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Kühlschrankthermostat Genauigkeit

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  • Kühlschrankthermostat Genauigkeit

    Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Der letzte Kühlschrank ging an einen roh lebenden Bekannten, ebenfalls noch 100%ig in Ordnung, aber ich wollte ein Gerät mit elektronischer Regelung haben, das die Temperatur genauer hält.
    Ich habe festgestellt, daſs mittels eines einfachen regelbareren Kapillar-Thermostaten die Kühlschranktemperatur auf ±2K genau eingeregelt werden kann.

    Das halte ich selbst zur Kühlung von Fleisch und Fisch für völlig ausreichend, weswegen ich mir den zeitlichen Entwicklungs-Aufwand für eine elektronische Regelungsvariante erspart habe.

    Der Nachteil ist nur die vom Kühlraum nach außen zum Regler frei verlegte und etwas unflexible Kapillarleitung, was aber durch die höhere Regelgenauuigkeit (als die des fest eingebauten Thermostaten) wieder wettgemacht wird.

    Das Ganze funktioniert selbstverständlich nur dann, wenn der Kompressor leistungsstark genug ist, damit auch bei sommerlichen Temperaturen noch die 0…2°C noch erreicht werden.

    Weil der Thermostat über einen Umschalte-Kontakt verfügt, eignet er auch für den Einsatz in Reifekammern.

    Temperaturbereich von +40°C bis −40°C. Skaleneinteilung: 2,5°C bei ca· 2 mm Striche-Abstand.
    Zu beziehen im Fachhandel für elektronische Einzelbauteile.
    Zuletzt geändert von Manfred; 31.05.2016, 17:32. Grund: Überschrift umgestellt

  • #2
    Also ein externer Thermostat statt des im Kühlschrank eingebauten? Wozu soll das denn gut sein?
    Einen Entwicklungs-Aufwand für einen Kühlschrank mit elektronischer Regelung gibt es nicht. Man kauft einen oder meintest Du etwas anderes?

    Unabhängig von diesen beiden Fragen sehe ich mittlerweile die mangelnde Umwälzung der Luft in den üblichen, kleinen Tischgeräten mit ca. 140l Inhalt als das hauptsächliche Problem an. Sie führt nämlich zu erheblichen Differenzen in der Temperatur kurz vor dem Angehen des Kompressors und kurz danach. Da kann der Thermostat noch so genau sein, die mangelnde Umwälzung produziert Schwankungen von 8 Kelvin (mit Präzisions-Thermometer im Juli 2014 gemessen).

    Das Problem bei den Temperatur-Differenzen besteht darin, daß die Temperatur an bestimmten Stellen weit unter die null-Grad-Grenze geht und das bedeutet, daß die Lebensmittel, die dort liegen, angefroren werden. Sehen kann man das nicht, das ist das Tückische daran.

    Ich habe mir im Oktober 2014 einen permanent mitlaufenden Ventilator in meinen Tischkühlschrank (Liebherr KTP 1750-20 von 2007) eingebaut und von da an liefen einige Dinge sehr viel anders als davor.
    instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung

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    • #3
      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
      Also ein externer Thermostat statt des im Kühlschrank eingebauten? Wozu soll das denn gut sein?
      Dies ermöglicht die Kühltemperatur anhand der aufs Thermostatgehäuse aufgedruckten Temperaturskala ziemlich genau voreinzustellen, was mittels des internen nur sehr ungenau möglich ist, da dieses mit einer nur sehr groben Kühlleistungsskala (von 0 bis 4) versehen ist, deren Einteilung kaum auf die zu erwartende Kühltemperatur schließen läſst.

      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
      Einen Entwicklungs-Aufwand für einen Kühlschrank mit elektronischer Regelung gibt es nicht. Man kauft einen oder meintest Du etwas anderes?
      Ja, den Bau aus Einzelbauteilen (Thermistor, Transistoren, IC, Widerstände, …).
      ␍␊␉Hingegen ist mein Thermostat lediglich ein primitiver per Kapillarrohr betätigter Umschalter mechanischer Art.

      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
      Unabhängig von diesen beiden Fragen sehe ich mittlerweile die mangelnde Umwälzung der Luft in den üblichen, kleinen Tischgeräten mit ca. 140l Inhalt als das hauptsächliche Problem an. Sie führt nämlich zu erheblichen Differenzen in der Temperatur kurz vor dem Angehen des Kompressors und kurz danach. Da kann der Thermostat noch so genau sein, die mangelnde Umwälzung produziert Schwankungen von 8 Kelvin (mit Präzisions-Thermometer im Juli 2014 gemessen).
      Die Luftumwälzung fehlt auch bei Verwendung des (bzw· eines) internen Thermostaten.
      ␍␊␉Wenn ich jeden erdenklichen Winkel des Kühlschranks auf dessen Temperatur prüfe, so komme wahrscheinlich auch ich auf 8 K Differenz. Aber zwischen unterem und oberem Regalrost gemessen komme ich (mittels haushalts-üblichen Flüssigkeitsthermometern, die ich immer wieder mal vertausche) auf nur 2 K.
      ␍␊␉An der Rückwand kanns (bei Fleischlagerungs-Temperatur) zwar frostig werden, aber an die lasse ich nur die Knochenseiten der Läufe kommen.

      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
      Das Problem bei den Temperatur-Differenzen besteht darin, daß die Temperatur an bestimmten Stellen weit unter die null-Grad-Grenze geht und das bedeutet, daß die Lebensmittel, die dort liegen, angefroren werden. Sehen kann man das nicht, das ist das Tückische daran.
      Wenn versehentlich dennoch mal was ein biſschen angefroren war, so ist dessen Verzehr nach meiner Erfahrung nur dann problematisch, wenn dies öfters und regelmäßig geschieht.
      ␍␊␉Die Ureinwohner Grönlands und Europas hatten sicherlich weitaus größere Temperaturschwankungen an ihren Fleischvorräten hinzunehmen.

      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
      Ich habe mir im Oktober 2014 einen permanent mitlaufenden Ventilator in meinen Tischkühlschrank (Liebherr KTP 1750-20 von 2007) eingebaut und von da an liefen einige Dinge sehr viel anders als davor.
      Dies will ich an meinen (herkömmlichen) Kühlschränken noch nachholen. Desweiteren will ich dies auch bei einer (geräumigen) Tiefkühltruhe tun, die ich ebenfalls mit externem Thermostat ausstatten will (und bis dahin noch außer Betrieb bleiben wird).

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