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Blutgruppe und Ernährung

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  • Blutgruppe und Ernährung

    Hallo!
    Mal eine Frage interessehalber:
    Ich habe im Buch von Jens Hafner(Philosophie des Rohen) gelesen daß Menschen mit Blutgruppe 0 eine besondere Beziehung zum Fleisch hätten und fühlte mich latent ertappt weil ich mich momentan jeden Abend auf mein Fleisch freue.
    Ich erinnere mich dunkel daß mir mal jemand von der Blutgruppendiät erzählt hat, der Herkunft der Blutgruppen und ihrer Individualität bei der Verdauung von Nahrung. Ist das so? Sind wir alle Nahrungsspezialisten? Merkt ihr an euch gewisse Vorlieben?
    Eure Erfahrungen/ Ideen?

  • #2
    Zitat von Bille Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Mal eine Frage interessehalber:
    Ich habe im Buch von Jens Hafner(Philosophie des Rohen) gelesen daß Menschen mit Blutgruppe 0 eine besondere Beziehung zum Fleisch hätten und fühlte mich latent ertappt weil ich mich momentan jeden Abend auf mein Fleisch freue.
    Ich erinnere mich dunkel daß mir mal jemand von der Blutgruppendiät erzählt hat, der Herkunft der Blutgruppen und ihrer Individualität bei der Verdauung von Nahrung. Ist das so? Sind wir alle Nahrungsspezialisten? Merkt ihr an euch gewisse Vorlieben?
    Eure Erfahrungen/ Ideen?
    Ich habe Blutgruppe B und vertilge seit fünf Jahren eher stattliche Fleischportionen. Die besondere Beziehung zu Fleisch scheint also nicht auf Menschen mit der Blutgruppe 0 beschränkt zu sein.

    Über das Thema gibt's ja auch ein ganzes Buch: Die neue 4-Blutgruppen-Therapie ... - Amazon.de, auch Wikipedia weiß einiges darüber zu berichten: Blutgruppendiät – Wikipedia
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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    • #3
      Danke dir!
      Schade daß es mit uns beiden keine Statistik wird.
      Jetzt, mit RK, muss ich aber sagen daß ich noch nicht annähernd so viel Fleisch essen kann, wie zu KK Zeiten. Vielleicht kommt das noch? Mein Körper wird es mir sagen was er braucht.
      So ein Buch, wie in dem Link, hatte meine Bekannte auch, klang auch schlüssig. Aber es setzt auch voraus, daß es prinzipiell Menschen gibt, die Tiermilch und Getreide vertragen. In der Paleo-richtung geht man davon aus, daß der Mensch sich daran nicht angepasst haben kann.

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      • #4
        Meine Blutgruppe weiß ich gar nicht mehr; und aus einem im Jahre 2002 anläſslich einer Tollkirschen-Überlastung erstellten Einzelbefund ist mir keine Blutgruppe ersichtlich.
           Ganz abgesehen davon erachtet bereits der kochköstliche Organsimus Fremdbluttransfusionen wohl als Fremdkörper, wodurch es zur Blutgerinnung (Thrombosen) und in Folge davon zu Lungen- und Herzversagen kommen kann. Ganz falsch kann die diesbezügliche Einstellung der Watchtower-Bibelforschmissionare also nicht sein; und ich schätze (aus anderweitigen Gesundheitsstörungen), daſs bei rohköstlichem Organismus die Latenzzeit (also die Zeit bis zum ersten SymptomAuftritt) erheblich kürzer ist als bei kochköstlichem.

        Mein Anteil von Fleisch in der Ernährung ist fast nur vom Grad der Verfügbarkeit jeweils höchstreifen Obstes mediterraner und tropischer Art abhängig. Auch gewisse heimische Obstarten beeinflussen ihn.

        Mein Rohfleischkomsum war zu Beginn meiner Umstellung lange Zeit praktisch gleich Null. Die abstoßend mundende Geschmacksempfindung von Fleisch denaturiert ernährter Tiere hat zu erheblichem Teil dazu begetragen.

        Erst im einstigen Rohkostzentrum Montramé, wo dieses Lebensmittel naturqualitativ und gut gereift zur Verfügung stand, konnte ich erstmals eine bedeutsame Menge davon essen.

        Danach blieb er mehrere Jahre lang eher klein, weil ich am Rande einer Großstadt wohnend sehr häufig überreife Tropenfrüchte und exotisches Grünblattgemüse verfügbar hatte. Als diese Verfügbarkeit stark nachließ, stieg mein E·-Anteil an Fleisch deutlich an.

        In Andalusien, wo ich mit mehreren überreifen Obstarten eingedeckt war, ging er auf ein sehr kleines Maß zurück. Und während eines Besuchs auf der malaiischen Halbinsel (Thailand und Malaysia), wo ich reichlich hochgradig reifes Tropenobst (einschl· Durian) verfügbar hatte und Kalmare (Kalamaris) beschränkte sich mein Fleischverzehr binnen 1½ Monate auf schätzungsweise 100g, weil es anschließend (geschmacklich) heftig sperrte.

        Nun wohne ich in ländlicher Umgebung, wo reichliche Verfügbarkeit überdurchschnittlich reifer Südfrüchte selten vorhanden ist, weswegen mein FleischAnteil ziemlich gestiegen ist.
           Ein Versender, der ein bis drei zweimal jährlich mediterranes Obst anbietet, was ich mir auf ausdrücklichem Wunsch überdurchschnittlich reif zukommen lasse, drückt mit seiner Ware meinen FleischAnteil vorübergehend wieder ziemlich runter. Jeweils heimische und zugleich höchstreife Erbeeren, Kirschen und Zwetschen senken ihn immerhin halbwegs.
        · rohköstlicher Werdegang;
        · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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        • #5
          Danke Manfred!
          Deine restliche Ernährung scheint deinen Fleischbedarf zu beeinflussen.
          Warst du schon immer ein "schlechter Fleischesser", auch in KK-Zeiten? Es gibt in meinem Umfeld (KK)Leute, die noch nie Fleisch mochten. Und Leute wie ich, die sehr gern Fleisch aßen. Meinst du, daß es bei dir außerdem Typsache sein könnte?

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          • #6
            Zitat von Bille Beitrag anzeigen
            Deine restliche Ernährung scheint deinen Fleischbedarf zu beeinflussen.
             Warst du schon immer ein "schlechter Fleischesser", auch in KK-Zeiten? Es gibt in meinem Umfeld (KK)Leute, die noch nie Fleisch mochten. Und Leute wie ich, die sehr gern Fleisch aßen.
            Zu Kochkostzeiten war ich nichtmal ansatzweise in eine dieser „Schubladen“ dauerhaft einsortierbar.
               Lediglich gegen jeweils bestimme Fleischstücke und Innereien hatte ich geschmacklich eine heftige Abneigung. Andere wiederum aß ich ganz gerne.

            Allerdings machte ich mir (seit dem Kindergartenalter) gelegentlich Gedanken über die von Natur aus vorgesehene Ernährung hinsichtlich der Lebensmittel und deren Verzehrzustand, wobei ich mir hinsichtlich des Fleischanteils in der Ernährung zwei Jahrzehnte lang nicht dauerhaft schlüssig werden konnte. Zu widersprüchlich waren mir die Informationen sowohl der Paläo-Forschung, der Fleisch-Befürworter als auch der ‐Ablehner.
               Im Twenalter kam ich dann zu dem Schluſs, daſs Früchte, Gemüse und Fleisch die Hauptbestandteile der ur-menschlichen Ernährung gewesen sein müssen, worauf ich (ohne den Begriff gekannt zu haben) zu sogenannter Paläokost tendierte.
               Hierbei war zumindest zu den nichtfruktalen Jahreszeiten mein Fleischanteil eher hoch.

            Bald darauf sann ich erneut über Verzehrzustand der Nahrung nach und tendierte infolgedessen zu roher bis nicht-heißdenaturierter Ernährung. Daraufhin war ich einige Jahre Fleischverächter: zunächst inkonsequent, dann konsequent. Die letzere Art bescherte mir letztenendes die gleichen politisch inkorrekten Erkennisse, wie die des einst vehementen Vegetariers Mahatma Gandhi, als er anläſslich einer Pilgerwanderung sich eine Zeit lang roh aus der Natur ernährte. Seine Ernährungsgeschichte (MAHATMA GANDHI AND 22 COMPANIONS FAIL AS VEGANS) war mir damals völlig unbekannt.
               Auf Wunsch stell die (rund nur 2800 Tipp-Zeichen kleine) Übersetzung gern hier rein.

            Zitat von Bille Beitrag anzeigen
            Meinst du, daß es bei dir außerdem Typsache sein könnte?
            Zumindest habe ich dies in Verdacht. Genau weiß ichs aber mangels Vergleichsdaten (jeweils Blutgruppe, Ernährungsart und Lebensmittelverfügbarkeit anderer Menschen) nicht.
               Vom Typ her sehe ich mich als mediterran, weil mein Gefühl mir sagt, daſs ich dort mich ohne Importe gut ernähren könnte und daſs mein dortig geringer Fleischbedarf mit dem Grad von Jagdglück auf der Grundlage steinzeitlicher Jagdwaffen zusammenpaſst.
               Hier im winterlichen Mitteleuropa ist dieser Bedarf aufgrund entweder der Überteuerung voll rohqualitativer Tropenfrüchte oder der zweifelhaften Rohqualität preisgünstiger Tropenfrüchte eher etwas hoch.

            Da der Fleischanteil der Forumsmoderatoren trotz reichlich Süd- und Tropenfrüchte scheints noch höher ist, schätze ich, daſs ich von Typ her eigentlich eher ein Gelegenheitsverzehrer von Fleisch bin.
               Allerdings habe ich bei Stefan den Eindruck, daſs er solches Obst bevorzugt, das möglichst klar sperrt und möglichst wenig den Verdacht der leichten Denaturiertheit erregt; — und solches Obst ist nunmal erheblich weniger reif als das, welches ich bevorzuge.
               Seine Art würde (trotz tropischer Herkunft des Obstes) auch meinen Fleischbedarf dauerhaft stark anwachsen lassen. Von dem her kommen mir manchmal wieder einige Zweifel hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen menschlichem Typ und der Höhe des Fleischbedarfs.
               Aber vielleicht erschafft man sich ja je nach Typ unbewuſst die hierzu passende Wirklichkeit, die automatisch zur Verwirklichung der typeigenen Ernährungsneigung führt.

            Das oben erwähnte Gefühl und die bei Gelegenheit stets bestätigte Erfahrung, daſs ich ein mediterraner Rohernährungstyp bin, hatte mich vor gut 12 Jahren dazu veranlaſst, mich zunächst nicht in Äquatornähe, sondern erstmal am nordwestlichen Mittelmeer nach einer sinnvollen Bleibe umzusehen.
            · rohköstlicher Werdegang;
            · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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            • #7
              Zitat von Manfred Beitrag anzeigen
              Hier im winterlichen Mitteleuropa ist dieser Bedarf aufgrund entweder der Überteuerung voll rohqualitativer Tropenfrüchte oder der zweifelhaften Rohqualität preisgünstiger Tropenfrüchte eher etwas hoch.
              Ich meine, er ist hoch, weil es kalt ist. Die Tropenfrüchte reißen das nicht heraus. Der Fett-Stoffwechsel will sein Stöffche haben, sprich Fleisch, am liebsten das fetteste, das zu kriegen ist.
              instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung

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              • #8
                Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                Ich meine, er ist hoch, weil es kalt ist. Die Tropenfrüchte reißen das nicht heraus. Der Fett-Stoffwechsel will sein Stöffche haben, sprich Fleisch, am liebsten das fetteste, das zu kriegen ist.
                Kälte erhöht den obig besagten Bedarf an jeweils tierischem Eiweiß sowie Fett bei mir zusätzlich, wobei mein Stoffwechsel es nicht stets, sondern nur ziemlich oft fettig mag, insbesondere nach einiger Zeit veganer Phase.
                   Dabei behalte ich stets im Blickwinkel, daſs das fetteste, das zu kriegen ist, von Tieren mit denaturierten Ernärungsanteilen stammt.

                Und im Dezember hatte ich keinen praktisch sinnvollen Zugang zu maximal naturqualitativem Fleisch, sondern nur zu weitgehend maximal naturqualitativem, das aber immerhin erheblich besser war als konventionelles (einschl· biologisches).
                  Dessen Verzehrmenge hab ich, um meine Leistungsfähigkeit dennoch zu erhalten, möglichst klein gehalten, indem ich
                • möglichst zähe und knochenreiche Stücke auserwählte und
                • den den Restbedarf weitgehend mit Pilifrüchten und Pilinüssen deckte.

                Den Bedarf an kurzmolekularen (süßen) Kohlehydraten deckte ich ausschließlich mit mediterranem und tropischem Obst; den Bedarf an polymolekularen (Stärke) hauptsächlich mit Sprossen (die glücklicherweise oft erhältlich waren). Mein Grünzeugs bestand aus Feldsalat, frischen Algen und maritim exotischem Blattgemüse.
                   Der Instinkt und mein Organismus waren (trotz körperlicher Erwerbsarbeit im Freien bei Kälte, Regen und ein- bis zweimal auch Schnee) insgesamt sehr zufrieden damit.

                Das ganze hat mir zwar erhöhte Ernährungskosten verursacht, was sich aber dennoch gelohnt hat.
                   Ob das für mich als Dauerlösung geeignet wäre, weiß ich nicht, da dies zu testen sich außerhalb dieser Saisonarbeit finanzell für mich bislang nicht lohnt.
                · rohköstlicher Werdegang;
                · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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                • #9
                  Zitat von Manfred Beitrag anzeigen

                  Bald darauf sann ich erneut über Verzehrzustand der Nahrung nach und tendierte infolgedessen zu roher bis nicht-heißdenaturierter Ernährung. Daraufhin war ich einige Jahre Fleischverächter: zunächst inkonsequent, dann konsequent. Die letzere Art bescherte mir letztenendes die gleichen politisch inkorrekten Erkennisse, wie die des einst vehementen Vegetariers Mahatma Gandhi, als er anläſslich einer Pilgerwanderung sich eine Zeit lang roh aus der Natur ernährte. Seine Ernährungsgeschichte (MAHATMA GANDHI AND 22 COMPANIONS FAIL AS VEGANS) war mir damals völlig unbekannt.
                     Auf Wunsch stell die (rund nur 2800 Tipp-Zeichen kleine) Übersetzung gern hier rein.
                  Gern! Würde mich sehr interessieren!

                  Manfred, vermutlich ist die Frage, ob Fleischkonsum Typsache ist, doch ziemlich komplex. Interessante Gedankengänge, auch daß du den Fleischkonsum mit anderen LM regulieren versuchst. Scheint ja zu klappen. Oder es ist doch Typsache.

                  Ich werde mal beobachten wie es bei mir weiter läuft. Zur Zeit esse ich ja noch wenig, und wenn, dann mageres Fleisch. Dank diverser "Pölsterchen" bin ich noch gut gegen Kälte gewappnet. Da bin ich eher auf den nächsten Winter gespannt, wie da mein Fleisch-/Fettbedarf ist.

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                  • #10
                    Zitat von Bille Beitrag anzeigen
                    Gern! Würde mich sehr interessieren!
                    Bei mir führte (wie anderswo schon erwähnt) konsequenter Rohvegansismus über kurz oder lang zu völliger Ungenießbarkeit jeglicher pflanzlicher Lebenmittel. Gandhi richtete seine Aufmerksamkeit wohl nur auf den körperlichen Energie-Pegel:


                    ——————————————————————————————————
                    MAHATMA GANDHI AND 22 COMPANIONS FAIL AS VEGANS Mahatma Gandhi und 22 Gefährten scheiterten als Veganer
                    by Arnold DeVries von Arnold DeVries
                    CONCLUSION: ZUSAMMENFASSUNG:
                    • Gandhi was unable to live on a vegan diet • Gandhi war unfähig, vegane Diät zu leben;
                    • he finally declared vegan claims fraudulent • letztenendes erklärte er die vegane Forderung als betrügerisch;
                    • those who insisted that veganism was possible he defined to be "enemies of India" • jene, die darauf bestanden, daß Veganismus möglich ist, bezeichnete er als „Feinde Indiens”.
                    "The late Mahatma Gandhi devoted much of his life to the advocacy of strict vegetarian diet, and for years he experimented on his own body to find a suitable selection of plant foods on which to sustain health. Der späte Mahatma Gandhi widmete einen Großteil seines Lebens der Befürwortung streng vegetarischer Kost; und jahrelang experimentierte er an seinem eigenen Körper, um eine geeignete Auswahl an pflanzlichen Lebensmitteln zu finden, welche die Gesundheit aufrecht erhalten.
                    But all attempts were failures. In 1929, Gandhi and 22 companions went on a diet consisting of a limited selection of uncooked plant foods. Whereas the diet worked out well for a time and led to marked improvement in consumptive cases, it failed to prove adequate on a long-range sustenance basis. One by one Gandhi's companions were forced to depart from the diet, and Gandhi himself had to add goat milk to his fare in order to regain health. Aber alle Versuche waren fehlgeschlagen. Im Jahre 1929 waren Gandhi und 22 seiner Gefährten auf einer Diät, die aus einer begrenzten Auswahl an ungekochten pflanzlichen Lebensmitteln bestand. Während die Diät eine Zeit lang gut funktionierte und in gewissen Fällen zu deutlichen Verbesserungen führte, scheiterte sie als langfristig beweistaugliche Verpflegungsbasis. Einer nach dem anderen der Begleiter Gandhis sah sich dazu genötigt, die Diät zu verlassen; und Gandhi selbst hatte Ziegenmilch in sein Vorhaben miteinzubeziehen um seine Gesundheit wieder zu erlangen.
                    "For my companions I have been a blind guide leading the blind," declared Gandhi after the experiment was over. Gandhi still felt, however, that "the hidden possibilities of the innumerable seeds, leaves and fruits" of the earth could be explored and found to provide mankind with adequate nourishment. He never stopped trying to experiment along these lines, but he always had to turn back to goat milk to regain his strength. Für meine Gefährten war ich ein blinder Blindenführer gewesen”, erklärte Gandhi, nachdem der Versuch beendet war. Gandhi empfand jedoch weiterhin, daß “die verborgenen Möglichkeiten der unzähligen Samen, Blätter und Früchte” der Erde untersucht und gefunden werden könnten um der Menschheit ausreichend Nahrung anzubieten. Er hat nie aufgehört, in diese Richtung zu experimentieren, aber immer wieder hatte er auf Ziegenmilch zurückzugreifen um seine Kraft wiederzuerlangen.
                    In the end he had to acknowledge the necessity for animal food. In 1946 he declared: "The crores of India today get neither milk nor ghee nor butter, nor even buttermilk. No wonder that mortality figures are on the increase and there is a lack of energy in the people. It would appear as if man is really unable to sustain life without either meat or milk and milk products. Anyone who deceives people in this regard or countenances the fraud is an enemy of India." Am Ende hatte er die Notwendigkeit tierischer Nahrung doch noch anzuerkennen. 1946 erklärte er: „die Abermillionen von Indern bekommen heutzutage weder Milch noch Butterschmalz noch Butter, nichtmal Buttermilch. Kein Wunder, daß die Sterblichkeitszahlen auf dem Vormarsch sind und es in den Menschen einen Mangel an Energie gibt. Es kommt so vor, als ob man wirklich unfähig ist, das Leben ohne entweder Fleisch oder Milch und Milcherzeugnisse zu erhalten. Jeglicher, der Menschen in dieser Hinsicht täuscht oder den Betrug duldet, ist ein Feind Indiens."
                    These are strong words from a man who devoted most of his life to the search for a satisfactory vegetarian diet. But Gandhi's experience is not unique in the field of nutrition. Many others have also gone through the experience of believing that man could thrive exclusively upon a limited selection of uncooked plant foods, only to find in the end that animal products were necessary for sustenance. ...." Dies sind starke Worte von einem Mann, der den Großteil seines Lebens auf der Suche nach einer zufriedenstellenden vegetarischen Ernährung widmete. Aber Gandhis Erfahrung ist nicht einzigartig im Bereich der Ernährung. Viele andere sind ebenfalls durch die Erfahrung des Glaubens gegangen, der Mensch könne durch ausschließlich einer begrenzten Auswahl von ungekochten pflanzlichen Lebensmitteln gedeihen, nur um am Ende festzustellen, daß tierische Produkte doch für die Verpflegung erforderlich sind. ….
                    excerpt from "Arnold DeVries: The Elixir of Life"
                    drsbass.com/mice.html
                    Auszug aus "Arnold DeVries: The Elixir of Life"
                    drsbass.com/mice.html
                    ——————————————————————————————————
                    · rohköstlicher Werdegang;
                    · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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                    • #11
                      letztenendes erklärte er [Mahatma Gandi] die vegane Forderung als betrügerisch;
                      Eine kluge Feststellung, die immer noch zutrifft. Die Befürworter einer veganen Ernährung gaukeln allen anderen vor, diese Art der Ernährung wäre gesund und würde funktionieren. Das Gegenteil ist der Fall.

                      Zu jeder Bewegung gibt es auch eine Gegenbewegung. Die Seite THE CASE AGAINST VEGANISM - 2 listet (in Englisch) diverse Fälle schwerer Gesundheits-Störungen auf, die nach einer Umstellung auf vegane Ernährung auftraten. Passend dazu hat Brigitte Rondholz ehemalige Vize-Präsidentin des Vereins "Bund für Gesundheit" von Franz Konz, ziemlich genau zum 31.12.2017 ihre Internet-Präsenz, auf der sie seit Jahrzehnten für vegane Ernährung wetterte, dicht gemacht. Na endlich, kann man da nur sagen.
                      instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung

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                      • #12
                        Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                        Die Befürworter einer veganen Ernährung gaukeln allen anderen vor, diese Art der Ernährung wäre gesund und würde funktionieren. Das Gegenteil ist der Fall.
                        Bei üblicher Zivilisations-Ernährung führt Vegetarismus kurzfristig ja meist tatsächlich zu besserer Gesundheit. Das liegt aber eher nicht am Vegetarismus, sondern fast ausschließlich an der Denaturiertheit der tierischen Lebensmittel aufgrund denaturierter Ernährung der Tiere und Medikamentengaben. Hierfür gibt es zweierlei Beweise.
                        1. Die umfangreichen Forschungen des amerikanischen Zahnarztes und Ernährungswissenschaftlers Weston Andrew Valleau Price (* 1870; † 1948). Er erforschte alle möglichen Naturvölker und sonstige von westlicher Zivilisation abgeschnittenen Völker eines jeden Breitengrades. Hierbei stellte es sich heraus, daſs Völker mit sehr hohem Fleischkonsum ebenso gesund sind wie die mit sehr niedrigem.
                             Wenn die eine Weile lang (weil sie bei uns studierten oder weil Westzivilisations-Kaufleute dort Handel trieben) sich von westlicher Zivilisationskost ernährten, wurden sie von denselbem Leiden heimgesucht wie viele Amerikaner und Westeuropäer. Zogen sich die Handelsleute zurück bzw· kehrten die Naturvolk-Angehörigen in ihre Heimat zurück, so genasen die Naturvolk-Angehörigen schnell.
                        2. Unter Instinktiver Ernährung bedarf es keiner zeitraubenden Forschung; da merkt man, wenn man Gegenversuche macht oder Pannen hat, sehr viel schneller, was die wahren Gründe für diverse Gesundheitsstörungen sind.

                        Bei westlicher Kochkost kommen üblicherweise noch Geschmackverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe als Störursache hinzu, was mir durch einstige Erwerbsarbeit in einer (sogenannten) Gewürzmittelfabrik eindrucksvoll bestätigt wurde.
                           Da die wahren Störursachen also verdeckt sind, gibt man kurzerhand dem Fleisch die Schuld oder läſst sich von oberflächlichen Infos irreführen.

                        Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                        Zu jeder Bewegung gibt es auch eine Gegenbewegung. Die Seite THE CASE AGAINST VEGANISM - 2 listet (in Englisch) diverse Fälle schwerer Gesundheits-Störungen auf, die nach einer Umstellung auf vegane Ernährung auftraten.
                        Genau auf dieser Seite befindet sich ja ─gleich an erster Stelle─ die rohköstlich vegetarische Erfahrung Mahatma Gandhis. Darunter sind die besagten (anderen) schweren Fälle aufgelistet.

                        Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                        Passend dazu hat Brigitte Rondholz ehemalige Vize-Präsidentin des Vereins "Bund für Gesundheit" von Franz Konz, ziemlich genau zum 31.12.2017 ihre Internet-Präsenz, auf der sie seit Jahrzehnten für vegane Ernährung wetterte, dicht gemacht. Na endlich, kann man da nur sagen.
                        Ist mir zwar völlig neu, aber wundert mich keineswegs. Und sie war ja nicht die einzigste, sondern höchstens die militanteste.

                        Diejenigen Vegetarier, mit denen ich mehr oder weniger zu tun habe, sind durchweg Kochköstler, Langzeitvegetarier und liebe Menschen, die nichts oder kaum etwas gegen (zumindest meinen) Verzehr tierischer Lebensmittel einzuwendenen haben. Denen hab ich aber auch kurz und genau begründet, weswegen ich mich (meist) nicht vegetarisch ernähre.
                           Allerdings sind sie alle von unübersehbaren Gesundheitsstörungen heimgesucht: starkes Untergewicht, ebensolches Übergewicht, körperliche Schwäche oder Nachtblindheit.
                           Bei zwei (zwangsläufig unkonsequenten) Rohkostveggis, zu denen ich den Kontakt verloren habe, fielen mir krassere Symptome auf: beim einem weiblichen heftige Nervengereitzheit und die heftige Neigung, das Früchteversand-Unternehmen seines sich ebenso ernährenden Lebenspartners zu sabotieren; bei einem männlichen die merkwürdige Vorstellung, er könne seinen Gehirnschwund sich wegoperieren lassen, weswegen er eine Rohkostforumsmoderatorin zu Spenden aufrufen ließ.
                           Sämtliche Kochkostvegetarierer, zu denen ich schon seit Jahrzehnten den Kontakt verloren habe, waren leidenschaftliche Zigaretten- oder Marihuanaraucher.

                        Nachvollziehen kann ich dies alles aber dennoch, da ich ja selbst mal auf der veganen Schiene war.
                        · rohköstlicher Werdegang;
                        · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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                        • #13
                          Zitat von Manfred Beitrag anzeigen
                          Bei üblicher Zivilisations-Ernährung führt Vegetarismus kurzfristig ja meist tatsächlich zu besserer Gesundheit. Das liegt aber eher nicht am Vegetarismus, sondern fast ausschließlich an der Denaturiertheit der tierischen Lebensmittel aufgrund denaturierter Ernährung der Tiere und Medikamentengaben.
                          Meiner Ansicht nach ist die Denaturierung durch das Kochen oder Braten des Fleischs hier der entscheidende Faktor, nicht die Fütterung der Tiere.

                          Zitat von Manfred Beitrag anzeigen
                          Die umfangreichen Forschungen des amerikanischen Zahnarztes und Ernährungswissenschaftlers Weston Andrew Valleau Price (* 1870; † 1948). Er erforschte alle möglichen Naturvölker und sonstige von westlicher Zivilisation abgeschnittenen Völker eines jeden Breitengrades. Hierbei stellte es sich heraus, daſs Völker mit sehr hohem Fleischkonsum ebenso gesund sind wie die mit sehr niedrigem.
                          Da habe ich andere Informationen, nämlich diese: Die ewige Liebe der Menschheit zum Fett — ein geschichtlicher Rückblick

                          Zitat:
                          Die großgewachsenen, schlanken, gesunden Massai ernährten sich fast ausschließlich von Blut und Milch, wogegen ihre Nachbarn, die Kikuyu, Vegetarier waren. Sie waren kleinwüchsig, krankheitsanfällig, hatten dicke Bäuche und eine geringe Lebenserwartung.
                          instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung

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                          • #14
                            Manfred, danke dir!! :)

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                            • #15
                              Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                              Meiner Ansicht nach ist die Denaturierung durch das Kochen oder Braten des Fleischs hier der entscheidende Faktor, nicht die Fütterung der Tiere.
                              Das ist wohl nicht der entscheidende Faktor, sondern ein entscheidender Faktor. Denn viele (wenn nicht die meisten) Naturvölker essen Fleisch sowohl roh als auch hitzedenaturiert. Weston A· Price zog in seine Untersuchungen auch von der Zivilisation abgeschnittene Siedlungen mit ein (z·B· Bergbauern und sehr abgelegene Dörfchen). Da dort niemand in der Lage war, die Tiere so heftig denaturiert zu ernähren wie die Bauern in dichtbesiedelten Gegenden, waren die abgelegenen Bewohner erheblich gesünder als die Bevölkerung der überkultiviert erzeugtes Fleisch essenden Amerikaner. Desweiteren gehört es zum Allgemeinwissen alternativer Kochköstler, daſs der kochköstliche Verzehr von Fleisch industriefutter-ernährter und medikamenten-belasteter Tiere weitaus problematischer ist als der nur kochköstliche Verzehr von Fleisch naturqualitativ ernährter Tiere.
                                 Daſs der instinktiv rohe Verzehr von Fleisch naturqualitativ ernährter Tiere die perfekte Lösung ist versteht sich hier von selbst. Aber diese Ernährungsmöglichkeit zog Weston A· Price noch nicht in Betracht.

                              Daſs das Braten und Kochen nicht die Hauptursache der heutzutage zahlreichen Gesundheitsstörungen ist und auch nicht die Molkereiprodukte, geht auch aus der Paläo-Pathologie hervor:
                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: paleopathologie.jpg
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ID: 28249
                              Das Erhitzen hatte nur wenige Gesundheitsstörungen zur Folge, das Einbeziehen von Molkereiprodukten ließ sie um ein vielfaches ansteigen, und jede weitere Lebensmittel-Revolution hatte ein exponentielles Ansteigen der Störungen zu Folge. Die neueste Errungenschaft hat sogar ganze Viehbestände dahingerafft und Böden unrenaturierbar verseucht (was die Grafik noch gar nicht berücksichtigt) – siehe »ein Bauer packt aus« (Dauer = 1:10:28).

                              Sowiel ich weiß ist oder war obige Graphik (ohne die gentechnische “Errungenschaft”) auch im Rohkostwiki zu finden in einem PDF-formatierten Bericht einer Ärtzin mit Familiennamen Weustenfeld.

                              Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                              Da habe ich andere Informationen, nämlich diese: Die ewige Liebe der Menschheit zum Fett — ein geschichtlicher Rückblick
                              Ja, in dem Artikel geht es um tierisches Fett. Aber Weston A· Price berichtet sehr ähnlich hinsichtlich Fleisch und Naturvölkern. Auch die tierischen Nahrungen der ostmediterranen Völker der alttestamentarischen Zeit waren zwar meistens hitzedenaturiert, enthielten aber noch keine industriell-zeitalterlichen Schadstoffe.

                              Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                              Zitat:
                              Die großgewachsenen, schlanken, gesunden Massai ernährten sich fast ausschließlich von Blut und Milch, wogegen ihre Nachbarn, die Kikuyu, Vegetarier waren. Sie waren kleinwüchsig, krankheitsanfällig, hatten dicke Bäuche und eine geringe Lebenserwartung.
                              Das ist ein anderes Problem, nämlich totaler Veganismus, der in der Südsee zu Kannibalismus führte: »Weston Price Looked for Vegans But Found Only Cannibals«.
                              Zuletzt geändert von Manfred; 26.01.2018, 00:39. Grund: Ausdrucksfehler verbessert und Ergänzung eingefügt
                              · rohköstlicher Werdegang;
                              · Ernährungstagebuch von 2018/Jun/09·Sa bis 2019/Jun/09·So;

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