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Ein neuer Mini-Rohi macht sich auf den Weg!

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  • Ein neuer Mini-Rohi macht sich auf den Weg!

    So, ihr Lieben, vielleicht ahnen es einige von euch ja schon, nachdem ich in letzter Zeit doch sehr aktiv beim Schreiben zu Themen rund um Schwangerschaft war: es macht sich ein neues kleines Rohkost-Kind auf den Weg! Ich bin jetzt in der 14. Schwangerschaftswoche!!! Mein Mann und ich sind seit Wochen im Freudentaumel, der natürlich noch freudiger wurde, seit die als kritisch geltenden ersten drei Monate rum sind und nach wie vor alles bestens ist.


    Nun möchtet ihr sicher wissen, wie es mir bis jetzt so ergangen ist. Gleich vorweg: SEHR GUT! Ich lese immer fleißig einen Online-Schwangerschaftskalender und finde es doch sehr interessant, was ich denn alles so für Beschwerden hätte haben sollen: Übelkeit bis Erbrechen in den ersten drei Monaten,Verstopfung, miese Laune, Zahnfleischbluten, Sodbrennen, bleierne Müdigkeit, Heißhungerattacken, Wassereinlagerungen (siehe auch z.B. hier und hier).
    Das einzige: Mir war etwa von der 6.bis 11. Woche mal mehr, mal weniger flau. Wenn, dann aber komischer Weise eher abends statt morgens (anders also, als es bei den meisten Frauen ist). Unter anderem dadurch wurde ich sehr wählerisch, was die Lebensmittelauswahl anging, was vielleicht auch als VORteil zusehen ist. Gemüse, vor allem stärkehaltiges, ging gar nicht mehr. Zum Beispiel konnte ich KEINE Süßkartoffeln mehr essen. Früher habe ich jeden Abend eine gegessen. Eventuell wollte mein Körper so alte Überlastungen ausgleichen? Auch mochte ich nicht mehr so gernewie sonst Chicoree, Wildgrün und Nüsse, z.B. Cashews. Auch das fand ich interessant, da ich auf Cashews immer sehr abgefahren bin. Plötzlich fand ich sie manchmal langweilig.
    Dass ich auf andere Dinge auf einmal großen Heißhunger hatte, kann ich nicht sagen. Ich hatte vielleicht mehr Lust auf Tomaten, Fisch, Obst. Es gingen eher „leichte“Sachen als „schwere“ (Bsp. Obst statt Gemüse, Fisch statt Nüsse).
    Insgesamt kann ich sagen, dass ich vor allem in der Zeit des sich-flau-fühlens einfach sehr genau wusste, was ich wollte und was nicht. Mein Appetit war zielgerichteter. Sicherlich sinnvoll!
    Mittlerweile hat sich alles wieder einwenig „normalisiert“ und ich esse wieder ähnlich wie vorher.Trotzdem bin ich immer noch etwas wählerischer und Süßkartoffeln mag ich immer noch nicht.


    Tabletten/Nahrungsergänzungsmittel habe ich bis jetzt keine genommen. Auch keine Folsäure, die ja Schwangeren von offizieller Seite dringendst empfohlen wird. Am besten solle man ja schon bei Kinderwunsch anfangen, Folsäure zunehmen (Quelle). Ich habe ehrlich gesagt schon ein bisschen überlegt, ob ich sie nehmen soll, nun bin ich aber heilfroh, dass ich es NICHT getan habe. Ich habe jetzt das Ergebnis von einem Bluttest und mein Folsäure-Spiegel ist superspitzenmäßig!!! Zum Rest des Bluttest-Ergebnisses vielleicht ein andern Mal mehr, es waren leider nicht alle Werte optimal. Naja, aber mal vorab: trotzdem alles noch halbwegs ok!


    Was die Geburt angeht, möchte ich selbstverständlich alles so natürlich wie möglich haben. Eine Hausgeburt trau ich mich (noch) nicht, vielleicht beim zweiten Kind. Aber wir haben uns schon hier im Geburtshaus angemeldet, wo man sehr selbstbestimmt gebären kann und nur Hebammen (keine Ärzte) vor Ort sind. Trotzdem ist natürlich alles super sicher und wenn abzusehen ist, dass es ernste Komplikationen geben könnte, geht’s ruck zuck ins Krankenhaus.
    Außerdem interessiere ich mich sehr für die Themen Tragen (statt dieser affigen Kinderwagen) und Windelfrei/Stoffwindeln. Ach ja, und Plazenta-Essen.


    So, das erst mal zum Thema: Zoe ist schwanger!


    LG Zoe

  • #2
    Zitat von Zoe Beitrag anzeigen
    So, das erst mal zum Thema: Zoe istschwanger!
    Hi Zoe,

    herzlichen Glückwunsch und alles, alles Gute von mir! Ich freue mich mit Dir!

    Alles Liebe,
    Ralph
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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    • #3
      Suuuuper, liebe Zoe, freu mich ganz doll mit dir und euch mit.

      Dann bist du genauso weit wie meine Tochter... 14. SSW.
      Lerne aus der Vergangenheit.
      Träume von der Zukunft.
      Lebe im Hier und Jetzt.

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      • #4
        Ich freue mich mit dir Zoe!

        Es ist schön zu wissen, dass auch andere Rohis gerade schwanger sind und deren Erfahrungen intus zu bekommen.

        In deinem Bericht habe ich mich an vielen Stellen wiedergefunden. Mir ging es ganz ganz ähnlich in der ersten Zeit

        Ich wünsche dir alles Liebe für die weitere Zeit. Und denk dran, bald immer schöne, angenehm schwingende Musik zu hören, beruhigend zu singen, den Vater mit dem Ungeborenen sprechen zu lassen und viele Berührungen von außen Bin gespannt, wann du es zum ersten Mal spürst :-) Das ist ein tolles Erlebnis! Nicht nur beim ersten Mal.
        Ich bin jetzt in der 21. SSW und immer wenn ich zur Ruhe komme und bewusst da bin (eigentlich auch immer, wenn ich auf dem Rücken liege), spüre ich diesen Körper, der sich da in mir für sein kommendes Leben außerhalb aufbaut, wie er gegen die Bauchdecke tritt oder was auch immer. Habe sogar bisher die Erfahrung gemacht, dass das Ungeborene in mir, telepathisch mit mir zu kommunizieren scheint oder zumindest meine Gedanken hören kann... Es reagiert genau dann, wenn ich in Gedanken und Gefühl Kontakt aufnehme...

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        • #5
          Zitat von Jetztsein Beitrag anzeigen
          Und denk dran, bald immer schöne, angenehm schwingende Musik zu hören, beruhigend zu singen, den Vater mit dem Ungeborenen sprechen zu lassen und viele Berührungen von außen Bin gespannt, wann du es zum ersten Mal spürst :-) Das ist ein tolles Erlebnis! Nicht nur beim ersten Mal.
          Ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich weiß, dass das Baby hören kann! Ich singe ja im Chor und es wäre schön zu wissen, wenn das Kleine die Freude spürt, die ich beim Singen spüre und mir und dem Chor dabei lauschen kann.
          Ich stelle es mir auch irre aufregend vor, das Baby das erste Mal zu spüren. Das muss ein ganz verrücktes Gefühl sein. Aber sicher auch wunderschön, weil man es dann nicht nur sieht (ein ordentliches Bäuchlein habe ich schon), sondern auch fühlen kann.

          Es ist sehr schön zu lesen, wie bewusst du deine Schwangerschaft wahrnimmst, [MENTION=14]Jetztsein[/MENTION] und dass du schon so eine intensive Verbindung zu deinem Baby hast!
          LG Zoe

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          • #6
            Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
            Suuuuper, liebe Zoe, freu mich ganz doll mit dir und euch mit.

            Dann bist du genauso weit wie meine Tochter... 14. SSW.
            Danke, [MENTION=148]Sabine[/MENTION]! Ach, es ist herrlich, wenn sich so viele Menschen mit einem freuen! Ja, es sind heute genau 14 Wochen und 5 Tage!

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            • #7
              Hallo zusammen,
              Ich möchte nun noch etwas mehr zu meiner Schwangerschaft erzählen bzw. darüber, was davor los war...
              Ich hatte ja schon vor längerer Zeit hier im Forum erwähnt, dass mein Mann und ich ein Baby wollen und ich schon die Pille abgesetzt hatte. Die letzte habe ich Ende November 2013 eingenommen. Ob es nun fast ein Jahr gedauert hat, bis ich schwanger wurde? Nein, nicht ganz. Ich war zwischendurch schon mal schwanger, aber es war leider nur ein sogenanntes Abortivei oder „Windei“. Hier eine Erklärung, was das ist:


              Das Abortivei oder “Windei” ist ein spezifischer Aborttyp, bei welchem das befruchtete Ei sich in der Gebärmutter einnistet, aber der Embryo sich nicht weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um ein relative häufiges Problem: 10-15% der klinisch festgestellten Schwangerschaften werden spontan verloren und ein Drittel davon sind Windeier.
              Nachder Befruchtung, d.h.nach der Vereinigung des Spermatozoiden mit der Eizelle, beginnen eine Serie von zellulären Teilungen, welche die Bildung der Fruchthöhle verursachen,die von einer “Muschel” oder Mantel namens Trophoblast (undaus welche die zukünftige Plazenta hervorgehen wird) umgeben ist; im Inneren der Fruchthöhle wird sich der Embryo entwickeln. Im Falle des Abortiveis formt sich die Fruchthöhle mit seinem trophoblastischen Mantel, aber der Embryo kann aufgrund seiner frühzeitigen Entwicklungsstopps nicht erkannt werden, da seine Entwicklung vor Erreichen der Gröβe von einem Millimeter stoppt und somit dieser auf dem Ultraschallbild nicht visualisiert werden kann.
              In der Mehrheit der Fälle diesen Aborttyps ist dies die Konsequenz genetischer oder chromosomaler Anomalien, welche im Moment der Befruchtung erzeugt wurden und die eine angemessene Entwicklung des Embryos untersagen.

              Quelle und mehr Info: http://www.institutobernabeu.com/for...hwangerschaft/


              Nach dem damaligen positiven Schwangerschaftstest (das war im Mai 2014), über den sich mein Mann und ich natürlich riesig gefreut haben, war ich bei der Gynäkologin, die aber eben nur eine leere Fruchthöhle auf dem Ultraschall sehen konnte. Das gleiche2 Wochen später. Es war sehr traurig für uns, da wir uns schon so gefreut hatten. Ich war auch bis zum endgültigen Befund noch guter Dinge, weil ich doch so fest davon überzeugt war, dass ich mit meiner Rohkost eine problemlose Schwangerschaft haben würde... Heute weiß ich natürlich, dass es nie die Schuld der Frau ist, dass diese Art von Frühgeburt geschieht, da es sich, wie im Text oben beschrieben, um genetische oder chromosomale Anomalien handelt, die kein Mensch beeinflussen kann. Man könnte sogar sagen: durch die Nicht-Weiterentwicklung hat mein Körper uns vor einem wohl schwerst behinderten Kind beschützt. Es tröstet uns natürlich auch, dass wir wissen, dass da nie ein Kind/Embryo war, sondern, dass die Entwicklung eben in einem sehr frühen Stadium gestoppt wurde.
              Aber ehrlich gesagt: obwohl ich all dies vom Kopf her WUSSTE, war mein rohköstliches Selbstbewusstsein und das "mir-und-dem-Kind-kann-gar-nichts-passieren-Gefühl" ganz schön angekratzt. Ich war recht ängstlich, dass dies oder etwas ähnliches mir wieder passieren könnte. Deswegen sind mein Mann und ich nun umso glücklicher, dass ich nun so eine tolle und offensichtlich problemlose Schwangerschaft habe!
              LG Zoe

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              • #8
                Die Kinderseele hat sich halt noch etwas Zeit gelassen ...

                Alles Liebe,
                Ralph
                instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                • #9
                  So, wollte mal ein kleines Update geben zu meiner Schwangerschaft. Bin ab morgen in der 19. Woche! Das heißt: Halbzeit! Und ab der 20. sollte man Kindsbewegungen spüren. Ich kann es kaum erwarten! Am 12. Januar haben wir auch den nächsten Ultraschall, wo wir auch erfahren werden, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Juchu!

                  Nach wie vor geht es mir insgesamt sehr gut. Der Bauch wächst, ebenso wie unsere Vorfreude. Über Weihnachten war es natürlich sehr schön, bei unserer Verwandtschaft zu sein und hauptsächlich über unser aller neues Lieblingsthema zu sprechen.

                  Von echten Beschwerden kann noch immer keine Rede sein. Ein paar kleinere Dinge sind mir aber schon aufgefallen:

                  - Ich habe in der 17. Woche meine Mutterbänder gespürt, die etwas geziept haben. Das war aber nicht sehr schlimm. Dieses Ziehen soll verstärkt auftreten, wenn man viel steht und geht und das war bei mir in letzter Zeit auch vermehrt der Fall. Nun merke ich sie aber nur noch sehr selten. Dass die Mutterbänder ziepen können, gilt allgemein übrigens als ganz normal, da die Gebärmutter schwerer wird und somit der Zug auf die Bänder zunimmt.

                  - Ich muss seit etwa drei Wochen immer ganz plötzlich ganz dringend auf Toilette, auch wenn ich dann oft gar nicht viel Wasser lassen muss. Zum Glück passiert das aber meist nur, wenn auch eine Toilette in der Nähe ist, zum Beispiel zu Hause. Langsam macht sich wohl der verstärkte Druck auf die Blase bemerkbar. Dass ich dies so deutlich spüre, führe ich aber auch ein wenig darauf zurück, dass der Bereich Blase/ Harnwege bei mir ja durch frühere häufige Blasenentzündungen eh eine Schwachstelle ist.

                  - Außerdem habe ich wahnsinnig viel Durst. Das ist eigentlich gut, denn mein Körper signalisiert mir so sehr stark, dass ich auch wirklich mehr Flüssigkeit benötige (z.B. weil mein Blutvolumen steigt).

                  - Dies stört und irritiert mich allerdings sehr: ich habe seit etwa einer Woche öfter leichte Kopfschmerzen. Kopfschmerzen kenne ich seit Umstellung auf RK eigentlich nicht mehr. Nun sind sie wieder da, wenn auch nur schwach. Ich glaube, es liegt daran, dass ich immer noch nicht genug trinke. Das merke ich z.B. daran, dass ich morgens mit sehr starkem Durst aufwache und generell das Gefühl habe, dass ich trotz vermehrten Trinkens (noch) nicht meinen Durst stillen kann. Ich muss mich halt erst dran gewöhnen, so viel trinken zu müssen. Ich hoffe, die Kopfschmerzen bekomme ich bald in den Griff!

                  - Das ist wiederum ganz interessant: ich schlafe zwar immer noch auf dem Bauch liegend ein, wache aber nachts und morgens immer auf dem Rücken liegend auf! Das ist mir vor etwa einer Woche zum ersten Mal aufgefallen. Vielleicht ist es für das Kind tatsächlich angenehmer, wenn ich auf dem Rücken liege, auch wenn ich mich beim Einschlafen auf dem Bauch nach wie vor sehr wohl fühle.

                  Zur Nahrungsauswahl:
                  - Fettiger Lachs ist nach wie vor der Hit! Generell esse ich sehr gerne Fisch, was mich freut, da ich so meinen Nusskonsum ganz von allein weiter langsam reduzieren kann.
                  - Rote Paprika habe ich seit ein paar Wochen für mich entdeckt. Früher waren Paprika eher uninteressant für mich.
                  - Süßkartoffeln sind immer noch out.
                  - Ich esse pro Woche 2-3 Austern, da bei mir ja ein leichter Zinkmangel festgestellt wurde und ich immer noch merke, dass Austern oder anderer zinkhaltiger Fisch gut gegen meine immer mal wieder leicht eingerissenen Mundwinkel hilft. Gestern konnte ich zum ersten Mal mein Weihnachtsgeschenk ausprobieren: ein richtiges Austernmesser! Damit hat das Öffnen wirklich viel besser geklappt und das Essen hat dann noch mehr Spaß gemacht.

                  Zur Rohkost generell:

                  Dass viele rohe Schwangere plötzlich wieder in den Kochtopf fallen, wundert mich nun fast etwas, denn es gab bisher keinen Moment, wo ich ein starkes Bedürfnis nach Gekochtem hatte. Im Gegenteil: ich esse nun noch konsequenter roh als vorher und lasse auch kleine Ausnahmen wie "das bisschen Käse im Salat beim Restaurantbesuch" weg. Einfach, weil ich meinem Baby nichts gekochtes "zumuten" möchte. Seit ich weiß, dass ich schwanger bin, kam es nur zu einer Ausnahme (dafür einer ordentlichen!), die wir beide wiederum überraschend unbeschadet überstanden haben. Oh, und dann habe ich am ersten Weihnachtstag-Abend ne Menge Apfelchips gegessen, die sicher nicht roh waren. Aber das war's.

                  LG Zoe

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                  • #10
                    Das liest sich so weit alles sehr gut.

                    Als ich diesen Satz gelesen habe, musste ich allerdings tief durchatmen:

                    Am 12. Januar haben wir auch den nächsten Ultraschall, wo wir auch erfahren werden, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Juchu!
                    Ultrallschalluntersuchungen belasten das Ungeborene und sollten daher nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Hier ein Zitat aus einem Artikel der Seite Zentrum der Gesundheit:

                    Die Sonographie, oder Ultraschalluntersuchung, ist die Anwendung von Ultraschallwellen zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin. Die Untersuchung arbeitet mit für den Menschen nicht hörbaren Schallwellen auf dem Echoprinzip, vergleichbar mit dem Echolot in der Seefahrt.
                    Physikalisch gesehen bezeichnet Ultraschall Schallwellen oberhalb des menschlichen Hörbereiches. Das menschliche Ohr kann Töne bis ca. 16- 18000 Hz wahrnehmen. Der Ultraschallbereich liegt zwischen 20.000 Hz und 1.000 MHz. Einige Tiere, wie z. B. Hunde, Wale und Fledermäuse, haben einen Hörbereich, der teilweise im Ultraschallbereich liegt.
                    Allerdings verursacht pränataler Ultraschall sekundäre Schwingungen in der Gebärmutter einer Frau, die das Kind hören kann. Diese Geräusche haben die Lautstärke eines U-Bahn-Zuges, der in eine Station einfährt – nämlich 100 Dezibel.3
                    Die wilden Bewegungen, die die Ungeborenen sehr häufi g bei den Ultraschalluntersuchungen machen, sind also wirklich kein freudiges Zuwinken, wie uns einige Ärzte weismachen wollen, sondern der verzweifelte Versuch, der Schallwelle auszuweichen.


                    Kommentar


                    • #11
                      Zitat von Susanne Beitrag anzeigen
                      Ultrallschalluntersuchungen belasten das Ungeborene und sollten daher nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden.
                      Stimmt! Habe ich irgendwie überlesen - sorry für meine Unaufmerksamkeit und vielen Dank an Susanne, dass sie in diesem Moment aufmerksam war.

                      Alles Liebe,
                      Ralph
                      instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                      • #12
                        Ultrallschalluntersuchungen belasten das Ungeborene und sollten daher nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden.
                        Ja, das ist in der Tat ein schwieriges Thema. Es gibt Stimmen, die sagen, dass Ultraschall schädlich für das Baby sei und Stimmen, die sagen, dem sei nicht so. Wie wir damit umgehen möchten, war keine einfache Entscheidung. Nachdem ich dazu verschiedene Infos durchgelesen habe, haben mein Mann und ich uns für folgenden Weg entschieden: Wir machen nur die drei Untersuchungen, die die Mutterschaftsrichtlinien vorgeben (zwischen 9. und 12., 19. und 22. und 29. und 30. Woche). Auf alle weiteren zusätzlichen US verzichten wir. Also natürlich auch auf 3D- oder gar 4D-US. Auch die Nackentransparenzmessung, bei der wieder ein US anstünde, haben wir abgelehnt.

                        Die drei "normalen" Ultraschall-Untersuchungen haben ja durchaus ihren Sinn. Vor allem die zweite, bei der beim Feinultraschall auf eventuelle Fehlbildungen untersucht wird, ist wichtig für uns. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist: sollte sich herausstellen, dass das Kind z.B. mit einem Herzfehler zur Welt kommt, müssten wir im Krankenhaus statt im Geburtshaus (wo keine Ärzte sind) entbinden.

                        Letztendlich muss jedes Paar selber entscheiden, welche US es durchführen lässt. Manche lassen z.B. als anderen Kompromiss die dritte Untersuchung wegfallen und machen nur zwei. Bei uns ist es leider so, dass wir durch die Fehlgeburt, die wir erleben mussten, ängstlicher geworden sind. Viele Mütter sind nach ihrer ersten erfolgreichen Schwangerschaft und dem ersten gesunden Kind viel entspannter und ich denke, dass wir beim zweiten auch vieles weniger ängstlich sehen können und wieder mehr Vertrauen in die Natur und meinen Körper gewinnen können.

                        LG Zoe

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                        • #13
                          Ja, das ist in der Tat ein schwieriges Thema. Es gibt Stimmen, die sagen, dass Ultraschall schädlich für das Baby sei und Stimmen, die sagen, dem sei nicht so. Wie wir damit umgehen möchten, war keine einfache Entscheidung. Nachdem ich dazu verschiedene Infos durchgelesen habe, haben mein Mann und ich uns für folgenden Weg entschieden: Wir machen nur die drei Untersuchungen, die die Mutterschaftsrichtlinien vorgeben (zwischen 9. und 12., 19. und 22. und 29. und 30. Woche). Auf alle weiteren zusätzlichen US verzichten wir. Also natürlich auch auf 3D- oder gar 4D-US. Auch die Nackentransparenzmessung, bei der wieder ein US anstünde, haben wir abgelehnt.
                          Ich finde, das ist ein guter Kompromiss, vor allem, seit ich die Vorgeschichte kenne:

                          Bei uns ist es leider so, dass wir durch die Fehlgeburt, die wir erleben mussten, ängstlicher geworden sind.
                          Meine erste Schwangerschaft endete ebenfalls mit einer Fehlgeburt. Die Ultraschalluntersuchungen während der zweiten haben mir damals sehr geholfen, Ängste abzubauen.

                          Viele Mütter sind nach ihrer ersten erfolgreichen Schwangerschaft und dem ersten gesunden Kind viel entspannter und ich denke, dass wir beim zweiten auch vieles weniger ängstlich sehen können und wieder mehr Vertrauen in die Natur und meinen Körper gewinnen können.
                          Das ist wirklich so. Ich hatte zwar nach der Geburt des ersten Kindes noch weitere Fehlgeburten, aber ich war nicht mehr so ängstlich. Außerdem hat mir eine weise Frau geholfen, den Verlust des ersten Kindes zu verarbeiten. Seit dieser Zeit akzeptiere ich, dass jede Seele ihren eigenen Weg gehen darf und habe gelernt, auch Menschen, die mir nahe stehen, loszulassen.

                          Später habe ich dann bei einer Familienaufstellung auch meinen ungeborenen Kindern, insgesamt waren es drei, Namen gegeben. So haben sieben Kinder ihren Platz in meinem Herzen.


                          [admin-edit: fixed typo]


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                          • #14
                            Liebe Zoe

                            Danke, dass du das alles mit uns teilst... ich wünsche dir eine wundervolle Reise mit der kleinen Seele in dir :-)
                            Ich freue mich, dass bisher alles so gut läuft!

                            Kommentar


                            • #15
                              Seit gestern wissen wir: es wird ein Junge!!! Der Organ-Ultraschall verlief ansonsten sehr gut und es wurden keine Auffälligkeiten (z.B. am Herzen oder Gehirn) festgestellt. Es war auch spannend, alles auf dem Bildschirm zu sehen, trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass er schneller vorbei geht, da es ja wie gesagt Stimmen gibt, die sagen, dass der Ultraschall dem Kind nicht gut tut. Ich fand die Prozedur gestern sehr lang. Naja. Nun hat der Kleine aber wieder Ruhe.

                              Kurzes Update zum sonstigen SS-Verlauf:

                              - Die Mutterbänder ziepen nicht mehr. Meine Frauenärztin hat mir damals Magnesium-Tabletten dagegen verschrieben, die ich aber nicht genommen habe. Laut meinem letzten Bluttest ist mein Magnesium-Spiegel ja auch gut. Das Ziepen ist trotzdem weg, was meine Ärztin gestern natürlich auf die Magnesium-Tabletten geschoben hat. *räusper*

                              - Übrigens habe ich bisher jegliche Nahrungsergänzungsmittel abgelehnt. Ist sicher nicht ganz ok, die Rezepte einfach wegzuschmeißen und die Ärztin denken zu lassen, ich nähme die NEMs (ihr aktueller Stand: Magnesium, Eisen, Folsäure). Ihre Verschreibungen beruhten allerdings nie wirklich auf Blutwerten, sondern auf Interpretationen meiner Beschwerden. Beispiel Magnesium oben. Und das Eisen habe ich bekommen, obwohl der Blutwert nicht grade hoch, aber noch ok war ("Da brauchen Sie nicht unbedingt was einnehmen"), ich dann aber von den eingerissenen Mundwinkeln erzählt habe ("Ach, dann verschreibe ich Ihnen doch lieber Eisen"). Von Zink sprach sie nie, laut einem späteren Blutbild bei einer anderen Ärztin habe ich allerdings einen leichten Zink-Mangel!
                              Ja, und Folsäure bekommt man ja schon aufgedrängt, wenn man nur den Wunsch äußert, schwanger zu werden. Dass ich laut Blutbild auch OHNE Tabletten ganz Hamburg mit meiner Folsäure versorgen könnte, weiß sie nicht (habe ich selber erst erfahren, nachdem ich mich gegen die NEMs entscheiden hatte).

                              Wie ihr seht, mit meiner Frauenärztin bin ich nicht ganz im Reinen. Sie macht auf mich auch den emotionalen Eindruck eines kalten Fischs. Naja, dazu noch ein paar andere Dinge, die mir negativ aufgefallen sind. Werde mir wohl beim zweiten Kind jemand anderes suchen.

                              - Meine Kopfschmerzen sind so gut wie weg. Ich habe es jetzt auch "gelernt", genug Wasser zu trinken.

                              - Allerdings habe ich schon seit einigen Wochen immer mal wieder Rückenschmerzen. Gilt wie so viele Beschwerden in der Schwangerschaft als "normal" und hier weiß ich auch für mich kein "Gegenmittel". Ich bin in meinem Job allerdings auch wortwörtlich ständig auf den Beinen (Einzelhandel) und habe vielleicht auch durch meinen Vater eine Veranlagung zu einem nicht sehr robusten Rücken (er hat seit Jahrzehnten mit Rückenschmerzen zu tun).

                              - Die Kindsbewegungen spüre ich jetzt seit etwa 10 Tagen mehr oder weniger stark, was gleichzeitig sehr schön, spannend und merkwürdig ist. Mein Mann konnte es auch schon mal beim Hand-Auflegen spüren.

                              Zum Essen:

                              - Ich esse jetzt wieder regelmäßiger eingeweichten Nackthafer. Schmeckt mir gut! Im Gegensatz zu früher mische ich ihn aber nicht mehr, um Geschmacksveränderungen deutlich wahrnehmen zu können. Ich esse so 1-2 Mal pro Woche eine Menge von etwa 100 g (Gewicht vor dem Einweichen). Hafer ist ja auch eine ganz gute Zinkquelle. Durch lauter so kleine Maßnahmen kommen die eingerissenen Mundwinkel immer schwächer und seltener zum Vorschein.

                              - Auch gekeimte Linsen esse ich jetzt regelmäßiger. Auch da merke ich einen deutlichen Geschmacksumschlag (bzw. es ist ein Kratzen im Hals), wenn ich eine gewisse Mange erreicht habe. Ich esse sie jetzt auch immer pur, um gut auf meine Sinne hören zu können. Ich weiß noch, dass sie beim letzten Mal himmlisch waren, gestern allerdings z.B. schon nur noch mittelmäßig interessant, so dass dann die Hälfte übrig blieb. Immer wieder spannend solche Beobachtungen.

                              - Ich esse wieder sehr gerne Süßkartoffeln und ich bin auch froh, wieder mal Kürbis gekostet zu haben. Den find ich jetzt einfach superlecker. Hokkaido ist immer wieder mal eines meiner liebsten Nahrungsmittel!

                              LG Zoe

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