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Sabine

Sabine 13.11.2014 – Regionale Auswahl erweitert und Lamm gefuttert

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Diesmal hat mich das Reh gut schlafen lassen. Gestern Abend hatte ich regelrecht euphorisch-glückselige Zustände, war nahezu grenzenlos optimistisch und kraftvoll gestimmt. Danke dir, Reh!

Heute war ich in zwei Supermärkten und habe jeweils ein gut riechendes Produkt für mich herausgefunden: Himbeeren und Fenchel. Beides geht bei mir als regional durch, weil es auch hier im Garten wuchs.

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Und da es mich derzeit so unglaublich in die Natur zieht, war ich mit dem Hund querfeldein auf einem langen Waldspaziergang unterwegs. Dabei fiel mir, ebenso wie gestern, die derzeit große Fülle an Kräutern auf. Es roch vieles sehr interessant und so nahm ich ein paar Moose und Farne, Gräser und Blätter mit. Dazu fand ich einen Parasolpilz.

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Zu Hause angekommen, wollte ich mich gerade dem Essen widmen, als der Hund intensiv zu bellen begann. Es stand ein kleiner Kombi vor unserem Haus. Nanu? Ein älterer Herr stieg aus und sagte; „Wir verkaufen regionales Obst und Gemüse. Kommen Sie doch bitte mal gucken, ich habe schöne Sachen dabei.“
Gibt‘s das? Genau sowas habe ich mir gewünscht.

Da wohne ich hier seit 12 Jahren und ich kann mich erinnern, dass er vor vielen Jahren schon einmal hier war, danach aber nicht mehr kam. Nun wolle er das Geschäft wieder aufleben lassen und alle 4, später alle 2 Wochen oder auch wöchentlich regionale Produkte verkaufen. Sein Chef habe heute alles frisch gebracht, es stamme von Bauern aus der Umgebung. Und es sah auch sehr frisch aus.
Es gab alles an derzeit denkbarem Gemüse, dazu 3 Sorten Äpfel und 2 Sorten Birnen. Auch Eier und frisch gepresstes Leinöl hatte er dabei.

Ich kaufte einen Weißkohl, darauf habe ich schon länger Appetit, aber im Bioladen sah er nicht mehr besonders frisch aus. Die Mairübchen sind auch immer mein Favorit und dufteten sehr gut.

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Die Birnen nahm ich, weil sie im Supermarkt recht gut gerochen hatten, ich mir aber keine diesbezügliche Handelsware antun wollte. Nun hatte mir das Universum viel Bessere geschickt. Ich nahm 4 reife und 4 noch feste einer anderen Sorte. Somit komme ich nun bei entsprechendem Bedarf nicht auf die Idee, mich an den stets gleich gut riechenden Cherimoyas im Bioladen zu vergreifen.

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Für meinen Mann habe ich noch ein Paket Eier gekauft; für mich rochen sie eher langweilig und kommen aufgrund der vermutlichen Weizenfütterung ohnehin nicht in Frage. Mit Gemüse kann ich ihm allerdings keine Freude machen und so beließ ich es erst einmal dabei.

Danach gab es aber kein Halten mehr und dieser fette Lammnacken wurde in alle seine Einzelteile zerlegt.

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Dafür ließ ich mir fast 2h Zeit, um am Ende 769g gegessen zu haben. Am allerbesten fand ich aber nicht Fleisch oder Fett, sondern das Rückenmark.

Jetzt fühle ich mich leicht und beschwingt, aber nicht so euphorisch wie gestern. Ich würde das Lamm gerne gegen ein fettes Wildtier austauschen. Und nun überlege ich, ob ich morgen den Versuch mit frischem Wildschwein starte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das jetzt schon wegen der kürzlich bestehenden Maisfelder so ratsam ist…

Anderenfalls würde ich auch gerne ein fettes Federvieh verzehren, aber da sieht es wohl noch schlechter aus.

Auf jeden Fall dachte ich mir heute so im Wald, dass ich mir, wenn ich nun wirklich nur noch im Wald leben würde wollen, schnellstens Gedanken machen müsste, was ich heute zum Abend essen möchte. Entweder müsste ich einer armen Kreatur eine Falle stellen oder aber mich an dem Kinderlied orientieren: „Fuchs, du hast die Gans gestohlen…“

Denn Fakt ist ja wohl, wer nicht (fr)isst und schlapp wird, der wird gefressen.

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