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  1. #1

    Was ist Frischfisch?

    Hallo nochmal,

    bekanntlich esse ich gerne etwas reifere Produkte, auch vom Tier. Nicht jeder kann diese Vorliebe teilen und muss es auch nicht. Ich war selbst überrascht, wie lange bei 1a der Frischfisch definiert wird. Alles, was über 21 Tage hinausgeht, ist für mich bei Fisch, Muscheln und Krustentieren im allgemeinen auch nicht mehr verwertbar.

    https://www.1afisch.de/Liefertermine.html

    Lerne aus der Vergangenheit.
    Träume von der Zukunft.
    Lebe im Hier und Jetzt.

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  3. #2
    21 Tage, bis zu denen Fisch noch eßbar sein soll? Das sind Dimensionen, die ich nicht einmal unter schlechtesten Bedingungen erreiche. Schlechteste Bedingungen sind: vakuumverpackter Thunfisch oder Schwertfisch, die bis zu 12 Tage alt sein können. Ich habe gelernt, die Grenze bei 7 Tagen zu ziehen, weil mir der Histamin-Gehalt dieser Fischarten sonst zu unangenehm wird. Vakuumverpackung verhindert nämlich nur, daß die Fette ranzig werden. Die mikrobielle Umwandelung einschließlich der Bildung von Aminen ist so nicht zu verhindern.

    Fisch, der 7 Tage alt ist, finde ich schon nicht mehr frisch und zweitklassig. Was ist für mich Frischware? Am liebsten die QSFP-Ware vom Frischeparadies. Dies ist Ware, die innerhalb von 48 Stunden im Geschäft sein muß, also innerhalb von 2 Tagen. Meist trifft das auf Flugware aus Island zu. Den Unterschied zu normaler, oft per Schiff transportierter Ware, schmeckt man deutlich. Diese Qualität hat ihren Preis von meist mehr als 30 € pro Kilo, bei den exotischen Sorten ab 45 € pro Kilo, aber das ist sie wert.

    Mit etwas Erfahrung sieht man die wirklich frische Ware sofort in der Auslage eines jeden Fischgeschäfts und erkennt sie an den schönen, differenzierten, hellen Farben.
    instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung

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  5. #3
    Zitat Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
    bekanntlich esse ich gerne etwas reifere Produkte, auch vom Tier. Nicht jeder kann diese Vorliebe teilen und muss es auch nicht. Ich war selbst überrascht, wie lange bei 1a der Frischfisch definiert wird. Alles, was über 21 Tage hinausgeht, ist für mich bei Fisch, Muscheln und Krustentieren im allgemeinen auch nicht mehr verwertbar.
    Zitat Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
    Ich habe gelernt, die Grenze bei 7 Tagen zu ziehen, weil mir der Histamin-Gehalt dieser Fischarten sonst zu unangenehm wird. Vakuumverpackung verhindert nämlich nur, daß die Fette ranzig werden. Die mikrobielle Umwandelung einschließlich der Bildung von Aminen ist so nicht zu verhindern.
    Auch mir mundet drei Tage alte Ware deutlich besser als nur einen Tag alte. Ist der Fisch wesentlich älter, so kann er mir sowohl noch besser schmecken als auch weniger gut.

    Prinzipiell sehe ich keinerlei Problem mit eventuell zu altem Fisch. Denn wenn der Fisch niemals gefroren war oder höchstens ein bis zwei Tage lang vakuumverpackt, so kann ich mich auch bei möglicherweise zu langer Lagerzeit bestens auf die Sperre verlassen.

    Dem ist nicht mehr so, wenn der Fisch eingefroren war oder vielleicht auch zu lange vakuumverpackt (wobei ich einen einzigen Tag für völlig unbedenklich halte). Vor drei und mehr Jahren hatte ich immer wieder leichte Fischvergiftungen, weil etwas alt gewordener Fisch mir meistens besser schmeckt als fangfrischer, der Fisch aufgetaut war und der Instinkt mich nicht genau genug vor zu großer Verzehrmenge (geschmacklich) warnte. Dann bescherten mir 2014 einige durch lange Lagerzeit Heilbutt-Filet aufgetauter Art eine ziemlich lästige Fischvergiftung, die sich durch ziemliche körperliche Schwächung der Muskeln und früher Ermattung des Kreislaufes bemerkbar machte.

    Und von 🔔entgrätetem🔕 Wildlach-Filet (das ich mir wegen garantiertem Wildfang mal leistete) wurde mir mal leicht übel mit gammeligem Nachgeschmack im Mund.

    Seitdem verweigere ich aufgetauten, filetierten (also entgräteten) und (ohnehin schon) denaturiert aufgewachsenen Fisch. Mit stets über −1 bis (besser über 0°) C gelagertem, grätenbelassenem (falls vorhanden) und instinkt-ernährtem Fisch hatte ich bislang keinerlei Probleme mehr.

    Inweit die von mir verzehrten Fische (zügig verbrauchbarer Art) mehr als 7 Tage lang gelagert haben weiß ich mangels Aufmerksamkeit oder zuverlässigen Lagerzeitdaten nicht sicher. Zudem achte ich zwecks Abfallvermeidung darauf, nur Mengen zu erwerben, die ich binnen weniger Tage verbrauchen kann. Aber binnen der letzten drei Jahre schmeckte mir kein einziger Wirbelfisch mehr gut, der wegen geringfügigem Fehleischätzen meines Bedarfs länger als 5 bis 7 Tage lang liegen geblieben war. Bei Hering habe ich als Erfahrungswert sogar nur 3 bis 5 Tage.
       Lediglich nach 5 bis 7 Tagen übrig gebliebene Meeresfrüchte konnte ich bislang fast ohne (sperrende) Einschränkung (und zwar problemlos) weiteressen.

    Bei fast allen WirbelfischArten warnt mich vor zu hoher Verzehrmenge älterer Ware der geschmackliche Instinkt; hingegen tut dies bei Hering bereits der geruchliche.

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