Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Zahngesundheit bei der Rohkost

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Zahngesundheit bei der Rohkost

    Hallo Leute ich würde gerne mal wissen ob sich etwas bei eurer Zahngesundheit getan hat seit ihr rohköstlich esst. Ich wollte ja erst vegane Rohkost nach 80/10/10 machen nachdem ich mich aber wochenlang mit dem Thema Zähne und 80/10/10 informiert und dann auch im Rohkost Wiki sowie auf Dr Switzers Seite über geringe Mengen tierische Fette sowie ihre Vorteile gelesen habe bin ich nun der Meinung das geringe Mengen echt gut sind. Achja und ein Zahnarzt ist ja auch mal so um 1940 drum rum zu den verschiedenen Naturvölkern gereist und hat herausgefunden das die Völker die sich von der vollkommenen Rohkost ernährten 100% immun gegen Karies waren. Sobald sie aber in die "Zivilisation" gebracht wurden und sich durch gekochte Nahrung ernährten stieg auch die Kariesrate an. Auch interessant ist noch das diese Naturvöler soetwas wie Demenz und Krebs überhaupt nicht kannten.

  • #2
    Du meinst vermutlich Weston A. Price. Allerdings haben sich die Naturvölker auch nicht roh ernährt. Hier ein Link zu den
    Charakteristiken Traditioneller Ernaehrung.

    Nachdem ich erst vor reichlich einem Jahr auf instinktive Rohkost umgestellt habe, ist es vermutlich noch zu früh, um diesbezüglich über Änderungen zu berichten. Fakt ist jedenfalls, dass ich seither keine Karies mehr hatte. Einmal ist mir ein Stück eines Zahns weggebrochen, welcher bereits eine Füllung hatte - dieses Stück habe ich dann mit Zement reparieren lassen.

    Gelegentlich bekomme ich sensible Zähne, insb. im Zusammenhang mit dem Genuss säurehaltiger Früchte. Das habe ich zwischenzeitlich als instinktive Sperre zu akzeptieren gelernt.

    Alles Liebe,
    Ralph
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

    Kommentar


    • #3
      Meine Zähne waren schon vor der Rohkost relativ gut, weil ich durch meinen Sport die meisten Süßigkeiten und solchen Kram weg ließ.

      So war ich im Jahr 2000 das letzte Mal beim Zahnarzt und das war bei der Bundeswehr und da war das Pflicht. Nötig wäre es auch da schon nicht mehr gewesen. Ich hab' keine einzige Zahnplombe oder sowas...

      Problematisch wurde es mit vielen Früchten. Wie Ralph schon schrieb, können die Zähne da sehr sensibel werden. Ich hatte ja auch so 3 kg Obst meistens gegessen und das musste ich dann mal komplett für eine Zeit abbrechen, weil die Schmerzen immer unerträglicher wurden. Die Zähne erholen sich dann aber auch recht schnell wieder und dann kann man wieder weiter Früchte essen.

      Durch ein Steinchen in einem Salat ist mir mal aus einem Backenzahn ein Stück weggebrochen. Das Loch ließ ich einfach offen und das macht auch keine Probleme jetzt schon seit ~ 10 Jahren. Ich brauche halt öfter mal einen Zahnstocher für Nahrungsteile, die sich drin festsetzen.

      Mist für die Zähne ist vor allem Getreidezeug, wenn dazu zu wenig Gemüse dabei ist. Da hatte ich ein paar Male sehr starke Zahnschmerzen bekommen danach und hinten in einem Zahn kam ein kleines Loch. Also perfekt sind meine Zähne auch nicht mehr - hab auch ein paar Verfärbungen von Kaffeekonsum. Falls ich Zahnschmerzen kriege, esse ich möglichst ein Stück Karotte oder Brokkoli. Da habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Die Schmerzen gehen danach recht schnell wieder weg.

      Ja, toi toi toi, mal sehen, wie lange die Zähne halten.

      Mein Opa hatte mit über 70 Jahren noch alle Zähne drin ohne irgendwelche Plomben, hat aber von Rohkost so ziemlich rein 0 gehalten. Also es liegt nicht nur an Rohkost, sondern da spielen auch noch andere Sachen rein. "Reis ist für arme Leute", hat er immer gesagt. Er aß lieber Kartoffeln... und Fleisch mit Gemüse.

      Kommentar


      • #4
        Hallo liebes Forum!

        Ich hatte am 23.April eine Wurzelbehandlung. Seitdem Schmerzen beim Aufbeißen.
        Die weiteren Termine habe ich abgesagt, weil ich kein gutes Gefühl bei der Sache hatte und das sind ja nicht die besten Voraussetzungen bei einer Weiterbehandlung.
        Sozusagen ist jetzt ein Medikament in den Wurzelgängen und darüber Zement. Nun ist mir der Zement peu a peu herausgefallen.
        Gestern dann das letzte Stück. Nun liegt der Zahnhals frei.

        Ich werde nun morgen anrufen und hoffen, dass die Praxis mir nochmals eine Zementfüllung reinmacht...bis ich mich halt entschieden habe wie es weitergeht.
        Leider ist der Zahn links oben. Auch wenn ich vorsichtig beißen würde bin ich eine Knirscherin nachts. Das heißt, es ist eine gewisse Belastung gegeben.
        Gibt es eine Möglichkeit die "normale Behandlung" mit Krone ect. zu umgehen und könnte sich die Sache mit einer einfachen Füllung beheben?

        Konsequentes Rohsein bringt die Geschichte mit sich, was auch sein Gutes hat :-))
        Deshalb wende ich mich an euch. "Fasten heilt Karies" aber leider nicht mein Wurzel-Loch :-)

        Mein Körper ist nicht der gesündeste, was vielleicht wichtig zu wissen ist. Sonst wäre ich eventuell nicht so übervorsichtig.

        Vielleicht hat von euch jemand Erfahrung bei diesem für mich hochsensiblen Thema, bzw. wie würdet ihr jetzt weiter vorgehen?

        Kommentar


        • #5
          ich lasse alles immer möglichst bald behandeln und habe seit über 10 Jahren die besten Ergebnisse mit Acryl-Kunstoff als Füllung, Inley und Krone gemacht.die Ursache meiner jahrelangen Krankheiten waren verborgene Zahnherde, seit dem Ziehen der betroffenen Zähne und entfernen der Entzündungen geht es mir wieder gut. eine gute Info-Seite: http://arlom.de/chronische-entzuendungen.html
          Angehängte Dateien

          Kommentar


          • #6
            Prima, da werde ich mich gleich mal reinlesen. Acryl-Kunststoff.....wirklich noch nie gehört.
            Herzlichen Dank Labo! Das hilft mir doch schon mal weiter :-))

            Einen schönen Abend
            Igel

            Kommentar


            • #7
              Ich vermute mal, Susanne hat dazu eine andere Meinung ...

              Was spricht dagegen, den Zahn so (ohne Füllung) zu lassen, wie er ist - oder nur stabileren Zement zu verwenden (wie er bei Milchzähnen verwendet wird)?

              Alles Liebe,
              Ralph
              instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

              Kommentar


              • #8
                Wenn die Zähne nicht richtig in Schuss sind, dann kann es vielleicht vorkommen dass man Nahrungsmittel mit festem Biss, wie Nüsse z.B. eher meidet. Und so kann man in ein Ungleichgewicht kommen.
                Schlechte Zähne gefährden die Ausgewogenheit der Ernährung, da ein schweres oder sogar schmerzhaftes Kauen unvermeidlich bewirken, immer die Produkte vorzuziehen, die wenig gekaut werden müssen. So kann man sich selbst im Rahmen der Instinctoernährung einseitig von weichen Produkten wie saftigen Früchten, Avocados und tierischen Proteinen angezogen fühlen und dabei beißfestere Früchte, Nüsse und Gemüse vernachlässigen. Die dadurch langfristig erzeugte Unausgewogenheit kann der Gesundheit im Allgemeinen und vor allem den Zähnen erheblich schaden.
                https://www.facebook.com/notes/insti...29168330644639

                Kommentar


                • #9
                  Der Fruitarier Michael Arnstein z.B hat einwandfreie Zähne.



                  Und auch 80-10-10-Kristina und ihr Freund haben einwandfreie Zähne. (Ich hoffe die sind nicht überkront)
                  https://www.facebook.com/photo.php?f...size=640%2C480

                  Auf dem letzten Rohkostessen hat jemand behauptet dass Burger ein Gebiss trägt. Er hätte es auch angeblich einmal auf einem Vortrag erwähnt und sich als mahnendes Beispiel genannt. Die haben scheinbar in der Anfgangsphase , als sich noch keine Regeln herauskristallisiert haben, alles durcheinander gegessen und wahrscheinlich mehr als eine Obst-Mahlzeit eingenommen.

                  Unter den Instinctos haben doch einige ganz schöne Zahnprobleme. Das ist dann auch immer so ein Punkt wo ich alles in Frage stelle.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von coffee addict Beitrag anzeigen
                    Unter den Instinctos haben doch einige ganz schöne Zahnprobleme. Das ist dann auch immer so ein Punkt wo ich alles in Frage stelle.
                    Gibt's für diese Aussage Quellen? Statistiken? Belege über einen kausalen Zusammenhang? Angaben über die Ernährung dieser "Instinctos"?

                    Oder schließt Du von Dir auf andere?

                    Ich kenne diesbezüglich nur die Aussagen von Susanne - und soweit ich weiß, hat sie keine Schwierigkeiten / Zahnprobleme mehr, seit sie sich instinktiv ernährt und sich auch von sonstigen unnatürlichen Fremdstoffen im Mund befreit hat.

                    Ich habe jede Menge Füllungen im Mund. Seit ich auf instinktive Rohkost umgestellt habe, ist zumindest keine neue aufgrund von Karies hinzugekommen. Und wenn ich mal wieder ein Zahnproblem bekommen sollte - woher will ich wissen, dass es an der Rohkost liegt, und nicht an dem schon arg lädierten Zustand des Gebisses, der sich durch die Kochkost und übereifrige Zahnärzte manifestiert hat? Soweit, mir alle Füllungen entfernen zu lassen, bin ich noch nicht - aber vermutlich werde ich mir zumindest keine neuen Fremdstoffe mehr in den Mund verpflanzen lassen - von Zement mal abgesehen.

                    Alles Liebe,
                    Ralph
                    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

                    Kommentar


                    • #11
                      Vielen Dank für eure Antworten.

                      Heute hatte ich meinen Zahnarzttermin. Es wurde alles wieder mit einer stark riechenden Chlorlösung :-(( gespült und ein Medikament (?) in die Wurzelkanäle gespritzt. Nun ist alles mit einer vorrübergehenden Zementfüllung geschlossen.
                      Vorrübergehend heißt, der nächste Termin ist auf Februar gesetzt.

                      Was spricht dagegen, den Zahn so (ohne Füllung) zu lassen, wie er ist - oder nur stabileren Zement zu verwenden (wie er bei Milchzähnen verwendet wird)?

                      Das habe ich mich nämlich auch gefragt. Die Antwort des Zahnarztes klingt logisch: Verweildauer des Zements 1/2 Jahr dann fällt die Füllung raus (???).

                      Zur weiteren Behandlung (Meine Worte/Meinung des Arztes): Die Wurzelkanäle können nicht offen bleiben, da sie Entzündungen nahezu anziehen. Wird die Entzündung in dem Kanal dann nicht behoben, zieht sie sich fort bis zu den Knochen und da kann man sich ja vorstellen was das heißt.
                      Deshalb müssen in die Kanäle sogenannte Stifte, welche das Ganze versiegeln, damit auch ja nix durchkommt.
                      Dann die Überlegung ob Keramikfüllung (welche keine lange Überlebensdauer hat) oder eine Krone (Vollkeramik), wozu mir der Zahnarzt rät.
                      Da hätte ich ja dann auch kein Metall, was ich ja umgehen möchte.


                      Jedenfalls habe ich heute belustigend festgestellt, dass sobald ich im Behandlungszimmer sitze, ich alles akzeptiere, alles für logisch erkläre und das weitere Vorgehen des Arztes als richtig empfinde.
                      Deshalb brauche ich vorher immer BEDENKZEIT um zuhause nochmal darüber nachzudenken.
                      Die Angst benebelt mich.

                      Alles Liebe euch

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Igel Beitrag anzeigen
                        Was spricht dagegen, den Zahn so (ohne Füllung) zu lassen, wie er ist - oder nur stabileren Zement zu verwenden (wie er bei Milchzähnen verwendet wird)?

                        Das habe ich mich nämlich auch gefragt. Die Antwort des Zahnarztes klingt logisch: Verweildauer des Zements 1/2 Jahr dann fällt die Füllung raus (???).
                        Ich habe mir von meinem Zahnarzt sagen lassen, dass es zwei Sorten von Zahnzement gibt; solcher
                        • der zur Überbrückung eingesetzt wird, und der nur eine sehr geringe Haltbarkeit hat;
                        • der bei Kindern für Milchzähne verwendet wird, und der eine durchaus akzeptable Haltbarkeit hat.


                        Meine letzte Reparatur (da war am Zahnhals ein Stück Zahn abgebrochen) habe ich mit dem letztgenannten Zement reparieren lassen. Bis jetzt hält's.

                        Alles Liebe,
                        Ralph
                        instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
                          Meine letzte Reparatur (da war am Zahnhals ein Stück Zahn abgebrochen) habe ich mit dem letztgenannten Zement reparieren lassen. Bis jetzt hält's.
                          Ralph, du meinst Glasisomerzement?

                          Meine Meinung (die eines Patienten): ziehen lassen, immer wieder Zement (dachte der hält an die 2 Jahre) oder Vollkeramik.

                          Kommentar


                          • #14
                            Hi Kiwi,

                            so sieht's wohl aus - kannte diesen Begriff (der sich übrigens so schreibt: Glasionomerzement) bisher noch nicht.

                            Liebe Grüße,
                            Ralph
                            instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

                            Kommentar


                            • #15
                              Lese hier grad mal noch etwas zur Pulpa:

                              Die Zahnpulpa (von lateinisch pulpa ‚Fleisch‘, auch: das Zahnmark oder umgangssprachlich (fälschlich) Zahnnerv, füllt den inneren Teil des Zahnes, die Pulpenhöhle (Pulpencavum) aus, die von den Zahnhartsubstanzen umhüllt wird. Das Pulpencavum reicht von der Zahnkrone bis an die Spitze der Zahnwurzel(n).
                              Da steht weiter unten dann auch:
                              Neue Erkenntnisse zeigen, dass eine Regeneration der dentalen Pulpa im Sinne des Tissue Engineering möglich sein könnte. Ergebnisse aus dem Bereich der Grundlagenforschung zeigen, dass dentale Stammzellen nach Einsaat in ein geeignetes Trägermaterial Pulpagewebe und tubuläres Dentin bilden können. Klinische Fallberichte beschreiben ein Prozedere bei jugendlichen Zähnen mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum, das nach Provokation einer Einblutung in den Wurzelkanal zur Regeneration der dentalen Pulpa mit Fortschreiten des Wurzelwachstums führen kann.
                              Es bleibt spannend ....

                              Alles Liebe,
                              Ralph
                              instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X