in einem meiner Bücher über Doktorfische (sie haben links und rechts an der Schwanzwurzel ein oder mehrere Skalpelle, deshalb der Name) gelesen. Manche Arten verbringen wohl kaum 1/3 ihrer aktiven Tageszeit mit Nahrungssuche/aufnahme. Auf einen nochmal deutlich geringeren Zeitaufwand kommen angeblich zB primitiv lebende Stämme in Afrika (2 - 3 Stunden am Tag). Wenn die nebenbei erwerbstätig sein müssten, oder zusätzlich Sport treiben würden, müssten sie aber wohl auch mehr essen.

                Jagen ist, wenn man die Gegend und Tagesabläufe der Tiere kennt, vermutlich sauleicht. Man wartet an der richtigen Stelle mit nem Holzspeer im Gebüsch, berechnet die Windrichtung mit ein, damit einem die Viecher nicht riechen können . . .

                Aber wenn man außer Essen noch Anderes sich leisten will und in Gebieten wohnt, wo das halbe Jahr nichts wächst und es noch dazu eine viel zu hohe Population von Menschen gibt, dann wird es schwieriger.

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                • #9
                  Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                  Habe gerade erst gestern wieder mal in einem meiner Bücher über Doktorfische (sie haben links und rechts an der Schwanzwurzel ein oder mehrere Skalpelle, deshalb der Name) gelesen. Manche Arten verbringen wohl kaum 1/3 ihrer aktiven Tageszeit mit Nahrungssuche/aufnahme.
                  Was machen die dann den Rest der Zeit?

                  Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                  Auf einen nochmal deutlich geringeren Zeitaufwand kommen angeblich zB primitiv lebende Stämme in Afrika (2 - 3 Stunden am Tag).
                  Was machen die dann den Rest der Zeit?

                  Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                  Jagen ist, wenn man die Gegend und Tagesabläufe der Tiere kennt, vermutlich sauleicht. Man wartet an der richtigen Stelle mit nem Holzspeer im Gebüsch, berechnet die Windrichtung mit ein, damit einem die Viecher nicht riechen können . . .
                  An welche Tiere hast Du denn da grad gedacht? Elefanten, Zebras, Giraffen, Hirsche, Wildschweine, Hasen, Wildgänse, ...?

                  LG, Ralph
                  instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                  • #10
                    Hallo Ralph;

                    kaum 1/3 ihrer aktiven Tageszeit mit Nahrungssuche/aufnahme beschäftigte Doktorfische:
                    Was machen dann den Rest der Zeit?
                    ich vermute faulenzen.

                    2 bis 3 Stunden am Tag damit beschäftigte Stämme primitiver Lebensart in Afrika:
                    Was machen die dann den Rest der Zeit?
                    da habe ich mal gelesen, daſs sie diese Zeit mit gesellschafftlichem Zeitvertreib verbringen.
                    ␍␊␉Und die Nahrungszubereitung benötigt ja ebenfalls eine gewisse Zeitdauer. Ohne Nahrungszubereitung würden sie wahrscheinlich mehr Zeit zum Nahrungserwerb und zum Verzehr verbringen.

                    Dritte Frage an Dormi C:
                    An welche Tiere hast Du denn da grad gedacht?
                    ich gehe davon aus, daſs es rehgroße Weidetiere sind, denn Elefanten sind ja in der Horde und bisweilen angriffslustig.

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                    • #11
                      Du stellst völlig falsche Fragen! ;-) Die Frage ist doch: Was könnten WIR den Rest der Zeit machen, wenn wir nicht oder nur 2 Stunden pro Tag arbeiten gingen?

                      Bezüglich jagbarer Tiere hatte ich an Wildschweine gedacht. Weil ich die schon öfter gesehen habe. Allgemeiner, an mittelgroße Tiere. Keine Elefanten und keine Hasen. Mir fällt grad ein, dass ich auch immer wieder mal, wenn ich draußen unterwegs war, auch völlig unerwartet auf Wildtiere getroffen bin. Also wenn man da eine Wurf- oder Schusswaffe bei der Hand hat . . . man muss oft nicht mal auflauern oder nachrennen.

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                      • #12
                        Manfred, wie machst Du das mit dem langen s bei den "dass"?

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                        • #13
                          Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                          Bezüglich jagbarer Tiere hatte ich an Wildschweine gedacht.
                          Also ein ausgewachsenes Wildschwein möchte ich nicht allein mit einem Holzspeer angreifen ... selbst mit einer Saufeder braucht es vermutlich einiges an Erfahrung ... und ein gut abgerichteter Jagdhund kann auch nicht schaden ...



                          LG, Ralph
                          instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                          • #14
                            Mir sind im Sommer und Herbst auch sehr oft Rehe, Hasen, Fasane und noch zahlreiche andere Wildtiere begegnet. Einfach mitten im Spaziergang aufgetaucht, manchmal sehr nahe, sodass ich richtig erschrocken bin.

                            Gelassenheit, Zufriedenheit, Wertschätzung, Frieden, Freiheit, Geborgenheit, gesundes Essen, im Einklang mit der Natur,... Und manche Menschen nennen sie primitiv.
                            (Quelle unbekannt)

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                            • #15
                              Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                              Manfred, wie machst Du das mit dem langen s bei den "dass"?
                              siehe http://www.abenteuer-rohkost.net/thr...ll=1#post13961

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