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Ist Ketose anormal?

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  • Morgana
    antwortet
    Nein, Ketose mit Null Carb interessiert mich auch gar nicht, ich denke, so wie Inger es hält, ist es das Beste, man sollte sich seiner Umgebung Ernährungsmäßig anpassen. Rein optisch betrachtet, ist sie jetzt jünger wirkend, als wie zu Zeiten, wo sie noch viel Obst aß. Ich weiß nicht wie dir das geht, aber ich schaue mir die Menschen immer gerne an, die mir was von Ernährung erzählen.
    Insbesondere von Autoren.
    So scheint es mir, dass die Eine gerne Küchenrohkost und Getreide verzehrt und viel mischt , das erkennt man an der gewissen Pummeligkeit.

    Urköstlerautoren haben nicht selten eingefallene Augenpartien ( das Fettgewebe dort verschwindet übrigens für immer dann) und sehen auch , besonders bei Männern recht tragisch wie ich finde, sehr schwach und ausgemergelt aus.

    Gerüchten zufolge konsumiert Aubrey de Grey hauptsächlich gerne Süßigkeiten und Bier. Nicht sehr inspirierend, auch optisch ( für mich) nonsens ansprechend. Nicht nur das, in seinem Buch, Ending Aging, erklärt er, dass die Low-Carb-Diät zu einer Erhöhung des oxidativen Stress führt und dass es "ein Rezept" für eine beschleunigte Alterung ist. Er stützt diese Auffassung offenbar anhand eines sehr fragwürdigen Papieres ( Das wurde veröffentlicht in der Zeitschrift der:Annalen der New York Academy of Science ), welches nicht weiter Beachtung erhielt in der Medizinischen Szene, da es nicht dem Peer-Review-Verfahren stand halten konnte.

    Dr. Eades, sein Gebiet als Arzt:
    Ernährungs-und Stoffwechsel Medizin - ( http://www.proteinpower.com/about_dr_michael_eades.htm )war offensichtlich ( Gott sei Dank!!)nicht einverstanden mit Aubrey de Greys schlechter Recherche und Verbreitung über die Auswirkungen der Low Carb-Ernährung. Deswegen gab es eine super Aufklärung im Netz über diesen Autor, der solchen Schund verbreitete. http://www.proteinpower.com/drmike/...idative-stress/

    Es ist quasi ein Wissenstandmäßiger Kampf von Autor zu Autor , den ich schon noch interessiert verfolge, weil ich Low Carb -in den kälteren Monaten zumindest
    - sehr gerne weiter fabrizieren möchte, da mir Obst, oder Säfte, im Herbst/Winter nicht sehr gut tun und ich eher deftiges, fettiges Essen , gut gewürzt, bevorzuge.

    Auf Wunsch von vielen Personen , werde ich in Kürze bloggen , um detaillierter berichten zu können, man ist so dann auch etwas freier im Schreiben und die Gedanken/Recherchen sind dort gut aufgehoben und übersichtlicher.
    Man liest sich Manuela- und nun wirklich mal Adieu "lach",
    lg Morgan



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  • Morgana
    antwortet
    Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Was mich eher interessiert: wie sehr beeinflusst der Breitengrad, auf dem man lebt, die Ernährung?
    Je heißer das Klima, desto besser verträglich sind Früchte!
    Obst ist in unseren Breiten gar nicht so gesund, wie viele meinen. Es braucht eine bestimmte „Betriebstemperatur“: Je wärmer das Klima oder die Jahreszeit, desto besser werden säurehaltige Früchte auf basisch verstoffwechselt! Ein vital normaler Mensch kann bei 40 Grad Hitze bis 3 kg saure Zitrusfrüchte metabolisieren (abbauen), sodass sie basisch wirken. Bei minus 10 Grad jedoch nur höchstens 100 Gramm täglich!
    Quelle: "Vorsicht Obst! Die unheilvollen Obstsäuren!" von Dr. med. Klaus Hoffmann - Rheumaspezialist.



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  • Manuela
    antwortet
    Wie das mit dem Bericht über die Ketose zustande kam, keine Ahnung. Ist mir inzwischen auch egal, weil ich in der Richtung nicht mehr weiterforschen möchte. Ich halte Ketose für überflüssig. Wenn ich in dem Stoffwechselzustand über Wochen und Monate bleibe, so wie ich es ausprobiert hatte, hänge ich wie n Schluck Wasser nur noch auf der Couch rum, keine Lust auf irgendwas und im Hirn total gaga. Wenn andere das so toll finden, sich jeglichen Obstes oder bestimmter Gemüsesorten zu enthalten, die ja auch mal eben ne Stange Antioxidantien habe, bitte, ich halte da keinen auf, das dauerhaft durchzuziehen. Und wenn manche Bewohner der skandinavischen Länder das als nicht so ganz normal ansehen, dann würde ich bestimmt mal über einen Umzug in wärmere Gefilde nachdenken.

    Die erdigen Stoffe sind notwendig, gerade, wenn man Obst als KH-Quelle hat. Am Beispiel Vitamin C kann man nämlich gut erkennen, dass man Calcium braucht, um die Säure zu neutralisieren. Das nenne ich Synergieeffekt.

    Was mich eher interessiert: wie sehr beeinflusst der Breitengrad, auf dem man lebt, die Ernährung? Werden Gelenkerkrankungen verstärkt, wenn Obst und Kälte aufeinander treffen? Und warum bekommen manche veganen Rohköstler Arthrose vom Obst und manche nicht? Welche Rolle spielt Sport dabei? Warum kommen Krankheiten wie MS und andere häufiger vor, je weiter ein Land vom Äquator entfernt ist? Ist es unnatürlich für den Menschen, in Regionen zu leben, in denen die Temperatur unter 10 ° C sinken kann, wo wir alle doch unseren Ursprung in der Wiege Afrikas haben?

    Das sind Fragen, auf die ich Antworten will. Ich weiß, dass mir diese Form der Ernährung = vegane Rohkost gut tut, auch wenn sie nicht die beste und natürlichste Form der Menschennahrung darstellt, so ist sie m. E. das beste, was uns derzeit zur Verfügung steht. Und wenn mir Stoffe fehlen, die ich brauche, aber sie nicht über die Makronährstoffe in meinem Körper aufnehmen möchte, dann zieh ich mir halt NEMs rein. Ich kann nämlich ehrlich gesagt diesen ganzen Stuss von dieser vitaminfeindlichen Propagandamaschinerie nicht mehr hören. Die haben sowas von keinen Plan, wissen nicht, WIE krass einem Vitamine usw. helfen können. Hab mich intensiv darüber informiert, was z. B. Selen so alles kann, und dass es seinem Körper gegenüber schon fast verantwortungslos ist, ihm diesen Stoff vorzuenthalten, wo wir z. B. in Bayern auf einem extrem selenarmen Boden leben und das Zeugs anbauen. Wo soll der Stoff denn herkommen in den Pflanzen? WOHER, wenn er in der Erde nicht drin ist??

    Für mich geht das alles viel weiter, als nur über das Verhältnis der Makronährstoffe nachzudenken. Das ist schon fast zweitrangig. Ich sehe die Veränderungen an meinem Körper, meiner Haut, meiner Verdauung, meiner Denk- und Merkfähigkeit. Gerade beschäftige ich mich mit Weihrauch, Quercetin und Gingko. Kein verdammter Arzt sagt einem, was man mit den Pflanzen alles bewirken kann. Lieber den Patienten weiter leiden lassen, als untherapierbar hinstellen oder in meinem Fall Cortison verschreiben, weil ihm nix Besseres einfällt. Nee danke. Allein die Rezensionen bei Amazon zu bestimmten Büchern lassen annähernd vermuten, wie groß die Enttäuschung und die Wut über die Medizin allgemein sind, und den Dreck, den unsere Supermärkte als Obst und Gemüse verkaufen, sogar, wenn Bio draufsteht. Sorry Leute, aber bin heute einfach mal n bisschen angepisst.

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  • Morgana
    antwortet
    P.S. Professor Gubler, Paris (1877): « Fleisch und andere tierische Produkte enthalten wenig Mineralien (Kalke), während sie hingegen in Hülsenfrüchten (und Getreide) vorherrschend sind. Es sind die Blätter der Pflanzen, die die Funktion haben, die Mineralstoffe im aufsteigenden Mark zu kondensieren und in ihrem Gewebe in Lösung zu halten. Beim Zerfall liefern diese Blätter der Erde wieder diese erdigen Stoffe. Das ist die physiologische Ursache für das enorme Übergewicht von erdigen Stoffen durch die Ernährung mit diesen grünen Pflanzen (und konsequenterweise auch mit Getreide und Hülsenfrüchten). So werden dem Körper große Mengen erdiger Stoffe besonders bei Kräuter essenden Lebewesen zugeführt. Quelle ( H.Wandmaker, Willst du gesund sein, vergiss den Kochtopf)

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  • Morgana
    antwortet
    Von Wildpflanzen, Säften und Smoothies halte ich nicht sonderlich viel= zu viele erdische Stoffe und schmeckt mir auch nicht.
    Das Video kann ich nicht kommentieren, da mein Englisch sehr schlecht ist
    .
    Nee, nee, ich finde Fleisch weiterhin sehr wichtig in meiner Nahrungspalette, schon alleine wegen dem Eisengehalt (bessere Verwertung).

    Da ich ursprünglich wegen dir hier wieder kurzzeitig aktiv war Manuela, weil du das von Angelika hier verlinkt hattest, bzw. das was sie von dem Aubrey de Grey ins Netz schoss,
    hätte ich nun gerne mal deine Meinung dazu gewusst, wie es sein kann, dass solcher Mist über die Ketose (weiter)verbreitet wird. Ich bin ja selbst darauf reingefallen. Welcher Teufel reitet einen da???

    Aubrey de Grey
    ist
    nicht in der Biologie oder Medizin ausgebildet, aber Ingenieur.
    Angelika Fischer Technikerin.

    Vielleicht sollte man nur Bücher von Medizinern kaufen, ach nee, das geht ja auch nicht, nicht selten sind die mit der Pharmamafia im Bunde.

    Es scheint das Beste zu sein, ich vertraue nur noch meinem Instinkt. Ach nee, das geht ja auch nicht, in der heutigen Zeit ist ja alles überzüchtet, oder nicht zu haben.

    Tja, die Wahrheit liegt wohl nur im Jetzt und in mir.


    In diesem Sinne, frohes Fest, bis bald mal wieder ( Weihnachtsstress ) ,

    lg , Morgan

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  • Morgana
    antwortet
    Hi
    Man sagt, 1 Gramm KH pro kg Körpergewicht ist optimal. Dasselbe gilt ja in etwa mit dem Protein. Mit dem Fett las ich mal in etwa 30 Prozent (bei ausgewogener Kost), bei Low Carb weiß ich es ehrlich gesagt nicht, ich esse in etwa 40 Prozent tgl.,habe auch endlich mal leckeres Kokosöl probiert nun :

    YUMMIE!

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  • Manuela
    antwortet
    Er schafft es auch ohne soviel Obst, am besten bis zum Ende gucken: https://www.youtube.com/watch?v=keaoh8wKDJY

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  • Manuela
    antwortet
    Sag ich doch, low carb ist am besten. Das heißt aber nicht, dass man sich jetzt auf´s Fett stürzen sollte. Es gibt ja auch noch Gemüse, Wildpflanzen, Säfte, Smoothies etc. So macht es Master Mi denke ich mal auch. Ich fühle mich damit am wohlsten. Mehr Fett werde ich nicht essen. Und auf meine Papaya verzichte ich schon mal gar nicht.

    Falls mir in nächster Zeit doch was fehlen sollte, ist eher hinsichtlich Eiweiß. Da spiele ich mit dem Gedanken, Fisch und evtl. Eier sporadisch mit aufzunehmen. Fleisch und Milchprodukte sind einfach das Letzte.

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  • Morgana
    antwortet
    Hi,

    ich bin ganz bei mir , denn ich habe längst meine Antwort auf meine Frage gefunden.
    So wie das Forumsmitglied "flo" schon schreibt : "Wenn die Studie dazu von Aubrey de Grey von 2005, der wohl ein angesehener Biologe ist, wirklich so bahnbrechend wäre, dann wäre zu dem Thema bis 2013 wohl eine Menge passiert."
    Oder der bekannte Autor und Arzt
    DrEades (
    mit Google-Übersetzer
    ):
    Die Tatsache, dass dieses Papier noch nie anderswo entweder vor oder nach der Veröffentlichung in dieser Zeitschrift veröffentlicht wurden, macht mich vermuten, dass die Arbeit nicht überholen konnte den Peer-Review-Verfahren http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Review . Wenn Sie darüber, wie gering die Beweise braucht, um in den Mainstream-medizinischen Fachpresse, negatives Daten über Low-Carb-Diäten, vor allem die Atkins-Version veröffentlichen denke, es macht Sie frage mich, warum dies nicht an anderer Stelle veröffentlicht, wenn die Daten noch halb lohnt waren . Quelle: http://www.proteinpower.com/drmike/l...dative-stress/
    http://www.ketoforum.de/wissenschaft...tml#post995806
    DrEades,
    Autor/Arzt/Spezialist auf dem Gebiet Low Carb: http://books.google.de/books/about/T...0C&redir_esc=y

    Um es kurz zu machen, die Studie auf die Aubrey de Grey sich bezieht ist für die TONNE.
    Es gibt sogar eine Gegenstudie, die sogar eine RICHTIGE STUDIE IST : EineStudie aus Mai 2006http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...t=AbstractPlus lässt dagegen vermuten, dass die LC-Ernährung durch eine Reduktion der Glykolyse, d.h. der Verstoffwechslung von Kohlenhydraten, auch die Methylglyoxal-Produktion senkt und dadurch lebensverlängernd wirkt. Das soll auch (einer) der Mechanismen sein, wieso Kalorienreduktion "gesund" ist: die Glykolyse wird gedämpft.
    Das Methylglyoxal-Problem ist jedensfalls ziemlich sicher ein spezifisches der Diabetiker.
    ALSO: GRÜNES LICHT FÜR LOW CARB!!!!!!!!!!!!!! ICK FREU MIR!!!!!

    Da höre ich doch nun lieber dieser Herzchirurginzu in Sachen ketoner Ernährung, die Frau ist nämlich im Gegensatz zu Angelika Fischer , welche im Grunde auch jetzt nichts dafür kann, dass Aubrey de Grey schlecht recherchierte, vom Fach:



    Redakteur

    Name: Gabriela Segura, MD

    Gabriela Segura ist eine Herzchirurgin, die in eine multiethnische Familie in Zentral-Amerika geboren wurde. Ihre andauernden Abenteuer mit der medizinischen Wissenschaft, alternativen Heilmethoden und der wahren Natur unserer Welt führte dazu, dass Sie zeitweilig in Costa Rica, Spanien, Kanada, Usbekistan, Frankreich und Italien gelebt hat. Ihre Lieblingshobbies sind SOTT, Forschung, und Zeit in der Natur zu verbringen. Ihre Schriften können auf The Health Matrix gefunden werden.



    lg, Morgan

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  • Manuela
    antwortet
    Kann sein, dass das Eiweiß da mit im Spiel war. Nach genauer Analyse hatte ich aber konkrete Anzeichen eines Natriummangels. War ja selbst schuld. Sellerie hat aber auch etwas geholfen. Mit diesem leidigen Thema Eiweiß bin ich zugegebenermaßen noch nicht durch. Ich warte einfach mal ab, wohin mich das führt, so lange ich nicht beim Bestatter lande oder morgens nicht mehr aus dem Bett kommen sollte. So weit isses bisher noch nicht gekommen.

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  • Rohan
    antwortet
    >>Deshalb ist das auch der Grund, warum man sich für eine Seite entscheiden muss: entweder KH-lastig ODER fettlastig. Beides zusammen führt auf Dauer zum altbekannten metabolischen Syndrom.

    Was spricht dagegen, gegen Mittag Obst und abends fettlastig zu essen, so wie z. B. Instincto dies empfiehlt? Das Fett sollte am nächsten Tag nicht mehr im Blut sein. Ebenso ist der Zucker aus dem Obst bis zum Abend längst aus dem Blut.


    >>Die Zellatmung wird durch Fett drastisch verschlechtert. Das Gehirn arbeitet nicht so effektiv (ich würde gern mal wissen, welchen Beruf Inger hat).

    Ist weiß nicht, wie es um die Zellatmung bei fettlastiger Ernährung steht. Doch dass das Gehirn bei fettlastiger Ernährung nicht effektiv arbeiten würde, kann ich zumindest für meine Person nicht bestätigen.



    >>Bei mir z. B. ist die Abwehr in letzter Zeit so krass gesunken

    Ich tippe auf einen veganismusbedingten Eiweißmangel. Auch Algen enthalten hochwertiges Protein.

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  • Manuela
    antwortet
    Norman Walker ist schon gut. Ich hab mir gestern die deutsche Ausgabe von dem Saftbuch gekauft, weil ich derzeit wieder verstärkt entsafte. Ich halte das für eine gute Möglichkeit, jetzt im Winter dem Frösteleffekt von Obst aus dem Weg zu gehen, besonders vormittags. Und man kann damit trotzdem "flüssig" bleiben.

    Nicht so viel durcheinander wirbeln mit AGEs etc.:

    Bei Diabetikern ist es so, dass sie Schädigungen durch den hohen Blutzucker erleiden, weil der gegessene Zucker nicht schnell genug abgebaut werden kann mangels eigenem Insulin. Die Verzögerung des Abbaus ist einfach viel zu groß und bei jeder Mahlzeit entstehen wieder und wieder Schädigungen des Körpergewebes. Ein hoher Fettverzehr verschlimmert das Ganze noch. Zuviele KH selbstverständlich auch.

    AGEs entstehen nicht nur, wenn man Protein neben KH isst. Der Zucker im Blut, der nicht schnell genug weggeräumt werden kann (eben, wenn zu viele KH auf einmal gegessen werden), reagiert ja schon mit den roten Blutkörperchen bzw. den Bluteiweißen (die man IMMER im Blut hat) zu unlöslichen Verbindungen.

    Methylgyoxal ist da etwas anderes. Es ist sozusagen eine zusätzlich schädigende Substanz im Gewebe von Diabetikern. Und sie entsteht bei Gesunden, die dauerhaft in KETOSE - nicht low carb - sind. Wie ich schon schrieb, ist Methylglyoxal ein freies Radikal, das Antioxidantien verbraucht. Da diese Substanz aber so dermaßen aggressiv ist, reichen unsere Vorräte an Radikalfängern dauerhaft nicht mehr aus und die Alterung setzt ein.

    Du musst auch bedenken, dass, wenn man ketogen isst, der Fettanteil im Blut zunimmt (egal, ob nun gutes oder schlechtes Fett, das lasse ich gerade mal außen vor). Wenn der Fettanteil nun steigt, wird auch die Fettmembran um die Zelle dicker. Das bedeutet, dass, wenn nun KH gegessen werden - auch kleine Mengen - deutlich mehr Insulin verbraucht wird, um die Glukose durch die Zellmembran zu den Mitochondrien für die ATP-Gewinnung zu schleusen. Deshalb ist das auch der Grund, warum man sich für eine Seite entscheiden muss: entweder KH-lastig ODER fettlastig. Beides zusammen führt auf Dauer zum altbekannten metabolischen Syndrom. Inger hat das so gut im Griff, weil sie extrem wenige KH zu essen scheint.

    Aber bedenke, dass durch Fettverzehr auch der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Wie willst du z. B. Ausdauersport betreiben, wenn die Zellen nicht genügend O 2 erhalten? Wie sollen die roten Blutkörperchen so schnell den Sauerstoff zum Herzen transportieren, wenn sie durch das Fett auf ihrem Weg behindert werden? Die 811-Leute sind nicht umsonst gut im Ausdauersport. Die Zellatmung wird durch Fett drastisch verschlechtert. Das Gehirn arbeitet nicht so effektiv (ich würde gern mal wissen, welchen Beruf Inger hat).

    Hast du den Beitrag von Master Mi auf fb gelesen? Superinteressant. Er schreibt auch was darüber. Guck mal auf seiner Seite bei fb.

    Einen großen Beitrag bei der Vearbeitung von KH liefert auch der GTF = Glukosetoleranzfaktor, der zum Wirken braucht: B-Vitamine, Chrom, schwefelhaltige Aminosäuren. Wenn davon irgendwas fehlt, wird Obstzucker nicht gut verwertet.

    Man kann das alles nicht so isoliert sehen, auch darf man sich nicht so auf AGEs/ALEs versteifen, es gibt noch so viele andere Faktoren, die da mitspielen. Deshalb finde ich Biochemie so interessant, damit versteht man alles viel besser. Bei mir z. B. ist die Abwehr in letzter Zeit so krass gesunken, trotz wenig Obst und genügend Wasser etc. Warum? Weil ich einen totalen Kaliumüberschuss hatte. Meganatriumarm habe ich wochenlang unbewusst gegessen. Algen gegessen und es wurde wirklich SCHLAGARTIG besser. Mehr Energie, bessere Verdauung, Abwehr gestärkt. Hammer. Was Mineralstoffe so anrichten können .....

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  • Morgana
    antwortet
    Ich habe mich nun in etlichen Low Carb Foren registriert liebe Manuela & Inger , zwecks Recherche .


    Ich glauuuuuuuuuube, so wie es aussieht, ist die zitierte Studie von Aubrey de Grey nicht sonderlich aussagekräftig .

    lg, Morgan

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  • Morgana
    antwortet


    Hi Manu,


    dieses Buch könnte dich vllt interessieren: http://books.google.de/books?id=zfhSGS4zIWsC&pg=PA39&dq=Methylglyoxal+,+A GE&hl=de&sa=X&ei=KEWYUo_TFsGOtAaM9YGoCA&ved=0CD4Q6 AEwAQ#v=onepage&q=Methylglyoxal%20%2C%20AGE&f

    Derzeit frage ich mich, ob nur Diabetiker mit diesem Methylglyoxal Probleme bekommen, die dann selbstverständlich diverse Schäden verursachen. Als Laie ist es wirklich ziemlich schwer , manche Texte in Sachen Körper-Chemie zu verstehen, aber ich möchte es einfach ganz genau wissen.
    Als Low Carberin und Nichtdiabetikerin habe ich einen konstanten Blutzuckerspiegel, auch esse ich nicht viel Eiweiß . Überhaupt- egal ob nun Fett oder Fleisch, Ei =immer nur roh. Warum sollten bei mir nun AGE- Endprodukte im Organismus rumschwirren?
    Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass AGE*s verstärkt bei Rohköstlern auftreten, die konzentrierte Zuckerarten essen wie z.B. Honig, Trockenfrüchte ? Da bleibt der Blutzuckerspiegel ja eben nicht konstant. Oder hat der Blutzuckerspiegel gar nichts damit zu tun ob sich AGE*s bilden, weil es dazu Proteine braucht "zum andocken"? Also wenn der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern erhöht ist manchmal, ensteht das
    Methylglyoxal , dazu bedarf es dann also keinem Ketosezustand? Oder ist nur der Diabetiker in der :Ketoazidose= ist eine Form der metabolischen Azidose, die besonders häufig als Komplikation bei Diabetes mellitus bei absolutem Insulinmangel auftritt. Ursächlich ist eine zu hohe Konzentration von Ketonkörpern im Blut.

    Habe ich, als Low Carberin eine zu hohe
    Konzentration von Ketonkörpern im Blut? Ich glaube nicht!

    Was ist eigentlich mit Stillkindern? Ist das Low Carb aus der Brust?

    Was Inger betrifft ( huhu
    , ich bin übrigens die Anonyme Benutzerin im Rohkostforum drüben, weiß nicht, warum ich nun so heiße dort- ich war das nicht)
    so denke ich, verhilft ihr die Kälte dabei, um jung zu bleiben. Ich sah mal eine Reportage, wo eine Mutter nachts im Kühlschrank schlief .
    Aber du hast Recht, ohne Sport kein ordentlicher Lymphfluss. Da fand ich die Bücher von Norman Walker recht spitze in Sachen Erklärung.



    lg, Morgan

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  • Manuela
    antwortet
    Morgan, nicht kirre machen lassen. Ich schrieb, dass Ketose nicht so toll ist, aber dass IF und Low Carb die beste Wahl sind. Ich mache das ja auch. Bei mir läuft´s halt über die Ballaststoffe statt über Fett.

    Ich will aber noch unbedingt rauskriegen, wie schädlich die AGEs wirklich sind und ob das eigentlich so ist, weil Zucker ein Kollagenfresser ist. Jedenfalls schreibt Dr. Kuklinski, dass die Reaktionen im Körper mit Fett und Eiweiß noch weitaus drastischer ablaufen und deshalb mehr Antioxis und Vitamine zugeführt werden müssen. Woher sollen die denn kommen? Allein das Eiweiß verschlechtert die Stickstoffbilanz (Homöostase!). Ich weiß z. B. auch aus langjähriger Erfahrung, wie sich meine Bein(Venen)e anfühlen, wenn ich längere Zeit fettlastig bei drastisch reduzierten KH esse und das dann mit KH-Basis vergleiche. Die Schmerzen haben erst seit 811 komplett nachgelassen. Auch meinen Nieren hat das Obst schon ganz gut getan. Früher hat die Ärztin immer gesagt, sie seien zu trocken, ist viel besser jetzt. Fett macht das Blut halt dicker, deshalb ist einem im Winter dann nicht so kalt. Aber das verursacht dann eine Reduzierung des Sauerstoffgehalts im Blut, sodass auch das Gehirn weniger abbekommt. Als Alternative kann man sich einfach bewegen, um warm zu werden oder Wechselduschen und Saunieren. Diese Schmerzen will ich jedenfalls nie wieder haben. Außerdem hat man deutlich mehr Körpergeruch durch das Fett und meine Periode ist viel stärker. Auch die Genforschung weist immer mehr nach, dass ein Zuviel an einem der Makronährstoffe - egal, welcher - die Expression von Krankmacher-Genen viel ausgeprägter ist.

    Und noch was: Fett und Eiweiß bleiben viel zu lange im Darm liegen. Das gibt den miesen Konsorten viel Zeit, um die Zellen mutieren zu lassen (Histamin, Leichengifte), besonders, wenn die Ballaststoffe fehlen. Hab neulich eine Tabelle gesehen, wie viele Ballaststoffe vor der Industrialisierung gegessen wurden: ca. 104 g durchschnittlich (frag mich nicht wie die das berechnen konnten, aber ich denke, es waren wohl doch deutlich mehr damals). Heute: knapp 30 g.

    Langlebigkeitsstatistiken zeigen immer wieder, dass eine kalorienreduzierte Ernährung die beste Wahl ist (allerdings muss natürlich das Gesamtpaket aus Umwelt, sozialen Kontakten etc. stimmen). Kann allerdings genauso gut sein, dass einfach Statistiken / Berichte über konstant durchgezogene (Roh-)Ketose einfach nicht vorliegen. Keine Ahnung. Wenn ich mir dann allerdings die Lebenserwartung von Eskimos (ohne Industrienahrung) angucke, ist ja die Lebenserwartung nicht so der Burner.

    Jedenfalls steht fest: Auch wenn z. B. Graham vorgealtert aussieht, so ist er doch fitter als so manch anderer in seinem Alter (oder träge Jugendliche), der nicht von KH und extrem wenig Fett lebt.

    Wenn Inger sich damit wohl fühlt, ist ja gut. Aber sie macht keinen oder kaum Sport, ich denke, das wird sich bei ihr im Alter noch rächen (sorry Inger, aber das ist meine Meinung); auch wenn sie hübsch einfach so aussieht, mir ist das zu wenig. Ich brauche Sport als Ausgleich zum Arschplattsitzen im Büro. Dazu stärkt man ja auch die Muskeln, die später im Alter eine gute Stütze für die Knochen sind, das Lymphsystem wird angeregt und die Durchblutung und damit auch die bessere Verteilung der Nährstoffe in feinste Äderchen wird unterstützt. Und Sport kann ich mit so einer fettlastigen oder auch eiweißlastigen Ernährung so ziemlich vergessen, da faste ich lieber zwischendurch. Fett und / oder Eiweiß als Brennstoff zu benutzen, ist immer eine teure Rechnung.

    Kalorienarm: wie es - mal wieder - auch die gute Galina gemacht hat, genauso wie er hier: http://www.fitnessmanagement.de/down...9_100Jahre.pdf

    Abgesehen davon: Selbst wenn ich mich dazu entschließen würde, Ketose roh durchzuführen, hat man kaum Quellen, wirklich gute Tierbestandteile zu bekommen, die mit Gras gefüttert wurden. Elch wird man hier wohl kaum bekommen, und wenn, dann zu horrenden Preisen. Ich hab mich damit abgefunden, nix mehr von Säugetieren zu essen. Fisch kommt evtl. in Zukunft wieder rein, aber das war´s dann auch.

    Was ich aber von all dem ganzen Gerede und der Forschung über KH, EW und Fett und Umweltbelastungen, Elektrosmog, Stress etc. etc. total abkapsele:

    Die Tatsache, dass man sich etwas Gutes tut, indem man nicht mehr als 3 Mahlzeiten pro Tag isst, erst sehr spät frühstückt, sehr früh zu Abend isst und zwischen den Mahlzeiten viele Stunden Abstand lässt. Wenn dann die aufgenommene Nahrung durch wenig Kalorien glänzt und daher wenige Enzyme verbraucht, kann man lange von seinen geschonten Reserven leben. Die Enzymbildung verbraucht IMMER Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe. Deshalb gibt es ja auch so viele Nahrungsmittelintoleranzen, weil die Mikronährstoffe in der modernen Ernährung fehlen.

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