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Auswahl nur nach Geruch?

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  • Auswahl nur nach Geruch?

    Hallo allerseits,

    die "klassische" Vorgehensweise bei der instinktiven Lebensmittel-Auswahl besteht - soweit ich es verstanden habe, ja in dem Dreigestirn: angenehmer Geruch - Speichelfluss - himmlischer Geschmack (im Idealfall).

    Nun frage ich mich, wie ich diesbezüglich mit Lebensmitteln verfahre, die im allgemeinen kaum bis gar nicht duften. Würde ich immer den Duft als erstes Kriterium hernehmen, würde ich bestimmte Blätter etc. vermutlich nie essen, da sie kaum oder gar nicht duften. Ähnlich geht es mir bei Granatapfel oder Kaki - beides duftet für mich überhaupt nicht, dennoch schmeckt es köstlich.

    Könnte es also nicht auch so sein, dass der Geruch ein Auswahlkriterium darstellt - und dabei insbesodnere auf die unangenehme Geruchsrichtung zu achten ist (wenn ein Lebensmittel unangenehm riecht, fällt es aus der Auswahl heraus) - darüber hinaus aber auch Lebensmittel gekostet und (bei Speichelfluss und Wohlgeschmack) auch verzehrt werden sollten, die nicht riechen?

    Wie seht Ihr das - und welche Erfahrungen habt Ihr diesbezüglich schon gesammelt?

    Alles Liebe,
    Ralph
    instinktiv-roh seit 08/2012 - Vorstellung - über mich - Rohkost-Tagebuch

  • #2
    Hi,

    ich finde genauso wichtig wie der Geruch ist die eigene Intuition, auf was hab ich Bock, was macht mich an, was hatte ich schon länger nicht mehr. Wenn das so gewählte dann gut richt dann deckt man perfekt seinen Bedarf. Dinge die nicht riechen wie Blätter etc kann man kosten und wenn sie schmecken hat man das optimale.

    Kokosnüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamias, Avocados, Melonen, manche Gemüse, manche Früchte wie Kakis... schneide ich immer an, bzw. öffne sie, weil sie so keinen Geruch für mich aufweisen. Geöffnet allerdings eindeutig, und bei 0 Bedarf riechen sie gar nicht und schmecken auch nach nichts wenn ich sie kosten würde.

    Also Intuition ist der Wegweiser, Geruch der Endspurt und Geschmack die Ziellinie.

    Lg

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    • #3
      Hallo,

      im Grunde kann dich jeder Sinn zu einem Lebensmittel führen oder davon abhalten es zu essen. Auch wenn es das Bauchgefühl ist oder die Frucht gut/ schlecht "in der Hand liegt", ebenso "isst das Auge mit". Die Gefühlsebene spielt genauso eine Rolle, wobei hinterfragen sollte, ob man gewohnten Konditionierungen zum Opfer fällt.
      Gerade mit neuen, unbekannten Lebensmitteln sollte man völlig offen begegnen. Als ich im Winter '12/'13 in Peru war, hätte ich rein vom Geruch den Macambo nicht ausgewählt. Vom Auge allerdings sehr attraktiv empfunden, wollte und konnte ich nicht widerstehen und siehe da: Geschmacklich dem Durian sehr ähnlich, v.a. aber fettiger. Die Geschmacksnuancen variieren auch, ein Highlight aus dem Amazonas.

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      • #4
        ... bin da eher vorsichtig. Bei unbekannten Lebensmitteln würde ich mich a u s s c h l i e ß l i c h auf Geruch und Geschmack verlassen. Bauchgefühl, Intuition sind doch meist gekoppelt mit Erfahrungen aus früheren Erlebnissen und könnten auch sehr gut in die Irre führen. Und nur im günstigsten Fall passiert nix...
        Wenn aber z.B. Eier nach nichts riechen, kann es sein, daß die Geruchswahrnehmung noch nicht wieder empfindlich genug ist, so könnte es trotzdem sein, daß man Ei braucht - dann kann es sinnvoll sein zu probieren.
        Link zu "Befragungszustand" - (wenn es einen Link zu den Burgerschen Seminaren gäbe ;-)

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