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Ist Hafer Glutenfrei?

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  • Ist Hafer Glutenfrei?

    Dieser Frage möchte ich gerne nochmal nachgehen.
    Denn ich hatte vor einiger Zeit eine krasse Darmentzündung wegen dem Nackthafer, trotz Einweichens.

    Nun fand ich diesen Artikel:




    "Im Vergleich zu Weizen enthält Hafer wesentlich weniger Gluten. Vermutlich deswegen heißt es gelegentlich, dass Hafer im Rahmen der glutenfreien Ernährung erlaubt sei. In Skandinavien zeigten Untersuchungen, dass ein Teil der Zöliakie-Betroffenen Haferprodukte verträgt. Allerdings wurde in diesen Studien ein speziell gereinigter Hafer verwandt, den es in Deutschland nicht im Handel gibt. Die derzeit hierzulande angebotenen Haferprodukte liegen hinsichtlich des Glutengehalts über dem Grenzwert von 20 ppm. Nach wie vor raten die Fachgesellschaften in Deutschland vom Verzehr von Hafer und daraus hergestellten Produkten ab."


    Wenn ich mich nicht irre, enthält Hafer Klebereiweiß. Nur eben geringer, als wie im Weizen z.B. und ERSTRECHT gering vertreten im gereinigten Hafer und ÜBERHAUPT NICHT VORHANDEN ist Gluten ( Klebereiweiß) im Pseudogetreide.

    lg, Morgana

  • #2
    Angelika meint, Hafer enthielte nicht wenig sondern NULL Gluten

    Quelle, auf die sie sich beruft:


    LG, CC

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    • #3
      Achtung! Gluten ist nicht gleich Gluten:

      Zitat von http://www.navigator-medizin.de/eltern_kind/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-kinderkrankheiten/bauch-und-bauch-organe/zoeliakie/grundlagen-und-ursachen/2584-was-ist-der-unterschied-zwischen-gluten-und-gliadin.html
      Gluten ist ein Eiweißgemisch, das je nach Getreidesorte unterschiedliche Prolin-reiche Proteinfraktionen (Prolamine) enthält, gegen deren Antigenstruktur Menschen mit einer Veranlagung zur Gluten-Unverträglichkeit spezifische Antikörper bilden.

      Den Prolaminen kommt damit offenbar eine entscheidende Rolle als Auslöser des allergisch-autoimmunen Krankheitsgeschehens bei der Zöliakie zu, wenngleich die genauen Mechanismen noch unklar sind. Als Prolamin steckt im Weizen und dessen Herstellungsprodukten das Gliadin, im Hafer das Avenin, im Roggen Secalinin und in der Gerste Hordein.
      Ach ja, und dann gibt es ja noch die Lektine, hier besonders erwähnenswert die Aggglutinine, am bekanntesten (und problematischsten) ist wohl das WGA (Wheat Germ Agglutinin), siehe:



      Alles Liebe,
      Ralph
      instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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      • #4
        Es gibt mehrere Studien, liebster CC.


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        • #5
          Gluten, auch als Klebereiweiß bezeichnet, ist in den folgenden Getreidearten enthalten: Weizen, Roggen, Gerste, Grünkern, Dinkel,Kamut, Einkorn, Urkorn, Emmer, Triticaleund in einer Abwandlung auch im Hafer. Alle herkömmlichen Produkte, die aus diesen Getreidesorten hergestellt werden, sind daher für Zöliakiekranke strikt zu meiden.

          Das Eiweiß des Hafers wird derzeit auf seine tatsächliche Wirkung als Antigen im Darm von Zöliakiekranken untersucht. Studienergebnisse sind allerdings noch nicht eindeutig, ob Hafer von Zöliakiekranken strikt gemieden werden sollte oder nicht.


          http://glutenfreiheit.org/wissen/gluten-klebereiweiss


          Hafer ist vermutlich glutenhaltig.


          Glutenfrei sind Amarant, Buchweizen, Guakernmehl, Hirse, Johannisbrotkernmehl, Kartoffeln, Mais, Qinoa, Reis, Soja, Tapioka und Teff.

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          • #6
            ERFAHRUNGSBERICHTE MIT GLUTENFREIEN ^^ HAFERFLOCKEN
            Tosca sagt:
            23. Januar 2011 um 11:10
            Wir haben für unsere Tochter (6 Jahre) die glutenfreien Haferflocken ausprobiert und es ging leider gar nicht gut.
            Nach 2 jähriger absolut glutenfreier Ernährung, war die Wirkung des glutenfreien Hafers fatal. Die Symptome waren, wir vor Feststellung der Unverträglichkeit. Wir können daher die Haferprodukte für Zölis nicht empfehlen. Schade!








            Dagmar sagt:
            31. Januar 2011 um 10:30
            Seit einigen Tagen geht es mir auf einmal sehr schlecht, obwohl ich mir keines Ernährungsfehlers bewußt war - bis ich heute morgen wieder die glutenfreien Haferflocken (Bezug über Querfood) als Müslibeimischung essen wollte. Nun glaube ich zu wissen, woran es liegt - ich werde sie auf jeden Fall weglassen und hoffen, daß die elenden Syptome in den nächsten Tagen wieder verschwinden.








            admin sagt:
            31. Januar 2011 um 12:07
            Aktueller Stand 31.01.2011:
            Wir haben nun seit ca 7 Monate Haferprodukte im Sortiment und seitdem ca. 10 negative Erfahrungsberichte bzgl. Hafer erhalten. Positive Rückmeldungen werden naturgemäß weniger an uns herangetragen. Aber auch dies geschieht. Wir haben auch viele Kunden, die regelmäßig Hafer kaufen und anscheindend keine Probleme haben. Wir denken, die Entscheidung Hafer zu essen oder nicht, muss, ähnlich wie bei der glutenfreien Weizenstärke oder Produkten mir der Aufschrift “Kann Spuren von Gluten enthalten” weiterhin jeder für sich selbst treffen. Sie sollten auf jeden Fall die Empfehlung der DZG von nicht mehr als 50g Hafer pro Tag beachten.








            Edeltraud Berger sagt:
            3. März 2011 um 10:24
            Bei mir ging es leider auch nicht gut. 50gr. waren zuviel, dann mal mit 30 gr. ausprobiert und lag auch danieder, auf keiner Fall wieder glutenfreien Hafer.


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            • #7
              Interessant Morgan!

              Dazu: Ich finde es auch zu einseitig, nur wegen dem Gluten zu schauen. Getreide ist ja insgesamt eine etwas zwiespältige Sache.

              Als ich bei einem Workshop bei Angelika war, hatte ich so ca. einen Esslöffel voll von dem eingeweichten Nackthafer probiert und er hatte mir echt ganz gut geschmeckt, weil er eben süß ist. Die süße Verführung ;-) - muss man aufpassen... insgesamt waren das bei dem Workshop so viele verschiedene Sachen. Nach der Zeit war ich nur noch am niesen, meine Augen wurden rot usw... schwer zu sagen, von was das dann letztlich gekommen ist.

              Es ist schon komisch...

              Früher hatte ich relativ viele Haferflocken gegessen und die halfen mir bei Muskelaufbau und bei allem Möglichen. Interessehalber nahm ich dann vor längerem mal wieder welche mit und ich krieg`sie kaum mehr runter - schmecken einfach nicht mehr. Komplett problemlos war Hafer bei mir auch noch nie. Mir lief meist die Nase danach und ich bekam noch viel mehr Hunger wie ich vor dem Hafer hatte...

              Hafer macht mich auch schnell mal wütend. Ich weiß noch, dass wir früher als Jugendliche oft Haferflocken mit Milch gegessen hatten in der Früh und da war ich jedes Mal fast am durchdrehen. Mir machte das Essen einfach keinen Spaß mehr. Jeden Tag erneut die Pampe.

              Hafer ist schon so die richtige Sklavennahrung finde ich.

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              • #8
                http://www.rohkostwiki.de/wiki/Die_U...phin-Forschung Ja, Hafer enthält eine Art Droge. Exorphin.

                http://www.lebensmittelallergie.info...p?topic=2588.0 Forschergruppen unter Zioudrou (1979) und Brantl (1979) fanden sowohl opiatähnliche Aktivität bei Weizen, Mais und Gerste (Exorphine), sowie bei Kuh- und Muttermilch (Kasomorphin), als auch stimulierende Aktivität bei diesen Proteinen und bei Hafer, Roggen und Soja.

                Workshop ...das wäre mir zu teuer, lg Morgana

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                • #9
                  Zitat von Morgan le Fay Beitrag anzeigen
                  Workshop ...das wäre mir zu teuer
                  Hatte es als Tellerwäscher umsonst bekommen.

                  Hihihi



                  Frag halt auch einfach mal irgendwo, ob du helfen kannst.

                  Das ist eine nette Beschäftigung und man bekommt quasi das Premium-Paket kostenlos mit dazu.

                  (Ultrapremium natürlich nur, wenn man Mar-Kss heißt, hehe)

                  Liebe Grüße

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                  • #10
                    @ Morgan: Wieviel und wie oft hattest Du da von dem Hafer gegessen? War die Entzündung schon nach einmaligem Verzehr?

                    Kommentar


                    • #11
                      Was für eine geniale Idee Mar!!! Anstatt ein paar Hunderter hinzublättern, biete ich mich anderweitig an. Nur vermute ich, dass die Meisten Geschirrspülmaschinen haben.

                      Y.S. Ich ließ den Nackthafer drei Tage einweichen, so wie hier steht : http://www.mysnip.de/forum-archiv/th..._ankeimen.html

                      und aß ihn in Form von Müsli sehr gerne, ich schätze mal, es waren so um die 100 Gramm täglich.
                      Dann stellten sich nach drei Monaten verstärkt Krämpfe ein, ich ging zum Arzt und ich hatte eine Blutsenkung, sowie Eisenmangel. http://de.wikipedia.org/wiki/Blutsenkungsreaktion
                      Da ich früher Morbus Chron hatte mit Polypenbildung, wurde zwei Wochen später eine Darmspiegelung gemacht und die ergab, dass ich eine massive Darmentzündung hatte.
                      Der Arzt fragte, was ich an meiner Ernährung geändert hatte, da ich Jahrelang Beschwerdefrei war diesbezüglich ( Morbus Chron) und ich erzählte ihm, dass ich eingeweichten Nackthafer konsumiere und rohes Fleisch/Fisch seit geraumer Zeit.
                      Er riet mir vom Beiden ab.
                      Ich bekam Cortison und Eisenspritzen.
                      Hafer strich ich aus meiner Ernährung, Fleisch und Fisch roh NICHT- nach 6 Wochen etwa war der Spuk vorbei. lg, Morgana

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                      • #12
                        Ich kann jedem Getreidenarr ( Süchtigem? ) nur raten, wenn Ihr Hafer essen wollt, dann könnte an der These was dran sein, dass nicht kontaminierter Hafer verträglicher ist. Auch sollte man vielleicht tatsächlich nicht mehr als 50 Gramm täglich davon verzehren. Und einweichen ein paar Tage vor dem Verzehr bitte, sowie spülen.


                        Haferexperiment: Alles wenn möglich unter ärztlicher Aufsicht. Getreide ist manchmal "der Stoff" des Todes . Jede Darmentzündung ist zu viel, denn es bleiben im Darm Narben zurück.



                        Bitte an Angelika Fischer, die hier eh mit liest:

                        Drücke dich genauer aus in deinem Buch ( Neuauflagen) was den Hafer angeht. Benenne Quellen, wo es nicht kontaminierten Hafer zu beziehen gibt. Und weise unbedingt auf ärztliche Begleitung hin, danke.

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                        • #13
                          Das erinnert mich: Ich hatte sie zweimal höflich und interessiert gefragt, wo sie ihren Hafer her hat und welche Marke es ist. Damit ich nicht den ganzen Schrott durchprobieren muss, bis ich geeignete Quali finde. Das Ergebnis war, dass ich ziemlich angefressen war, nachdem sie zuerst rumgeeiert hat, und am Ende zugeben musste, dass sie nicht mehr wisse, von welcher Firma ihr Hafer sei (weil in einer Plastikschüssel, nicht mehr in der Originalverpackung).

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                          • #14
                            Hm, ich weiß nicht. Aber ich würde mal sagen: Es gibt fast nichts, das man über lange Zeit täglich zu sich nehmen sollte.
                            Bei Rohem trifft das mitunter fast noch mehr zu.

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von Y.S Beitrag anzeigen
                              Hm, ich weiß nicht. Aber ich würde mal sagen: Es gibt fast nichts, das man über lange Zeit täglich zu sich nehmen sollte.
                              Bei Rohem trifft das mitunter fast noch mehr zu.
                              Der Instinkt wird's richten ....

                              Wenn ich mehrere Tage hintereinander Bock auf Bananen oder Karpfen-Innereien oder Honig oder Rucola habe, dann esse ich das auch. Und wenn nicht, dann esse ich eben was anderes ... vorausgesetzt, das Angebot gibt's her.

                              Ich käme gar nicht mehr auf die Idee, mir zu sagen, dass ich dieses oder jenes jetzt täglich essen müsste - hab ja noch nicht mal 'ne Ahnung, was ich morgen esse - lediglich die Bandbreite ist einigermaßen festgelegt, denn ich kann nur essen, was ich vorrätig habe oder beschaffen kann. Was es dann im Detail sein wird, wird mich mein Körper wissen lassen.

                              Alles Liebe,
                              Ralph
                              instinktiv-roh von 08/2012 bis 07/2019 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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