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Zucker - die süße Droge

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  • Labo
    antwortet
    Schokolade essen soll nach diesem TV Bericht angeblich das Leben verlängern,
    gut daß ich seit meinem 15 Lebensjahr jeden Tag eine Tafel gegessen habe ?

    Staunen, entdecken, verstehen - das bietet 'W WIE WISSEN' immer sonntags um 17.00 Uhr im Ersten.
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  • norbi
    antwortet
    Wie schon mal erwähnt, von diesen Waffeln habe ich früher fast jeden Tag 4,5 - 5 Packungen gegessen und das über viele Jahre hinweg. Selbst als ich mal zu einem Rohkostkurs nach Frankreich fuhr habe ich diese Kekse an einer Raststätte aufgetankt.
    Aber es war Verlass auf die Kekse. Ich war danach glücklich; hat fast immer funktioniert. Nach 1-2 Tagen Pause natürlich um so mehr.
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  • norbi
    antwortet
    Das hier würde Durian Rider gefallen. Naja, vielleicht wäre es ihm ein bisschen zu fett.

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  • Morgana
    antwortet
    Manchmal frage ich mich, zumal ich über Weihnachten auch genascht habe , ob ich Zuckerhaltiges eher esse weil es mir schmeckt, oder weil ich die Wirkung danach wegen der Dopamin-Ausschüttung so genial befriedigend finde.

    Am American College of Neuropsychopharmacology wurde eine Studie durchgeführt, die eine Antwort auf all diese Fragen fand: Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen wie Morphine, Kokain und Nikotin aus. Um es anders auszudrücken: Zucker ist ein Suchtmittel!
    Wir essen gezuckerten Kram also nicht, weil wir all das süße Zeug wirklich mögen, sondern, weil wir davon abhängig sind und uns daher lediglich einbilden, wir würden es mögen. Wenn wir einen Schokoriegel kaufen, dann ist das nicht die Folge einer freien Entscheidung, sondern einer Sucht, die uns gar keine andere Wahl mehr lässt. Wir MÜSSEN kaufen – bedauerlicherweise ohne dass uns dieser innere Zwang bewusst wäre.

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de...-droge-ia.html

    Auch Getreide hat eine Drogenartige Wirkung auf mich ( muss ja nicht Jedem so gehen), ich spüre ganz deutlich, wie es mein Bewusstsein trübt, es ist eine Art des high-seins. Das erklärt auch, warum ich oft trotzdem Brot aß, obwohl ich wusste, dass es mir später damit SEHR SCHLECHT gehen wird- Verdauungsmäßig.

    Käse liebe ich auch , Ziegenkäse roh z.B., ich mag ihn sehr gerne im Salat. Danach bin ich richtig satt. Es heißt ja, dass Käse den Magen schließt.
    Aber, die Wirkung des Käse ist auch ähnlich wie der des Getreides, der geistige Vorhang geht etwas zu. Auch tendiere ich dazu, zuviel davon zu essen, es ist fast so, als wenn von der Gehirnzentrale Nachschub gefordert wird. So wie wenn ein Junkie loszieht, um seinen Stoff zu besorgen, gehe ich zur Käseglocke und schneide ein Stück ab, später noch ein Stück...

    Mittlerweile esse ich keinerlei Getreide mehr, sowie auch keinen Käse.
    Ich mag diese Unzufriedenheit nicht, die sich danach einstellt, weil ich immer mehr essen muss, es ist Zwanghaft.
    Auch wenn Getreide ROH/GEKEIMT IST , oder ROHmilchkäse verzehrt wird. Das macht von der Wirkung keinen Unterschied für mich.
    Besonders Getreide, auch gekeimter Nackthafer , macht mich unausgeglichen und zieht mich runter. Abgesehen von den Darmbeschwerden.

    Zuckerhaltiges zu lieben ist wohl einprogrammiert im Menschen, auch können wir Glucose besser gebrauchen/verdauen als wie den Fruchtzucker, der eh NICHT SATT MACHT.
    Diese ständigen Blutzuckerschwankungen verführen einen auch zum mehr essen, Honig ist da auch nicht besser als Zucker -sagt der Wandmaker .
    Das Schlimmste was ein Rohköstler sich antun kann, ist ein gärender Darminhalt. Denn das sorgt für ein saures Darm-Milieu.
    Ob wir gesund sind, oder nicht, hängt von einem gescheiten Säure/Basenhaushalt ab, wer sich mit Zucker überfüttert ( und somit auch seine Bakterien im Darm, die den Zucker vergären) schwächt sein Immunsystem.
    Hier die Reihenfolge meiner derzeit erwählten Nahrungsmittel:
    Salate
    Gemüse ( auch gedämpft)
    Fett ( Rohbutter)
    Eigelb
    Fleisch
    Fisch
    reifes Obst
    Kräuter/Blätter

    lg, Morgan

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  • Ralph
    antwortet
    Zitat von coffee addict Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich bemerkenswert.

    Manche Leute sagen dass die Kinder nicht mehr richtig glücklich sind seit diese Ernährungsberater in die Schulen kommen und ihnen sagen dass sie Paprika-Streifen statt Pommes essen sollen.
    Ich sage Dir: Jenseits von Glücklichsein und Unglücklichsein liegt Frieden.

    Was ist das für eine Welt, in der unser Glücklichsein von Pommes abhängig ist?? Außerdem bringt es nichts, ihnen zu sagen, was sie essen sollen. Ich würd' stattdessen eine breite Auswhal natürlicher Lebensmittel zur Verfügung stellen und die Kids dann selbst wählen lassen. Nur so können sie lernen, ihrer eigenen Intuition und ihren eigenen Instinkten wieder zu vertrauen. Keinem Kind muss gesagt werden, was es essen soll, solange man seine Intuition und seinen Instinkt nicht mit denaturierten Nahrungsmittelprodukten verwirrt und verbiegt.

    Zitat von coffee addict Beitrag anzeigen
    Ex-Rohköstler Durian Rider gibt sich jetzt die totale Zuckerdosis. (Minute 1:30)

    Der isst 500g Cerealien mit 300g Zucker. " I had 2 bowls like this over 2 hours"
    Ist ein typisches Suchtverhalten, das dieser junge Mann hier zu kultivieren versucht. Naja - viell. erkennt er's irgendwann selbst.

    Alles Liebe,
    Ralph

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  • Kiwi
    antwortet
    Ex-Rohköstler Durianrider will wohl wissen, ob man den Verschleiß noch weiter beschleunigen kann.
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ID: 26779


    Was die zuckersüchtigen Kinder betrifft - also die meisten.
    Ja, ich glaube auch, dass die immer etwas im Zwiespalt sind, da sie doch wissen, dass es schlecht für sie ist. Aber sie sind abhängig und können nicht anders.
    Oft fehlt es auch an Alternativen und Vorbildern.
    Dann schmeißen sie sich Zucker rein, um sich zu betäuben, in dem Wissen, dass sobald die erste Welle abgeflaut ist, sich miserabel fühlen und mehr brauchen. Immer die Dosis steigern müssen.
    Sie dürfen es nicht mal mehr genießen..

    Mit Früchten habe ich bisher nie so ein Level erreichen können. Das ist einfach nicht konzentriert genug.
    Datteln sperren. Reiner Zucker nicht.

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  • norbi
    antwortet
    Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Seitdem wir das Obstangebot deutlich erhöht haben, ist das Interesse unserer Kinder an konventionellen Süßigkeiten auf nahe Null zurückgegangen.
    Das ist wirklich bemerkenswert.

    Manche Leute sagen dass die Kinder nicht mehr richtig glücklich sind seit diese Ernährungsberater in die Schulen kommen und ihnen sagen dass sie Paprika-Streifen statt Pommes essen sollen.


    Ex-Rohköstler Durian Rider gibt sich jetzt die totale Zuckerdosis. (Minute 1:30)


    Der isst 500g Cerealien mit 300g Zucker. " I had 2 bowls like this over 2 hours"

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  • Ralph
    antwortet
    Seitdem wir das Obstangebot deutlich erhöht haben, ist das Interesse unserer Kinder an konventionellen Süßigkeiten auf nahe Null zurückgegangen. Ab und an mal etwas rohe Schokolade oder eine sonstige rohe Nascherei ... aber auch das bleibt die Ausnahme.

    Die Frage ob Zucker nun schädlich ist oder nicht stellt sich mir gar nicht - ich frage lediglich nach der Natürlichkeit ... und da bleiben eigentlich nur Früchte und Honig übrig ...

    Ganz von industriell gefertigten Cerealien sind die Kids allerdings noch nicht weg ... ich tippe da aber eher auf das Getreide als auf den Zucker als Suchtfaktor.

    Alles Liebe,
    Ralph

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  • norbi
    antwortet
    Seitenbacher-Müsli enthält im Test am meisten Zucker, das Nutella-Brötchen am wenigsten.

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    Essiggurken , da kippen sie auch ganz schön viel Zucker rein. Ich hatte früher mal welche ohne Zucker gekauft, aber die schmeckten überhaupt nicht.

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ID: 26778



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  • norbi
    hat ein Thema erstellt Zucker - die süße Droge.

    Zucker - die süße Droge

    Habe mir gestern "Hart aber fair" angesehen zum Thema Zucker. War nicht uninteressant aber die ganze Diskussion drehte sich im Kreis.
    Beide Seiten haben wohl recht gehabt.

    "hart aber fair" - die ganze Sendung

    Dr. Werner Bartens, Mediziner

    Der Leitende Wissenschaftsjournalist der „Süddeutschen Zeitung“ isst jeden Tag ein Stück Kuchen und bekennt: Das ist die pure Lust am Genuss. Denn keine Studie beweist, dass Zucker wirklich ungesund ist. Wichtig ist beim Essen vor allem das richtige Maß..
    Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Uni-Klinik Leipzig

    Der Diabetes-Experte der Uni-Klinik Leipzig weiß: Es gibt einen Zusammenhang zwischen guter Bildung und guter Ernährung. Deshalb sind die Eltern gefragt, auch mal „Nein“ zu sagen. Denn wer braucht wirklich Milchschnitte und Fruchtzwerg? Niemand.
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ID: 28650
    Die beiden Schaubilder beziehen sich auf Deutschland und trügen scheinbar weil sie anhand vom BMI ermittelt wurden.

    Minute 3:00 behauptet der Arzt dass anhand von vielen Studien festgestellt wurde dass die Menschen mit leichtem Übergewicht länger leben und seltener krank werden.

    Da hat Kellogs eine Sorte Frosties mit weniger Zucker auf den Markt gebracht. Aber das wurde wieder eingestellt, weil es niemand kaufte. Kann ich verstehen. Das Zeug muss halt auch schmecken und Kinder mögen es nun mal süß. Es gibt nichts schlimmeres als wenn etwas auf dem Tisch steht was nicht richtig schmeckt.

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ID: 28651


    Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uni Leipzig, sagt, Kinder, die bereits im frühen Alter den Genuss von Gemüse erlernen, bekommen später keine Typ 2-Diabetes, Bluthochdruck oder auch Fettstoffwechselstörungen. Hat er Recht?
    http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft...ncheck338.html
    "Die Aussage, dass Kinder, die sehr früh an Gemüse herangeführt werden, vor Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen geschützt sind, ist sicher plakativ und durch wissenschaftliche Studien nicht direkt belegbar", sagt Prof. Hans Hauner. Richtig aber sei, dass die frühe Ernährung das Ernährungsverhalten und die Ernährungsvorlieben wahrscheinlich für das ganze Leben prägt, so der Ernährungsmediziner. Für ihn steht fest: "Wer auch als Erwachsener eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse beibehält - und das tun die meisten -, hat ein deutlich niedrigeres Risiko diese Krankheiten zu entwickeln als junge Menschen, die dies nie gelernt haben."
    http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft...ncheck338.html


    Wieland Kiess sagt, zuckerhaltige Fertigkost "fixe" Babies und kleine Kinder an. So fördere Zucker in flüssiger Form die Insulin-Ausschüttung, was hungrig mache und dazu führe, dass Kinder mehr essen. Nach Ansicht von Prof. Kiess ist Diabetes hierdurch programmiert.
    http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft...ncheck338.html
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