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Ein Besuch beim Imker

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  • Ein Besuch beim Imker

    Hallo

    Im Moment habe ich die Möglichkeit die Imkerei hautnah zu erfahren und möchte das mit euch teilen.

    Seit ungefähr einer Woche bin ich auf einem Bauernhof in Frankreich zu Gast.

    Der Hofbesitzer hat neben Schafen, Schweinen und Kühen auch 300 Bienenvölker, die in der näheren Umgebung positioniert sind.

    Zu Beginn meines Aufenthalts haben wir die Bienenvölker zum ersten mal nach dem Winter aufgesucht. Dabei haben wir Klappen am Eingang der Bienenvölker entfernt. Diese sind für den Schutz vor Mäusen. Es sind kleine Löcher für die Bienen in der Klappe. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich in die Bienenvölker hineingesehen, wie sie den Winter überstanden haben. Der allergrößte Teil der Völker hatte den Winter gut überstanden.

    Die wenigen Völker, denen es nicht so gut ging wurden ausselektiert.

    Bei den Völkern die besonders gut waren hat man das Holzgestell in der sich das Ei der Bienenkönigen befand in ein anderes Volk intergriert.

    So ergibt sich nach Jahren des Selektierens die Genetik, die der Imker wünscht.

    Der Imker den ich besuche sucht die "wilde" Genetik. Er hat zum größten Teil die dunkle Biene. Diese Biene ist in den kälteren Regionen Europas heimisch. Im Gegensatz zu den gebräuchlichen Bukfast oder Carnica.
    Er kennt auch viele Stellen, wo sich wilde Bienenschwärme aufhalten. Z.B. in hohlen Baumstämmen oder in Mauerritzen. Dort stellt er einen Bienenstock auf, der mit etwas Honig gefüllt und mit dem Duft (Pheromone) der Bienenkönig versetzt ist. So fängt er zusätzliche Schwärme mit "wilder" Genetik ein.
    Es lässt sich jedoch nicht verhindern, dass männliche Bienen (Drohnen) von anderen Völker sich mit den Königen von ihm paaren. So entstehen von Zeit zu Zeit Kreuzungen aus der dunklen und der gelben Biene (meißt carnica oder bukfast).



    Varomilben hatte bisher nur ein Volk. Dieses wurde mit äterischen Ölen, ich denke aus Salbei, behandelt.



    Ein paar Bilder zur Auflockerung:
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    Hier sieht man einen braunen Aufsatz. Diese werden auf die Bienenstöcke gesetzt, wenn sie stark genug sind. Zwischen den Aufsatz und den Bienenstock kommt ein Gitter. Durch das die Königen im Gegensatz zu den Arbeiterbienen nicht durchkrabbeln kann. So wird in diesem Bereich nur Honig eingelagert. Denn die König kann dort keine Eier hineinlegen und nur um die Larven herum wird auch Pollen angeordnet.
    Das erleichtert die Honigernte enorm.

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    Zum ersten mal ein meinem Leben konnte ich auch Bienenlarven, also die Bienenbrut probieren.
    Sie hat geschmacklich starke Erinnerungen an Milch geweckt. Einen Tupfer Honig kann man auch dazugeben
    Ja tatsächlich hat es dann wie warme Milch mit Honig geschmeckt. Frisch aus dem Bienenstock ist es noch warm, denn im Bienenstock hat es konstant 35°C.

    Liebe Grüße
    Christian

  • #2
    Heute ging es fröhlich weiter
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    Das Wetter war schön und es gab genug Blüten für alle.
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    Die Bienen waren so fleißig, dass viele Schwärme schon eine zweite Königin ausbrüten wollten, um sich zu teilen.
    Das passiert zum Beispiel, wenn man nicht rechtzeitig einen Aufsatz auf den Bienenstock setzt und die Bienen zu wenig Platz haben.
    Hier sieht man eine ausgeschnittene Königenbrutkammer (Weiselzelle) ohne Larve, aber mit Gelee Royal.
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    Gelee Royal habe ich heute auch probiert.
    Schmeckt ein bischen sauer, aber auch gut, schwer zu beschreiben ein sehr eigener Geschmack. Wie ein spezieller Honig.

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    • #3
      Einen wilden Bienenschwarm in einem hohlen Baumstamm haben wir heute auch gefunden.

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      Wenn der Schwarm genug Honig gesammelt hat werden wir etwas davon ernten.

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