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Viel Früchte UND viel Fleisch regelmässig, täglich essen,o.k.(?)

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  • Viel Früchte UND viel Fleisch regelmässig, täglich essen,o.k.(?)

    Wurde vor einiger Zeit in einem anderen Forum kritisiert, weil ein Rohköstler Beschwerden kriegte und das auf die Qualität der Produkte schob.

    Viele Völker essen erhitzte Stärke sogar zusammen mit tierischem Eiweiss. Batate mit Wildfleisch zum Beispiel.
    Nach der Trennkost zu urteilen, wäre das gar nicht ideal.
    Zwar soll der Körper durchaus beides gleichzeitig verdauen können.
    Aber,... hat er es auch nötig beispw. jeden Tag 700 g Obst und abends fast ein Kilo Muskelfleisch zu essen ? Ueber Wochen ?

    Wie könne einige Veganer Jahre ohne tierisches und auch andere konz. Eiweisse auskommen und lebensfähig sein und andere verstoffwechseln im Monat 20 kg Muskeleiweiss und 25 kg Früchte ?
    Oft auch Obst und Fleisch täglich.
    Braucht der Körper so viel Eiweiss, oder wie ich schon mal vermutete, nur die Psyche den Kick vom Tier ?

    Fruchtzucker und tierisches Eiweiss im Darm nicht richtig verdaut..? Das ist vielleicht problematisch

    Naja, wer's braucht, wird's wohl verdauen.
    Am Anfang der Rohkost wird man sich einen neuen Körper mit tierischem schneller aufbauen, als mit Bananen, Nüssen und Linsenkeimlingen

    Aber dann...?

    Nach Instinkt gehen, was?

    Ich frage nur,.. mache mir so Gedanken aus Vergleichen mit anderen.

    Aber vielleicht ist das schon ein Fehler, das Vergleichen und orientieren an der Mehrheit, oder..?

  • #2
    Ich frage nur,.. mache mir so Gedanken aus Vergleichen mit anderen.
    Sich mit anderen zu vergleichen, ist müßig. Goethe hat das sehr schön in Worte gefasst:

    Zitat von Johann Wolfgang Goethe
    Ach, was soll der Mensch verlangen?
    Ist es besser, ruhig bleiben?
    Klammernd fest sich anzuhangen?
    Ist es besser, sich zu treiben?

    Soll er sich ein Häuschen bauen?
    Soll er unter Zelten leben?
    Soll er auf die Felsen trauen?
    Selbst die festen Felsen beben.

    Eines schickt sich nicht für alle!
    Sehe jeder, wie er's treibe,
    Sehe jeder, wo er bleibe,
    Und wer steht, daß er nicht falle!
    Wichtig ist, dass man zufrieden mit dem ist, was man is(s)t. Wobei sich das durchaus im Laufe eines Lebens ändern kann.

    Bist du zufrieden?


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    • #3
      Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben.
      Ich finde es gut, dass nicht alles vorhersehbar und berechenbar ist.
      Es gäbe keine Uebrraschungen mehr.
      Halte mich auch an gewisse bewährte Regeln, an Naturgesetze so weit ich kann.
      Aber ich muss jeden Tag wieder neu überprüfen, ob's stimmt , stimmig ist.
      Das wichtigste auf diesem Weg der Rohkost, der Selbstfindung für mich ist : Humor zu haben, nicht alles so ernst nehmen.
      Gefallen an den Dingen der Welt zu haben.
      Nicht mit tierischem Ernst in Aufgaben zu gehen (typisch Erwachsene !; haben Angst vor Fehlern), sondern wie ein Kind...spielerisch.
      Das kann ich, weil ich nicht viel Angst habe.
      'Wer in der Liebe ist, hat keine Angst vor dem Tod'

      Das Leben hier ist ein Kapitel, ein Spiel das wir führen.
      Es ist nicht alles.

      Ich konnte ohne Zwang jetzt über 20 Jahre Rohkost am Stück praktizieren, weil's spanned ist und gut tut.
      Mache einfach weiter..

      Kommentar


      • #4
        Wieviele Proteine und Fette vom Tier brauche ich tatsächlich um im Alltag zu funktionieren ?

        Man/ Frau, die regelmässig viel vom Tier isst, müsste mal für ein, zwei Monate vegan essen.
        Aminosäuren- und Fettverhältnis von vorher aber noch gleich beibehalten.
        Also nicht mit Nüssen und Avocados kompensieren wollen.
        Eher Früchte, Blätter, Keimlinge als Schwerpunkt.

        Wie würde sich danach bspw. die Verdauung, das Haarwachstum, das Bindegewebe, das Energieniveau und die Psyche verändern ?
        Dann würde der physiologische, aktuelle Bedarf vielleicht 'bewiesen' (?)

        Ist das besser ?
        Mit möglichst wenig Proteinen, Tierischem, Fetten u. a. leben, ohne natürlich damit bedeutsame Einbussen in der Lebensqualität zu bekommen.
        Werde ich feinfühliger, mit weniger und bringt uns das dem 'Guten' näher ?

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        • #5
          Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
          Wieviele Proteine und Fette vom Tier brauche ich tatsächlich um im Alltag zu funktionieren ?

          Man/ Frau, die regelmässig viel vom Tier isst, müsste mal für ein, zwei Monate vegan essen.
          Naja, das entspräche ja in etwa der Situation nachlassenden Jagdglücks, wie es auch in der Natur durchaus mal vorkommen kann. Vielleicht wage ich einen solchen Versuch mal im Sommer. Aber muss es zwingend vegan sein? Eier und Honig finde ich ja vermutlich eher mal zwischendurch ... oder auch Insekten.

          Alles Liebe,
          Ralph

          PS: Lanius, ich freue mich, dass Du Dich gegenwärtig hier etwas mehr einbringst.
          instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

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          • #6
            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben.


            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Ich finde es gut, dass nicht alles vorhersehbar und berechenbar ist.
            Es gäbe keine Uebrraschungen mehr.
            Ich habe die Tage einen Vortrag von Vera Birkenbihl angehört. Die Zuhörer wurden unter anderem aufgefordert, diesen Satz zu ergänzen: "Das Leben ist voller ....!"

            Meine Antwort war "Überraschungen!"

            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Das wichtigste auf diesem Weg der Rohkost, der Selbstfindung für mich ist : Humor zu haben, nicht alles so ernst nehmen. Gefallen an den Dingen der Welt zu haben.
            Nicht mit tierischem Ernst in Aufgaben zu gehen (typisch Erwachsene !; haben Angst vor Fehlern), sondern wie ein Kind...spielerisch.
            Das sehe ich auch so. Wie ein Kind, das Laufen lernt, kann man mit der Rohkost auch mal auf die Nase fallen und sich sogar ziemlich weh dabei tun. Ist mir mehrmals passiert. Aber was solls: Aufstehen, Hände abwischen und Weitergehen! Irgendwann läuft alles wie am Schnürchen.

            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Das kann ich, weil ich nicht viel Angst habe.
            'Wer in der Liebe ist, hat keine Angst vor dem Tod'
            Der Tod ist ein Übergang in ein anderes Dasein. Warum sollte man davor Angst haben?

            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Das Leben hier ist ein Kapitel, ein Spiel das wir führen. Es ist nicht alles.
            Ein Spiel, bei dem man/frau vor allem Eines gewinnen kann: Erfahrungen.

            Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
            Ich konnte ohne Zwang jetzt über 20 Jahre Rohkost am Stück praktizieren, weil's spanned ist und gut tut.
            Mache einfach weiter..
            Ich habe mir nach einigen eher unerfreulichen Nachrichten in den letzten Wochen und Tage gewünscht, dass sich langjährige Rohköstler zu Wort melden, die immer noch mit Begeisterung dabei sind.
            Danke für diesen Beitrag.


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            • #7
              Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
              Wieviele Proteine und Fette vom Tier brauche ich tatsächlich um im Alltag zu funktionieren?
              Man/ Frau, die regelmässig viel vom Tier isst, müsste mal für ein, zwei Monate vegan essen.
              Aminosäuren- und Fettverhältnis von vorher aber noch gleich beibehalten.
              Also nicht mit Nüssen und Avocados kompensieren wollen.
              Eher Früchte, Blätter, Keimlinge als Schwerpunkt.
              Ich überlasse, so weit dies möglich ist, die Nahrungsmittelauswahl nicht meinem Verstand, sondern meinem Instinkt bzw. meiner Intuition. Im Moment beobachte ich, dass meine Vorliebe für tierische Lebensmittel nachgelassen hat. Ob das irgendwann einmal so weit führt, dass ich über Wochen keinerlei tierische Lebensmittel essen mag, kann ich nicht sagen.


              Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
              Wie würde sich danach bspw. die Verdauung, das Haarwachstum, das Bindegewebe, das Energieniveau und die Psyche verändern ?
              Dann würde der physiologische, aktuelle Bedarf vielleicht 'bewiesen' (?)

              Ist das besser ?
              Mit möglichst wenig Proteinen, Tierischem, Fetten u. a. leben, ohne natürlich damit bedeutsame Einbussen in der Lebensqualität zu bekommen.
              Werde ich feinfühliger, mit weniger und bringt uns das dem 'Guten' näher ?
              Die letzten Zeilen fühlen sich für mich merkwürdig an. Bist du der Meinung, dass das Essen von Fleisch einen Menschen weg vom "Guten" führt?

              Was ist "gut"?


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              • #8
                Ja, die letzten zwei Sätze waren mir nicht gut gelungen.
                Gedanken und Gefühle sind nicht immer einfach in Buchstaben ausdrückbar.

                Meine letzten Sätze beziehen sich nicht spezifisch auf Tierisches.
                Finde nicht, das ein Mensch oder ein Tier das Tierisches isst/ frisst, deswegen einen schlechteren Lebensweg geht als ohne.
                Ich frage mich mehr, ob wir mit sparsameren Essen mehr wahrnehmen würden ?
                Und anders Energie anzapfen könnten.
                Muss nicht gleich mit reiner Sonnenenergie funktionieren (Lichtnahrung)
                Denke mehr so an Menschen, die geistig ein hohes Niveau erreichten und dieses meist Hand in Hand mit bescheidener Nahrung einherging.

                Tja, wieviel oder wie wenig (und welche) Nahrung erhält uns geistig und körperlich auf dem höchsten Niveau ?
                Geht ein sowohl als auch..?
                Alles nicht zu Ende gedacht.
                Ich gebe mehr Denkastösse..

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Lanius
                  Gedanken und Gefühle sind nicht immer einfach in Buchstaben ausdrückbar.
                  Oh ja, das finde ich auch!

                  Ich frage mich mehr, ob wir mit sparsameren Essen mehr wahrnehmen würden ?
                  Und anders Energie anzapfen könnten.
                  Muss nicht gleich mit reiner Sonnenenergie funktionieren (Lichtnahrung)
                  Denke mehr so an Menschen, die geistig ein hohes Niveau erreichten und dieses meist Hand in Hand mit bescheidener Nahrung einherging.

                  Tja, wieviel oder wie wenig (und welche) Nahrung erhält uns geistig und körperlich auf dem höchsten Niveau ?
                  Geht ein sowohl als auch..?
                  Alles nicht zu Ende gedacht.
                  Ich gebe mehr Denkastösse..
                  Ich bin der Meinung, dass es ein "Zusammenspiel" von "geistiger" und physischer Nahrung ist. Mir kommt es schon so vor, dass man "feinfühliger" wird, wenn der Anteil an geistiger Nahrung überwiegt oder gar ausschließlich praktiziert wird. Ich wünschte, ich könnte das irgendwie besser ausdrücken, aber ich fürchte, es lässt sich gar nicht in Worte fassen. Es ist wohl etwas, was sich nur erfühlen oder erfahren lässt.

                  Gelassenheit, Zufriedenheit, Wertschätzung, Frieden, Freiheit, Geborgenheit, gesundes Essen, im Einklang mit der Natur,... Und manche Menschen nennen sie primitiv.
                  (Quelle unbekannt)

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                  • #10
                    Je besser der Körper versorgt ist, desto feinfühliger wird man. Nicht umsonst heißt es "Mens sana in corpore sano".

                    Vielleicht führt die Feinfühligkeit im Laufe der Zeit dazu, dass man sich mehr Licht bzw. Liebe in sein Leben holt und irgendwann wirklich unabhängig von physischer Nahrung leben kann, wer weiß. Aber auch hier überlasse ich die Führung meinen Instinkten bzw. meiner Intuition. Zur Zeit heißt die Botschaft klar und eindeutig: "Lass es dir schmecken!"


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                    • #11
                      Kennt ihr das Buch "Kerngesund ohne Umwege" von Walter Schaube, welcher darin seine Ernährungsweise mit Paradiesfrüchten erklärt. Nach seinen Experimenten und Anschauungen kann er sich über längere Zeit von nur einer Sorte Beeren Ernähren, bspw. Himbeeren und davon nicht mal viel. Nach Meinen Verständnis begründet er das so, das diese Beeren in sich so ausgeglichen sind und dem Körper alles geben was er braucht, wenn er gereinigt ist. Er sagt auch, dass durch den Verzehr dieser Beeren kein neuer Mangel oder Bedarf an etwas anderen entsteht und man eben davon Leben kann, weil man auf einem höheren Energieniveau ist.
                      Diese Anschauung würde doch zum Großteil auf deine Fragen passen... sparsam Essen usw.
                      Ich werde das nächstes Jahr im Sommer wenn die ganzen Beeren wieder reif sind auf jeden Fall mal probieren

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