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Technische Tricks beim Honig

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    In der Diskussion Honig von Feldt wurde die Beobachtung gemacht, daß eine bestimmte Sorte Honig einen sehr frischen Eindruck machte, obwohl er definitiv nicht frisch war, sondern aus der Ernte des vorigen Jahres.

    Das selbe ist mir vor kurzem auch passiert. Ich hatte Raps-Honig im Glas gekauft, der zu meiner Überraschung cremig war. Wenn man sich mit Honig ein wenig auskennt, weiß man, daß Raps-Honig von allen Sorten den höchsten Glukose-Gehalt hat und daher am schnellsten kristallisiert und zwar so, daß man beinahe den Löffel zerbricht, wenn man etwas aus dem Glas holt.

    Da der Honig köstlich schmeckte, zog ich den Schluß, daß er wohl aus einer aktuellen Ernte sein müsse, wenngleich mein Verstand den Einwand erhob, daß das kaum sein könne, denn Raps-Honig wird im Mai eingebracht und bis er im Einzelhandel ist, können mehrere Wochen bis über ein Monat vergehen.

    Ein Anruf beim Imker brachte Klarheit: kein Raps-Honig von ihm, der momentan im Handel sei, sei aus aktueller Ernte. Die Ware sei vom Vorjahr und da, wie oben erwähnt, die Ernte-Zeit der Mai sei, ein Jahr alt. Die cremige Konsistenz werde mit technischen Mitteln erzielt, nämlich durch Aufwärmen und Rühren.
    Das ist die dumme Seite der Geschichte.

    Die gute Seite ist, daß ich Raps-Honig, der von einem der wenigen Bio-Felder gewonnen wurde, in der Wabe haben kann. Er würde allerdings, so wurde ich gewarnt, in der Wabe steinhart werden. Das habe ich in Kauf genommen und eine Bestellung aufgegeben. Ich bin gespannt, ob es klappt und was ich bekomme.
    instinktive Rohkost seit 07/1993 - Vorstellung
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