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Sabine

Sabine 10.11.2014 – Erstmals Quitte, Goji-Beere vom Strauch und einen großen Krebs

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Ich habe 10h tief und fest geschlafen und hatte einen wunderschönen Traum. Darin ist mir ein zwischenmenschlicher Wunsch erfüllt worden, der mir vor 30 Jahren sehr wichtig gewesen wäre. Ich kann es immer noch kaum glauben, wie schön dieser Traum war (und ich meine hier keinen Sex ).

Allerdings habe ich geschwitzt, klarer Fall nach der Überlastung des Vorabends.

Vormittags habe ich knapp 1l Heilerde mit Fachinger getrunken. Die Verdauung war sehr erfreulich.

Um 13:15 Uhr hatte ich das Gefühl, dass die Überlastungen abgebaut waren und ich wandte mich der Nahrungssuche zu. Zuerst ging ich zu den Kräutern und aß Petersilie, Kapuzinerkresse und Löwenzahn.

Hier ein Bild von der noch üppig bestehenden Kresse. Ich hoffe, dass die Nachtfröste noch etwas auf sich warten lassen, weil sie dann umgehend hinüber ist.

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Danach hatte ich das Gefühl, dass das gesamte Haus nach Apfelkuchen roch und sogleich beschnupperte ich zwei Sorten aus eigener Ernte. Fehlanzeige, kein Geruch! Wie kann das sein? Was um alles in der Welt riecht hier so göttlich?

Es waren die am Samstag gekauften Quitten. Sie dufteten einfach wunderbar. Ich hatte gleich, als ich die Frucht in die Hand nahm das Empfinden, einen Schatz in der Hand zu halten. Das ist übrigens etwas, was ich in letzter Zeit immer wieder beobachte: dass sich meine Auswahl nicht alleine auf die Nase verlässt, sondern optische und taktile Empfindungen mit einschließt.

Sehr gespannt biss ich in diese für mich völlig neue Frucht – und war umgehend fasziniert. Es war wie die leckerste tropische Frucht. Sie war herrlich reif und schmeckte einfach wunderbar.

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Nach 135g der 301g schweren Frucht kam die unumstößliche Sperre in Form von einem erheblichen Beklemmungsgefühl in der Brustregion. Weiteressen war unmöglich.

Später las ich, dass die Quitte im Iran beheimatet ist. Wie schön, dass sie ihren Weg zu uns gefunden hat.

Im Lexikon der Lebensmittel wird ihre Wirkung zudem als adstringierend, appetitanregend und verdauungsfördernd beschrieben. Frucht, du bist mir willkommen.

Und dass sie roh ungenießbar sei. Hahaha, die haben echt keine Ahnung.

Danach ging ich erneut in den Garten und mein Blick fiel auf die Goji-Beeren. Bisher habe immer nur 1-3 Beeren essen können, aber heute haben sie voll gepasst. Vor lauter Freude habe ich nicht mitgezählt, aber es waren wohl so um die 60-80 Beeren. Das Bild entstand nach der Mahlzeit.

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So richtig zufrieden war ich danach noch nicht, lenkte mich aber lieber ab, weil die Rehkeule sehr gut roch und ich mir den Appetit darauf nicht mit zu viel Obst am Mittag verderben wollte.

Nichtsdestotrotz habe ich heute mit dieser Mahlzeit ein Empfinden bestätigt bekommen, was ich seit über einem Jahr in mir trage, von Zeit zu Zeit jedoch – durch berufliche Zwänge, aber auch durch Faulheit – in den Hintergrund treten lasse: Es ist für mich immer gut gesorgt. Es wird immer und alles zur richtigen Zeit für mich verfügbar sein, wenn ich es brauche. Klingt jetzt vielleicht nach einem Louise-Hay-Mantra, aber entspricht meiner innersten Überzeugung. Gerade um diese Jahreszeit ist es einfacher denn je, die schönsten Überraschungen in der Natur zu erleben. Daher nehme ich selbst bei längeren Tagesausflügen kaum mal etwas mit, sofern ich mich im Freien aufhalte.

Auch stelle ich fest, nachdem ich Tropenkostversender derzeit nicht nutze, dass sich mir immer mehr regionale Möglichkeiten erschließen, sich mir regelrecht in den Weg stellen und mich auf sie aufmerksam machen. Eine echte Freude.
Um 17:30 Uhr roch die Rehkeule immer noch am besten und ich wollte mich gerade zum Essen niederlassen, als (mal wieder) die externe Sperre in Form meines Mannes eintraf.

Eigentlich hatte er sich für sehr viel später angekündigt. Als liebendes Eheweib kochte ich ihm noch schnell etwas und kam in der Zeit an meinem Kühlschrank vorbei, aus dem es umwerfend nach Fisch roch.
Insbesondere der Taschenkrebs roch sehr anziehend. Den Fisch hatte ich bis dahin völlig ausgeblendet. Bis zum Essen verging noch 1/2h und in der Zeit überprüfte ich mehrfach die Auswahl. Die Rehkeule roch nun nach gar nichts mehr, stattdessen der Krebs eindeutig am besten. Also hatte die externe Sperre doch wieder sein Gutes gehabt und mich vermutlich vor einer fehlerhaften Auswahl bewahrt.

Der Krebs war sehr lecker und ich aß ihn fast komplett auf. Das waren 448g.

Jetzt habe ich ausgesprochen gute Laune, fühle mich warm und gut genährt und bin rundum zufrieden.

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