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Ein Kurs in Wundern - Übungsbuch - Inhalt

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  • Ein Kurs in Wundern - Übungsbuch - Inhalt

    Hier habe ich vor, täglich die Überschrift einer Lektion einzustellen. Es gibt 365 Lektionen ... gedacht als eine Übung für ein Jahr.

    Die Einleitung sagt:

    Ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen. Dieses Übungsbuch bezweckt, deinen Geist so zu schulen, ...
    Die Übungen sind ganz einfach. Sie erfordern nicht sehr viel Zeit, und es spielt keine Rolle, wo du sie durchführst, Sie bedürfen keiner Vorbereitung. Die Schulung dauert ein Jahr. Die Übungen sind von 1 bis 365 durchgezählt.
    Es gilt, den täglichen Gedanke am jeweiligen Tag auf die verschiedensten konkreten Dinge und Situationen anzuwenden.

    BTW: Ich habe das Buch schon im vergangen Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen, irgendwie bin ich aber dann von den täglichen Übungen abgekommen und das Buch ins Regal gewandert - jetzt gibt's einen neuen Anlauf ... im Kopf hatte ich das Buch schon seit einiger Zeit wieder (es wird ja auch in "Gespräche mit Gott" erwähnt), Coffee Adicts Beitrag ist nun der Auslöser, dass ich es wieder hervorgekramt habe.

    Alles Liebe,
    Ralph
    Zuletzt geändert von Ralph; 19.05.2017, 12:54.
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

  • #2
    001 Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.

    Das lässt sich jetzt ganz einfach anwenden, indem man sich sagt:

    Das eben vorbefahrende Auto bedeutet nichts.
    Dieser Beitrag von Ralph bedeutet nichts.
    Der Mond am Himmel bedeutet nichts.
    Mein fester Stuhl bedeutet nichts.
    Der Kommentar der Schwiegermutter bedeutet nichts.
    Mein Partner bedeutet nichts.
    ...


    Beachte: Es geht nicht darum, zu bewerten, was man sagt - es geht nur darum, es zu tun ... um alte Konditionierungen aufzulösen, die uns (in diesem Fall) suggerieren, dass irgendetwas, was wir sehen, etwas bedeuten würde.
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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    • #3
      002 Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.

      Das lässt sich jetzt ganz einfach anwenden, indem man sich sagt:

      Ich habe dem vorbeifahrenden Auto die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.
      Ich habe diesem Beitrag von Ralph die gesamte Bedeutung gegeben, die er für mich hat.
      Ich habe dem Mond am Himmel die gesamte Bedeutung gegeben, die er für mich hat.
      Ich habe meinem festen Stuhl die gesamte Bedeutung gegeben, die er für mich hat.
      Ich habe dem Kommentar der Schwiegermutter die gesamte Bedeutung gegeben, die er für mich hat.
      Ich habe meinem Partner die gesamte Bedeutung gegeben, die er für mich hat.


      Es schadet nichts, da auch etwas hineinzufühlen und das zu erkennen. Das passt wunderbar zu 001 ... alle Bedeutung, die etwas für mich hat, habe ich ihm gegeben ... all das passiert in meinem Kopf.
      instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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      • #4
        003 Ich verstehe nichts, was ich sehe.

        Also z.B.:

        Ich verstehe den Teller nicht.
        Ich verstehe die Möhre nicht.
        Ich verstehe meinen Sohn nicht.
        Ich verstehe meine Tastatur nicht.
        Ich verstehe die Sonne nicht.
        Ich verstehe Susanne nicht.
        Ich verstehe instinktive Rohkost nicht.
        Ich verstehe das Buch "Ein Kurs in Wundern" nicht.
        Ich verstehe nicht, warum andere "Ein Kurs im Wundern" schreiben.
        Ich verstehe die Kerzen nicht.
        Ich verstehe mein Telefon nicht.
        Ich verstehe meine Eltern nicht.
        Ich verstehe mich selbst nicht.

        Die Anwendung des jeweiligen Leitgedankens sollte auf alles erfolgen, ungeachtet dessen ob wir von irgend etwas meinen/glauben, dass wir es vielleicht doch (zum Teil) verstehen.
        instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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        • #5
          004 Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung. Sie sind wie die Dinge, die ich sehe.

          Jetzt könnt Ihr's ja schon selbst - stimmts?

          Diese Gedanken über Töten haben keinerlei Bedeutung.
          Diese Gedanken über Tiere haben keinerlei Bedeutung.
          Diese Gedanken über Charakter haben keinerlei Bedeutung.
          Diese Gedanken über Korallen haben keine Bedeutung.
          Diese Gedanken über Foren-Layouts haben keine Bedeutung.
          Diese Gedanken über das ARMA-Modell haben keine Bedeutung.
          Diese Gedanken über rekursive Programmierung der Berechnung der Fibunacci-Folge haben keine Bedeutung.
          ...

          Euch fällt sicher noch mehr ein!
          instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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          • #6
            005 Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.

            Hier zitiere ich mal etwas mehr:

            Dieser Gedanke kann wie der vorhergehende auf jeden Menschen, jede Situation oder jedes Ereignis angewendet werden, von dem du denkst, dass sie dir Schmerz bereiten. Wende ihn ausdrücklich auf alles an, was du für die Ursache deiner Aufregung hältst, indem du zur Beschreibung des Gefühls jeweils den Ausdruck verwendest, der dir zutreffend erscheint, Die Aufregung mag als Angst, Sorge, Depression, Beklommenheit, Ärger, Hass, Eifersucht oder in irgendeiner anderen Form aufzutrennen scheinen, wobei alle diese Formen als verschieden wahrgenommen werden. Das ist nicht wahr. Bis du jedoch gelernt hast, dass die Form keine Rolle spielt, wird jede Form zu einem passenden Gegenstand für die Übungen des Tages. Den gleichen Leitgedanken auf jede einzelne von ihnen getrennt anzuwenden ist der erste Schritt zur letztendlichen Einsicht, dass sie alle gleiche sind.
            Betrachte dabei alle Aufregungen unterschiedslos als gleich, egal ob sie dir groß oder klein vorkommen.

            Also:

            Ich ärgere mich nicht über unreif geliefertes Obst aus dem Grund, den ich meine.
            Ich fürchte mich nicht vor einer Umweltkatastrophe aus dem Grund, den ich meine.
            Ich mache mir keine Sorgen über eine Unterversicherung aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht deprimiert wegen des Schweigens einer mir lieben Person aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht eifersüchtig auf meinen energiegeladenen Kollegen aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht besorgt hinsichtlich der Lagerschwierigkeiten eines ganzen Wildschweins aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht deprimiert hinsichtlich meiner Verdauungsschwierigkeiten trotz roher Ernährung aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht wütend über die durch Geschirrspüler und Dörrgerät produzierte Geräuschkulisse in der Küche aus dem Grund, den ich meine.
            Ich bin nicht genervt über die Unordnung auf dem Tisch, im Kinderzimmer (oder wo auch immer) aus dem Grund, den ich meine.
            instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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            • #7
              006 Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.

              Ist irgendwie die Umkehrung von 005 ...

              Ich ärgere mich über unreif geliefertes Obst, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich fürchte mich vor einer Umweltkatastrophe, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich mache mir Sorgen über eine Unterversicherung, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin deprimiert wegen des Schweigens einer mir lieben Person, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin eifersüchtig auf meinen energiegeladenen Kollegen, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin besorgt hinsichtlich der Lagerschwierigkeiten eines ganzen Wildschweins, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin deprimiert hinsichtlich meiner Verdauungsschwierigkeiten trotz roher Ernährung, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin wütend über die durch Geschirrspüler und Dörrgerät produzierte Geräuschkulisse in der Küche, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              Ich bin genervt über die Unordnung auf dem Tisch, im Kinderzimmer (oder wo auch immer), weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
              instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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              • #8
                007 Ich sehe nur die Vergangenheit.

                Das Buch erklärt hierzu:
                Dieser Gedanke ist zunächst besonders schwer zu glauben. Er ist jedoch die Grundlage für alle vorangegangenen.
                Er ist die Ursache dafür, dass nichts, was Du siehst, irgendeine Bedeutung hat.
                Er ist die Ursache dafür, dass du allem, was du siehst, alle Bedeutung gegeben hast, die es für dich hat.
                Er ist die Ursache dafür, dass du überhaupt nichts, was du siehst, verstehst.
                Er ist die Ursache dafür, dass deine Gedanken nichts bedeuten und weshalb sie wie die Dinge sind, die du siehst.
                Er ist die Ursache dafür, dass du dich niemals aus dem Grund aufregst, den du meinst.
                Er ist die Ursache dafür, dass du dich aufregst, weil du etwas siehst, was nicht da ist.
                Also los geht's:
                Ich sehe in meiner Frau nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in meiner Brille nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in unserer Kaffeemaschine nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in diesem Telefon nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in der Penaten-Creme nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in der verzehrten Gans nur die Vergangenheit.
                Ich sehe in den Handwerkern nur die Vergangenheit.
                instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                • #9
                  008 Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.

                  Die Aussagen zu diesem Gedanke sind so fundamental, dass ich sie hier wörtlich übernehme:
                  Dieser Gedanke ist natürlich der Grund dafür, weshalb du nur die Vergangenheit siehst. Niemand sieht wirklich irgendetwas. Er sieht nur seine nach außen projizierten Gedanken. Die Beschäftigung des Geistes mit der Vergangenheit ist die Ursache für die falsche Auffassung von der Zeit, an der dein Sehen krankt. Dein Geist kann die Gegenwart - die einzige Zeit, die es gibt - nicht erfassen. Er kann deshalb die Zeit nicht verstehen und kann tatsächlich gar nichts verstehen.
                  Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist. Überhaupt über sie nachzudenken ist daher ein Nachdenken über Illusionen. Sehr wenige haben erfasst, was es eigentlich bedeutet, sich die Vergangenheit bildhaft vorzustellen oder die Zukunft vorwegzunehmen. Der Geist ist tatsächlich leer, wenn er das tut, weil er nicht wirklich über etwas nachdenkt.
                  Der Sinn und Zweck der heutigen Übungen ist, langsam deinen Geist zu schulen, damit er merkt, wann er gar nicht wirklich denkt. Solange dein Geist mit gedankenlosen Ideen beschäftigt ist, wird die Wahrheit blockiert. Erfassen, dass dein Geist bloß leer war, statt zu glauben, er sei von wirklichen Ideen erfüllt, ist der erste Schritt dazu, der Schau den Weg zu öffnen.
                  Bevorzugt mit geschlossenen Augen üben ... die Gedanken können sich auf Personen, Gegenstände oder Gefühle beziehen.

                  Ich scheine gerade über Code-Duplication nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über die leere Autobatterie nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über Schmerz nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über den abgerissenen Hemdknopf nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über meine Geliebte nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über ihre letzten Worte und ihren Kommunikationsabbruch nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über ein mögliches Wiedersehen nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über Ananas nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  Ich scheine gerade über Herzenswärme nachzudenken. Aber mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.
                  ...

                  Viel Spaß beim selbst üben ...
                  instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                  • #10
                    009 Ich sehe nichts, wie es jetzt ist.

                    Dem ungeschulten Geist fällt es schwer zu glauben, dass das, was er bildhaft vor sich zu sehen scheint, nicht da ist. Dieser Leitgedanke kann ziemlich beunruhigend sein und aktiven Widerstand in verschiedenster Form hervorrufen.
                    Ich sehe den Orkos-Prospekt nicht, wie er jetzt ist.
                    Ich sehe dies Kerze nicht, wie sie jetzt ist.
                    Ich sehe meine Hände nicht, wie sie jetzt sind.
                    Ich sehe meine Frau nicht, wie sie jetzt ist.
                    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                    • #11
                      010 Meine Gedanken bedeuten nichts.

                      Dieser Leitgedanke gilt für alle Gedanken, deren du dir bewusst bist oder in den Übungszeiten bewusst wirst. Der Grund dafür, weshalb der Leitgedanke auf sie alle zutrifft, liegt darin, dass sie nicht deine wirklichen Gedanken sind. Wir haben diese Unterscheidung schon einmal getroffen und werden es auch wieder tun. Du hast bis jetzt noch keine Vergleichsbasis. Wenn du sie hast, wirst du nicht mehr daran zweifeln, dass das, was du einst für deine Gedanken hieltest, nichts bedeutete.
                      [...]
                      Die Betonung liegt jetzt auf dem Mangel an Wirklichkeit dessen, wovon du denkst, dass du es denkst.
                      Dieser Aspekt des Berichtigungsprozesses begann mit der Idee, dass die Gedanken, deren du dir bewusst bist, bedeutungslos und außen statt innen sind; und dann wurde betont, dass sie vergangen und nicht gegenwärtig sind. Jetzt heben wir hervor, dass die Anwesenheit dieser "Gedanken" bedeutet, dass du nicht denkst. Das ist nur eine andere Art, unsere frühere Aussage zu wiederholen, dass dein Geist in Wirklichkeit leer ist. Das erfassen heißt das Nichts erfassen, wenn du denkst, du sähest es. Als solches ist es die Voraussetzung für die Schau.
                      Schließe die Augen für diese Übungen und beginne damit, dass du dir den heutigen Leitgedanken ganz langsam wiederholst. Füge dann hinzu:
                      Dieser Leitgedanke wird mir helfen, mich von allem zu befreien, was ich jetzt glaube.
                      Mein Gedanke über Ski-Fahren bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Safus bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Wanzen bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über das Forum bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Trolle bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Schnee bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Sonnenschein bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über EVS bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Pinienzapfen bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Hausratversicherungen bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Nonnen bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Kaffeemaschinen bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Foren-Einstellungen und -Rechte bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Mudras bedeutet nichts.
                      Mein Gedanke über Staus auf Autobahnen bedeutet nichts.
                      instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                      • #12
                        011 Meine bedeutunglosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt.

                        Es sieht so aus, als würde die Welt bestimmen, was du wahrnimmst. Der heutige Gedanke führt das Konzept ein, dass deine Gedanken die Welt bestimmen, die du siehst. Freue Dich in der Tat, den Gedanken in seiner anfänglichen Form zu üben, denn in diesem Gedanken wird deine Befreiung gesichert. Der Schlüssel zur Vergebung liegt in ihm.

                        Besonders die Einführung in diesen Gedanken sollte so beiläufig wie möglich geübt werden. Er enthält die Grundlage für den Frieden, die Entspannung und das Freisein von Sorge, die wir zu erlangen suchen.
                        instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                        • #13
                          012 Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe.

                          Nach längerer Pause kam mir der Kurs wieder in den Sinn:
                          Dieser Gedanke ist deswegen so wichtig, weil er eine Berichtigung einer der wichtigsten Wahrnehmungsverzerrungen enthält. Du denkst, dass das, was dich aufregt, eine beängstigende Welt oder eine traurige Welt oder eine gewalttätige Welt oder eine wahnsinnige Welt ist. All diese Eigenschaften werden ihr von dir verliehen. Die Welt an sich ist bedeutungslos.
                          [...]
                          Sieh Dich um, diesmal ganz langsam.
                          [...]
                          Achte darauf, dass die Zeit bis zum Weitergleiten weder deutlich länger noch kürzer wird, sondern versuche vielmehr, durchweg ein ausgewogenes, gleichmäßiges Tempo einzuhalten. Was du siehst, spielt keine Rolle. Das bringst du dir selber bei, wenn du allem, worauf dein Blick ruht, die gleiche Aufmerksamkeit und gleich viel Zeit widmest.
                          [...]
                          Wenn du dich umsiehst, sage dir:
                          Ich denke, ich sehe eine beängstigende Welt, eine gefährliche Welt, eine feindselige Welt, eine traurige Welt, eine böse Welt, eine verrückte Welt.
                          und so weiter, wobei du alle beschreibenden Begriffe verwendest, die dir einfallen. Wenn dir Begriffe einfallen, die eher positiv als negativ erscheinen, beziehe sie mit ein.
                          [...]
                          Füge am Ende der Übungszeit hinzu:
                          Aber ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe.
                          Was bedeutungslos ist , ist weder gut noch schlecht. Weshalb sollte dich also eine bedeutungslose Welt aufregen?
                          [...]
                          Aber weil sie bedeutungslos ist, bist du genötigt, auf sie zu schreiben, was sie für dich sein soll. Das ist es, was Du in ihr siehst. Das ist es, was in Wahrheit bedeutungslos ist. Unter deinen Worten steht Gottes Wort geschrieben. Die Wahrheit regt dich jetzt auf, aber wenn deine Worte ausgelöscht worden sind, wirst du die seinen sehen. Das ist das letztendliche Ziel dieser Übungen.
                          Anmerkung: Die Unterstreichung sind im Original in Kapitälchen geschrieben - die habe ich hier wohl jedoch nicht zur Verfügung.
                          instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                          • #14
                            013 Eine bedeutungslose Wet erzeugt Angst.

                            So langsam geht es ans Eingemachte:
                            Das Erkennen der Bedeutungslosigkeit ruft in allen Getrennten intensive Angst hervor. Es stellt eine Situation dar, in der sich Gott und das Ego gegenseitig im Hinblick darauf "herausfordern", wessen Bedeutung in den leeren Raum geschrieben werden soll, den die Bedeutungslosigkeit zur Verfügung stellt. Das Ego stürmt wie wild geworden hinein, um dort seine eigenen Ideen zu begründen, voller Angst, die Leere werde womöglich sonst dazu benutzt, seine eigene Machtlosigkeit und Unwirklichkeit aufzuzeigen. Nur in dieser einen Hinsicht hat es Recht.
                            [...]
                            Öffne (dann) die Augen und sieh dich langsam um, indem du sagst:
                            Ich betrachte eine bedeutungslose Welt.
                            Mach dann die Augen zu und schließe mit den Worten ab:
                            Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst, weil ich denke, ich sei in Konkurrenz mit Gott.
                            Irgendwo da geistere ich grad herum ... in meinen depressiven Phasen kommt mir alles so unsäglich bedeutungs- / sinnlos vor - da bin ich vermutlich schon recht nah' dran, nur sehe ich die wahre (göttliche) Bedeutung noch nicht. Mal sehen, ob der Kurs mir da weiterhelfen kann.
                            Tatsächlich ist eine bedeutungslose Welt unmöglich. Nichts ohne Bedeutung existiert. Daraus folgt allerdings nicht, dass du nicht trotzdem etwas wahrzunehmen glaubst, was keine Bedeutung hat. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit wird besonders groß sein, dass du es wahrzunehmen glaubst.
                            instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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                            • #15
                              014 Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.

                              Die Welt, die du siehst, hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Sie ist dein eigenes Machwerk, und sie existiert nicht.
                              [...]
                              Der heutige Leitgedanke ist ein weiterer Schritt, um die Gedanken loslassen zu lernen, die du auf die Welt geschrieben hast, und Gottes Wort an ihrer Stelle zu sehen. Die ersten Schritte in diesem Austausch, den man wahrlich Erlösung nennen kann, können recht schwierig und sogar ziemlich schmerzhaft sein. Einige davon werden dich geradewegs in die Angst führen. Aber du wirst nicht dort gelassen werden. Du wirst weit darüber hinausgehen. Wir gehen auf vollkommene Geborgenheit und vollkommenen Frieden zu.
                              Denke mit geschlossenen Augen an alle Gräuel in der Welt, die dir in den Sinn kommen. Benenne jeden einzelnen, so wie er dir einfällt, und leugne dann seine Wirklichkeit. Gott hat ihn nicht erschaffen, und somit ist er nicht wirklich.
                              Also z.B.
                              • Gott hat den Stromausfall nicht erschaffen, und somit ist er nicht wirklich.
                              • Gott hat den Konflikt zwischen meinem Sohn und meiner Frau nicht erschaffen, und somit ist er nicht wirklich.
                              • Gott hat meine Depressionen nicht erschaffen, und somit sind sie nicht wirklich.
                              • Gott hat meine Kurzsichtigkeit nicht erschaffen, und somit ist sie nicht wirklich.
                              • Gott hat die Kochkost nicht erschaffen, und somit ist sie nicht wirklich.


                              Dies ist dein persönliches Gräuelrepertoire, das du da ansiehst. Diese Dinge sind Teil der Welt, die du siehst. Einige davon sind Illusionen, die du mit anderen teilst, andere wieder gehören zu deiner persönlichen Hölle. Es ist nicht von Belang. Was Gott nicht erschaffen hat, kann nur in deinem eigenen Geist getrennt von dem seinen sein. Deshalb hat es keine Bedeutung. In Anerkennung dieser Tatsache beschließe die Übungszeiten, indem du den heutigen Gedanken wiederholst:
                              Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.
                              Der heutig Gedanke kann selbstverständlich auch auf alles angewendet werden, was dich außerhalb der Übungszeiten tagsüber beunruhigt. Sei ganz konkret, wenn du den Gedanke anwendest. Sage:
                              Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. Er hat [benenne die Situation, die dich beunruhigt] nicht erschaffen, und deshalb ist sie nicht wirklich.
                              Beispielsweise:
                              • Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. Er hat den Stau auf der Autobahn nicht erschaffen, und deshalb ist er nicht wirklich.
                              • Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. Er hat weder das Kopfkino mir nahestehender Menschen noch deren daraus resultierendes Schweigen erschaffen, und deshalb ist beides nicht wirklich.
                              instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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