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  1. #1

    Vorstellung - Thomas - 33 aus Raum Nordbayern / Franken

    Hallo,

    bin der Thomas aus Nordbayern / Franken und ein Freund der Rohkosternährung (überwiegend, nicht zwingend immer zu 120%) seit vielen Jahren.

    Erstens wegen dem leichten Körpergefühl, zweitens wegen der guten Laune und Beschwingtheit, drittens wegen der gesunden Wirkungen Immunsystem / Krankheiten betreffend.

    Natürlich stellen sich dann in gewisser Weise wieder andere Hindernisse in den Weg, die es zu beseitigen gilt. Deswegen bin ich unter anderem auch hier.

    Und weil ich den Austausch unter gleichgesinnten (ähnlich denkenden) Menschen mag. Wobei ich mit Köchen natürlich auch keine Probleme habe, solang ich das Zeug nicht essen muss.

    Bin 33 Jahre alt und kam über eine Krankheit die sogar zur Berentung geführt hat mit parallelen absetzen der Medikamente vor ca. 5 Jahren (abzgl. paar Monate) zur Rohkost.

    Was gleichermaßen auch eine komplette (aber auch nicht wieder so drastische im Nachhinein gesehen) Veränderung der kompletten Lebensweise nach sich zog.

    Aber das kennen andere wohl auch.

    Schöne Grüße, Thomas.

  2. #2
    Hi Thomas,

    willkommen im Forum.

    Ja, die positiven Auswirkungen führen uns hier zusammen.

    Was war denn das eigentlich für eine Krankheit die du hattest? - Rentner mit 33 finde ich schon heftig - ich bin nämlich genauso alt.

    Beste Grüße und eine gute Zeit hier!
    Markus

  3. #3
    Hallo Thomas,

    bin auch in deinem Alter und konnte mit Rohkost einige Wehwehchen bekämpfen.

    Wie geht es dir denn derzeit?

  4. #4
    Mir geht´s gut. Die diagnostizierte Krankheit anhand einiger passender Symptome sag ich Mal so war: *Trommelwirbel* Psychose.
    Letztendlich haben in der Ecke natürlich aufs Gehirn wirkende Einflüsse (welches ja sehr sensibel ist in so einem Fall) einen großen Einfluss.
    Da denke ich jetzt an Getreide beispielsweise (Gluten) ... Koffein, Nikotin, Alkohol (alles eher nicht so gut). Generell gekochte Mischkost würde einem da ziemlich zusetzen meiner Meinung nach.
    Bei psychischen Problemchen und Wehwehchen kommt ja oft auch Antriebslosigkeit hinzu, bei manchen evtl. kleine Depressionen, welche durch vitale Kost natürlich auch gebessert werden.
    Alles immer viele Faktoren die da zusammen wirken. Ernährung ist nur ein gewisser prozentualer Anteil davon.

    Markus hat mir seine Story vorhin schon kurz am Telefon erzählt. Wie war es denn bei Dir @Manu ?

  5. #5
    Hallo Thomas,

    mit Fleischessen hatte ich schon mit ca. 12 aufgehört, weil ich es einfach nicht mochte. Mit Fisch, Eiern und Milchprodukten habe ich von einem Tag auf den anderen aufgehört, als ich die China-Study zur Hälfte gelesen hatte. Das ist schon viele Jahre her. Ich damals große Angst, eine Autoimmunerkrankung zu bekommen, weil meine Mutter meinen Bruder und mich mit diesem Milchpulverzeug nach der Geburt ernährt hatte und wir oft erkältet waren.

    Das Ganze hat mich dann so sehr interessiert, dass ich unzählig viele Bücher über Ernährung, Medizin und Biochemie gelesen - eher verschlungen - habe.

    ich bin über das Buch von Graham 80/10/10 zur Rk gekommen. Ich hatte davor auch schon Angelikas Buch gelesen, das war zwar schon sehr informativ, aber für mich zu kompliziert. So viele verschiedene Sachen und so viel zu beachten. Auf meine Sinne wollte ich mich lieber nicht verlassen, weil ich zu der Zeit seeeeehr viel Süßigkeiten konsumiert habe und meine Geschmacksnerven degeneriert waren.

    Ich hab Kochen und Zubereiten schon immer gehasst. Wenn ich Hunger hab, will ich essen, nicht lange Rumgarnieren etc. Daher sind das schlimmste für mich im TV (wenn ich denn mal gucke) die TV-Kochshows *schauder*.

    Von Graham´s Konzept hatte ich mir erhofft:

    a) bessere Leistungsfähigkeit beim Sport
    b) eine Heilung meiner Haut, die überall ständig entzündet war, gelegentlich hatte ich auch Migräneanfälle,
    c) ein dauerhaft stabiles Gewicht
    d) einfacher essen ohne Schnickschnack.

    Sportlich lief es ziemlich gut, keine Migräneanfälle mehr, die Menstruation wurde wesentlich besser, keine Krämpfe mehr, keine Schmerzen in den Beinen mehr im Sommer, aber meine Haut wurde immer schlechter statt besser. Später kamen dann extreme Darmprobleme hinzu, obwohl ich viel Grünes aß.

    Irgendwann war ich dann so schlecht drauf, dass ich diverse Blutwerte hab testen lassen. Raus kam zum Schluss: Fruktose-Intoleranz bzw. Malabsorption (macht eh kaum nen Unterschied für mich heute).

    Das wollte ich aber nicht wahrhaben und machte weiter mit 811 bis mein Freund kurz davor war, mich nochmals zum Arzt zu schleppen. Ich ging dann von selbst und musste dort auf die Waage. Ich hatte totales Untergewicht und war dazu ziemlich depressiv.

    Danach habe ich dann ewig lange getestet, was ich essen kann und was nicht. Das meiste weiß ich heute, aber vieles ist noch offen. Für mich ist auch immer noch nicht klar, wie viel Nicht-Veganes ich zulassen möchte und / oder sollte. Theoretisches Wissen ist nunmal nicht praktisches Wissen. Deshalb finde ich das Forum so interessant.

  6. #6
    Anfangs hab ich auch mit "veganen Ideologie sympathisiert" sag ich jetzt Mal so salopp ausgedrückt. Aber nach 1 Jahr ging es dann einfach nicht mehr weiter. Bis dahin war es möglich. Dann kamen erste Kochattacken und auch tierisches (mit Fisch / Eiern fings damals an) dann folgte wieder eine vegane Episode, bis es wieder Probleme gab. Und so folgte einer Phase die nächste (wie das ja in den meisten Fällen so ist). Mittlerweile denke ich mir: Fleisch - nein danke. Ist mir zu negativ. Organe und so einen Kram würde ich schon mal gleich gar nicht essen. Bei Fisch allerdings geht es, dass ich einigermaßen roh essen kann. Wobei es mich immer noch leicht würgt. Eier kann ich mit relativen Genuss sogar hin und wieder essen (wenn es mir den Boden unter den Füßen weg zieht und ich zu "luftig" werde vom Gefühl her). Milchprodukte hab ich als äußerst negativ (schon mehrfach) entlarven müssen. ===> Für mich sind Eier gut vom tierischen Zeugs und auch Lachs. Matjes geht auch Mal. Aber ich versuche das relativ gering zu halten, bzw. es pendelt sich immer wieder automatisch ein im Prinzip.

    Ei & Fisch wird beispielsweise auch in "Patrick Holford - Optimale Ernährung für die Psyche" empfohlen, neben Gemüse und Obst und auch Nüssen soviel ich weiß. Dort geht es zwar nicht um Rohkost - sondern um geeignete Nahrungsmittel, untersucht von einem amerikanischen Psychiater. Und der hat so einige positive Effekte bei vielen Patienten feststellen können. Also deckt sich das beispielsweise auch mit meiner Wahrnehmung.

    Zu rein veganer Ernährung zwingen <--- (so dachte ich ja immer) tu ich mich jedenfalls nie wieder. Das ist wie bei Dir im Prinzip: es hat sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert was mir gut tut. Und so gibt es auch bei jedem Menschen total individuell verschieden verschiedene optimale Nahrungsmittel denke ich. Je nach Situation.

    Kommst Du auch nach München zum Treffen von Markus ? Dann können wir uns auch dort mal real unterhalten.

    Ich finde halt es ist so: die positiven Effekte von reiner Pflanzenkost können in der Anfangszeit (und das können sogar Jahre sein) schon immens sein. Bei manchen geht es wohl auch dauerhaft so weiter. Aber viele bekommen einfach Probleme nach einer kürzeren oder längeren Zeitspanne. Und das ist wohl ein Fakt. Weil es da so viele Berichte davon gibt. Das ganze Internet ist sozusagen voll davon. Real Menschen zu treffen / zu kennen die so leben / sich so ernähren ist gar nicht so einfach.

    Bei mir ist es aber so, dass die ganzen Vorteile von dieser Ernährungsart mir heilig geworden sind. Vor allem die körperliche Leichtigkeit. Das Körpergefühl allgemein. Die Ausdauer. Das ich so wenig essen muss. Das soviel positive Energie zum Teil vorhanden ist. Geistige Klarheit, Wachheit. Andere Wahrnehmung der Realität. Und und und. Ich möchte niemals wieder in den Zustand zurück gehen müssen, in dem ich vor der Umstellung fest hing. Ich glaube auch, es wäre ganz einfach unmöglich. Das ist wie eine positive Sackgasse wo Du im Prinzip nur in eine Richtung weiter fahren kannst. Alles andere wäre nämlich Selbstkasteiung.

  7. Danke Manuela bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  8. #7
    Das mit der geistigen Klarheit hatte ich ganz vergessen. Das war bei mir fast von Anfang an so nach der Umstellung auf Rohkost, das hatte ich in meiner veganen Kochkostzeit nie. Diese Flashbacks, die mir Sachen aus der Vergangenheit so klar vor Augen führen, hatte ich davor niemals (positive und negative Erlebnisse gleichermaßen).

    Ich mag mich seit der ganzen Sache mit 811 auch nicht mehr festlegen, weder 100 % vegan noch 100 % Rohkost. Ich denke, für mich reicht es, bei beiden etwa 90 % zu haben und nicht gleich in Tränen auszubrechen, wenn ich doch mal ein gekochtes Ei gegessen habe. Das kommt aber wirklich sehr sehr selten vor.

    Roher Matjes ist in Sachen Fisch das beste, was ich bisher gegessen hab. Der tut mir richtig gut, wenn mein Eiweißdefizit mal wieder aus den Schranken geraten ist. Darauf achte ich seither auch viel mehr.

    Wenn du das Treffen am Samstag meinst, dann mit großer Wahrscheinlichkeit ja. Kann total gut nachvollziehen, was du meinst.

  9. #8
    Beim Oktoberfest Ausnahmezustand Treffen bin ich jetzt doch nicht dabei, weil an dem Tag wegen Bus- und Bahnfahrten ziemliche Probleme auftauchen könnten. Da ist Chaos vorprogrammiert.

  10. #9
    Zitat Zitat von thokoe80 Beitrag anzeigen
    Beim Oktoberfest Ausnahmezustand Treffen bin ich jetzt doch nicht dabei, weil an dem Tag wegen Bus- und Bahnfahrten ziemliche Probleme auftauchen könnten. Da ist Chaos vorprogrammiert.
    Jo Thomas, hast du ja gesagt.

    Das Starnberger-See-Treffen am 5.10. gibt es ja auch noch...

    Schöne Grüße
    Markus

  11. #10
    Deswegen schreib ich es ja Manuela. Weiß ich schon mit dem Starnberger See Treffen.

  12. #11
    Wer kommt denn dann überhaupt mit zur Wiesn?

    Hab gerade noch mit jemandem über rohes Fleisch diskutiert, da kommt just per Mail dieser Auftrag zur Revisions-Übersetzung: http://www.nietomartin.es/web_gr/gr_guijuelo.html

    Hehe, die Spanier und ihr geheiligter Schinken ....

  13. #12
    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Wer kommt denn dann überhaupt mit zur Wiesn?
    Zu dritt wären wir dann.


 

 

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