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gehören Cashewkerne zur natürlichen Ernährung

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  • gehören Cashewkerne zur natürlichen Ernährung

    Hallo allerseits,

    nachdem doch einiger Aufwand erforderlich ist, an die Cashewkerne zu kommen - die Schale enthält ein toxisches Öl -, frage ich mich, inwieweit diese zur natürlichen Ernährung gezählt werden können.

    Hab mal kurz recherchiert, und bin auf diesen Beitrag gestoßen, der ähnliche Fragestellungen aufwirft wie ich hier:
    https://vollwert.wordpress.com/2011/...e-cashewnusse/

    Hier geht man irgendwie gar nicht auf das Gift ein:
    http://tropenkost-shop.de/cashewkerne-mit-haut
    http://www.topfruits.de/produkt/cash...e-flores-farms

    Hier werden Maschinen eingesetzt:
    http://www.rohschoko.de/Cashew-Rohkost

    Ist bekannt, ob Affen Cashewkerne essen - und wenn ja, wie sie es anstellen, ohne Verätzung an die Kerne zu kommen?

    Alles Liebe,
    Ralph
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

  • #2
    Das ist schwierig zu sagen und durch Nachdenken nicht zu erfahren. Es wird jedoch auch gesagt, dass man die knappe Verfügbarkeit der Cashew-Kerne für den Menschen in der Natur nachahmen/simulieren solle.

    Ich glaube, letzten Endes entscheidet darüber das Befinden beim und nach dem Essen.

    Aber auch in dieser Frage lautet die Feststellung, die man mit Sicherheit jetzt schon machen kann: Whatever works ;-)

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    • #3
      Mojn Ralph;

      ganz frische KaschuÄpfel aus Brasilien hatte ich mal vor 10 Jahren auf einem Rohköstler-Treffen von einem Urlaubsrückkehrer bekommen. Und bereits der Verzehr von einem Bruchteil sowohl des Fruchtfleisches als auch des Kernes reichte aus, um mir eine heftige Verzehrsperre zu verpassen in Form einer sehr scharf mundenden Empfindung. Daß dies an unzureichneder Fruchtreife gelegen hat, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
      ␍␊␉Es heißt aber auch, daß der Kaschu-Baum gelegentliche Trockenheit verträgt, was darauf hindeutet, daß Kaschu-Nüsse manchmal auch von Natur aus schonend getrocknet sein könnten.

      Jedenfalls dürfte für einen geübten Kletterer das Pflücken der Kaschu-Äpfel vom Baum kaum ein Problem sein. Und das Freilegen des Fruchtkerns war vergleichbar mit dem Entfernen der unreif grünen Fruchthülle von einer Walnuß, und viel bequemer als das händische Entfasern einer Kokosnuß.

      Inwieweit bereits das gewerbliche Trocknen der Kuschukerne unter 40°C eine Denaturierung darstellt, weiß ich zwar nicht, weil wegen ihres hohen Verkaufspreises ich sie bislang zu selten verzehrt hab. Aber wenn Anbieter sie als 40°C-getrocknete Ware anbieten, so ist aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit, daß die Trocknungs-Temperatur gelegentlich auch mal die 40°C übersteigt, sehr hoch; – auch wenn der Anbieter sein Trocknen als „schonend“ propagiert.
      ␍␊␉Und wie der auf "vollwert.wordpress.com" schreibende Nutzer »OneBBO« richtig erkannt hat, werden im üblichen ─einschl· biologischen─ Handel Ölsaaten jeglicher Art ja oft erheblich über 40°C getrocknet, bisweilen auch schockgefrostet, und in vielen Fällen mit Wasserdampf behandelt.

      Sollte Orkos die Kaschu-Äpfel mal völlig ungetrocknet und mitsamt der (scheints leicht verderblichen, aber ohnehin weitgehendst ungeniebaren) Fruchtfleischhülle anbieten, so werde ich nach Möglichkeit mir gerne mal ein bis zwei Kilo Vorrat davon anlegen, um das Sperrverhalten der Kerne ausgiebiger kennenzulernen.

      Gruß von
      ␍␊␉Manfred

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      • #4
        Ich bin einmal in West-Thailand an einem Baum vorbeigekommen. Die Früchte waren einfach vom Boden aufzuklauben, waren also bei Reife selber runter gefallen. Und sehr schmackhaft, wenngleich ich nach 2 oder 3 Stück genug hatte. Die Cashew-Kerne fallen für mich im Thema "natürliche Nahrungsquelle" in etwa auf die gleiche Stufe wie Blütenpollen. Ohne technische Tricks und Vorbereitungen sind diese beiden Dinge nicht in größerer Menge zu essen.

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        • #5
          Ich weiß ja um die geringe Verfügbarkeit von Cashew-Kernen in der Natur. Trotzdem esse ich sie oft (so 300 g/Woche?) und wahnsinnig gerne. Ich habe immer die mit Haut von Orkos und ich pule die Haut zum Teil ab, bevor ich sie esse.
          Kann mir schon gut vorstellen, dass ich "zu viele" Cashews esse. Andererseits geht es mir gut damit. Wieder andererseits bin ich aber auch nicht besonders empfindlich, was solche "kleinen Fehler" angeht. Das meine ich nicht als Vorteil, sonders eher als Nachteil, weil das vielleicht auch zeigt, dass ich regelmäßig welche in meiner Ernährung habe. Meine Toleranz gegenüber "Fehlern" (in diesem Fall z.B. Überlastung) ist also bestimmt eher hoch (versteht jemand, was ich damit sagen will? ogottogott )
          LG Zoe

          Kommentar


          • #6
            Meine Toleranz gegenüber "Fehlern" (in diesem Fall z.B. Überlastung) ist also bestimmt eher hoch (versteht jemand, was ich damit sagen will? ogottogott )
            LG Zoe
            ja klar

            Kommentar


            • #7
              Wenn man sie wahnsinnig gerne mag, sind 300 g pro Woche sicher nicht zu viel.

              Kommentar


              • #8
                300g/Woche? Also das war oftmals meine Portion für eine Mahlzeit . Dafür auch monatelang gar keine...

                Wenn ich sie jemals wieder kaufe, dann werde ich sie nur noch eingeweicht essen. Das Wasser bläst sie regelrecht auf und verringert somit die verzehrte Trockenmenge. Habe ich jetzt bei der Kur so probiert und für gut befunden.
                Lerne aus der Vergangenheit.
                Träume von der Zukunft.
                Lebe im Hier und Jetzt.

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                • #9
                  Mir schmecken Cashews in eingeweichtem Zustand immer viel besser. Esse sie aber selten, bevorzugt nehm ich die mit Haut, die sich nach dem einweichen kinderleicht abziehen lässt.

                  Gelassenheit, Zufriedenheit, Wertschätzung, Frieden, Freiheit, Geborgenheit, gesundes Essen, im Einklang mit der Natur,... Und manche Menschen nennen sie primitiv.
                  (Quelle unbekannt)

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                  • #10
                    Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                    Ich bin einmal in West-Thailand an einem Baum vorbeigekommen. Die Früchte waren einfach vom Boden aufzuklauben, waren also bei Reife selber runter gefallen. Und sehr schmackhaft, wenngleich ich nach 2 oder 3 Stück genug hatte.
                    Wie hast Du die geöffnet, ohne mit der ätzenden Flüssigkeit in Kontakt zu kommen? Oder waren die schon offen?

                    LG, Ralph
                    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                    • #11
                      Nachdem Einweichen hier jetzt schon mehrfach erwähnt wurde ...

                      Wir stellen uns doch die Frage, in wieweit Cashews in der Natur in größerer Menge vorkommen ... nun frage ich mich: Wenn ich schon mal auf eine größere Menge Cashews treffe: Sind die dann eingeweicht?

                      Nach Domis Aussage kann ich mir schon vorstellen, dass mal eine größere Menge der Früchte unter einem Baum zu finden ist - aber dass diese Früchte jetzt alle aufgeplatzt in einer Wasserlache zu liegen gekommen sind, halte ich für arg unwahrscheinlich.

                      Für mich scheint diese Einweicherei eine illegitime Manipulation zu sein - und das gilt auch für das Einweichen anderer Kerne wie Mandeln, Haselnüsse etc. - kann sich jemand vorstellen, in der Natur regelmäßig auf größere Mengen geknackter Haselnüsse oder Mandeln zu stoßen, die zu allem Überfluss auch noch alle in eine Wasserlache gerollt sind?

                      Apropos Häutchen: Auch dass unsere Vorfahren mühsam das Häutchen entfernt haben, halte ich für eher unwahrscheinlich (gilt ebenso für Mandeln) ... Ich komme auch mit Häutchen auf ein halbes Pfund pro Mahlzeit - kA wieviel ich dann ohne Häutchen essen, und ob ich mich dann eventuell überlasten würde ...

                      LG, Ralph
                      instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                      • #12
                        Von einer Freundin, die regelmäßig Fernreisen unternimmt und auch von einer weiteren guten Bekannten weiß ich, dass Cashews frisch aus der Schale gepult um einiges größer und weicher als handelsübliche Cashews (auch die "rohkosttauglichen" Cashews).

                        Ich selbst hab mal ein Vergleichsfoto gesehen, wo 2 frisch geschälte Cashews neben
                        - je 2 getrockneten mit Haut bzw. ohne Haut und auch neben
                        - 2 eingeweichten ohne Haut
                        abgebildet waren.
                        (Immer selbe Sorte.)

                        In absteigender Reihenfolge der Größe nach:
                        Eingeweicht, frisch, getr. mit Haut, getr. ohne Haut.

                        Also sind m.E. auch die getr. Cashews manipuliert.

                        Wie Domi C schon gut beschrieben hat:
                        Ohne Manipulation sind sie auch m.M.n. in größerer Menge nicht zu haben. Und falls doch, dann nur in einem Zeitrahmen jenseits von 1 Std.

                        Gelassenheit, Zufriedenheit, Wertschätzung, Frieden, Freiheit, Geborgenheit, gesundes Essen, im Einklang mit der Natur,... Und manche Menschen nennen sie primitiv.
                        (Quelle unbekannt)

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                        • #13
                          Nüsse: getrocknet, eingeweicht, frisch, mit Haut

                          Nüsse sowie (kleine) Ölsaaten esse ich, wenn sie getrocknet waren, schon sehr lange nicht mehr eingeweicht, sondern nur noch getrocknet. Denn eingeweicht munden sie mir fade bis leicht abstoßend (nach aufgeweichtem Brot).

                          Aber vor zwanzig Jahren lagerte ich mal in einem Blumentopf, der draußen im Freien stand, frische Walnüsse zusammen mit Erde. Der Herbst beregnete und der Winter beschneite sie. Als der Frühling die erste Schneeschmelze bewirkte, hatte ich frische Nüsse, die eingeweicht waren. Mit denen hatte ich zwar fast himmlische Geschmackserlebnisse, aber auch sehr frühe (und ebenso scharf mundende) Sperren.

                          Und getrocknete Kaschu-Kerne bestelle (und esse) ich seit langem zur noch mit Haut, weil auch solche mir nicht nur würzig angenehmer schmecken als die enthäuteten, sondern mir auch sowohl frühzeitigere als auch deutlichere Eßsperren bescheren.
                          ␍␊␉Könnte ich frische bekommen, so würde ich diese bevorzugen, denn sie ähneln in ihrem geschmacklichem Verhalten vor, während und nach der Sperre den im Blumentopf draußen überwintert habenden Walnüssen sehr viel mehr als die nur ihrer Haut belassenen, aber ansonsten getrockneten Cashews.

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                          • #14
                            Also irgendwie dachte ich auch immer, dass man Nüsse etc. auch deswegen einweicht, um den frisch geernteten Zustand ein wenig zu imitieren. Somit könnte ich mir auch vorstellen, dass sie eingeweicht "natürlicher" sind als trocken.
                            Cashews habe ich auch schon mal eingeweicht gegessen. Es stimmt, sie schmecken dann ziemlich anders und durchaus gut! Ich mag sie aber wirklich gerne auch trocken und manchmal vergesse ich das Einweichen, aber meist hab ich keine Lust und Geduld dazu. Da wäre ich ja in der Situation, dass ich spätestens nachmittags wissen müsste, worauf ich abends Lust habe.

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                            • #15
                              Zitat von Domi C Beitrag anzeigen
                              Wenn man sie wahnsinnig gerne mag, sind 300 g pro Woche sicher nicht zu viel.
                              Hm, wenn ich noch mal drüber nachdenke: könnte auch sein, dass es mehr ist. Aber höchstens 500 g/Woche. Ist natürlich auch immer unterschiedlich. Ich denke halt immer an Stimmen, die empfehlen, maximal eine Handvoll Nüsse pro Tag zu essen. Manche tun dies ja auch. Das wär aber nichts für mich. Ich bin echt ein Nuss-Fan, es hilft nix. Ich begrenze da auch schon oft mit dem Verstand. Dafür bin ich halt nicht so der Fleisch-Esser. Wer weiß, vielleicht liegt es an meinen Vorfahren.
                              LG Zoe

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