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Instincto Praxis

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  • norbi
    hat ein Thema erstellt Instincto Praxis.

    Instincto Praxis

    Wie man Instincto korrekt praktiziert



    - Wir können nicht mit dem Intellekt voraussehen was der Körper braucht
    (vielleicht ist das bei einer Klasse von Lebensmitteln möglich, z.B. Proteine mehr als zuckerhaltige Lebensmittel, Große Klassen kann man ein bisschen unterscheiden)

    - Man muss von Anfang an die richtige Geisteshaltung einnehmen, also annehmen dass der Geist dem Körper nicht mehr befehlen kann, also dass der Geist dem Körper gehorchen muss.

    - (3:12) Dazu gibt es ein spezifisches Organ das vorausgesehen ist um den Körper zu befragen, die Nase. Wieso haben wir die Nase mitten im Gesicht und dann noch nahe am Mund? Das ist sicherlich um die Produkte die in den Mund gesteckt werden zu kontrollieren. Das machen alle Säugetiere, die riechen zuerst bevor sie das Maul öffnen.
    Der Geruchssinn allein kann uns sagen was der Körper braucht, wir haben kein anderes Organ dafür.

    - Da gibt es manchmal Probleme: Der Geruchssinn ist nicht richtig trainiert und deshalb auch nicht empfindsam genug. So kann man gewisse Gerüche nicht wahrnehmen. Also wenn man ein Produkt nicht wahrnimmt mit dem Geruchssinn, bedeutet das nicht dass man das Produkt nicht braucht. Das bedeutet eher dass der Geruchssinn nicht genügend empfindsam ist.

    - (5:35) Es gibt da mehrere kleine Tricks z.B. die Haut der Frucht ein bisschen zu kratzen. So strömen die aromatische Substanzen viel besser aus und es riecht gleich 10x, 20x stärker.
    Bitte nicht anschneiden, sonst nimmt man den inneren Geruch wahr der nicht unbedingt so klar ist. Da kann man dazu gebracht werden ein Produkt dennoch zu essen obwohl man es nicht unbedingt braucht. In der Natur sind die Produkte zuerst ganz, also die Früchte auf einem Baum sind nicht angeschnitten. Und das Tier wird von dem normalen Geruch, also von der Schale angezogen, oder von den Blättern vielleicht auch.
    Sehr oft ist nahe am Stiel der Geruch stärker. So kann man beim Stiel die Schale ein wenig kratzen oder sogar den Stiel und so riecht es viel mehr, viel stärker.

    - (Minute 6:34) Wenn man vor dem Riechen mit einem etwas kräftigen Luftstoß durch die Nase ausatmet öffnet sich ein Ventil und man hat eine 25 x größere Geruchsempfindlichkeit. Die Wissenschaft hat gezeigt dass man den Geruch von 25 fach verdünntes Parfum wahrnehmen kann wenn man zuerst einfach aus schnupft.

    - (9:00) Obwohl die Eierschale auch riecht ist es hilfreich das Ei anzuhauchen , das erhöht das Geruchsniveau. Man kann die Eierschale sogar kratzen, damit sie stärker riecht.

    - Also mit kratzen 10x mehr, mit Ausschnupfen 25x mehr = schon 250x mehr Empfindsamkeit und mit Anhauchen vielleicht noch 3x mehr. Man hat also etwa 1000 x mehr Empfindsamkeit wenn man diese Tricks benützt. Und so kann man alle Gerüche wahrnehmen.

    - (10:08) Gewisse Gerüche sind stark, andere sind schwach, einige sind angenehm, einige unangenehm. Da darf man nicht die Angenehmheit eines Geruches nicht mit der Intensität verwechseln. Die Intensität hängt vom Produkt ab. Pfirsich riecht viel stärker als Avocado. Deshalb ist die Intensität nicht die Antwort des Instinktes. Die Sprache des Instinktes ist die Annehmlichkeit, also wie angenehm es riecht.
    Am Anfang verwechselt man manchmal die Intensität mit der Annehmlichkeit. Man muss eigentlich den Geruchssinn neu eichen. Das hätten wir eigentlich in der Kindheit machen sollen, aber wir mussten einfach essen ohne riechen zu dürfen. Deshalb ist auch der Geruchssinn sehr stark unterdrückt.

    - (11.44) Ein Pfirsich z.B. wird gut sein für den Körper wenn er stark wie ein Blume riecht. Wenn ich ihn nicht brauche, dann riecht er immer noch stark und ziemlich angenehm, aber dieses Bouquet ist verschwunden. Und so lernt man nach und nach an wann man einen Pfirsich braucht oder nicht. Das braucht eine Lernzeit , auch für diese Eichung der Gerüche.

  • Sabine
    antwortet
    Hallo Banana Joe,

    danke für die Burger-Videos. Ich stehe auf sowas .

    - (10:08) Gewisse Gerüche sind stark, andere sind schwach, einige sind angenehm, einige unangenehm. Da darf man nicht die Angenehmheit eines Geruches nicht mit der Intensität verwechseln. Die Intensität hängt vom Produkt ab. Pfirsich riecht viel stärker als Avocado. Deshalb ist die Intensität nicht die Antwort des Instinktes. Die Sprache des Instinktes ist die Annehmlichkeit, also wie angenehm es riecht.
    Am Anfang verwechselt man manchmal die Intensität mit der Annehmlichkeit.

    Diese Aussage ist glaube ich, recht wichtig. Ich habe es selber schon erlebt, dass ein Produkt "ganz nett" gerochen hat (z.B. Melone Chaentais), ich irgendwie nichts besseres fand, es gegessen habe und nach kurzer Zeit auf die Sperre gelaufen bin... Zukünftig werde ich noch mehr auf die Annehmlichkeit achten .

    Liebe Grüße, Sabine

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  • norbi
    antwortet
    Trockenfrüchte - G.C.Burger 1992



    - Manchmal braucht man auch sehr viel Zucker um gewisse Austäusche herzustellen. Leute die z.B. sehr viel Getreide gegessen haben brauchen für eine Zeit lang z.B. sehr viel Honig oder Datteln . Die essen 50 Datteln pro Tag. Das wird als therapeutische Ration bezeichnet.

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  • norbi
    antwortet
    Warum sollte man Fleisch und Trockenfrüchte nicht regelmäßig essen? - G.C. Burger 1992




    -Viele Leute denken sie müssen jeden Tag ihren Nachtisch haben, also nach ihrer Mahlzeit noch 2 Datteln hinterher. Das ist das Schlimmste, das darf man nicht machen. Sonst ist jeden Tag alles dadurch ein bisschen gestört und man findet nicht die richtige Schiene.

    -Es kann eine zu starke Zuckerausscheidung ausgelöst werden durch den ständigen Druck einer übermäßigen Zuckerzufuhr und dann gibt es Störungen.

    - Es ist gefährlich wenn man zuviel Fleisch isst. Er hat 3 Jahre lang jeden Tag Fleisch gegessen bis die instinktive Sperre so stark war dass er nicht mehr weitermachen konnte.
    Aber das war eine große Überlastung. Daraufhin hatte er 2 braune Flecke bekommen die seit mehreren Jahren nicht mehr weggegangen sind. Dann hat er noch Hornhaut an den Füßen bekommen und ein bisschen Probleme mit den Augen (Weitsichtigkeit).
    Und er bekam ein bisschen mehr Haare unter den Armen. Das Haar unter dem Arm war mit der Instincto fast verschwunden. Mit dem zuviel Fleisch essen ist es teilweise zurückgekommen. Es ist nicht normal viel Haar unter den Achseln zu haben, das ist zuviel Protein.

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  • Ralph
    antwortet
    Zitat von Banana Joe Beitrag anzeigen
    Also ich kann keine 3 Mahlzeiten essen. Das geht einfach nicht. Selbst in den gekochten Phasen in der Vergangenheit habe ich die 2 Mahlzeiten beibehalten und habe mich dabei blendend gefühlt. Und wenn ich mal mit frühstücken experimentiere dann habe ich das Gefühl dass auf der subtilen Ebene ein paar Nuancen verloren gehen. Aber ich habe gemerkt dass man sich das angewöhnen kann.
    Drei mal was essen am Morgen - und schon entsteht daraus ein Automatismus.
    Ich hatte mal eine Phase, da hab' ich morgens einen Energieschub gebraucht, um vernünftig arbeiten zu können. Womöglich habe ich da auch (bloß) die Entgiftung unterbrochen und es wäre besser gewesen mich in dieser Zeit noch auszuruhen. Wie auch immer - dies scheint der Vergangenheit anzugehören - jedenfalls habe ich gegenwärtig überhaupt erst ab 11:00 einen Gedanke an Essen, vielfach wird das Verlangen nach Essen auch erst deutlich später wirklich akut.

    Übrigens habe ich mich anfangs recht strikt an die zwei Mahlzeiten pro Tag gehalten, und habe womöglich auch dadurch erstmal deutlich und auch recht rapide abgebaut - womöglich auch durch die (ebenfalls regelmäßige) Verwendung von Cassia Fistula. Anfangs ist man sich eben noch unsicher und möchte "nichts falsches" tun. Daraus resultiert dann auch eine gewisse Ernährung "nach Plan", was ja eigentlich der instinktiven Ernährung widerspricht.

    Aber was soll man tun - den Zugang zu den Signalen des eigenen Körpers hat man vielfach noch nicht, wenn sie nicht ganz gravierend ausfallen - oder man weiß sie nicht recht zu deuten. Aber all das vergeht, und man kann sich mehr und mehr auf seinen Körper und seine Signale verlassen - und weiß sie richtig zu deuten.

    Alles Liebe,
    Ralph

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  • norbi
    antwortet
    Nochmal zum Thema: Wie viele Mahlzeiten



    Ich habe mal die Hauptpunkte des Videos zusammengefasst:
    Sind Regeln nützlich damit sich der Instinkt korrekt ausdrücken kann?

    Sollte man so viele Mahlzeiten essen wie man Hunger hat?

    Gefahr des Verlustes der himmlischen Phase bei Zwischenmahlzeiten, oder dritter Mahlzeit

    Die Himmlische Phase ist ein Kriterium des normalen Funktionierens. Es bedeutet das alles im Körper normal funktioniert.

    Diese hohe Niveau von Genuss braucht man in der Ernährung, sonst fehlt etwas - sonst entstehen Frustrationen.

    Man muss seine eigenen Experimente machen. Jeder muss seine eigenen Experimente machen.

    Das ist das große Problem der Regeln: Man fühlt sich selbst wie eingeschlossen in einem Gefängnis, wenn man sich Regeln aufdrängen will. Das ist nicht gut.

    Selbst beim Naschen von ein bis drei Erdbeeren zwischen den beiden Mahlzeiten, hat man am Abend vielleicht nicht mehr die selbe Öffnung bei der Mahlzeit.

    Vielleicht sind wir nur für 2 Verdauungsvorgänge am Tag programmiert.

    Zwei Mahlzeiten am Tag sind besser als eine, weil man da schwierige Kombinationen vermeiden kann.

    Bei drei oder mehr Mahlzeiten kann es wie Kurzschlüsse zwischen verschiedenen Verdauungsprozesse geben.

    Diese Lust ständig etwas zu essen ist ein Zeichen einer Störung

    Man denkt normalerweise morgens gar nicht an das Essen.

    Man hat nicht das gleiche Gleichgewicht im Organismus wenn man die Sachen mischt. Man hat so nie die richtige Ausgeglichenheit.

    Wenn man nichts am Morgen isst hat der Körper mehr Zeit für die Detoxination, weil Detoxination und Verdauungsprozess inkompatibel sind.
    Also ich kann keine 3 Mahlzeiten essen. Das geht einfach nicht. Selbst in den gekochten Phasen in der Vergangenheit habe ich die 2 Mahlzeiten beibehalten und habe mich dabei blendend gefühlt. Und wenn ich mal mit frühstücken experimentiere dann habe ich das Gefühl dass auf der subtilen Ebene ein paar Nuancen verloren gehen. Aber ich habe gemerkt dass man sich das angewöhnen kann.
    Drei mal was essen am Morgen - und schon entsteht daraus ein Automatismus.

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  • norbi
    antwortet
    der Menüführer als Hilfe - G.C.Burger 1994

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  • norbi
    antwortet
    Weiter mit dem Vortrag eines anderen Rohköstlers zum Thema Mahlzeitenfahrplan:

    Anmerkungen zum Mahlzeitenfahrplan - Teil 3

    "Es ist ja auch nicht schlimm wenn man mal Fehler macht, aber nicht gut wenn man ständig falsche Zusammensetzungen macht wie es bei uns die Tendenz ist. Wir essen in einer Pizza Proteine, Fette und Zucker zusammen. Wir haben kein Feingefühl mehr wie sensibel, wie präzise die Natur eigentlich funktioniert, und deswegen ist es nötig da etwas entgegen zu arbeiten mit diesem Mahlzeitenbild.

    Sie merken jetzt in dem Plan dass die Kokosnuss z.B. bei den Proteinen drin ist aber in der Kokosnuss ist sozusagen kein Protein drin. Sie ist trotzdem in der Gruppe die sich Proteine nennt. Da kann ein Missverständnis entstehen, aber wir haben einfach alle Produkte in die Proteine gesetzt die miteinander zu falschen Zusammensetzungen führen.

    Und es ist nicht sehr schlimm wenn man z.B. an einem Abend Sardine braucht und trotzdem der Durian danach noch gut schmecken sollte, dass man das dann auf den nächsten Abend oder auf die folgenden Abende verschiebt. Das Bedürfnis bleibt weiterhin bestehen. Und wenn man es zusammen isst dann wird es zu schwierigen Verdauungen führen, also hebt man sich das auf für die nächste Mahlzeit.

    Und sie haben auch gesehen dass wenn am Mittag keine Frucht anziehend riecht und auch kein Gemüse, dann kann man durchaus zu den Proteinen gehen. Man kann auch am Mittag Proteine aufnehmen wenn es wirklich einen akuten Proteinbedarf gibt. Der Plan lässt doch sehr, sehr viel Möglichkeiten zu. Nur die gefährlichen Zusammensetzungen wie z.B. Fleisch mit Früchten, die werden ausgeklammert damit sie eben die Strukturierung des Instinktes machen können.

    Und noch ein anderes Problem. Warum wird der Mahlzeitenfahrplan nötig?
    Weil wir uns in einer Situation befinden die es in der Natur nicht gibt. In der Natur gibt es z.B. keine getrocknete Makrele. Es gibt nicht die Auswahl wie wir sie haben mit 300 verschiedenen Produkten. So sind auch die Anfangserfahrungen die ein Kind machen kann sehr limitiert. Meistens gibt es nur ein Produkt. Da kommen die Affen an ein Cashewnüsse-Baum, da werden Cashewnüsse gegessen und dann wird geschlafen und dann gehts weiter. Und nach 3-4 Stunden kommt man an den nächsten Baum.
    Wir können nicht mehr so funktionieren, erstens schon weil wir einen Körper haben der sehr komplexe Probleme hat, insofern müssen wir hier spezifische Bedürfnisse befriedigen. Manchmal auch zwei Produkte zusammen die nicht in der Natur gleichzeitig zu finden sind. Das kann sehr wichtige Arbeit machen.
    Und zweitens haben wir die Tendenz ständig alles in uns hineinzuschaufeln und aus diesem Konflikt entsteht der Mahlzeitenfahrplan. Der Plan ist entstanden weil es ein praktisches Problem ist wenn man zu viele Fehler macht. Wir brauchen eine Referenz. Dieser Nullpunkt der natürlichen Verdauung muss angelernt werden."

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  • norbi
    antwortet
    Weiter mit dem Vortrag eines anderen Rohköstlers zum Thema Mahlzeitenfahrplan:

    Anmerkungen zum Mahlzeitenfahrplan - Teil 2

    Wie funktioniert der Mahlzeitenfahrplan?
    "Ersten, er ist nicht entstanden durch die Theorie man darf jenes Protein nicht nach Gemüse essen weil die und die Moleküle, das und das Enzym neutralisiert und wir deswegen eine schlechte Verdauung haben, sondern der Mahlzeitenfahrplan entstand aus der Praxis. Und so gab es erst mal die Beobachtung dass Früchte und Proteine zusammen schlechte Zusammensetzungen geben. Das sind die beiden Gruppen die wir versucht haben zu teilen.
    Früchte am Mittag für den Energiehaushalt und Proteine am Abend. Wenn man das anders herum macht dann versucht der Körper automatisch seinen Energiehaushalt mit den Proteinen zu stabilisieren und wenn man das mit Fleisch oder Avocados macht, dann isst man zuviel von den Proteinen, dann muss man sich mit Proteinen überlasten um seinen Energiehaushalt zu regulieren.
    Genau wie das Wasser: Das Wasser ist der beste Lieferant an H2O. Und wenn man versucht mit Wassermelone seinen Wasserbedarf zu decken dann muss man sich automatisch mit anderen Nährstoffen überlasten um seinen H2O-Bedarf zu regulieren.
    Und so ist es auch mit den Proteinen. Die Proteine sind nicht zuerst Energielieferant sondern zuerst Baustoffe. Und so haben wir sie an den Abend gesetzt, das war der erste Schritt.

    Und dann haben wir gesehen das Proteine oft große Bedürfnisse an Gemüse verursachen, weil die Proteine starke Entgiftungen einleiten und die Gemüse die Entgiftung regulieren.
    Am Mittag genauso: Die Früchte lösen, zu Anfang vor allen Dingen, häufig starke Entgiftungen aus. Also hat man auch dort gesehen dass Gemüse manchmal wichtig sein können.
    Also hat man damit experimentiert was passiert wenn man Protein mit Gemüse zusammen isst und die beste Verdauung ist wenn man die Gemüse nach den Proteinen isst und nicht davor.
    Am Mittag hat man entdeckt dass im Gegenteil das Gemüse nach den Früchten schlechte Verdauungen gibt, also muss man es vor die Früchte setzen. Und so passiert es automatisch wenn man sich in einer starken Entgiftung befindet am Mittag und keine Früchte wirklich anziehend riechen, oder wenn man einen allgemeinen Ekel hat dann kommt man automatisch zu dem Gemüse und später wieder zu den Früchten zurück.

    Der ganze Mahlzeitenfahrplan hat sich so entwickelt. Was ich vorschlage ist dass sie das wirklich als Basis nehmen um zu Anfang zu entdecken und sie werden bemerken dass nach 10-15 Mahlzeiten die sie genau nach diesem Plan praktiziert haben, ist der Plan eingeschrieben.
    Also was ich vorschlage ist dass sie die Mahlzeitenfahrpläne mit einem Spielstein praktizieren. Heute Mittag nehmen sie ihre Pläne mit, nehmen den Spielstein oder einen Stift und gehen so ihren Weg durch den Plan. Das ist schon mal sehr wichtig dass man diesen Mahlzeitenfahrplan entdeckt. Der sieht kompliziert aus, aber der ist ganz, ganz einfach. Es gibt nur 5 Gruppen die man so einteilen muss und da sind alle Wege, alle Einbahnstraßen die gefährlich sein könnten für schlechte Verdauung automatisch vermieden.

    Und derjenige der als erstes auf das Feld kommt „Tisch verlassen“, der hat gewonnen. (big grin) .
    Und es gibt Instincto-Familien die machen das so: wenn die Kinder die Instinkto entdecken dann hat jeder sein Spielbrett und dann wird gebetet und dann geht es los mit dem Essen und das Kind das zuerst den Tisch verlässt (also ganz das Gegenteil wie normalerweise) hat ein Punkt. Und wer am Ende des Monats die meisten Punkte hat bekommt eine Durian. So wird es auch belohnt dass die Kinder sich Mühe geben. Also man darf natürlich auch keine Einbahnstraßen benutzen. Und so ist es für die Kinder ganz lustig das zu spielen und so werden die richtigen Verdauungen angelernt.

    Jetzt muss man wissen: Der Plan ist wichtig weil wir in unserer Kindheit die Strukturierung des Nahrungsinstinktes, was die Zusammensetzung betrifft, nicht erfahren haben. So kann es jetzt z.B. dazu führen dass nach Durian Honig gut riecht und gut schmeckt, obwohl es eine schlechte Zusammensetzung ist.
    Zweitens: Es kann sein dass Honig nach Durian gut schmeckt weil es eine gute Zusammensetzung ist. Beides ist möglich, das kann man nicht im Vorneherein sagen. In den meisten Fällen ist es eine schlechte Zusammensetzung, in einigen Fällen ist es eine gute Zusammensetzung weil der Körper dafür bereit ist und die Mengen reguliert so dass die Verdauung die Kapazität hat die Moleküle zu kontrollieren. So kann man also nicht definitiv sagen – das ist falsch und das ist richtig – wie es in diesem Plan gemacht wird.

    Aber gleichzeitig hat man zu Anfang nicht die Referenzen zu sagen was denn nun richtig ist und was falsch. Und genauso wie ein Kind das von einer völlig anderen Kultur kommt wie die unsrige und jedes mal bekommt es einen Klaps wenn es ein bisschen daneben geht, dann wird es irgendwann überhaupt nichts mehr verstehen – es bewegt sich ja wie immer – und es bekommt keine Referenz mehr , was denn nun richtig und was falsch ist. Wenn man ständig nur bestraft wird, wenn man ständig nur im Fehler ist, dann kann man nicht mehr Referenzen aufbauen.
    Und wenn man nicht mit diesem Plan arbeitet dann macht man viele falsche Zusammensetzungen, lernt das natürliche Funktionieren der Verdauung nicht kennen, und wenn man dann einen Fehler macht dann wird die Verdauung nicht in das Schlechte umkippen weil sie ja dauernd im Schlechten ist und man hat kein Bewusstsein – „Ah, ja, jetzt habe ich ein Fehler gemacht“. Sondern es ist ein Fehler mehr , aber es wird daraus keine Strukturierung.
    Deswegen ist zu Anfang so dass wir sagen das meistens der Honig nach Durian eine schlechte Zusammensetzung ist , also verhindern wir das."

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  • norbi
    antwortet
    Hier noch ein Ausschnitt aus einem Vortrag eines anderen Rohköstler zum Thema Mahlzeitenfahrplan:

    Anmerkungen zum Mahlzeitenfahrplan

    "Der Mahlzeitenführer ist etwas was sich im Laufe der Experimente entwickelt hat. Das ist kein Gesetz, kein definitives Muss. Es ist auch die Beobachtung der Kinder. Die Kinder verhalten sich so spontan bei einer Mahlzeit, wenn sie einmal ihren Ernährungsinstinkt strukturiert haben.
    Vor allem verhindert es die schlechten Zusammensetzungen. Schlechte Zusammensetzungen die man erprobt hat in den tausenden von Zusammensetzungs-Experimenten die wir gemacht haben. Von allen Experimenten sind diese Ernährungswege diejenigen die zu einer richtigen Verdauung führen. Insofern würde ich vorschlagen dass sie 3 Wochen lang ganz präzise diesem Plan folgen um keine falschen Verdauungen zu induzieren die das Strukturieren des Instinktes stören.

    Der Plan ist ein bisschen wie ein Spiel, man nimmt ein Stein und geht auf das erste Kästchen .
    Da ist dann zunächst erst mal das Trinken, den Wasserbedarf stillen. Und dann geht man von jedem Feld immer zum nächsten ohne Einbahnstraßen zu nehmen. Und natürlich nur die Felder die wirklich entsprechen. Man geht nur zu den Früchten wenn man am Abend noch nicht befriedigt ist, usw, usf. Versuchen sie das nicht auswendig zu lernen das entwickelt sich ganz spontan.

    So sucht man am Abend erst einmal unter den Proteinen heraus ob es da was Interessantes gibt. Es ist kein Muss, Proteine sind zwar lebensnotwendig aber eine Überlastung an Proteine kann auch zu Problemen führen. Insofern muss man sich nicht daran festhalten und sagen „Ich muss Proteine essen“. Man riecht einfach ohne Vorurteile heraus und wenn etwas gut riecht dann isst man ein Produkt von den Proteinen am Abend. Wir haben bei den Proteinen auch Produkte eingeführt in diese Gruppe die kaum Proteine haben, z.B. die Kokosnuss, aber einfach weil die Zusammensetzung zwischen Proteinen und Fetten, also die Zusammensetzung von Proteinen und Kokosnuss zu ungünstigen Verdauungen führt.
    So befinden sich hier Produkte die untereinander nicht gemischt werden sollten und darum ist hier nur ein Produkt auszuwählen.

    Das isst man dann bis zur instinktiven Sperre, wenn man noch nicht befriedigt ist geht man zu den Gemüsen. Bei den Gemüsen kann man mehrere Produkte essen ohne Probleme von Verdauungsstörungen und wenn man nicht befriedigt ist dann geht man evtl. zu den Früchten. Ich würde vorschlagen: versuchen sie mit Proteinen und Gemüse befriedigt zu sein. Wenn natürlich sehr wenig Protein z.B. ein Löffel Sesam gegessen wurde, dann kann man nach dem Gemüse zu den Früchten gehen.
    Beachtung: Die Früchte sind entgiftungsreizend, entgiftungsankurbelnd und wenn man zu viele Früchte am Abend isst und dazu noch am Mittag dann ist die Entgiftung zu stark und dann sind sie auch zu müde für diesen Kurs."

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  • norbi
    antwortet
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    Rohkostwiki: - Menüführer Mittag - Menüführer Abend


    Später haben andere Leute noch versucht eine vereinfachte Version zu erstellen:

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  • norbi
    antwortet
    Zum Mahlzeitenfahrplan (Kombinationen) G.C.Burger 1992



    „Dieser Mahlzeitenfahrplan ist nicht als eine Sammlung von Geboten oder Verboten zu sehen.
    Instincto ist zuerst Genuss und Freiheit. Die Natur ist so. – Genuss und Freiheit. sind der Weg der Gesundheit.“.

    „Man darf das nicht als ein Rezept ansehen sondern eher als eine statistische Empfehlung.“
    Wir müssen den Instinkt neu erziehen. Eine gewisse Lernzeit durchlaufen damit der Instinkt für die Zusammensetzungen funktioniert. „

    Minute 10:15 ist interessant, Da hat er Bananen nach Fleisch gegessen.

    (11: 15) “In gewissen Fällen ist eine Zusammensetzung falsch in anderen Fällen ist dieselbe Zusammensetzung sogar notwendig.“
    „Es kommt darauf an in welchem Zustand der Körper ist. „
    „Sehr selten ist es der Fall dass wir Honig nach Fleisch brauchen. Aber manchmal ist es nützlich.“

    (14:15) Da hat ein Instincto, ein Richter, das Experiment gemacht nur 1 Produkt pro Mahlzeit zu essen, also mono und nur wenn er Hunger hatte. Er hat dann so 2-3 Mahlzeiten am Tag gemacht. Nach 1½ Monaten war er dann ganz mager, hatte 9 kg abgenommen. Er hatte die Muskulatur dadurch verloren. Er hat danach wieder normales Instincto gemacht mit 2 Mahlzeiten und die vom Instinkt gewünschten Zusammensetzungen und hat dann wieder an Gewicht zugenommen und es ging ihm wieder gut.

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