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Ist Ketose anormal?
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Ja, mir ist schon ganz schwindelig!!!!
Hilf Morgan doch mal
.Es kann doch nun nicht alles vorbei sein, mit dem Low Carb. ^^
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Danke, für deine Tipps, Ingerlein.
Aber was mich nun am meisten beschäftigt ist:
Haben , wie oben beschrieben ( ?), NUR DIABETIKER mit Methylglyoxal Probleme??? Ich bin ganz durcheinander
.
Den Beitrag vom Blog des Tierarztes habe ich grad durchgelesen. Ich bin hier wie wild am NEU recherchieren, um es mal SO zu formulieren, ich bin SAUER
, denn ich habe LOW CARB GELIEBT!!!! 
Und dann kam die Sache mit dem: Methylglyoxal .
Falls jemand mir das alles mal in Kindergartensprache genauer erklären könnte, wäre ich sehr dankbar, hihi.
Lg, Morgan
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Hi Inger!!!! Du auch hier? Toll.
Ich habe nun DAS gefunden, was mich nun schon WIEDER evtl. umgestimmt (?)hat, ich werde noch wahnsinnig!!! LOL :
Bei diabetischer Ketoazidose formiert sich dieses Methylglyoxal in rauhen Mengen. Das ist, da es in der Verstoffwechslung der Kohlenhydrate eine Rolle spielt, nur teilweise verwunderlich: in der Stoffwechsellage hat der Diabetiker das Problem, daß ihm zwar massig Zucker in der Blutbahn zur Verfügung steht, aber dort wo er gebraucht würde - in den Zellen - nicht hingelangen kann. Erst dadurch wird die zweite Schiene, die Ketose, aktiviert. Bei Atkins fehlt ja die Glykolyse und damit auch das Methylglyoxal fast vollständig(bis auf den Basalbedarf von ~72g KH/tag).
Eine Studie aus Mai 2006 lässt dagegen vermuten, daß die LC-Ernährung durch eine Reduktion der Glykolyse, d.h. der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, auch die Methylglyoxal-Produktion senkt und dadurch lebensverlängernd wirkt. Das soll auch (einer) der Mechanismen sein, wieso Kalorienreduktion "gesund" ist: die Glykolyse wird gedämpft.
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http://high-fat-nutrition.blogspot.fi/2009/11/methylglyoxal-on-atkins-uh-oh.html
. A new lead: Feeling Cold May Add Years to Your Life Living in cold and frigid temperatures may be worth while as new research shows pos...
Halli hallo! Oben ein paar links zum Thema.....
Was ich dazu zu sagen habe,
IMMER kälte zum Ketose! Kalte Dusche, kuehl im Wonung.... KALT IST LEBENSVERLÄNGERND
gerade mit Ketose zusammen... und viel Dunkelheit 
Das ist alles einen Wissenschaft die aber nicht viel erprobt ist leider. Machen... test machen lassen... und sich ueberzeugen lassen ist was ich Empfehle, ich habe es nicht bereut
Ich denke im Sommer kann man sehr gut KH essen die da wächst wo man wohnt, das werde nicht schaden (sofern man nicht in einen EMF bombardemnag lebt, das machen viele Heutzutage leider... dann schuetzt am besten einen ketogene Diet mit viel Fett und kalte Bäder Jahr rum am besten)
Liebe Gruesse von Inger!
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Auch moin,
ich finde die wissenschaftliche Seite sehr interessant:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16037240 .
Der geforderte Zusammenhang ist einfach, dass der Körper unter Paleo Methylglyoxal bildet, was die Substanz ist, die den Menschen vorzeitig altern lässt. Paleos streben ja auch die Ketose an, alsl angeblicher Urzustand. LCHFler ebenfalls. Das führt zu Methylglyoxal und vorzeitiger Alterung. Glykierung durch Methylglyoxal.
Methylglyoxal ist 40.000 mal schlimmer als Glucose. Aubrey de Grey:
One of the strongest indictments of ketosis, in relation to methylglyoxal, is made in a fairly well referenced book by De Grey (2007); the full reference to the book is at the end of this post. De Grey’s book is about aging, and how to stop or at least delay it. Overall, it is an excellent book. Here is some relevant text, from page 173 of the book:Ich, für meinen Teil, bin froh
… one established effect of very low-carbohydrate diets of the Atkins type is to bring down both triglyceride levels and the body’s total exposure to carbohydrates, so some advocates have hypothesized that these diets world reduce a person’s AGE burden. Unfortunately, it turns out that the metabolic state that these diets induce (the notorious “ketosis”) has the unfortunate side effect of causing a jump in the production of the oxoaldehyde methylglyoxal, a major precursor of AGEs that is also, ironically, produced within cells of diabetic patients when they are forced to take in more glucose than they can immediately process … methylglyoxal is far more chemically reactive than blood sugar (up to 40,000 times more reactive, in fact), and is known to cause wide-ranging damage in the body, of which AGE cross-links are but one example. This potentially makes the Atkins diet a recipe for accelerated AGEing … Quelle:
, die Kehrseite der Medaille von ketoner Ernährung erkannt zu haben.
Inger schreibt im Rohkostforum- was du kürzlich erst verlinkt hattest -, sie altert eben NICHT mit ihrer ketonen Ernährung.
Die Wissenschaft behauptet aber das Gegenteil, man altert erst recht. Wegen dem Methylglyoxal ( Glykierung durch Methylglyoxal).
-------> ((((Glykierung. Man sieht das an der Haut an der Faltenbildung und der pergament- oder lederartigen Haut, die gerne Falten wirft. Wer Falten hat ist glykiert. Nichtglykierte Haut ist elastisch und weitestgehend faltenfrei.
Das optische Problem ist aber das geringste. Schlimmer ist die organische Gykierung, die sich dann in den bekannten Problemen äußert.
z.B. Glykierung Auge --> Star, Netzhautprobleme, Linsentrübung)))
Das scheine ich bislang überlesen zu haben.
Aber ich gebe es immerhin stets zu, wenn ich mich geirrt habe.
Ist doch menschlich.
Meine Low Carb "Forschung"
hatte trotzdem was Gutes, denn ich habe sehr viel über Insulin, Blutzuckerschwankungen, Krankheiten , Fette und Stoffwechsel lernen dürfen.
Bis bald mal, M
rgan
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Moin, diese Sache mit Methylglyoxal ist mir hier wieder viel zu theoretisch.
Wert dieser Diskussion darüber für mich gleich NULL.
Ich denke, dass man mit solchen zusammenhanglosen wissenschaftlichen Bruchstücken nicht weiter kommt mit Ernährung.
Da ist noch besser, man ißt einfach was einem schmeckt. Um es mit Pollmer zu sagen -> Mahlzeit!
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Hi Manuela!
Eigentlich wollte ich bis nächstes Jahr nur noch passiv im Internet " zugegen"
sein , aber das, was du nun von Angelika ( http://27718.foren.mysnip.de/read.php?27719,146224 ) hier gepostet hast, finde ich wirklich höchst interessant! Danke dafür!!!
Da ich leider keinen Kontakt mehr zu Inger haben kann in dem Rohkostforum , könntest du ja ihr diese Informationen mitteilen, ich bin gespannt, was sie dazu meint.
Oder wurde das nicht schon gepostet?
Egal, doppelt hält besser.
Trotzdem merkwürdig, dass sie laut AGE-Gerät nur 5 Jahre alt ist.
Das widerspricht dann ja der These, dass Methylglyocal schädlich(er) ist, wobei es natürlich auch sein kann, dass das Gerät nicht die Schäden bewertet, sondern nur die tatsächlichen AGE-Werte dokumentiert.
Ich bin ehrlich gesagt etwas schockiert nun, dass Ketose dem Menschen dann doch schadet auf lange Sicht hin gesehen, aber dankbar für diese Information und der guten Recherche + Verbreitung.
Wenn das so ist, werde ich wohl mein Low Carb Experiment beenden müssen.
Liebe Grüße , Morgan
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In der Beschreibung des Methyglyoxals geht es auch nicht um Ketose. Ich wollte damit nur aufzeigen, welche Eigenschaften diese Substanz hat, die sich bei ketogener Ernährung bildet. Und DASS sie sich bildet, hat Angelika schon vor Jahren geschrieben (und es ist wahr):
AGEs entstehen auch im Körper, und vermehrt wenn viel Zucker im Blut ist. Doch, wie ich auch in meinem Buch schreibe, auch mit Ketonen - und dann vermehrt. Ein Versuch auch mancher Rohköstler ist nun, Zucker ganz zu meiden. Zucker ganz meiden ist daher leider auch nicht die Lösung.
Hier ist eine aktuelle weitere Erklärung dazu:
[quote="aus Seite 173 aus "Niemals alt!" von Aubrey de Grey mit Michael Rae"]
Weniger ist mehr ... ist schlechter
Und das ist nicht alles: Versuche, die Pegel von diesen beiden AGE-Vorstufen zu kontrollieren, auf auf nicht pharmazeutischem Weg, können abartige Stoffwechselkonsequenzen haben.
Beispielsweise führen Diäten mit sehr wenig Kohlenhydraten, wie etwa die Atkins-Diät, bekanntermaßen sowohl zu einer Senkung der Triglycerid-Spiegel als auch der Gesamtbelastung des Körpers durch Kohlenhydrate. Einige Beführworter stellten daher die Hypothese auf, dass diese Diäten die AGE-Belastung reduzieren würden. Leider stellte sich heraus, dass der Stoffwechselzustand, den diese Diäten auslösen (die berüchtigte "Ketosis"), die unglückliche Nebenwirkung hat, einen Sprung in der Produktion des Oxoaldehyds Methylglyoxal zu bewirken. Methylglyoxal ist eine Hauptvorstufe von AGE, die ironischerweise auch in Zellen von Dieabetikern produziert wird, wenn sie gezwungen sind mehr Zucker aufzunehmen, als sie sofort umsetzen können (siehe Abb 1b und 1c). Eine kürzlich durchgeführte Studie untersuchte das Ausmaß dieses Effektes in gesunden Menschen, welche erfolgreich die ersten beiden Phasen der Atkins-Diät innerhalb eines Monats befolgten und die Ketone in ihrem Urin hatten, der bewies, dass sie sich an die Diät hielten. Diese zuvor gesunden Personen erlitten eine Verdopplung ihres Methylgoyoxal-Spiegels, was zu noch schlechteren Konzentrationen als in schlecht kontrollierten Diabetikern führte. (6) Wie andere Oxoaldehyde ist Methylglyocal chemisch viel reaktiver als Blutzucker (tatsächlich bis zu 40.000 Mal reaktiver) und dafür bekannt, weitreichende Schäden im Körper zu verursachen, von denen AGE-Quervernetzungen nur ein Beispiel sind.
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Hi Manu,
Du schreibst:
Ich lese hier lediglich, dass Methylglyoxal ein häufiges Nebenprodukt von Stoffwechselvorgängen, und insb. ein Zwischenprodukt der Glykolyse ist - zur Ketolyse kann ich da grad gar nichts lesen ...Zitat von Manuela Beitrag anzeigen..., wird bei ketogener Kost Methyglyoxal freigesetzt. Diese Substanz ist sowohl Keton als auch ein Aldehyd.
Das sagt dazu Tante Wiki:
Methylglyoxal, auch als 2-Oxopropanal bezeichnet, ist die reduzierte Form der Brenztraubensäure und besitzt die Summenformel C3H4O2. Es besitzt zwei Carbonylgruppen und ist gleichermaßen Aldehyd und Keton.
In Organismen entsteht das Methylglyoxal häufig als Nebenprodukt von Stoffwechselvorgängen, insbesondere im Zusammenhang mit der Glykolyse. Es wird bei der nichtenzymatischen Eliminierung der Phosphatgruppe des Glycerinaldehyd-3-phosphats bzw. des Dihydroxyacetonphosphats (DHAP) gebildet. Beide Stoffe stellen Zwischenprodukte der Glykolyse dar, die bei der Aldolspaltung des Fructose-1,6-bisphosphats durch die Aldolase entstehen. Da das Methylglyoxal jedoch eine cytotoxische Wirkung besitzt, hat der Körper einen Abbaumechanismus entwickelt, bei welchem der Stoff durch die Enzyme Glyoxylase I und Glyoxylase II in Lactat umgewandelt wird. Das ist schon mal der erste Faktor, warum die Ketose unbedingt zu vermeiden ist.
Meinst Du, dass während der Ketolyse mehr Methylglyoxal gebildet wird als bei der Glykolyse?
Alles Liebe,
Ralph
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Nur kurz:
Kann energiemäßig keinen großen Unterschied spüren zwischen meiner früheren gemischten Rohkost und der jetzigen Trennkost-Rohkost.
Fühlt sich besser an als lowCarb. Vor allem im Kopf.
Verdauung konnte ich noch etwas optimieren durch die bessere Trennung der Nahrungsmittel und weniger Mischen.
Habe festgestellt, dass die Intensität meines Nachmittagstiefs stark von der Art der KH am Morgen abhängt. (stabiler Insulinspiegel fühlt sich besser an und macht nicht so müde)
Ansonsten fühle ich mich damit in etwa so super wie mit der gemischten Rohkost vorher.
Den Übergang in den ketogenen Stoffwechsel, so er denn stattfindet, bemerkte ich nicht.
Noch eine Anmerkung: Mit Rohkost verliert man ja, vor allem am Anfang, sehr viel Körperfett. => ketogener Stoffwechsel.
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Nur ganz kurz dazu von mir:
Low carb ist nicht gleich ketogen (logischerweise), denn bei low carb werden keine oder nur sehr wenige Ketone gebildet. Wie Madame Fischer schon zur Ketose schrieb, wird bei ketogener Kost Methyglyoxal freigesetzt. Diese Substanz ist sowohl Keton als auch ein Aldehyd.
Das sagt dazu Tante Wiki:
Methylglyoxal, auch als 2-Oxopropanal bezeichnet, ist die reduzierte Form der Brenztraubensäure und besitzt die Summenformel C3H4O2. Es besitzt zwei Carbonylgruppen und ist gleichermaßen Aldehyd und Keton.
Biologische Bedeutung[Bearbeiten]
In Organismen entsteht das Methylglyoxal häufig als Nebenprodukt von Stoffwechselvorgängen,[3] insbesondere im Zusammenhang mit derGlykolyse. Es wird bei der nichtenzymatischen Eliminierung der Phosphatgruppe des Glycerinaldehyd-3-phosphats bzw. desDihydroxyacetonphosphats (DHAP) gebildet. Beide Stoffe stellen Zwischenprodukte der Glykolyse dar, die bei der Aldolspaltung des Fructose-1,6-bisphosphats durch die Aldolase entstehen. Da das Methylglyoxal jedoch eine cytotoxische (=zellschädigend, Anm. von mir) Wirkung besitzt, hat der Körper einen Abbaumechanismus entwickelt, bei welchem der Stoff durch die Enzyme Glyoxylase I und Glyoxylase II in Lactat (Anm. von mir: wenn der Körper beim Sport Lactat bildet, ist die Fettverbrennung gleich Null, weil die Muskeln regelrecht übersäuern, weil ihnen das Glykogen fehlt und das ein eigener Schutzmechanismus ist, damit es nicht weiter geht) umgewandelt wird. Die Bedeutung des Methylglyoxals für die Entstehung der diabetischen Nervenerkrankung wurde im Jahr 2012 entdeckt.[4][5] Methylglyoxal bindet direkt an die schmerzleitenden Nervenbahnen und macht diese überempfindlich.
Das ist schon mal der erste Faktor, warum die Ketose unbedingt zu vermeiden ist. Ein geringer KH-Anteil aus nicht verarbeiteten einfachen KH pro Tag oder zumindest alle 2 Tage ist dringend notwendig, um die Bildung von Ketonen zu unterbinden.
Da ich mich ja gerade intensiv mit der Wirkung von Antioxidantien und Vitaminen etc. sehr intensiv beschäftige, ist das hier der zweite Faktor m. E.: Methyglyoxal ist ein ALDEHYD, mithin ein sehr starkes Oxidans = freies Radikal, dass die Körpergewebe (um den Faktor 10 hoch irgendwas - muss ich nochmal genauer nachsehen) schneller altern lässt als die Energiegewinnung aus O 2 + Glukose. Vorwiegend treten nach regelmäßiger Ketose dann Augenerkrankungen und Leberschäden auf (hierbei spielt wiederum die Glutathionperoxidase eine große Rolle).
Wenn man das Ganze dann etwas weiterdreht und erfährt, dass z. B. Chemo (die eh nur Symptome und nicht die Ursache behandelt) völlig unwirksam bei z. B. Hautkrebs (Melanom) ist, weil Chemo im Grunde nichts als eine konzentrierte Ansammlung von freien Radikalen ist und ALLE Körperzellen schwächt / schädigt und das Melanin, das eigentlich ein Radiaklfänger ist, aber durch falsche Lebensweise eben kanzerogen werden kann, bei einer Chemobehandlung sämtliche Radikale in sich reinfrisst wie ein Schokoladenjunkie und dadurch die Krebszelle nur noch größer und stärker wird, weil der restliche Körper ihr nichts mehr entgegen zu setzen hat, wird schnell klar, warum die so viel gepriesene ketogene Ernährung bei Krebs definitiv NICHT heilen kann (damit hat Dr. Strunz leider nicht Recht, Dr. Morse allerdings schon). Und dann überlegt mal, was mit eurem Abwehrsystem passiert, wenn ihr regelmäßig Ketophasen einlegt. Dann tritt langfristig gesehen genau das Gegenteil ein von dem, was ihr eigentlich verhindern wollt.
Deshalb sind IF und low carb die beste Wahl, denn wie hier ja schon allen genügend bekannt ist, schaden ZUVIELE KH, genau wie Dr. Eames erkannt hat: The actual amount of carbohydrate required for health is zero. Er bezog sich damit allerdings nicht auf Obst und Gemüse, daher würde ich vor dem Wort carbohydrate ein "processed" einfügen. Gilt für zuviel Obst aber dennoch gleichermaßen.
Für mich gilt deshalb grob:
Fett macht fett und träge
KH machen alt und hyperaktiv
Eiweiß macht Schleim und krank.
Aber wie immer im Leben kommt es eben auf das Maß der Dinge an. Bis dahin ihr Wächter des Lichts, bon appétit.
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Und wie funktioniert dieses Training? Möglichkeiten scheinen mir:Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
Wie gelingt es mir, dass das Gehirn jederzeit und völlig unterbrechungsfrei in einen Zustand der Ketose gelangen kann? Wie kann ich die Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns, also seine Bereitschaft, angebotene Ketonkörper im Bedarfsfall verzögerungsfrei zu verarbeiten, reetablieren?
Vermutlich doch, indem ich diesen Wechsel immer wieder und wieder traininere, oder?
- Low Carb-Diäten (von LOGI bis ketogen)
- (intermittierendes) Fasten
Hier wäre ich an einschlägigen Erfolgs-Berichten interessiert - natürlich vorwiegend im rohen Kontext.
Alles Liebe,
Ralph
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Die Fähigkeit zur Ketolyse
Hallo allerseits,
bin zu diesem Thema grad auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen:
Kohlenhydratstoffwechsel versus Fettstoffwechsel
Aus diesem zitiere ich nachfolgend etwas:
These:
Die Fähigkeit des menschlichen Gehirns zur Ketolyse ist Teil der normalen Energieversorgung des Gehirns und nicht nur eine Ausnahmeversorgung in Notzeiten.Anthropologen sehen sowohl in den geistigen Anforderungen bei der gemeinschaftlichen Jagd als auch in der spezifischen sehr eiweiß- und fettreichen Ernährung den Grund dafür, dass sich das Gehirn des Menschen in den letzten 3 Millionen Jahren so bemerkenswert (von 500 g auf fast 1.500 g) entwickeln konnte .
Man könnte es auch so ausdrücken: Als sich das Gehirn des Menschen über einen Zeitraum von 3 Millionen Jahren entwickelte, basierte sein Stoffwechsel auf einer Eiweiß-Fett-Diät. An diese Ernährung scheint das Gehirn sehr gut angepasst zu sein, dieser Ernährung verdankt es Wachstum und Leistungsfähigkeit, dieser Ernährung verdanken wir Menschen, dass wir uns aus dem Tierreich zum Menschen entwickelt haben.
Von der körperlichen Ausstattung her mögen wir Menschen überwiegend Pflanzenfresser sein, vom Gehirn her sind wir aber vermutlich in erster Linie Carnivore (Fleischfresser). Viele zum Teil sehr vehement geführte Diskussionen zum Thema konzentrieren sich meist zu stark auf die rein körperlichen Aspekte und ignorieren das Gehirn. Der Mensch unterscheidet sich aber von allen anderen Lebewesen primär durch sein Gehirn.Wenn die gejagten Tiere nicht aus Fleisch und Fett, sondern aus der gleichen Substanz wie Bananen, Kohlköpfe und Kartoffeln bestanden hätten, dann hätte das menschliche Gehirn evolutionär nicht wachsen können, weil damit keine ausreichend konzentrierte Nahrung aufgenommen worden wäre, die langfristig die enorme energetische Bedarfsverschiebung zwischen Darm und Gehirn hätte bewirken können, die ja beim Menschen über mehrere Millionen Jahre tatsächlich stattgefunden hat. Das große Gehirn des Menschen ist folglich auf Basis der geistigen Anforderungen bei der Jagd auf Tiere und der Tatsache, dass die dann erlegte Nahrung ungewöhnlich konzentriert und kalorienreich war, entstanden.Für Lebewesen mit einem im Vergleich zum restlichen Körper kleinen Gehirn besteht keine zwingende Notwendigkeit einer zerebralen Versorgung durch den Fettstoffwechsel, da notfalls immer ausreichend Glucose über die Glukoneogenese produziert werden kann. Solche Lebewesen zeichnen sich durch einen kräftigen Körper und ein leistungsschwaches Hirn aus, und folgerichtig verwenden die Körperorgane bevorzugt die ergiebigste Energiequelle Fett, während sich das Gehirn mit einer leistungsschwächeren und älteren Energiequelle begnügen muss (im übertragenen Sinne: Kohle statt Öl).
Dies ist beim Menschen etwas anders. Ein Organ mit dieser Bedeutung und Stoffwechselaktivität wie das menschliche Gehirn konnte nur wachsen, wenn ihm die leistungsfähigste, konstanteste und fehlertoleranteste körperliche Energiequelle (> 100.000 Kcal beim Fett gegenüber < 500 Kcal gespeicherte Energie bei den Kohlenhydraten) zur Verfügung stand, und das nicht nur in Ausnahmefällen wie zum Beispiel beim Fasten, sondern ständig. Die Entwicklung eines solchen Hochleistungsorgans erforderte neben der Umstellung auf eine stärker konzentrierte Nahrung auch die Umstellung auf einen leistungsfähigeren inneren Stoffwechsel.
Dass die Glucose im Energiestoffwechsel des Menschen letztendlich nur eine untergeordnete Rolle spielt und die Fette dagegen die bevorzugte Energiequelle sind, erkennt man an der auffälligen Asymmetrie zwischen Lipogenese (Fettspeicherung) und Lipolyse: Überschüssige Nahrungskohlenhydrate und Nahrungsfette können zwar beide als Fett abgespeichert werden, dann aber im Rahmen der Lipolyse im Wesentlichen nur noch in Fett zurückgeführt werden.Die Kernaussagen dabei sind:- Der anteilige Energieverbrauch des Gehirns am Grundumsatz erhöhte sich im Laufe der Entwicklungsgeschichte des Menschen von ursprünglich 8% auf heute 25%.
- Der Gesamtkalorienverbrauch ist dabei unverändert geblieben. Der zusätzliche Energiebedarf des Gehirns ging zu Lasten des Darms.
- Dies war nur möglich durch eine Umstellung auf kalorienreiche, tierische Nahrung mit viel Fleisch und Knochenmark.
Denn da der Körper Glucose nur zu einem geringen Anteil aus Fett generieren kann, muss angenommen werden, dass der errechnete tägliche Zusatzbedarf von 65 g Glucose im Wesentlichen mit Hilfe der Glukoneogenese aus Proteinen zu generieren war. Dazu sind ungefähr täglich 120 g Eiweiß bzw. entsprechend 600 g Fleisch erforderlich.Ein Lebewesen, was sein wichtigstes Organ in einer Gefahrensituation von unbestimmter Dauer nicht optimal und unterbrechungsfrei versorgen kann, ist geschwächt und befindet sich außerhalb seines natürlichen Stoffwechsels.Die Kombination aus suboptimaler Glucosebereitstellung für plötzliche Extremanforderungen und erheblichem Substanzverlust zu Gunsten der Glukoneogenese zeigt einmal mehr, dass es menschliche Großhirne, die nicht unverzögert ketolysefähig sind, nur in zivilisierten Umgebungen geben kann.These:- Maßgebliche Ursache der Adipositas-Welle ist die allgemein verkümmerte Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns als Folge der heute üblichen kohlenhydrat- und energiereichen Ernährungsweise.
Man sollte in diesem Zusammenhang Ketolyse-Fähigkeit keineswegs mit Ketose verwecheln. Ketose ist ein Zustand erhöhter Blut-Ketonkörper-Spiegel, während die Ketolyse-Fähigkeit eines Organs nur dessen Bereitschaft beschreibt, angebotene Ketonkörper im Bedarfsfall zu verarbeiten. Unsere Vorfahren haben es vermutlich häufig mit unterschiedlichen Nahrungssituationen zu tun gehabt: Mal gab es tagelang gar nichts, mal nur fettes Fleisch und dann wieder jede Menge Beeren. Wichtig war nicht, dass sich das Gehirn in einem Zustand der Ketose befand, sondern dass es jederzeit und völlig unterbrechungsfrei dorthin gelangen konnte.Nun stellt sich für mich die Frage:Langfristig werden sich deshalb unter kohlenhydratreicher Ernährungsweise kleinere, Glucose-optimierte Hirne durchsetzen, eine Entwicklung, die sich offenkundig bereits aus anthropologischen Daten ablesen lässt
Wie gelingt es mir, dass das Gehirn jederzeit und völlig unterbrechungsfrei in einen Zustand der Ketose gelangen kann? Wie kann ich die Ketolyse-Fähigkeit des Gehirns, also seine Bereitschaft, angebotene Ketonkörper im Bedarfsfall verzögerungsfrei zu verarbeiten, reetablieren?
Vermutlich doch, indem ich diesen Wechsel immer wieder und wieder traininere, oder?
Alles Liebe,
Ralph
PS: Dafür, dass die Ketolyse-Fähigkeit meines Gehirns noch nicht sonderlich ausgeprägt ist, scheint mir der immer wieder auftretende starke Zug auf Honig (insb. bei erforderlicher geistiger Präsenz) ein Indiz.
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Ich stelle mir gerade intensiv die Frage, ob der ketogene Kreislauf wirklich der optimale der beiden Stoffwechselkreisläufe ist.
Das müsste sich doch eigentlich ganz leicht mit der primär zu Verfügung stehenden Nahrung herausfinden lassen.
Für den low Carb Kreislauf müsste sehr viel Tierisches zu Verfügung stehen. Nüsse, fettreiche Früchte.
Für den high Carb Kreislauf müssten sehr viele Früchte vorhanden sein, Wurzeln und teilweise oberflächen Gemüse wie Gräser.
Jetzt auf subtropisches Klima bezogen. Sehr feucht, Gewässer.
Viel eher kann ich mir aber vorstellen, dass immer von allem etwas da ist. Einmal die Frucht reif, einmal eine andere. Einmal das Tier in der Nähe, einmal ein anderes.
Beides also irgendwie konstant in der Verfügbarkeit.
Wenn der Körper Kohlenhydrate bekommt, verbrennt er primär diese. Zusätzliches Fett wird dann eher gespeichert.
Erst in einer Hungerzeit, wie dem europäischen Winter, in dem zusätzlich als frische Nahrungsquelle eher noch Tiere zu finden sind, schaltet der Körper wirklich um auf ketogenen Stoffwechsel - der es ihm auch ermöglicht seine Fettdepots abzubauen.
Der Ketogene Stoffwechsel ist wohl mehr für uns ein Ideal, wo wir in einer Welt des Überflusses an Kohlenhydraten leben und schlichtweg zuviel davon abbekommen (Durchschnittsmensch).
Aber trifft dies auch auf den sich bewusst ernährenden gemischten Rohköstler zu?
Gibt es die Möglichkeit sehr schnell zwischen den beiden Stoffwechseltypen umzuschalten? Tier erlegt: zwei Tage nur Tier essen -> ketogener Stoffwechsel; Frucht reif: zwei Wochen nur Frucht essen -> Zuckerstoffwechsel.
Das wäre doch ideal. Und man könnte sich viel Umfassender ernähren, zudem den Nachteilen beider Typen aus dem Weg gehen.
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