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Ralph's Werte im Herbst 2013

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  • Ralph's Werte im Herbst 2013

    [admin-edit: Abspaltung von hier]

    Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
    Ja, der Körper sollte unter solchen Umständen finden, was er braucht.

    Ich rechne gern.
    Viell. magst Du ja dann auch mal berechnen, wo ich so mit meinen Werten liege - meine Daten findest Du ja recht präzise in meinem Blog. Würde mich interessieren.

    Alles Liebe,
    Ralph
    instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

  • #2
    Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Viell. magst Du ja dann auch mal berechnen, wo ich so mit meinen Werten liege - meine Daten findest Du ja recht präzise in meinem Blog. Würde mich interessieren.

    Alles Liebe,
    Ralph

    Hier eine Auswertung deiner letzten 7 Tage.
    Müsse sich ziemlich der Realität annähern. Einzelne Blätter hab ich weggelassen, da ich hierfür teilweise auch keine Angaben gefunden habe.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Ralph_Nährwerte.jpg
Ansichten: 1
Größe: 146,7 KB
ID: 26638

    Vor allem ältere Menschen (; sollten mindestens 1200 mg / Tag Kalzium zu sich nehmen. Sagt das Internet.

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    • #3
      Hi Kiwi,

      vielen Dank für diese Analyse. Wie ist die Grafik denn zu interpretieren? Weiß = Mangel, Rot = Überschuss?

      Das viele Selen kommt von der Ladung Paranüsse, die ich jüngst mal eingeworfen habe, richtig?

      Aber woher sollen denn die ganzen Tranfette kommen - das scheint mir einigermaßen unmöglich ... stellt dieser Rechner auf Kochkost ab?

      Mal sehen ob der Vitamin-D-Level wieder steigt, wenn ich morgen Lachs bekomme ... :)

      Alles Liebe,
      Ralph
      instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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      • #4
        Die Grafik ist der Software CRON-O-METER http://cronometer.com/ entnommen.

        Der gelbe Balken zeigt an, wie viel man von seiner, laut FDA, empfohlenen Tagesdosis gegessen hat. Wenn er rot wird, ist ein Grenzwert nach oben überschritten.
        Links davon steht noch eine Angabe der Menge mit der entsprechenden Einheit. (Man muss ja nicht unbedingt die FDA Werte als Referenz nehmen.)
        Die angehängte Grafik bezieht sich auf einen durchschnittlichen Tag während des Zeitraums.

        Ja, das Selen stammt von den Paranüssen.
        Für die Meerestiere, sowie Geflügel und Lamm stehen in der Tabelle Werte mit Transfett. Habe zwar rohes angegeben, aber die scheinen nicht zu erwarten, dass man es wirklich roh ist. Müsste also die Menge an Transfetten sein, die du eingespart hast, dadurch, dass du es roh gegessen hast.

        Weis ja nicht, wie oft du zu dieser Jahreszeit ein Sonnenbad nimmst, oder ins Solarium gehst. Ich schmeiß mir während der Wintermonate 4000 I.U. Vit D3 täglich als NEM ein.
        Da könnt ich dann auch Uboot fahren mit (Oder weiter als Programmierer arbeiten).


        Was gedenkst du gegen deinen Kalziummangel zu unternehmen, als Instincto?
        Und verlangt es dir nicht nach mehr Grundzeug und Gemüse? (;

        Beste Grüße

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        • #5
          Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
          Was gedenkst du gegen deinen Kalziummangel zu unternehmen, als Instincto?

          Das Wort Kalziummangel habe ich sehr unglücklich gewählt. Woher soll ich wissen, ob du einen Mangel hast.
          Zumal der Körper bei geringerer Zufuhr die prozentuale Aufnahme des Zugeführten erhöht. Hier sind die Vorgaben höchst kritisch zu sehen.
          Auch weiß ich nicht, welches Wasser du trinkst. Aus Wasser wird zwar, soweit ich gelesen habe, nur etwa 23 % des Kalziumanteils aufgenommen - die aufgenommene Menge hängt aber vom Gehalt des Wassers ab.

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          • #6
            Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
            Für die Meerestiere, sowie Geflügel und Lamm stehen in der Tabelle Werte mit Transfett. Habe zwar rohes angegeben, aber die scheinen nicht zu erwarten, dass man es wirklich roh ist. Müsste also die Menge an Transfetten sein, die du eingespart hast, dadurch, dass du es roh gegessen hast.
            Falsch. Wiederkäuer reichern in ihrem Fleisch Transfette an. Durch Bakterien produziert. http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-F...rielle_Bildung

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            • #7
              Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
              Falsch. Wiederkäuer reichern in ihrem Fleisch Transfette an. Durch Bakterien produziert. http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-F...rielle_Bildung
              Hier wird's allerdings nicht genannt: Vorkommen in Lebensmitteln ... und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da wirklich solch relevanten Mengen zustande kommen.

              Alles Liebe,
              Ralph
              instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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              • #8
                Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
                Das Wort Kalziummangel habe ich sehr unglücklich gewählt. Woher soll ich wissen, ob du einen Mangel hast.
                Zumal der Körper bei geringerer Zufuhr die prozentuale Aufnahme des Zugeführten erhöht. Hier sind die Vorgaben höchst kritisch zu sehen.
                Auch weiß ich nicht, welches Wasser du trinkst. Aus Wasser wird zwar, soweit ich gelesen habe, nur etwa 23 % des Kalziumanteils aufgenommen - die aufgenommene Menge hängt aber vom Gehalt des Wassers ab.
                Hab ich hier durch den Verzehr von Eierschalen zweier Hühnereier meinen Kalziumbedarf wieder aufgestockt?

                Wasser ist durchaus auch ein Mineralstofflieferant. Ich trinke (mit Steinen energetisiertes) Leitungswasser und Quellwasser (aus einer örtlichen Quelle). Das Leitungswasser ist auf ~8° dH eingestellt (von ursprünglich ~17 °dH - könnte ev. auch mal vor der Entkalkungsanlage zapfen). Ich trinke am Tag so um die 2l ... unter der Woche im Büro fast ausschließlich Quellwasser (da hole ich mir jeweils vier Kästen mit je 6 Flaschen á 1l) - damit komme ich reichlich 2 Wochen hin.

                Alles Liebe,
                Ralph
                instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                • #9
                  Eierschalen enthalten wohl > 90% Kalziumkarbonat, mittels Proteinen in Form gehalten.

                  Falls zwei Eierschalen 10 g wiegen, würden das dann etwa 3,6 g Kalzium sein.

                  Die Resorptionsrate von Kalzium aus Nahrung (also wohl irgendwie im organischen Verbund) beträgt laut Wikipedia bei Erwachsenen etwa 30%.
                  Der Körper kann Kalzium speichern. => Ich denke, du konntest damit deine Kalziumspeicher füllen (Falls hierfür alle andern Voraussetzungen ebenfalls erfüllt waren. *für anschauliche Darstellung klicken*).

                  Da Eierschalen aber primär Kalziumkarbonat enthalten, wie Trinkwasser, würde ich hier die Resorptionsrate von Kalzium in Trinkwasser annehmen. Also um die 23%.
                  Kalzium in Form von Kationen schein dem Körper lieber zu sein, da es weniger energieaufwändig verfügbar gemacht werden kann als ein Salz.


                  Wikipedia sagt, dass Kleinkinder bis zu 90% des Kalziums resorbieren. Weil sie es brauchen. Ich frage mich, warum wir das verlernt haben sollten.
                  Asiaten nehmen angeblich viel weniger Kalzium zu sich, vor allem, weil Milch bei ihnen nicht so sehr verbreitet ist.


                  => Womöglich ist der Kalziumbedarf viel geringer als gedacht, und problemlos zu decken.



                  Was machen die Steine mit deinem Wasser? Was heißt 'energetisiert'?

                  [admin-note: Die Beantwortung der abschließenden Frage erfolgt hier.]

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                  • #10
                    Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
                    Falsch. Wiederkäuer reichern in ihrem Fleisch Transfette an. Durch Bakterien produziert. http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-F...rielle_Bildung
                    Hi Kiwi, interessant!

                    Hi Ralph, wenn man den Links (angefangen mit Kiwis Link, s. o.) folgt, findet man nähere Angaben zu den Mengen:
                    Milch- und Rinderfett enthalten üblicherweise etwa 3-6% TFAs (% der Gesamt-Fettsäuren), während der Gehalt in Lamm- und Hammelfett auch etwas höher sein kann. Die TFA-Gehalte in den meisten Speisefetten liegen unter 1-2%. Pflanzenöle und Flüssigmargarinen haben einen niedrigen Anteil an TFAs, normalerweise unter 1%. Der TFA-Gehalt von Backwaren (Zwieback, Cracker, Kekse usw.) sowie einigen Frühstücksflocken mit Fettzusatz, Pommes frites, Trockensuppen und einigen Süßwaren und Snacks kann, je nach Art des verwendeten Fettes, erheblich schwanken (von unter 1% bis zu 30%).
                    TFA = Transfettsäuren

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                    • #11
                      Bei der DGE habe ich folgendes gefunden:

                      Entstehung
                      In der Natur entstehen trans-Fettsäuren durch Mikroorganismen, die vor allem im Pansen von Wiederkäuern vorkommen und dort Fettsäuren aus der aufgenommenen Nahrung hydrieren. Deshalb enthalten Milch sowie das Depotfett von Wiederkäuern trans-Fettsäuren, beispielsweise die trans-Vaccensäure (C 18 : 1 trans 7) (1, 9).
                      In der Lebensmitteltechnologie wird die Hydrierung dazu verwendet, die Textur und die Stabilität von Ölen zu verändern (Fetthärtung). Aus flüssigen Ölen sollen streichfähige Produkte wie z. B. Margarine hergestellt werden, indem die ungesättigten Fettsäuren in gesättigte Fettsäuren umgewandelt werden. Bei der teilweisen Härtung ungesättigter Fettsäuren entstehen zunächst Fettsäuren, die noch Doppelbindungen enthalten. Diese Doppelbindungen können sowohl in cis- als auch in trans-Konfiguration vorliegen. Erst die Fettsäuren der so genannten durchgehärteten Fette sind komplett gesättigt. Am Beispiel der zweifach ungesättigten Linolsäure (C 18 : 2) bedeutet dies, dass sie zunächst durch Hydrierung zur cis-Ölsäure (C 18 : 1) und weiter zur trans-Elaidinsäure (C 18 : 1 trans 9) umgewandelt wird und durch weitere Härtung die gesättigte Stearinsäure (C 18 : 0) entsteht.
                      Auch durch starkes Erhitzen von Ölen und Fetten, z. B. beim Braten bei hohen Temperaturen, können trans-Fettsäuren entstehen (EFSA).

                      Vorkommen in Lebensmitteln

                      Hauptquelle für trans-Fettsäuren sind Lebensmittel, bei deren Herstellung hydrierte Fette verwendet werden. Auch das Fett von Wiederkäuern trägt zur Aufnahme bei.
                      Fette von Wiederkäuern
                      Produkte von Wiederkäuern wie Milch und Rinderfett enthalten durchschnittlich 3–5 % trans-Fettsäuren (Gew.% des Gesamtgehalts an Fettsäuren). Etwas höhere Anteile haben Lamm- und Hammelfett. Unter allen trans-Fettsäuren in diesen Produkten kommt die trans-Vaccensäure (C18 : 1 trans 7) mit 30–50 % (Gew.% vom Gesamtgehalt an Fettsäuren) am häufigsten vor (6).

                      Pflanzenfette

                      In teilgehärteten Pflanzenfetten ist die trans-Elaidinsäure die am häufigsten vertretene trans-Fettsäure, sie macht einen Anteil von 20–30 % aller trans-Fettsäuren (Gew.% vom Gesamtgehalt an Fettsäuren) aus.
                      Der trans-Fettsäurengehalt in Margarine kann erheblich schwanken, je nachdem in welchem Ausmaß teilgehärtete Fette verwendet werden. In der TRANSFAIR-Studie (1995/96) wurden die trans-Fettsäurengehalte in Margarinen aus verschiedenen Europäischen Ländern verglichen. Die damaligen Analysen ergaben für Streichfette eine Schwankungsbreite von 1–17 %. Neuere Analysen ergeben wesentlich geringere Gehalte, die meisten Streichfette enthalten nur noch 1–2 % trans-Fettsäuren. Diese Reduktion wurde erreicht, indem die Öle nun durchgehärtet werden. Dies hat allerdings eine Erhöhung des Anteils an gesättigten Fettsäuren zur Folge (6). Margarinearten, die aus nur einer Sorte Öl hergestellt werden, bilden eine Ausnahme. Die Sonnenblumenmargarine z.B. muss zu 97 % Sonnenblumenöl enthalten. Durch eine Mischung aus durchgehärtetem Fett und flüssigem Öl kann keine optimale Konsistenz erreicht werden, deshalb muss ein Teil des Sonnenblumenöls teilgehärtet werden. Dadurch enthalten diese Margarinesorten mit 4–5 % einen etwas höheren Anteil an trans-Fettsäuren (17). Diätmargarinen sollten keine trans- Fettsäuren enthalten.

                      Lebensmittel mit einem hohen Anteil an trans-Fettsäuren

                      Einen zum Teil wesentlich höheren Anteil an trans-Fettsäuren haben Backwaren, Frühstücksflocken mit Fettzusatz, Pommes frites, Trockensuppen, Fertiggerichte sowie Süßwaren und Snacks. Je nach verwendetem Fett können bis zu 30 % aller Fettsäuren in trans-Konfiguration vorliegen (18). Der Gehalt an trans-Fettsäuren in verschiedenen Lebensmitteln der gleichen Kategorie kann sehr stark schwanken. Eine Untersuchung in Kanada zeigte, dass der Gehalt an trans-Fettsäuren in 16 verschiedenen Brotsorten von 1–30 % (Gew.% des Gesamtgehalts an Fettsäuren) schwankte (8).
                      Die einzige Transfett-Quelle, die für mich relevant zu sein scheint, ist das Depotfett von Wiederkäuern - und selbst da kommt es gerade mal bis zu 3% /Gew.% des Gesamtgehalts an Fettsäuren - im Vergleich von bis zu 30% in Backwaren, Frühstücksflocken mit Fettzusatz, Pommes frites, Trockensuppen, Fertiggerichten sowie Süßwaren und Snacks) vor - wobei dieses Depotfett von Wiederkäuern in meiner Ernährung wiederum auch nur einen verschwindend geringen Anteil ausmacht. Seht Ihr das ebenso?

                      Auch wenn es um Begrenzung des Verzehrs geht, wird nirgends tierisches Fett erwähnt:

                      Verzehrshäufigkeit
                      [...]
                      Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. empfiehlt, dass in der täglichen Ernährung möglichst wenig trans-Fettsäuren vorkommen sollten. Nach den D-A-CH-Referenzwerten soll der Konsum von trans-Fettsäuren weniger als 1% der Nahrungsenergie ausmachen (5). Bei einem Energierichtwert von 2 400 kcal (männlich, 25 bis <51 Jahre, PAL 1,4) entspricht dies 2,6 g trans-Fettsäuren. Der Konsum von trans- Fettsäuren ist über die Auswahl der Lebensmittel zu steuern. So ist es empfehlenswert, Zurückhaltung bei frittierten Produkten (z. B. Pommes frites, Kartoffelchips), Gebäck aus Blätterteig, Keksen, Süßwaren, Fertiggerichten etc. zu üben und bei verpackten Lebensmitteln auf die Zutatenliste zu schauen. Gehärtete Fette und Öle müssen als solche mit der Angabe „gehärtet“ ausgewiesen werden (11), meist geschieht das über die Bemerkungen „enthält gehärtete Fette“ oder „pflanzliches Fett, z. T. gehärtet“. Das gilt z. B. für Margarine, Trockensuppen, Fertiggerichte etc.
                      Gibt es irgendwo differenziertere Aussagen zur Wirkung verschiedener Transfettsäuren (da gibt's ja nicht nur eine)?

                      Alles Liebe,
                      Ralph
                      instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                      • #12
                        Dass Transfettsäuren auch in rohen naturbelassenen Lebensmitteln vorkommen, war mir neu.

                        Vermutlich ist es auch hier wieder so, dass letztlich einfach die Verhältnisse die wichtigste Rolle spielen, so wie bei Omega3 / Omega6 oder wie bei Glukose / Fruktose.

                        Wenn Kühe, Hirsche und Lämmer diese Transfettsäuren in den Depots speichern, dann können sie die Fette ja sicher auch wieder zur Energiegewinnung heranziehen.

                        Mich würde mal interessieren, wie das beim Menschen abläuft. Wenn die Transfettsäuren nur die Zellen verstopfen würden wie manche Leute schreiben, dann wäre ja theoretisch ihr Energiegehalt gleich Null. Auf den ganzen Margarinen werden die Fette aber ganz normal mit 9,3 kcal. pro Gramm Fett berechnet...

                        Ich glaube fast, die böse Geschichte um die Transfettsäuren ist nur wieder mal ein Märchen der aktuellen Gesundheitsschreiber. Sicher kann es schlecht sein, wenn man es damit übertreibt, aber so ist es ja mit jedem Lebensmittel.

                        Der ein oder andere ist auch an Brokkoli schon erstickt... oder im Urwald erschlagen worden im Kampf um die letzte Banane.. und so eben vielleicht auch an einem Infarkt gestorben, wenn zu viel Donuts gefressen wurden... ich verstehe es eh nicht, wie man so viel davon futtern kann. Das Fettzeug widersteht einem doch irgendwann mal. Pfui deibel!

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                        • #13
                          Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
                          Die einzige Transfett-Quelle, die für mich relevant zu sein scheint, ist das Depotfett von Wiederkäuern - und selbst da kommt es gerade mal bis zu 3% /Gew.% des Gesamtgehalts an Fettsäuren - im Vergleich von bis zu 30% in Backwaren, Frühstücksflocken mit Fettzusatz, Pommes frites, Trockensuppen, Fertiggerichten sowie Süßwaren und Snacks) vor - wobei dieses Depotfett von Wiederkäuern in meiner Ernährung wiederum auch nur einen verschwindend geringen Anteil ausmacht. Seht Ihr das ebenso?

                          Auch wenn es um Begrenzung des Verzehrs geht, wir nirgends tierisches Fett erwähnt:
                          Pfff - der Gehalt an Transfettsäuren interessiert mich in der Praxis gar nicht weiter. Dass auch rohe Lebensmitteln diese "bösen" Fettsäuren enthalten, ist für mich eine interessante Anekdote aus dem Reich der Wissenschaft, jedoch in keinster Weise handlungsleitend. Ich liebe Lammfleisch und vor allem Lammfett und werde beides auch weiterhin essen. Im übrigen bin ich nach wie vor eher Fisch- als Fleischfan, wenngleich ich vor den Fleischmengen, die ich mittlerweile verdrücken kann, zuweilen schon fast erschrecke. Wenn ich guten Fisch vorrätig habe, ziehe ich diesen meist vor, da er mir im Regelfall noch besser schmeckt als Fleisch.

                          Gifte und schädliche Stoffe in der Nahrung sind auch bei sog. "natürlicher" Ernährung nicht zu vermeiden. Ich gebe mich daher nicht (mehr) der Illusion hin, dass alles "Natürliche" "gut" ist, und alles, was gekocht, von der chemischen Industrie, vom Arzt/Zahnarzt etc. ist, "schlecht". Da ich durch handfeste gesundheitliche Probleme zur Rohkost kam, war meine Heransgehensweise an diese schon immer eher pragmatisch, als dass sie auf idealistischen Luftschlössern, Esoterik, (Pseudo-)Wissenschaft beruhte.

                          Soweit meine eigenen Gedanken zum Thema.

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                          • #14
                            Ja, der Mensch kann Tran-Fettsäuren Verstoffwechseln (Jede Cis-Fettsäure muss hierfür erst in Trans-Konfiguration umgewandelt werden).

                            Das Problem sind aber jene, welche nicht in Speicherfett umgewandelt werden, oder zu anderen Energieträgern umgebaut werden.
                            Diese werden im Körper dort eingebaut, wo normalerweise eine Cis-Fettsäure sein sollte. Damit zerstören sie Funktionen der Zelle und damit des Organismus. Auf derartige Störungen ist er nicht eingestellt. Deshalb führt dies zu dauerhaften Schäden, die deutlicher zu Tage treten, je mehr falsche Teile eingebaut werden.


                            @Markus, für die Berechnung des Kaloriengehalts von etwas, wird dieses Etwas verbrannt und die freiwerdende Energie gemessen.

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