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  1. #1

    Fasten, die innere Reinigung

    Ich will es mal offen und ehrlich hier sagen:
    Niemand kennt alle Antworten.

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    Das Wort Fasten hört man immer mal wieder und der Sinn, welcher dahinter steckt, wirft Fragen auf.
    Jesus ging dafür sogar in die Wüste für 40 Tage, um sich auf seine große Mission vorzubereiten.
    Das suggerierte mir schon als Kind, als ich recht brav und fromm in der Bibel las, dass Fasten wohl auf irgendeine Art Kraft geben muss und geistige Stärke.
    BeSINNung- auf das Wesentliche.
    Dem Körper Ruhe geben in Sachen Verdauungstätigkeit, so dass er sich auf wichtige, zuvor teils liegen gebliebene körperliche Prozesse wie Entschlacken und Entgiften konzentrieren kann (endlich).
    Das führt nicht selten dazu, dass man auch mal nahe am Wasser gebaut ist.
    Oder dass man viel Zeit auf dem Klo verbringt.
    Und viel schwitzt.

    Alles an überflüssigem Ballast scheint man los zu werden.
    Es ist fast wie eine Art der Wiedergeburt.


    Hier möchte ich mal alles zusammen fassen, was Fasten an sich, dem Menschen Gutes tut, lg Morgan le Fay

  2. Danke Manuela, tomnest bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  3. #2
    So, es geht schon los:

    Fasten hilft dabei, Nahrungsmittelallergien besser zu deuten


    Auf der Basis eines besser gereinigten und entgifteten Organismus, verringerter Säurebelastung und verbesserter Immunlage lassen sich NACH DEM FASTEN Ernährungexperimente besser durchführen. Da die dann verzehrten Nahrungsmittel unmittelbar mit den sie umgebenden Darmschleimhäuten in Kontakt treten und da durch die Stärkung der Abwehrreaktionen die Antwort des Körpers schneller und deutlicher ausfällt, sind eindeutigere Aussagen über die Verträglichkeit einzelner Nahrungsmittel möglich. Quelle: Dr. Klaus Hoffmann

  4. Danke tomnest, Markus bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  5. #3
    Wasserfasten

    Da ich jedes Jahr im
    Sommer faste, bin ich es schon gewohnt,wie es dann "abgeht" und kann auch so langsam mitreden, welche Art des Fastens für mich am effektivsten ist bislang.
    Ich muss sagen:
    die Königin des Fastens ist das Urfasten, also nur mit Wasser. Punkt.


    Nur auf diese Weise stellen die Verdauungsorgane ihre Tätigkeit ein- ist da mein Gefühl und Wahrnehmung.
    Sobald man nur etwas an Kalorien ins Getränk rein mischt, meldet sich partout
    schon wieder der Hunger.

    Nein, darauf habe ich keine Lust.
    Mein Körper braucht keine Kalorien beim Fasten, er kommt sehr wohl ohne
    aus.
    Auch brauche ich mir so nicht stets Gedanken machen, wie ich meinen nächsten Saft herstelle, man ist unabhängiger, freier, kann besser abschalten. Ist auf Nichts und Niemanden angewiesen.

    Ob nun Wochenlanges Fasten ,
    oder ob Fasten mit unterstützendem Mechanismus wie mit Vitamin-Säften,
    oder Eiweißhaltigen Säften ( Weizengrassaft z.B.),

    daaaa
    kann man abwägen,ob es individuell sinnvoll (nützlich) erscheint.
    Jeder Mensch ist unterschiedlich.
    Oder hat unterschiedlichste Beweggründe um Fasten zu wollen.
    Manche sind gar krank, da ist Wasserfasten natürlich
    hardcore und nicht förderlich, da ist Saft-Fasten dann schonender.

    Vertrauen in den eigenen Körper haben beim Fasten ist das A&O.
    Als ich damit vor Jahren mal anfing, dachte ich die ersten Tage, ich falle jeden Moment um.

    Viel Angst war da, wo Angst ist, ist nicht selten auch Schwindel.

    Aber ich kippte nicht um!

    Irgendwann setzt dann eine Art Kraft ein, und Euphorie , Glücksgefühle schießen durch das Blut.
    Das bleibt aber auch nicht konstant so.

    Man wird auch empfänglicher in Gefühlssachen.
    Muss sich mit sich selbst auseinander setzen.
    Ohne Kohlenhydratzufuhr, den Tröster /Betäuber
    der Seele , ist man dem Ich gnadenlos ausgeliefert.
    Das kann man sich zu Nutze machen, denn Fasten bietet eine Art selfmade-Therapie.
    Nun wird in dem
    Zustand ganz deutlich, weil man völlig klar ist im Kopf, oder noch klarer also sonst ,
    wo es bei einem hakt.
    Entscheidungen werden plötzlich getroffen, die man länger vor sich hin geschoben hat.

    Man programmiert sich und gleichzeitig einiges in seinem Leben um, so erlebe ich das Fasten.

    lg, Morgan le Fay



  6. Danke Manuela, Markus bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  7. #4
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    Wenn man Möhren entsaftet und den Saft trinkt, werden so viele unnatürliche Zucker in Deinem Körper gelöst, dass er gar nicht weiß, wie er damit umgehen soll! Du fühlst ein Zucker-Hoch, dann wird die Bauchspeicheldrüse das Blut insulieren, um den Zucker zu entfernen, Du wirst Dich benebelt fühlen, und dann wirst Du über den Urin den Rest von Zucker, der noch im Blut ist, ausscheiden. DENN: die großen Möhren, die man im Supermarkt findet, auch wenn sie aus Bio-Anbau kommen, sind unnatürliche, künstliche Schöpfungen. Jene Karotten würden nicht in der Natur wachsen. Quelle: David Wolfe

  8. Danke Ralph bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  9. #5


    Essen im Zeitfenster

    Bei einem Experiment mit Nagern mit sehr fettreicher Ernährung (60% Fett) wurden zwei Gruppen gebildet. Die einen konnten immer essen wann sie wollten, die anderen bekamen nur Zugriff auf das Futter in einem 8h-Zeitfenster. Obwohl beide Gruppen in Summe durchaus gleiche Mengen verzehrten, gab es sehr differenzierte Ergebnisse im Lauf der Zeit.

    Diejenigen, die ständig futtern durften, entwickelten hohe Cholesterinwerte, hatten erhöhte Blutzuckerwerte, Leberschäden, wiesen eine geringere Motorik auf und hatten ein gegenüber der anderen Gruppe – um sage und schreibe 28 % höheres Gewicht am Ende der Testphase.
    Die "Faster" in ihrem 8h-Zeitfenster entwickelten sich prächtig, waren den anderen Mäusen in den Belastungstests weit überlegen - und sogar weiteren Kontrollgruppen mit Standard-Fütterung, konnten sie besser zeigen wo es lang geht.
    Quelle:
    http://aesirsports.de/2012/05/abnehm...hsel-vollmers/

  10. #6
    Bei einem Experiment mit Nagern mit sehr fettreicher Ernährung (60% Fett)


    Leider habe ich nirgends finden können, mit was genau die Tiere gefüttert wurden. Mit natürlichen Nahrungsmitteln? Oder mit Pellets? Ohne genaue Angaben über die verwendeten Nahrungsmittel sind solche Studien für Rohköstler uninteressant.

  11. #7
    Hi Susanne,

    du musst nicht immer von dir auf andere schließen, ja?
    Was wen interessiert, hat dich nichts anzugehen, oder gar zu beschäftigen.

    Ich finde die wissenschaftliche Seite dieser Studie sehr interessant, es sagt eine Menge darüber aus, was
    kurzes Fasten im Organismus an Vorteile mit sich bringt.
    :

    Aber schon eine kurze Periode der Nahrungskarenz reicht aus, um die Fettverbrennung (Fettoxidation) & und den Cholesterinabbau in Gang zu setzen. Regelmäßige, üppige Mahlzeitensorgen schließlich auch dafür, dass die Leber in Mitleidenschaft gezogen werden kann – dies geschieht vornehmlich über die Speicherfunktion und díe Tatsache, dass permanent Glukose ausgeschüttet werden muss.
    Braunes Fett verbrennt im Gegensatz zu vizeralem, weißemFett aktiv Energie und heizt somit den Körper
    Anders sieht es dagegen bei einer täglichen Fastenperiode aus: der Körper kommt bei der Glukoseproduktion & -ausschüttung zur Ruhe, was sich letzlich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Ein großer Teil des Energiebedarfs wird während dieser kurzzeitigen Phase bereits über die großen Energiespeicher, das Depottfett, gedeckt - Körperfett wird abgebaut. Auch die Leber hat genug Zeit zur Regeneration und kann so z.B. wichtige Enzyme auf Vorrat produzieren, was schließlich zu einer effizienteren Verdauung und Nährstoffverwertungführen kann. (hier gibt es z.B. auch die Theorie, dass das Fasten in gewissem Grad die Laktoseintoleranz, nämlich indem dem Körper genug Zeit gegeben wird, ausreichend Laktase zu produzieren, „beheben“ kann).

  12. #8
    Zitat Zitat von Morgan le Fay Beitrag anzeigen
    Ich finde die wissenschaftliche Seite dieser Studie sehr interessant.
    Ich habe geschrieben, dass solche Studien für Rohköstler uninteressant sind. Dass sie dich interessieren ist mir schon klar, sonst würdest du sie nicht veröffentlichen.

    Nur zur Erinnerung: dieses Forum heißt "abenteuer-rohkost" nicht "abenteuer-kochkost"! Du wirst also damit leben müssen, dass sich ab und zu mal ein Rohköstler zu deinen geliebten Studien zu Wort meldet.

  13. #9
    Zitat Zitat von Susanne Beitrag anzeigen
    Ich habe geschrieben, dass solche Studien für Rohköstler uninteressant sind. Dass sie dich interessieren ist mir schon klar, sonst würdest du sie nicht veröffentlichen.

    Nur zur Erinnerung: dieses Forum heißt "abenteuer-rohkost" nicht "abenteuer-kochkost"! Du wirst also damit leben müssen, dass sich ab und zu mal ein Rohköstler zu deinen geliebten Studien zu Wort meldet.
    Hallo Susanne,

    vermutest Du, dass die Mäuse mit denaturierter Nahrung gefüttert wurden und daher ihre Instinkte sowie ihr gesamtes Verdauungssystem nicht richtig funktionierten?

    Alles Liebe,
    Ralph

  14. #10
    Zitat Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    vermutest Du, dass die Mäuse mit denaturierter Nahrung gefüttert wurden und daher ihre Instinkte sowie ihr gesamtes Verdauungssystem nicht richtig funktionierten?
    Ja. Ist allerdings wirkllich nur eine Vermutung.

  15. #11
    Ob nun Rohköstler sich ausschließlich nur für Rohkost interessieren in Sachen Studien, sei mal dahingestellt. Da muss ich doch gleich an die China Studie denken, welche bei facebook z.B. seeeeehr gerne als Propaganda gegen Fleisch genützt wird, hihi, dabei ist das Fleisch denaturiert/gekocht.

    Hm...wann ist man bei dir denn Rohköstlerin? Nur bei strengen 100 Prozent?
    Dann wäre hier in der nächsten Zeit sehr wenig los wohl, das ist sehr, sehr selten.
    lg, Morgan

  16. #12
    Ich schrieb am Anfang diesen Threades:
    Hier möchte ich mal alles zusammen fassen, was Fasten an sich, dem Menschen Gutes tut.

    Ich denke, es ist gut zu wissen, dass auch kurzzeitiger Nahrungsverzicht sich sehr günstig auf den Organismus auswirkt.
    Das Thema werde ich beizeiten noch vertiefen, lg

  17. #13
    Ralph, ich möchte hier mal was hinzufügen noch.
    Diesen Auszug, Studie, habe ich von dem lieben Entwanderer, , ich denke, er ist Rohköstler, räusper... ich habe ihm eben eine message geschrieben, dass ich gerne Näheres zu dieser Studie wissen möchte...also eventuell könnten noch genauere Angaben erfolgen. Er postete Dieses in meiner kleinen facebook-Gruppe, wo wir Bücher besprechen und uns über Low Carb intensivst austauschen, sowie über alles, was mit Fetten und Gesundheit zu tun hat.

    Ich denke aber, dass diese Mäuschen nicht gesunde Fette fraßen, I THINK IT.
    Jedoch....möchte ich mal erwähnen, dass das auch nicht von besonderer Tragik ist, was das Resultat der Studie angeht, denn es ist doch wirklich erstaunlich, was kurzzeitiges Fasten bewegen kann in Sachen Gesundheit...
    und..
    Instinkt hin und her...roh/oder nicht....
    Low Carb hat schon viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeee eeeeeeeeeele Menschen heilen können, da gab es auch keine rohen Fette.

    Kurzzeit-Fasten, auch Kohlenhydratfasten, hat eine gute Wirkung auf den Menschen.
    Das zählt und ist mein Antrieb, es hier zu posten.

    Wenn ich hier nur posten darf, wenn es um 100 %ige Rohkosternährung geht- und Instinkt, den ich nicht ausleben kann aus finanziellen und organisatorischen, sowie wohnlichen Gründen, sage Bescheid, dann bin ich hier wohl fehl am Platz der Sonne und großen Weisheit, Shalom.

  18. #14
    Zitat Zitat von Morgan le Fay Beitrag anzeigen


    Hm...wann ist man bei dir denn Rohköstlerin? Nur bei strengen 100 Prozent?
    Dann wäre hier in der nächsten Zeit sehr wenig los wohl, das ist sehr, sehr selten.
    lg, Morgan

    Wie kommst du auf solche Sachen immer Morgan?

    Hier kann jeder schreiben, auch wenn er nicht nur Rohkost ißt!

    Schönes Wochenende übrigens
    Markus

  19. #15
    Danke. Das wollte ich hören (lesen).^^
    Dir auch ein schönes Wochenende .
    lg, Morgannnnnn

  20. #16
    Zitat Zitat von Susanne Beitrag anzeigen
    Ich habe geschrieben, dass solche Studien für Rohköstler uninteressant sind. Dass sie dich interessieren ist mir schon klar, sonst würdest du sie nicht veröffentlichen.

    Nur zur Erinnerung: dieses Forum heißt "abenteuer-rohkost" nicht "abenteuer-kochkost"! Du wirst also damit leben müssen, dass sich ab und zu mal ein Rohköstler zu deinen geliebten Studien zu Wort meldet.
    Hallo Susanne,

    ich vermute, dass Du oben eigentlich (ganz bei Dir bleibend) schreiben wolltest:

    Ohne genaue Angaben über die verwendeten Nahrungsmittel sind solche Studien für mich als sich instinktiv ernährende Rohköstlerin eher uninteressant [Anmerkung von mir: besser irrelevant - ein Blick über den Tellerrand schadet ja nie ... ich persönlich jedenfalls interessiere mich auch für Dinge, die für mich persönlich irrelevant sind] - und ich vermute, dass dies auch für andere sich ebenso ernährende Rohköster gilt.
    Stimmt's?

    Alles Liebe,
    Ralph

  21. #17

  22. #18
    Zum Thema Fasten in Bezug auf instinktive rohköstliche Ernährung geht es hier weiter:

    Instinktive Rohkost

    Alles Liebe,
    Ralph

  23. #19
    Auszug aus dem Buch, Rheuma heilt man anders, Teil 2 :

    Ich habe im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Patienten mit Rheuma fasten lassen. Innerhalb von ein bis zwei Wochen tritt zwar nicht in jedem Fall, aber in der Mehrzahl der Fälle eine deutliche Beschwerdelinderung ein. Erklärlich ist dieses dadurch, dass die meisten schädlichen Nahrungsmittel wegfallen und Säureschlacken aus dem Körper ausgeleitet werden.
    __________________________________________________ _________________________

    Auch ein wichtiger Aspekt wie ich finde , ist die geschehende Entsäuerung des Körpers beim Fasten.

    Nicht nur der Darm wird entschlackt, sondern der gesamte Organismus.






  24. #20

 

 

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