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    Ich bin gerade nicht sicher, wo ich dieses Thema einsortieren soll, ihr könnt das gern verschieben:

    Kennt sich jemand generell mit Fermentierungsprozessen aus? Hat es sich bei Verzehr vor- oder nachteilig ausgewirkt? Was genau habt ihr schon mal fermentiert?

    Ich versuche gerade heraus zu bekommen, in wie weit Milchsäurebakterien proteolytisch sind. Eigentlich dienen sie ja mehr der KH-Verdauung (Milchzucker, Glukose) mittels Umwandlung in Milchsäure.

    Any ideas?

  • #2
    ich hatte bisher (im rohen Kontext) positive Erfahrungen mit (selbst-)fermentierten Sachen

    LG, CC

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    • #3
      Ich habe mich gefragt, ob ich eine Leistungssteigerung durch wieder 100 % vegane Rohkost generell habe durch wenig Fett in der Nahrung, das halt lange zum Verdauen braucht, oder ob es das Obst ist. Da ich aber weiß, dass ich auch mit wenig Fett und wenig KH zumindest beim Sport - ich rede hier nicht von der Gehirnleistung, die ist ohne KH nämlich ziemlich mies - sehr gute Leistungen erbringe, wollte ich wissen, ob es nicht doch an einem veränderten Mikrobiom, sprich Darmflora, liegt. Das hat mich zu den Milchsäurebakterien geführt, die sich ja hauptsächlich von Ballaststoffen, mithin Grünzeug / Leinsamen etc., ernähren.

      Milchsäurebakterien verbessern durch den Gehalt an B-Vitaminen und die Umwandlung von Glukose in Milchsäure die Darmflora, da der Zucker dann kaum Schaden anrichten kann und sich durch evtl. KH-Reste die bösen Bakterien nicht oder nicht so stark vermehren können.

      Nun habe ich mich gefragt, wie es aussieht, wenn ich regelmäßig Fermentiertes esse. Ich beziehe mich hierbei allerdings nicht auf mit Salz Fermentiertes, wie z. B. Sauerkraut oder sonstige Gemüsesorten (scheinbar kann man irgendwie fast alles fermentieren und auch einlegen). Das Problem bei diesen Fermentierungsvorgängen ist nämlich die Bildung von unglaublich viel Histamin. Allein aus dem Grund würde ich schon auch als Nicht-Rohköstler Wein, Käse, Salami, erhitzte Tomaten und Konservenfisch meiden.

      Daher habe ich nach einer Lösung gesucht, wie ich dieses Problem umgehen kann, ohne auf die schicken Milchsäurebakties verzichten zu müssen. Ich hab da mal so rumgeguckt und herausgefunden, dass man auch Nüsse, Kokos usw. fermentieren kann. Rezepte dazu habe ich auch gefunden. Vor längerer Zeit habe ich dazu schon mal das Video von Lou Corona mit Dan Mc Donald gesehen, in dem gezeigt wird, wie man Mandel-Kokos-Joghurt (mit Probiotika) herstellt.

      Neulich war Lou wieder zu Besuch bei Dan und die beiden haben wieder Videos gemacht. Dabei war auch eine Neuauflage vom seinem Joghurt dabei, das Rezept wurde nur dahingehend verändert, dass Lou jetzt seine eigenen Probiotics verwendet.

      Hier mal der Link dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Oosh9PY4zzA

      Also, gesagt, getan, ich habe mir die Zutaten besorgt, alles nach Anweisung präpariert und die Bakterien arbeiten lassen. Das Ergebnis war geschmacklich traumhaft, die Verschleimung durch das viele Eiweiß allerdings ein Alptraum. Aber das nur so nebenbei. Irgendwie wollte ich ja meinen Eiweißanteil erhöhen. Und ich hatte mich nach eingehender Recherche versichert, dass ich ausschließlich nicht-histaminbildende Lactobacillus-Bakterien (die Bifidus sind kein Problem) darin verwende.

      Was mir nach dem Genuss von ein paar Löffeln des Joghurts viel mehr Sorgen machte: ich bekam Durchblutungsstörungen in den Beinen (ich weiß, wie sich das anfühlt, das hatte ich früher ganz oft wegen zu viel Fett und zu wenig Bewegung, bevor ich wusste, was gute Ernährung eigentlich bedeutet ....). Zuerst dachte ich, dass es entweder Einbildung ist oder dass es einfach an dem vielen Fett aus den Mandeln und dem Kokosfleisch lag.

      Um das genauer zu verstehen, habe ich dann öfter mal die Probiotik-Kapseln allein (also ohne irgendein Ferment, also als Tablette) eingenommen. Morgens im Büro am späten Vormittag. Ich hatte vorher nur ein paar Kiwis gegessen. Nach etwa 30 Min. folgten die gleichen Symptome wie beim Joghurt. Warum?

      Darmbakterien (auch die eigenen ohne Probiotics) produzieren Vitamin K. Das K steht hier für "Koagulation", will heißen, es reguliert die Blutgerinnungsfaktoren, wobei die gerinnungsfördernden Eigenschaften überwiegen. Auch grünes Blattgemüse enthält Vitamin K 1. Bitte merken: Ka eins.

      Die Wirkungen davon sind sehr gut untersucht. Manchen Menschen, die Gerinnungshemmer einnehmen, wird geraten, sich eher Vitamin K-arm zu ernähren, was allerdings wegen der restlichen Nährstoffaufnahme m. E. nicht sonderlich empfehlenswert ist. Grünblättriges enthält am meisten Vitamin K. Bei gesunden Menschen ist es ein durchaus wichtiges Vitamin, das u. a. mit der Leber zusammenhängt. Und wie gesagt, es ist gut untersucht.

      Das hatte mich allerdings schon etwas beunruhigt. Vitamin K und Thromboseneigung. Meine Oma ist an einer Lungenembolie gestorben.

      Nach weiteren Recherchen habe ich herausgefunden, dass auch eben diese Milchsäurebakterien Vitamin K produzieren, und zwar eine andere Form davon, nämlich K 2. Hierzu eine Fundstelle der Springermedizin:

      Bakterielles Vitamin K
      Über die von Bakterien gebildeten Formen von Vitamin K, die Gruppe der Menachinone (= Vitamin K2), ist deutlich weniger bekannt, verglichen mit pflanzlichem Vitamin K (Phyllochinon). Nicht nur typische Fermenter-Bakterien wie Lactobacillus bilden Vitamin K2, sondern auch Darmbakterien, z. B. Bacteroides und E. coli. Einige Vertreter der Menachinon-Gruppe, z. B. MK-7 bis MK-9, werden in bedeutsamen Mengen über die Nahrung aufgenommen und reichern sich z. B. in Leber und Muskeln an. Die Halbwertszeit ist deutlich länger als bei pflanzlichem Vitamin K.
      Noch wenig definiert ist die Wirkstärke der Menachinone als Kofaktoren für die Synthese der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren, im Vergleich zu Phyllochinon. Damit sind die Auswirkungen wechselnder Zufuhr bei Menachinonen ungewisser als bei Phyllochinon.

      Das heißt, wenn meine Darmbakterien schon Vitamin K 1 bzw. sogar auch schon selbst K 2 produzieren, dürfte der Bedarf gedeckt sein, zumal ich derzeit noch weiterforsche, in wie weit extra zugeführtes K 2 (eben aus Fermentiertem) evtl. sogar mutagen oder kanzerogen wirkt / wirken könnte (bin noch nicht durch damit). Das Problem bei Vit. K ist dazu noch, dass es fettlöslich ist und damit weitaus länger im Körper bleibt als z. B. Vitamin C oder die B-Vitamine.

      Lactobacilli sind definitiv koagualant wirksam und daher m. E. sogar gefährlich, wenn man der Analyse der Berufsgenossenschaft für chemische Rohstoffe Glauben schenkt (ich tu´s):

      stammspezifische Ausprägung der Virulenz durch: Vorhandensein vonKapselpolysacchariden (Phagozytose-Schutz) [11]; Förderung der Aggregation vonBlutplättchen (Thrombozyten-Aggregationsfaktor) [13]; Adhäsionsmechanismen wieBindung von Fibronectin, Fibrinogen und Kollagen [7, 11] sowie Bildung von Pili, die abergerade auch für probiotische Stämme typisch sind [15]; zusätzlich Produktion vonProteasen (Chymotrypsin-ähnlich), Glykosidasen (α-L-Fucosidase, α-D-Galactosidase, ß-N-Acetyl-D-glucosaminidase), die zur Spaltung von wirtsspezifischen Glykoproteinenführen und so die Nährstoffzufuhr gewährleisten [21]; Pospholipase C (Hämolyse,Nekrotisierung, Translokation ins Gewebe); außerdem Bildung von Peptidasen (z. B.Arylamidase), die anti- bzw. prokoagulierende Enzyme stimulieren [21]; weiterhin Bildungvon die Blutgerinnung stimulierenden Faktoren, wie Faktor Xa-ähnliche oder Kallikrein-ähnliche Enzyme oder Kollagenasen; außerdem höhere Hydrophobizität-Akzeptanz,Adhäsion an Hydroxyapatit [11].

      Viele Studien belegen scheinbar, dass Milchsäurebakterien - oral zugeführt oder durch Fermentiertes - die Abwehr stärken (sollen). Das geschieht aber lediglich dadurch, dass das eigene Immunsystem durch die Bakterien quasi lahmgelegt wird und die Bakterien selbst die Abwehr im Körper gegen feindliche Angriffe übernimmt. Da kämpfen dann im Grunde zwei Bösewichte in der Höhle des Löwen (unser Körper). Nicht so lustig. Jedenfalls erklärt das auch, warum es vielen Leuten durch die Einnahme von Probiotika erstmal besser geht, sofern diese zur - vermeintlichen - Immunstärkung für Erkältungen etc. besser geht, nach Absetzen dann wieder schlechter. Bei Antibiotikabehandlungen scheint es aber anders zu sein, da in diesem Fall ja alle Bakterien platt gemacht wurden. Da kann es schon in kleinen Mengen hilfreich sein, da hat man ja null Vitamin K-Produzenten in sich drin.

      Also, long story short: mein Körper hat mich mal wieder NICHT getäuscht und mir 2 Dinge gesagt:

      1. Fermentiertes ist nicht lebensnotwendig und führt nicht prinzipiell zu mehr Energie. Im Gegenteil.

      2. Vitamin K kann ich ausreichend selbst produzieren und nehme mehr als genug aus Grünzeug auf.

      Ich fand halt die Tatsache (und das stimmt wirklich) interessant, dass Milchsäurebakterien in der Lage sind, die KH-Verdauung durch Umwandlung in - scheinbar - nützliche Milchsäure umzuwandeln und gleichzeitig sogar bei der Eiweißverdauung helfen, da sie proteolytisch sind. Das Ganze stempel ich nämlich als enzymschonend ab. Ich muss dann weniger von meiner eigenen Protease und / oder Amylase hergeben, was ganz am Schluss ja wieder Vitamine und Mineralstoffe kostet, von denen man ja nicht immer unbedingt welche zu verschenken hat, um diese Enzyme problemlos herstellen zu können.

      Jedenfalls gehe ich zurück den Wurzeln und helfe mir selbst lieber dabei, die Enzyme ausreichend zu bilden, indem ich genügend Vitamine etc. aufnehme und meine Fabrik ohne Consulting-Firma am Laufen halte.

      Falls jemand andere Erfahrungen hat - sei es mit hetero- oder auch homofermentativ aktiven Bakterien - dann her damit.

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      • #4
        ich püriere und trockne Brokkoli, Blumenkohl Pastinak und bestimmte Kräuter. Federkohl ohne Trocknung.
        In der Trocknungszeit fermentieren diese und die Substanzen die sich dabei bilden, sind für mich sehr anziehend.
        Die Bakterien verdauen die Gemüse für mich vor, wie bei Grasfressern der Fall.

        Warum sind Salami und Käse, auch pürierte, fermentierte Nüsse und Samen so attraktiv im Geschmack ?
        Muss ein ernährungsphysiologischen Hintergrund besitzen.

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        • #5
          Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
          ich püriere und trockne Brokkoli, Blumenkohl Pastinak und bestimmte Kräuter. Federkohl ohne Trocknung.
          In der Trocknungszeit fermentieren diese und die Substanzen die sich dabei bilden, sind für mich sehr anziehend.
          Das klingt interessant. Werde ich bei Gelegenheit ebenfalls testen. Wie kamst du auf die Idee zu pürieren und dann trocknen zu lassen?

          Zitat von Lanius Beitrag anzeigen
          Warum sind Salami und Käse, auch pürierte, fermentierte Nüsse und Samen so attraktiv im Geschmack ?
          Welche Nüsse und Samen lässt du nach Pürieren fermentieren?

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          • #6
            Ich pürierte um Cracker herzustellen.
            Und fermentieren kannst Du Sonnenblumenkerne, Sesam, auch Nüsse.
            Der Vorteil, ist das die Hemmstoffe darin abgebaut werden.
            So wie bei Roggenbrot mit Sauerteig.
            Auch bilden sich neue Aromastoffe.

            also 24- 48 h keimen lassen, pürieren(aufschliessen) und in einem Gefäss luftdicht( nasse Plastikfolie darauf ) 24 -48 h im Raum reifen lassen.
            Danach besser im Kühlschrank lagern lassen, da sonst zu deftig/ stark im Geschmack werdend.

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            • #7
              Warum fermentierte Rohkost krank macht

              Wir wissen , dass bei der Gärung aus dem Zucker Essig

              und aus dem Milchzucker Milchsäure entsteht.

              Beide Zerfallsprodukte besitzen keinerlei Nährwert ,
              im Gegenteil:
              sie greifen den Organismus an und schädigen ihn.

              An der Zerlegung des Milchzuckers zu Milchsäure ist eine größere Anzahl von Bakterien beteiligt, von denen der bacillus acidophilus am häufigsten genannt wird.
              Die Zerlegung der Kohlenhydrate wird grundsätzlich als Gärung, die Zerlegung des Eiweißes als Fäulnis bezeichnet.
              Die saure Gärung im Dünndarm zerstört zunächst unter erheblicher Säure-und Gasbildung den mit der Nahrung aufgenommenen und weiter den aus der Stärke umgewandelten Zucker,
              wodurch erhebliche Mengen Säure frei gesetzt werden, die das Blut über den Pfortaderkreislauf der Leber zuführt. Bei der sauren Gärung werden auch die Schleimhäute des Dünndarmes angegriffen, da diese von Natur aus ein basisches und nicht auf ein saures Milieu eingestellt sind.


              Wenn ein Mensch, der jahrelang acide Nahrung zu sich genommen hat, zur
              säurefreien Rohkost

              übergeht, hat er am Anfang Schwierigkeiten bei der Umstellung.
              Der an der sauren Gärung des Darminhaltes Leidende muss zu seiner Wiedergesundung als allererste Maßnahme die Säurezufuhr in seiner Ernährung völlig ausschalten.
              Die Kranken dürfen unter keinen Umständen sauer vergorene Nahrung wie Sauerkraut oder andere sauer vergorene Vegetabilien zu sich nehmen. Ebenso scheiden alle milchsauren Erzeugnisse aus.
              Da Zucker-auch Honig oder brauner Zucker!- bei einer bestehenden sauren Gärung des Darminhaltes sofort zur Gärung gebracht wird, müssen auch alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel
              solange ausgeschaltet bleiben, bis die Umstellung im Darm erfolgt ist.
              Saures Obst ist natürlich auch zu meiden.


              Quelle: Saure Nahrung macht krank, Fred W. Koch




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              • #8
                Gesäuertes Gemüse, bei dem durch die milchsaure Gärung Milchsäure aus dem Milchzucker entsteht, hat der Mensch herstellen können, nachdem er das Kochsalz kannte, denn ohne Kochsalz kann man eben kein Sauerkraut herstellen.
                Als der Mensch noch im Paradies lebte- nach der AAM-Anschauung war das die Zeit als er noch Rohköstler war, der frei von allen Krankheiten lebte-,gab es noch keine Milchsäure, weder in Form von Sauermilch noch von Sauerkraut. Frau Dr.med.Nolfi, dänische Krebsforscherin antwortete auf die einst gestellte Frage nach Sauermilch: "Geben Kühe Joghurt?" Milchsäure entzieht beim Durchgang durch den Körper diesem Mineralstoffbestände, insbesondere den phosphorsauren Kalk aus den Knochen und den weichen Geweben.
                Der Dreh von der Rechts-und Linksmilchsäure
                Was muss man als Laie über Rechts-und Linksmilchsäure wissen? Zum vollen Verständnis dieser beiden Begriffe gehören exakte Kenntnisse der Gesetze der Optik, insbesondere der Polarisationslehre.
                Die Milchsäuregärung besteht in einer Zerlegung des Milchzuckers unter Wasseraufnahme in Rechs-Milchsäure. Bei solchen Milchsäuregärungen bestehen aber nach anderen Forschungen sowohl Rechts-als auch Linksmilchsäure. Ein Gemisch von Rechts-als auch Linksmilchsäure bezeichnet man als Racemat. Die Racemate sind optisch inaktiv, d.h. sie bewirken keine Drehung des polarisierten Lichtes. Man kann also ungefähr sagen, dass beim Verzehr von milchsauren Erzeugnissen Racemate aufgenommen werden und daher der Streit um die Drehung der Milchsäuren müßig ist. Wesentlich aber ist, dass jede Milchsäure den Mineralstoffbestand des Körpers mindert.


                Quelle: Chemiker Fred.W.Koch

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                • #9
                  Zitat von Morgan le Fay Beitrag anzeigen
                  Als der Mensch noch im Paradies lebte- nach der AAM-Anschauung war das die Zeit als er noch Rohköstler war, der frei von allen Krankheiten lebte-,gab es noch keine Milchsäure, weder in Form von Sauermilch noch von Sauerkraut.
                  Hallo wunderschöne Morgana,



                  was heißt denn dieses AAM-Anschauung ? - Das habe ich noch nie gehört.

                  Kannst Du das bitte kurz aufschlüsseln?

                  Lieben Gruß
                  Markus

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                  • #10
                    Die Anti-Acid-Methode : AAM

                    Eine Form moderner Ernährungsweise in chemisch-wissenschaftlicher Darstellung



                    Zur Entwicklungsgeschichte

                    Die Anti-Acid-Methode — AAM wurde im Jahre 1938 entwickelt. Der Name wurde von dem lateinischen Wort acidum = Säure abgeleitet, mithin Anti-Acid = gegen die Säure.
                    Das treibende Motiv für die Entwicklung der AAM war die angeblich rätselhafte Ursache der Zahnkaries.
                    Die verschiedensten Theorien über die Ursache der Zahnkaries ließen sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dies änderte sich mit der Entwicklung der AAM.

                    Die AAM bewies in Theorie und Praxis, daß die Zahnkaries, wie fast alle anderen Krankheiten, nur eine einzige fundamentale Ursache hat: die Säuren.

                    Wenngleich aus der praktischen Erfahrung, also empirisch, ohne weiteres zu beweisen war, daß die Säuren die Ursache von nahezu allen Erkrankungen sind, so musste zur theoretischen Begründung doch aus dem Bereich der Chemie die Ionisation herangezogen werden, die erst im Laufe der letzten Jahrzehnte voll entwickelt wurde.
                    Es sei hier kurz erläutert: Nach der Auffassung der Ionisation haben alle Säuren —ganz gleich, ob organisch oder anorganisch
                    — einen gemeinsamen Bestandteil: die Wasserstoff-Ionen, vom Chemiker kurz als H-Ionen bezeichnet.
                    Jede Säure, die sich in Lösung befindet, besteht aus den H-Ionen und dem Säurerest, der ebenfalls ionisiert, also elektrisch dissoziiert ist.
                    Analog bestehen auch die Basen aus einem allen Basen gemeinsamen Bestandteil, den Hydroxylgruppen-Ionen, vom Chemiker kurz OH-Ionen genannt, und einemBasenrest, der bei den anorganischen Basen von einem Metall oder von einer Gruppe, die wie ein Metall reagiert, gebildet wird.
                    Es sei dazu das Ammoniak NH3 erwähnt. Durch das Zusammentreten des Säurerestes mit einem Basenrest entstehen die Salze. Grundsätzlich bezeichnet der Chemiker jede solche Verbindung aus einem Säurerest und einem Basenrest als Salz. Demzufolge gibt es eine ungeheure Menge von Salzen.


                    Eine Säure, die stark ionisiert, also sich in Lösung stark elektrisch dissoziiert, zeigt sich in ihrer Wirkung als starke Säure gegenüber einer anderen, die schwächer ionisiert. Analog werden auch die Basen nach ihrer Ionisation klassifiziert. Ein Beispiel: Salzsäure ist eine Säure, die stärker ist als Milchsäure, Zitronensäure oder Phosphorsäure. Milchsäure und Zitronensäure wiederum sind stärker als die Phosphorsäure oder die noch viel schwächere Kohlensäure.
                    Die Stärke einer Säure bzw. einer Base ist ausschlaggebend für die Löslichkeit der von ihnen gebildeten Salze.
                    Diese Tatsache ist von außerordentlicher Wichtigkeit für den Aufbau von festen, also unlöslichen Verbindungen wie Knochen und Zähne.
                    Wenn eine verhältnismäßig schwache Säure mit einer verhältnismäßig schwachen Base zu einem Salz zusammentritt, so ist dieses Salz immer schlecht wasserlöslich und neigt zur Ausfällung.
                    Ein solches Salz ist der kohlensaure Kalk. Tritt aber zu der Kohlensäure eine stärkere Base, z.B. das doppeltkohlensaure Natron oder die Soda hinzu, so ist das gebildete Salz wasserlöslich.

                    Wenn zu einer etwas stärkeren Säure, die im System der Säuren z.B. die Phosphorsäure ist, das Kalzium hinzutritt, so entsteht als unlösliches Salz der phosphorsaure Kalk, aus dem die Knochen und Zähne hauptsächlich zusammengesetzt sind. Tritt aber zu der Phosphorsäure eine stärkere Base hinzu, wie etwa Natrium oder Kalium, so sind diese phosphorsauren Salze wasserlöslich.
                    Wenn wir jetzt auf der Stufenleiter der Säuren weiter hochsteigen, so ergibt sich, daß Säuren, die noch stärker sind als die Phosphorsäure, mit allen Basen, also auch mit dem Kalzium, lösliche Salze bilden.
                    Der springende Punkt bei diesen chemi schen Vorgängen ist, daß die organischen Säuren, die wir sehr häufig mit der Nahrung aufnehmen, chemisch stärker sind als die Phosphorsäure.
                    Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen und bei gleichzeitiger Betrachtung der nachstehenden Ubersicht wird klar, daß die Natur zum Aufbau der Knochen nur die Phosphorsäure einerseits und das Kalzium andererseits als passende Bausteine wählen konnte.
                    Die organischen Säuren schieden ebenso aus wie auf der basischen Seite irgendwelche reichlich auf der Erde vorkommende Metalle, die das Kalzium hätten ersetzen können, wie etwa Aluminium oder Eisen. Andererseits ist es aber ebenso klar, daß die chemisch stärkeren organischen Säuren die Verbindung Kalzium-Phosphorsäure wieder sprengen mussten.

                    Stufung der Säuren

                    Schwach ist Kohlensäure
                    Mittel ist Phosphorsäure
                    Stark ist Essigsäure, Milchsäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Weinsäure


                    Es ist eine alte chemische Erkenntnis, daß eine stärkere Säure das Salz einer schwächeren Säure zerlegt und dabei den basischen Teil des Salzes an sich reißt, während die dadurch frei werdende schwächere Säure in Lösung geht.
                    Analog löst auch eine starke Base das aus einer schwächeren Base und einer Säure gebildete Salz auf und nimmt so Besitz von Säure, wodurch ein leicht lösliches Salz entsteht.
                    Die Salze der Kohlensäure werden durch solche Vorgänge immer gespalten, wobei die Kohlen säure nicht in der Lösung verbleibt, sondern zerfällt und das entstehende Anhydrid der Kohlensäure, das Kohlen dioxyd, in die Luft entweicht.
                    Die Kenntnis dieses Vorganges ist wichtig, um zu verstehen,
                    dass Säuren, die stärker sind als die Phosphorsäure, dem gesamten Organismus schaden.
                    Die Reduktion von starken Säuren auf einen pH-Wert. der nahe am Neutralpunkt liegt — das ist der Säurewert pH 5 etwa—, durch eine mineralstoffreiche basische Nahrungsergänzung ist daher eine wichtige ernährungsphysiologische Forderung.
                    Wenn zwei Salze verschiedener Säuren und verschiedener Basen zusammentreffen, so findet ein Austausch zwischen beiden Salzen statt.
                    Man macht Gebrauch von diesem Vorgang in den sogenannten lonen-Austauschern, wie man sie heute in modernen Wasserwerken zur Enthärtung des Wassers verwendet.
                    Betrachten wir nun folgenden Fall: Ein Salz ist von einer stärkeren Säure mit einer schwächeren Base gebildet und ist wasser-löslich.
                    Ein zweites Salz ist von einer relativ schwächeren Säure mit einer stärkeren Base gebildet und ist ebenfalls wasserlöslich.
                    Sobald die beiden Salze zusammen treffen, tauschen sie die Basenbestandteile aus, und es entstehen zwei andere Salze, von denen das eine unlöslich und das andere löslich ist. Dieser Vorgang wird durch die sogenannte Aufbaugleichung anschaulich gemacht:



                    löslich löslich
                    Caic. lactic. + Natr. phosph. =
                    unlöslich löslich
                    Calc. phosph. + Natr. lactic.

                    An die Stelle von Milchsäure kann natürlich auch Zitronensäure oder irgendeine andere der genannten Säuren treten.
                    Nach der vorgenannten Gleichung vollzieht sich auch der Aufbau der Knochen und der Zähne.
                    Die Salze werden herangeführt wie an eine Baustelle das Material und dort zu der festen Substanz verarbeitet, so etwa wie aus zunächst flüssigem Material eine Betondecke entsteht. Die auf der rechten Seite der Gleichung stehende Substanz, die löslich ist, das Nactrium lact., bleibt übrig und wird dann wieder von der „Baustelle“ wegbefördert. Bei diesen verhältnismäßig komplizierten Vorgängen, deren forschungsmäßige Beobachtung wegen der Kleinheit der Atome und Moleküle bis heute nicht möglich ist und auch in fernerer Zukunft kaum möglich sein wird, spielt das Blut als Transportorgan eine wesentliche Rolle. Es muß angenommen werden, dass der Transport der Salze nicht etwa in der Blutflüssigkeit — also im Serum schwimmend — erfolgt, sondern dass die Blutkörperchen sich mit den verschiedenen Salzen beladen und die passenden Teile erst an der Baustelle zusammengefügt werden.
                    Diese Aufbautätigkeit kann in noch kom plizierterer Form erfolgen, wenn es sich um den Aufbau des Zahnschmelzes handelt.
                    Der Zahnschmelz ist chemisch ein Doppelsalz aus phosphorsaurem Kalk und Kalziumfluorid, das sogenannte Hydroxylapatit.
                    Dieses Apatit ist etwas säureresistenter als das Kalziumphoshpat, und die Natur hat mit dieser Anordnung dem Angriff der Säuren bei der Immediatwirkung (Soforteinwirkung) Rechnung getragen.
                    Je nachdem, ob ein Mensch in seiner Jugend mit löslichen Fluorverbindung versorgt wurde oder nicht, hat er einen härteren oder weicheren, besser gesagt, einen säureresistenten oder säure-empfindlichen Schmelz. Ist die Säureeinwirkung stark genug, so wird jeder Schmelz zerlegt.

                    Ist der Schmelz erst im Gefüge gelockert, so erfolgt der Angriff der Säuren direkt auf das Kalziumphosphat des Zahn beins unter schnellem Abbau der gesamten Zahnsubstanz.
                    Der Zerfall von Zucker jeglicher Art, teils zu Essigsäure, teils zu Milchsäure, ist ein bekannter Vorgang.
                    Die Einwirkung des Zuckers ist praktisch doch nur eine Einwirkung von Säuren auf die Zähne, wobei es keine Rolle spielt, ob der zur Zersetzung gelangende Zucker vorher Industriezucker, Honig oder Fruchtzucker aus süßen Früchten war. Die Wirkung ist im Endergebnis immer eine Säurewirkung.
                    Die bakterizide Mitwirkung bei dieser chemischen Zerlegung wird allgemein über schätzt; denn, wo nichts zu zerlegen ist, kann auch von den Bakterien nichts zerlegt werden. Das Wissen um die Zuckerzerle gung zu Säuren war ein wesentlicher Punkt, um zu erklären, daß die direkt mit der Nah rung zugeführten Säuren und die in der Mundhöhle aus der Zuckerzerlegung gebil deten Säuren zu koordinieren sind. Erst durch diese Erkenntnis konnte das Karies-problem als ein reines Säureproblem dar gestellt werden. Der chemische Vorgang des Abbaues des Kalziumphosphates soll hier noch durch die Abbaugleichung illu striert werden:
                    unlöslich löslich
                    Calc. phosph. + Acid. lact. =
                    löslich löslich
                    CaIc. lactic. + Acid. Phosh.
                    An die Stelle von Milchsäure kann auch Essigsäure oder eine der vorgenannten anderen Säuren treten. Die Zahnkaries ist also nur ein Erosionsvorgang unter Einwirkung von Säuren, wobei zu der direkten Einwirkung der Säuren auf die Zahnsub stanz von der Mundhöhle aus auch noch die Säureeinwirkung von innen durch säure-belastetes Blut hinzutreten kann; denn jeder lebende Zahn wird laufend vom Blut durchfiossen. Wenn nun ein Körper an einer bestimmten Stelle einen großen Bedarf an Kalziumphosphat hat (Schwangerschaft, Knochenbrüche), so kann er auch Kalziumphosphat von Stellen ab-transportieren, die er als Reservelager nicht so dringend benötigt.
                    Nach den hier gegebenen Erklärungen nützt es gar nichts, wenn man bezüglich der Zahnerhaltung zur Bohrmaschine greift. Die Einwirkung der Säuren muss vielmehr ausgeschaltet werden.
                    Aus den in jahrzehntelanger Anwendungszeit gewonnenen Erfahrungen wird die Richtigkeit der hier gegebenen chemischen Erklärungen durch die Praxis bestätigt.
                    Das Zeitalter der Zahnkaries sollte bereits vor Jahrzehntes zu Ende gegangen sein!
                    Wenn heute noch Jahr um Jahr in der ganzen Welt Milliardenbeträge für die Zahnbehandlung ausgegeben werden, so sind diese Ausgaben seit der Entwicklung der Anti-Acid-Methode als sinnlos er kannt. Die Zerstörung schreitet trotz aller Flickerei stetig fort, und am Ende der ganzen Zahnbehandlung steht der Verlust sämtlicher Zähne.
                    Was am Beispiel der Zähne gezeigt wurde, gilt sinngemäß für den gesamten Knochenbau, für das Blutgefäß-System, für die Muskulatur und für die inneren Organe. Der gesamte Vorgang wird zweckmäßig unter dem Begriff „Entmineralisierung des Körpers durch Säuren“ zusammengefaßt.

                    Die Krankheitserscheinungen, die sich aus dieser Entmineralisierung ergeben, sind sehr vielschichtig. Die sogenannten Alters-knochenbrüche sind eine völlig überflüssige Erscheinung.
                    Die Schädigung der Blutgefäße, die dem Laien als Krampfadern, offene Beine, Hämorrhoiden usw. bekannt sind, gehören ebenfalls in das Gebiet der Entmineralisation durch Säuren.
                    Der Verlust der natürlichen Immunität gegen alle Infektionskrankheiten als Folge der Säurebelastung des Organismus ist ein Problem von weittragender Bedeutung.
                    Etwas schwieriger zu verstehen, ist die Deposition, die Ablagerung von Substanzen an den verschiedensten Stellen und in den verschiedenen Organen des Körpers als Folge der Säureaufnahme.
                    Nach den Auffassungen der Ionisation kommen beim Auftreten verschieden star ker Säuren in ein und derselben Flüssigkeit die schwerer löslichen Säuren bzw. deren Salze zur Ausfällung.
                    Die schwer löslichen Säuren wie die Harnsäure und die Oxalsäure kommen zur Ausfällung, wenn stärkere Säuren mit der Nahrung in den Organismus aufgenommen werden.
                    Alle Arten der Ablagerungs krankheiten wie Rheuma, Gicht, Arthritis und Steinbildungen werden direkt durch die Säureaufnahme herangezüchtet.
                    Aus dieser Erkenntnis heraus ist es eine der fundamentalen Regeln der AAM, dass die Werte der Säuren und Basen, die sogenannten pH-Werte, bei allen Speisen und Getränken mit dem Indikatorpapier zu messen sind. Die theoretische Beherr schung der Ionisation ist zum Verständnis der Begriffe „Säuren“ und „Basen“ Vor aussetzung. Den Neutralpunkt legt die Ionisation mit pH 7 fest. Abwärts davon liegen die sauren pH-Werte bis pH 1 und aufwärts von pH 7 liegen die basischen pH-Werte bis pH 14. Die Säurewerte müssen nach ihrer Messung durch Neutralisa tion reduziert oder unter bestimmten Vor aussetzungen auf den Neutralpunkt ge bracht werden. Durch ein Berechnungs verfahren kann die zulässige maximale Menge der Gesamtaufnahme der H-Ionen (Säuren) kontrolliert werden.
                    Die kompensierende Wirkung der aufzunehmen-den OH-Ionen (Basen) spielt dabei eine sehr wesentliche Rolle.
                    Die Bewegung ist als säureausscheidende Maßnahme zur Minderung der Säureein wirkung von gewisser Bedeutung.
                    Wenngleich diese Dinge wissenschaftlich seit langer Zeit völlig geklärt sind, findet man in der Reform- und Gesundheitslite ratur nichts über diese Begriffe.
                    Im Gegenteil wird häufig behauptet, dass irgendeine Nahrung basisch sei, obwohl der Nachweis mit dem Indikatorpapier leicht geführt werden kann, dass sie absolut sauer ist.
                    Jeder sollte daher das Arbeiten mit dem Indikatorpapier erlernen, um selbst die Konzentration von Säuren und Basen feststellen zu können.
                    Auch in der allgemeinen Gesundheitsliteratur findet man keine wissenschaftlichen Festlegungen bezüglich der pH-Werte der Speisen und Getränke, bzw. eine Festsetzung der pH-Wert-Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Es ist nicht jedermanns Sache, chemische Theorien über Fragen der Ernährung und Ernährungsphysiologie zu erfassen. Die Anti-Acid-Methode hat diesem Umstand in weitestem Maße Rechnung getragen.
                    Es wurde ein bis ins einzelne ausgearbeitetes System aufgestellt, nach dem sich jeder richten kann, auch wenn er keine chemi schen Kenntnisse besitzt. Auf diese Weise sind Jahr für Jahr mehr Menschen in der Anti-Acid-Methode, die ich als eine „Form moderner Ernährungsweise“ bezeichne, ausgebildet worden. Jeder, der den Wunsch hat, sich von einem „Leben der Krankheit“ zu lösen, hat heute die Möglichkeit, dies zu tun. Auf lange Sicht ergeben sich Perspektiven der Besserung der menschlichen Gesundheit, die heute kaum erträumt werden.
                    Die gewaltigen Kosten im Gesundheitswesen wären auf einen Bruchteil der heutigen Aufwendungen zu reduzieren.

                    Auszug aus dem Buch von Fred W. Koch "Saure Nahrung macht krank"

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                    • #11
                      Fragen

                      Nur wie ist das mit der völlig physiologischen, notwendigen Gärung im Darm, wo Darmbakterien unsere Nahrung weiter aufschliessen ?
                      Da werden auch jede Menge Säuren produziert und vieles wird ja im Colon aufgenommen.
                      Pflanzenfresser sind auf diese Fermentation angewiesen, um ihre Nahrung aufzuschliessen.
                      Ist also eine Fermentation AUSSERHALB des Körpers nicht eine Vorverdauung, die es uns möglich macht Nährstoffe aufzunehmen die wir sonst zu schnell verlieren würden, weil unser Darm das zu schnell loswerden möchte.
                      Einige meinen ja, bei dieser Gärung entstehen wichtige Substanzen (Krebsschutz, Vitamine)

                      Aber ja, in der Natur konnte der Mensch Nahrung nie so fermentieren, weil er keine Gefässe hatte.
                      Ich denke zu viel dieser Gärsäuren ist ebenso belastend, wie Fruchtsäuren.
                      Ich habe zum Beispiel eine empfindliche Sperre auf Säuren. Mein Körper meidet sie mehr als bei meinen Mitmenschen, die Zitrusfrüchte in grösseren Mengen verzehren (können)

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                      • #12
                        Ich lese gerade das Buch: http://books.google.de/books?id=szWx...formel&f=false

                        Es ist so, dass fermentierte Nahrungmittel uns mit Sicherheit "helfen" in Sachen Verdauung/unschädlich machen/aufschließen &&&....aber der ph-Wert fermentierter LM ist sauer, das kann für die Zähne/Darmschleimhaut/Flora nicht von Vorteil sein, deswegen sollte man nicht allzu viel davon essen, das ist meine Meinung.

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