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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2014-11-02 (So) - ein Versuch mit Rohmilch

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Die Nachtruhe im heimischen Bett dauert von kurz nach Mitternacht bis morgens gegen 8:00 - beendet durch das Bedürfnis nach einem Stuhlgang (größere Menge, breiig). Draußen ist es bereits hell, und durch den Nebel kündigt sich die Sonne an - beste Bedingungen also für eine Joggingrunde.

Nach dem Carb-Loading gestern Nacht lege ich heute mal einen Zahn zu (Werte in Klammern sind von gestern):
  • mittlerer Puls 150bpm (139bpm)
  • mittlere Geschwindigkeit 9.3km/h (6.9km/h)

Auch das ist letztlich noch schnarchlangsam, aber jeder hat mal klein angefangen ... zum Vergleich: Wöllte man einen Marathon in 4h bewältigen, müsste man da 42km mit einer Geschwindigkeit von zumindest 10.5km/h laufen.
An der Runde hat sich nichts geändert (heute sagt die GPS-Uhr 7.58km). Bergein bin ich zum Fersenlauf übergegangen - da bremst der Ballenlauf zu arg. Auch auf normaler Strecke habe ich den Eindruck, mit dem Fersenlauf schneller zu sein. Ich schätze mal, um dieses Ausbremsen zu kompensieren bedarf es einer gewissen Übung - und einer gewissen Grundschnelligkeit (je schneller das Tempo, um so günstiger ist der Ballenlauf - beim Sprint setzt keiner mehr die Ferse auf den Boden).

Um 12:00 gibt's einen weiteren Stuhlgang (mittlere Menge, breiig, etwas dünner als heute morgen)

12:55 probiere ich's dann mal mit einer Milchmahlzeit ... mal sehen, wie ich die vertrage. Im Laufe der nächsten zwei Stunden trinke ich an die 1.5l Rohmilch ... Die Milch selbst schmeckt sehr neutral, insg. recht angenehm. Bereits nach dem ersten Liter bekomme ich Blähungen - die Laktoseintoleranz lässt grüßen. 14:40 gibt's dann entsprechend auch eine Runde Dünnschiss. Die Blähungen halten bis abends an.

19:10 gibt's nun 542g fettes, gut abgelagertes (und daher auch bakterienbesetztes) Rindfleisch ... und danach noch etwas Kurzweil im Chat ...
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Kommentare

  1. Avatar von Markus
    1,5 Liter Milch wären mir auch eindeutig zu viel.

    Man kann [B]Milch[/B] auch als [B]Genußmittel[/B] sehen!

    Wenn ich meine Eltern besuche und Kaffee dort getrunken wird, kriege ich stattdessen manchmal etwas Milch angeboten. Ich habe nämlich festgestellt, dass mir kleine Mengen an Milch sehr gut schmecken können, und meine Mam weiß das mittlerweile. Ich trinke dann nur so eine kleine Kaffetasse voll davon (gute Bio-Milch) oder auch nur einen kleinen Schluck, also eine halbe Tasse. Das reicht.

    Wenn ich es mit Milch übertreibe, bekomme ich ebenfalls Bauchschmerzen. Bis zu 1 Liter vertrage ich sie jedoch i.d.R. noch recht gut.
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Markus
    1,5 Liter Milch wären mir auch eindeutig zu viel.

    Man kann Milch auch als Genußmittel sehen!

    Wenn ich meine Eltern besuche und Kaffee dort getrunken wird, kriege ich stattdessen manchmal etwas Milch angeboten. Ich habe nämlich festgestellt, dass mir kleine Mengen an Milch sehr gut schmecken können, und meine Mam weiß das mittlerweile. Ich trinke dann nur so eine kleine Kaffetasse voll davon (gute Bio-Milch) oder auch nur einen kleinen Schluck, also eine halbe Tasse. Das reicht.

    Wenn ich es mit Milch übertreibe, bekomme ich ebenfalls Bauchschmerzen. Bis zu 1 Liter vertrage ich sie jedoch i.d.R. noch recht gut.
    Die Natur unterscheidet nun mal nicht zwischen Genussmittel und ... ja was eigentlich? Nicht-Genussmittel? Nahrungsmittel?

    Für mich ist jede Mahlzeit maximaler Genuss - meine Lebensmittel sind - in dem Moment, in dem ich sie instinktiv auswähle - Genussmittel für mich. Sonst würde ich sie ja nicht verzehren.

    Die Milch hat die ganze Zeit über gleichmäßig gut geschmeckt ... ich hätte auch noch weiter trinken können. Wenn mein Körper nicht in der Lage ist, die Menge instinktiv zu steuern, dann passt etwas nicht.

    Alles Liebe,
    Ralph
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  3. Avatar von Markus
    [QUOTE=Ralph;bt2078]Die Natur unterscheidet nun mal nicht zwischen Genussmittel und ... ja was eigentlich? Nicht-Genussmittel? Nahrungsmittel?

    Für mich ist jede Mahlzeit maximaler Genuss - meine Lebensmittel sind - in dem Moment, in dem ich sie instinktiv auswähle - Genussmittel für mich. Sonst würde ich sie ja nicht verzehren.

    Die Milch hat die ganze Zeit über gleichmäßig gut geschmeckt ... ich hätte auch noch weiter trinken können. Wenn mein Körper nicht in der Lage ist, die Menge instinktiv zu steuern, dann passt etwas nicht.

    Alles Liebe,
    Ralph[/QUOTE]

    Naja, nicht mein Problem

    :Winking:
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  4. Avatar von Sabine
    Wenn du magst, lies mal bei Burger nach, was der zur Rohmilch schreibt. Ich hatte in der letzten Zeit auch Überlegungen hinsichtlich eines Versuchs mit Rohmilch(käse). Irgendwie gab es aber immer eine intuitive oder externe Sperre, wenn ich ein solches Produkt kaufen wollte (z.B. die Verkäuferin kannte sich nicht aus, was roh war etc.) Und seit ich vor 2 Tagen in Burgers "Bibel" gestöbert habe, weiß ich, dass ich mir das nicht antun werde. Ich ziehe Fleisch, Fisch und Eier vor.
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  5. Avatar von Zoe
    Zitat Zitat von Sabine
    Irgendwie gab es aber immer eine intuitive oder externe Sperre, wenn ich ein solches Produkt kaufen wollte (z.B. die Verkäuferin kannte sich nicht aus, was roh war etc.)
    Also wenn's danach geht, habe ich seit ein paar Wochen einen stärkeren Bedarf nach Rohmilchkäse. Habe kürzlich einen ganz tollen Stand auf einem Wochenmarkt entdeckt. Und, wie ich bereits woanders beschrieb, deren Käse vertrug ich sehr gut (ohne z.B. Probleme beim Singen, was ich sonst öfter mal hatte).
    LG Zoe
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  6. Avatar von blume
    Mein Kommentar zu deinem Rohmilchkonsum: warum fällst du immer von einem Extrem ins andere? Sehe ich auch bei deinem plötzlichen "Jogginganfall" so! Dann kommt, wie schon so oft, plötzlich ein "ich will, ich kann das nicht mehr (essen, tun)".Und nach der Reaktion deines Körpers auf deinen ungewohnten und unmäßigen Milchkonsum gleich auf Laktoseintoleranz zu schließen lässt mich folgern, dass du früher nie Milch zu trinken bekamst, oder? Also,

    Deine Blume
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  7. Avatar von Patrick
    Für mich persönlich kommt Rohmilch nicht in Frage... Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und Rohmilch über 14 Jahre lang trank. Ich kann über Rohmilch aber kein Fazit ziehen. Zum einen hatte ich auch die "normalen" Krankheiten, zum anderen aber war ich im Vergleich doch recht selten krank. Aber da spielen noch viele andere Umstände mit rein. Zumindest aber hat Rohmilch mir damals richtig gut geschmeckt und gekaufte erhitzte Milch war einfach nur bäh. Und seit 2006 als es den Bauernhof nicht mehr gab, gabs auch keine Milch mehr für mich, mal abgesehen von Speisen wo sie enthalten war.
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  8. Avatar von norbi
    Ich finde es interessant dass Ralph mit Milch experimentiert.
    Ein Rohköstler hat mir mal erzählt dass er 3 Jahre lang jeden Tag Rohmilch getrunken hat und dann hat er Probleme mit den Gelenken bekommen. Also seine Bewegungsfähigkeit war auf einmal etwas eingeschränkt. Dann hörte er auf mit der Milch.
    Mich reizt es irgendwie nicht Milch zu probieren. Ich hab in meinem Leben so unglaubliche Mengen an Käse verdrückt, ich denke das reicht erst mal.
    Zum Schluss habe ich den Käse nicht mehr so optimal vertragen. Ich habe mir dann mal sogar eine Pizza ohne Käse bestellt. Oh man!! das kann man ja total vergessen. Das schmeckt ja überhaupt nicht!
    Aber eine geniale Erfindung ist der Käse schon. Diese Konsistenz und der Geschmack, echt super.

    In den USA wird ja Rohmilch unter der Hand auf irgendwelchen Rastplätzen verkauft habe ich mal im TV gesehen.



    [QUOTE]„Wenn man überlebt, weil man Tiermilch trinkt, so heißt das noch nicht, dass diese für die Gesundheit gut ist. Man begeht immer wieder den gleichen Argumentationsirrtum. Überleben darf man nicht mit gesund leben verwechseln.

    Ich habe ein ganze Reihe von Versuchen mit 100%ig biologischer Milch angestellt, die wir sehr teuer von einem Bauern kauften, zu dem wir volles Vertrauen haben konnten.
    Dann haben wir uns zwei Ziegen gekauft, meine Frau hat gelernt sie zu melken, so hatten wir warme Milch, frisch vom Euter, handgemolken, 100% biologisch, also ganz und gar naturbelassen.
    Bei Ziegenmilch waren Geschmacksveränderungen noch viel deutlicher zu spüren als bei Kuhmilch. In manchen Fällen bekam sie einen sehr unangenehmen Geschmack, und da ich noch sehr von der vegetarischen Ideologie geprägt war, verfügte ich , dass man sie, was die Instincto-Ernährung betrifft, als halbnatürliches Nahrungsmittel betrachten könne.
    Aber leider musste ich bald einsehen, dass die Folgen sehr negativ waren. Wir tranken periodenweise Milch , jeweils einen Monat, mal der eine Teil der Familie, mal der andere, um auszuschließen dass es zu Überlagerungen mit auf andere Ursachen zurückzuführende Beschwerden kam. Jedes Mal vermerkten wir Unwohlsein, Blässe, Schatten unter den Augen, Durchfall, schlechten Atem, belegte Zunge, fettiges Haar, schlechte Laune und vor allem Infektionen bei der kleinsten Verletzung.

    [COLOR=#ff0000]Haben sie denn nicht versucht, die Milch in Form von Joghurt, Sauermilch zu sich zu nehmen? Es wird generell behauptet, dass sie auf diese Weise leichter assimilierbar sei.
    [/COLOR]
    Wenn Kuhmilch nicht den genetischen Gegebenheiten des menschlichen Organismus entspricht , so halte ich es für gefährlich, sie leichter assimilierbar zu machen. Ist das nicht von zwingender Logik?

    [COLOR=#ff0000]Käse entsteht aber doch bei einem natürlichen Umwandlungsprozeß: Das für die Käseherstellung benutzte Lab wird aus dem Kälbermagen gewonnen, es sind also die von der Natur vorgesehenen Enzyme, die mit der Verdauungsarbeit beginnen.
    [/COLOR]
    Zweifellos, aber auf diese Weise schließt man die Schutzmechanismen kurz, die der Körper den fremden Substanzen zunächst entgegensetzen könnte. So treten bei der Verdauung, die ja bereits erfolgte, keine Unverträglichkeitserscheinungen mehr auf, und das fehlende Unwohlsein, dessen man sich freuen zu können glaubt, kann in Wirklichkeit ein Zeichen einer fehlenden Abwehrreaktion sein. Das schließt keineswegs aus, dass jenseits der Assimilierung nicht Schädigungen entstehen.“

    - Auszug aus "Die Rohkosttherapie" -[/QUOTE]
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  9. Avatar von norbi
    Ein Rohköstler hatte mal in einem Vortrag folgendes gesagt:
    [QUOTE]Milch befindet sich in der menschlichen Ernährung seit etwa 7.000 Jahren. Man musste erst den Stock erfinden, den Zaun erfinden, man musste den Bison oder den Büffel erst mal domizilieren. Versuchen sie mal ein Bison zu melken, der springt 2 m hoch.

    10.000 Jahre in der Genetik des Menschen sind nichts. Das ist Null.

    Burger hat als gebürtiger Schweizer natürlich gesagt dass die Milch dazu gehört und er hat Ziegenmilch benutzt, also Ziegen die auf naturbelassenen Weiden sind, die er selbst von Hand melkt und die Milch kommt dann in Schweinebäuche, die an den Bäumen angehangen werden, da setzen die Bienen ihre Larven hinein und das verfault und gibt dann ein wunderbarer, uriger Käse.
    [/QUOTE]
    Naja, den Stock erfinden musste man eigentlich nicht, den gab es ja schon . Aber diese Art von Käsegewinnung ist mir neu. Ich stelle mir gerade vor , dass ich in der Natur spazieren gehe, und überall hängen diese Milchbeutel in den Bäumen. Echt komisch.
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  10. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Markus
    Naja, nicht mein Problem
    Da wäre ich mir nicht so sicher. Die Versuche von Potenger mit Katzen kennst Du vermutlich ... wenn ich's richtig verstanden habe, trinkst Du ja denaturierte Milch ...

    Alles Liebe,
    Ralph
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  11. Avatar von Markus
    [QUOTE=Ralph;bt2105]Da wäre ich mir nicht so sicher. Die Versuche von Potenger mit Katzen kennst Du vermutlich ... wenn ich's richtig verstanden habe, trinkst Du ja denaturierte Milch ...

    Alles Liebe,
    Ralph[/QUOTE]

    Der Mensch ist keine Katze.
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  12. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Markus
    Der Mensch ist keine Katze.
    Mit solch einer Antwort hatte ich leider gerechnet ...

    Alles Liebe,
    Ralph
    0 Gefällt mir, 0 Danke, 0 Liebe ich
  13. Avatar von Markus
    [QUOTE=Ralph;bt2111]Mit solch einer Antwort hatte ich leider gerechnet ... :Sad:[/QUOTE]

    Oh, nicht traurig sein!

    :Stars:

    Aber dass der Mensch keine Katze ist, ist nunmal Fakt!

    :Big-Grin:
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