Ich habe festgestellt, dass es gut tut, die Lebensmittel, die man immer sehr gerne gemocht hat, aber bewusst wenig gegessen hat oder nur in geringer Menge zur Verfügung standen ohne Limit zu essen. So zum Beispiel mit Kakis, von denen ich einige Wochen lang beinahe täglich 10-20 Stück gegessen habe. Ich bin mir nicht sicher, ob da tatsächlich ein körperlicher Bedarf nach dem Lebensmittel bestand. Die Frucht war früher immer etwas Besonderes, die ich immer nur einzeln bekommen habe und vermutlich unterbewusst mit Mutterliebe verknüpft hatte. In der Zeit hat sich auch viel in der Beziehung zu meinen Eltern getan.
Desweiteren habe ich bis vor zwei Wochen mal wieder alles gegessen, nachdem ich jahrelang meine Lebensmittelauswahl begrent hatte. Als ich dann vor 3 Wochen angefangen habe alles, was mich süchtig macht, wegzulassen enstand es aus einem so tiefen Wunsch heraus und viel mir so einfach.
Ich glaube der Rat einfach "normal" zu essen und auf den Körper zu hörem (kombiniert mit dem Wissen der Instincto-Therapie/der instinktiven Rohkost, um die Signale besser zu verstehen) ist häufig besser, als irgendwelche konkreten Ernährungstipps. Was auch immer da bei raus kommt ist das Richtige und wenn es sich nicht gut anfühlt, kann man es ja ändern, denn allein darum geht es ja. Nicht darum gesund zu sein, einer bestimmten Ernährung zu folgen oder was auch immer.