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Kochkost - ein 'Zwang' es zu essen

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  • Kochkost - ein 'Zwang' es zu essen

    Ein Vorteil des Rohen liegt meines Erachtens vor allem darin, dass ich es besorgen kann, probieren und wenn es dann doch nicht passt das Produkt auf die Seite (Kühlschrank) legen kann.
    Rohes hält meist länger.
    Beim Gekochten stell ich mir vor, was mein Körper brauchen könnte, koche es und dann...., wenn es dann doch nicht mundet ?
    Wegschmeissen ?
    Ich muss es einfrieren oder entsorgen. Nein, im Gekochten wird/ kann ich es trotzdem essen.
    Da gibt's Gott sei Dank keine echten Sperren.
    Einiges Erhitzte hält natürlcih noch länger als Rohes.
    Aber gerade das 'frisch' Gekochte.
    Es muss geradezu gegessen werden.
    Wenn ich das ganze aus der Instinktoperspektive betrachte, ist Gekochtes doch sehr gegen den Bedarf des Körpers gerichtet.
    Will sagen : Ich muss schon im voraus wissen, was ich brauche. Und wenn's dann doch nicht passt ?
    Ich hab's ja mit viel Aufwand zubereitet und nun schmeckt's doch nicht ?
    Blöd. Trotzdem essen.

    Ich stelle mir vor, ich will meinem Kind ein bedarfgerechtes Essen kochen.
    Wie mach' ich's ?
    Ich koche 15 Menues und eines wird vom Kind ausgewählt und gegessen.
    Die anderen 14 schmeiss' ich weg (oder einfrieren)
    Bei der nächsten Mahlzeit verfahre ich gleich.
    Die Mutti muss sich jeden Tag überlegen :
    Was koche ich der Familie heute ?
    Sie wird nie den Körpern der Familienmitgliedern gerecht.
    Immer ein Glücksspiel.
    Und oft muss sie sich dann anhören : 'ich mag das nicht'. Frust beim Essen. Da wird dann oft Zwang ausgeübt.
    'Ich habe so viel Aufwand mit eurem Essen getrieben,..nun esst es auch auf.

  • #2
    Bei meiner Tochter läuft es so ab, dass sich jedes Familienmitglied zu jeder Mahlzeit überlegt, was es essen will. Morgens gibt es noch am ehesten Obst-Routine, aber auch nicht generell.
    Mittags sind ja meistens alle außer Haus.
    Aber nachmittags muss dann jede/r sagen, was zum Abendessen gewünscht wird. Der Papa kocht dann für jeden alles frisch: ob Hühnchen oder Rührei, Fisch oder Würstchen...
    Und manchmal ist es eben so, wie du es beschreibst: dann hat sich die Lust doch geändert. Vielleicht habe ich da meinen Anteil dran, dass vor dem Beginn der Mahlzeit noch alles gewechselt oder abgelehnt werden kann. Gerade heute sagte meine Tochter, dass Maria zum Beispiel gar nicht täglich Fleisch wolle und lieber auch mal Obst und Reiswaffeln esse, während für Mario jeder Abend ohne Tier ein versauter Abend sei...

    Ja, der Aufwand ist enorm, da sind wir tausendmal besser dran. Einfach ran an den Speck, die Mango oder das Kraut und gut ist.

    Lerne aus der Vergangenheit.
    Träume von der Zukunft.
    Lebe im Hier und Jetzt.

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