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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2014-03-20 (Do) - tagsüber super - abends starke Müdigkeit

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Nachtruhe
Dauer: 0:00 - 6:15
Wasserlassen: 4:50 ... schwitze recht stark, und wechsle daher den Schlafanzug
morgendliche Masse: 69.2 kg (nach dem Stuhlgang)

Befinden
  • ausgezeichnet - freue mich, dass die heute wieder lacht
  • ich kann meinen Kopf wieder fast unbegrenzt in alle Richtungen bewegen ... hatte da die letzten Jahre fast durchgehend eine Blockade ... ist zwar immer noch nicht perfekt, aber es ist so unglaublich befreiend - hoffentlich bleibt das nun auch so
  • abends auf der Heimfahrt vom Büro werde ich rasch müde, die Augen können nur noch schwerlich fokussieren - zu Hause gehe ich umgehend ins Bett (daher gibt's diesen Tagebuch-Eintrag auch erst etwas verzögert) ... frage mich nach der Ursache - war's das Bienenbrot (eher unwahrscheinlich), oder die Mandeln - oder die unmögliche Kombination???

Lebensmittelbeschaffung
ein Paket von Orkos trifft ein

Ernährung
12:00 - 12:55
  • Romana-Salatherzen - 2 Stk, 374g
  • Löwenzahn - 13 kleine Blätter
  • Taubnessel - 2 Blütenstände
  • Apfel - 1 Stk, 197g (ist nur der Stiel und die Blüte übrig geblieben)
  • Jackfrucht - 1342g, dann ist sie aufgegessen ... sollte langsam mal an die nächste Bestellung denken (für heute hatte ich keine mitbestellt)

17:00 - 17:20
  • Mandelkerne - 74g, selbst geknackt - das sind schon ewig herumliegende frische Mandeln gewesen ... manche der Mandeln haben einen nur optisch wahrnehmbaren weißen Flaum ... da sie dennoch schmecken, esse ich sie mit diesem leichten Schimmelbesatz
  • Aprikosenkerne - 20g

18:30 - 19:00
  • Kohlrabi - 2 Stk, ~290g
  • Knollensellerie - 2 dicke Scheiben, ~250g

21:05 - 21:35 ... bin irgendwie noch unzufrieden ...
  • Bienenbrot - 320g ... die meisten Waben sind fast leer, habe also jede Menge Balaststoffe ... als es zu viel Honig wird, höre ich auf

Verdauung
Stuhlgang: morgens eine größere Menge in Wurstform, leicht fasrig
Flatulenz: bis Mittag keine, nachmittags durchaus vernehmlich
Miktion: unauffällig
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Kategorien
Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Jetztsein
    Hey Ralph!
    Hmm... ich frage mich gerade (wieder einmal), weshalb so viele sich instinktiv ernährende Rohis körperliche Beschwerden immer (vermutlich nicht immer, aber mir fällt es erheblich auf) auf das Essen schieben? Auf mich wirkt es wie, das Essen ist "schuld" - ich bin ein Opfer des Essens und lege die Verantwortung ab...
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Jetztsein
    Hey Ralph!
    Hmm... ich frage mich gerade (wieder einmal), weshalb so viele sich instinktiv ernährende Rohis körperliche Beschwerden immer (vermutlich nicht immer, aber mir fällt es erheblich auf) auf das Essen schieben?
    Ich würde das nicht als "schieben" bezeichnen. Ich schaue nach kausalen Zusammenhängen ... und dabei scheint mir die Ernährung ein durchaus relevanter Faktor.

    Zitat Zitat von Jetztsein
    Auf mich wirkt es wie, das Essen ist "schuld" - ich bin ein Opfer des Essens und lege die Verantwortung ab...
    Um "Schuld" geht's da gar nicht - ebenso wenig um die Opfer-Rolle. Alles, was mir widerfährt, habe ich in mein Leben geholt - und das gilt es anzuerkennen und zu würdigen.

    Auf körperlicher Ebene bin natürlich ich für das verantwortlich, was ich verzehre - ich habe es doch ausgewählt.

    Auf höherer Ebene bin ich alles, was ist - Ralph ebenso wie sein Essen. Da könnte ich genau so gut sagen: "Ich war's nicht - es war mein rechter Daumen" ... oder "Ich bin ein unschuldiges Opfer - es war mein kranker Geist." Nee - das läuft bei mir nicht. Ich bin voll verantwortlich für meine Gedanken, Worte und Taten.

    Aber vielleicht magst Du mal überlegen, wieso es bei Dir so wirkt, wie es wirkt. Was - welches Muster resoniert da in Dir? Solche Selbstreflexionen haben zumindest bei mir immer zu großer Demut geführt, und ich konnte den anderen später im Stillen immer danken für das, was sie mir da gerade über mich gezeigt haben.

    Alles Liebe,
    Ralph
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  3. Avatar von Jetztsein
    Danke für dein Statement dazu.

    Ich empfinde es beispielsweise so, dass sich alles überall in irgendeiner Art und Weise widerspiegelt. Wenn ich mich abends z. B. matt fühle, versuche ich das "ganzheitlich" zu betrachten. Es können viele Faktoren im außen wie beispielsweise zu viel Sonne, viel Sport, jede Menge Umweltgifte, äußerer Stress gewesen sein sowie Faktoren im innen wie beispielsweise ein lange noch nicht gelöstes seelisches Problem, innerer Stress...

    [QUOTE]Aber vielleicht magst Du mal überlegen, wieso es bei Dir so wirkt, wie es wirkt. Was - welches Muster resoniert da in Dir? Solche Selbstreflexionen haben zumindest bei mir immer zu großer Demut geführt, und ich konnte den anderen später im Stillen immer danken für das, was sie mir da gerade über mich gezeigt haben.[/QUOTE]

    Es wirkt vermutlich so auf mich, weil ich selbst so gut wie nie körperliche Probleme auf meine Lebensmittel zurückführe. Das letzte und erste Mal habe ich dies bei den konventionellen Cherimoyas gemacht, von denen ich glaube, dass sie bei mir Pickel hervorrufen, die vorher nicht da waren und erst mit ihnen so stark in mein Leben traten.

    Häufig bin ich auf das Innen fixiert. Ich suche die Antworten für "meine Probleme" im außen gern in meinem Inneren.

    Ein anderer Punkt ist, dass ich selbst in meinem bisherigen Leben in den meisten Fällen Verantwortung für mein Handeln übernehmen "musste" und wollte. Tief in mir drin würde ich sie aber auch gern einmal ablegen und mich einfach nur treiben und gehen lassen. Das fällt mir schwer, weshalb es mir stark ins Auge fällt, wenn andere solche Äußerungen abgeben, die den Anschein erwecken, sie würden ihre eigene Verantwortung ablegen und die "Schuld" auf etwas anderes schieben, die Opferrolle quasi übernehmen...

    Viele Grüße
    Jetztsein
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  4. Avatar von Susanne
    Ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr eines Lebensmittels und dem Auftreten eines Symptoms ist sehr wahscheinlich, wenn das Symptom nach den Mahlzeiten auftritt und verschwindet, wenn man das Lebensmittel weglässt. Die Zuordnung gelingt vor allem dann einwandfrei, wenn nur ein Lebensmittel verzehrt wird.

    Bei mir machen sich für meine Ernährung ungeeignete Lebensmittel nicht nur über körperliche, sondern auch über geistige und emotionale Symptome bemerkbar. Ein ungeeignetes Lebensmittel kann mich regelrecht aus meinem inneren Paradies werfen, so dass ich auf die gleichen äußeren Bedingungen ganz anders reagiere, als wenn ich im Gleichgewicht bin. Dann empfinde ich Situationen als stressig, denen ich vorher mit Gleichmut begegnet bin. Wenn es ganz schlimm kommt, erschaffe ich mir sogar regelrechtes Chaos.

    Es können viele Faktoren im außen wie beispielsweise zu viel Sonne, viel Sport, jede Menge Umweltgifte, äußerer Stress gewesen sein ...
    Wer im Gleichgewicht ist, wird sich weder stundenlang in die Sonne legen, noch zu viel Sport machen. Das Problem der Umweltgifte lässt dagegen nicht ausschalten, höchtens reduzieren.

    sowie Faktoren im innen wie beispielsweise ein lange noch nicht gelöstes seelisches Problem, innerer Stress...
    Es gibt bei einer guten Ernährung keinen ungelösten emotionalen Stress. Man lebt im Hier und Jetzt. Ungelösten emotionalen Stress kann man unter dem Phänomen "Rückkopplung" verbuchen, das dann auftritt, wenn ein Lebensmittel ungeeignet war.

    Häufig bin ich auf das Innen fixiert. Ich suche die Antworten für "meine Probleme" im außen gern in meinem Inneren.
    Da wirst du sie auch finden.

    Ein anderer Punkt ist, dass ich selbst in meinem bisherigen Leben in den meisten Fällen Verantwortung für mein Handeln übernehmen "musste" und wollte. Tief in mir drin würde ich sie aber auch gern einmal ablegen und mich einfach nur treiben und gehen lassen.
    Der Wunsch, die Verantwortung abzugeben, kommt bei mir vor allem dann auf, wenn mal wieder alles quer läuft. Aber da ich gelernt habe, wie ich wieder ins Gleichgewicht kommen kann, nämlich durch Fasten, einwandfreie Lebensmittel, durch einen kurzfristigen Rückzug in die Natur, aber auch durch Yoga oder kinesiologische Übungen, komme ich sehr schnell wieder von diesem Wunsch ab. Irgendwann will man schließlich auch einmal erwachsen werden.
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