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Ralphs Rohkost-Tagebuch

Ralph's Rohkost-Tagebuch - 2013-04-30

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Morgengewicht: 66.2kg (bei 182cm Körpergröße)

Über den Tag trinke ich an die drei Liter Quellwasser - morgens wieder ein Glas mit Magnesiumchlorid, abends vor dem Essen das Salzwasser, in dem ich gestern die Algen eingeweicht hatte.

Verwundert bin ich über meinen heute besonders starken Harndrang - deutlich stärker als sonst, so dass ich öfter laufen muss, um dann nur kleinere Mengen loszuwerden. Das macht den Eindruck einer verstärkten Entgiftung, wer weiß, woraus die resultiert (Bärlauch wäre eine Erklärung, das Fleisch gestern Abend eine weitere ...)

Mittags gab es Bärlauch (60+ Blätter), Knollensellerie (eine schöne dicke Scheibe), gekeimte Erbsen (da schaffe ich die mitgebrachte Menge nicht ganz und verschenke die restlichen), 1 kg Bio Cherry Tomaten, ein klitzekleines Stück Chili (ist sofort faszinierend scharf) und ein Romana-Salatherz (schon die ersten Blätter erzeugen ein schönes fettiges Gefühl auf den Lippen. Die Mahlzeit dauert von 11:50 bis 13:00.

Nachmittags esse ich Himbeeren (100g), Heidelbeeren (250g), 1/2 Papaya Red Lady (~750g) mit Schale und Kernen (habe nur diese halbe zur Verfügung), sowie 4 Bananen Ambam. Danach bin ich satt (hätte auch noch mehr Bananen). Die Mahlzeit dauert etwas von 16:30 bis 17:30 (mit kleineren Pausen zwischen drin).

Abends esse ich 12 Austern, etwas eingeweichtes Irish Moos (5g trocken), drei etwas angetrocknete Schollenfilets von letzter Woche (104g), 1,5 Steinbeißerfilets (274g, entspricht der verfügbaren Menge, aber mehr wäre auch nicht gegangen). Nach einer kurzen Pause - ich will den restlichen Fisch schon in den Kühlschrank schaffen - koste ich doch nochmal vom Seesaibling - und esse das ganze Filet (138g, schön fettig). Nun bin ich satt (okay, eine Grapefruit o. ä. würde sicher noch gehen, aber ich habe keine - viell. später). Die Mahlzeit dauert etwa von 20:20 bis 21:40.

Nachtrag (23:15): Grapefruit ist keine im Haus, aber es steht noch etwas getrocknete Ananas herum, die ich mir munden lasse. Ich frage mich jetzt echt, ob ich noch eine ganze Ananas schlachten soll - die würde ich dann wohl sicher auch komplett verputzen. Ich lasse das aber, und begnüge mich mit einer halben Zitrone (mehr geht davon nicht) - die roch auch attraktiv.

Die Sapote Amarillo beginnt übrigens auch, ihren verführerischen Duft zu verströmen - ein sicheres Zeichen dafür, dass die Früchte nun reif werden, nachdem sie seit dem Wochenende in der Küche lagern. Somit gibt es schon zwei Optionen für die morgige Obstmahlzeit - eine dritte wäre eine Durian Kanyao, die der Postbote heute mit einer Tropenkost-Lieferung mitgebracht hat. Na mal sehen, wofür ich mich da morgen entscheide.
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Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Ralph
    0:35 packt es mich, und ich schlachte doch noch die Ananas aus dem heute angekommenen Tropenkost-Paket und esse sie komplett auf (brutto 1kg). Ich bin schon auf dem Weg, mir noch eine zweite (aus konventionellem Handel) zu holen, da nehme ich ein leichtes Brennen auf der Zunge wahr und halte ein.

    In Obst und Gemüse als Medizin:Gesund mit den Vitalstoffen aus der Natur lese ich bei der Ananas:
    Bromelain spaltet Eiweiß in der Nahrung in Aminosäuren auf.
    Könnte es sein, dass ich daher nach dem Fischverzehr einen so starken Zug zu so seltsamer Zeit darauf habe?
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Ralph
    0:35 packt es mich, und ich schlachte doch noch die Ananas aus dem heute angekommenen Tropenkost-Paket und esse sie komplett auf (brutto 1kg). Ich bin schon auf dem Weg, mir noch eine zweite (aus konventionellem Handel) zu holen, da nehme ich ein leichtes Brennen auf der Zunge wahr und halte ein.

    In Obst und Gemüse als Medizin:Gesund mit den Vitalstoffen aus der Natur lese ich bei der Ananas: Könnte es sein, dass ich daher nach dem Fischverzehr einen so starken Zug zu so seltsamer Zeit darauf habe?
    Dieser Zug auf Zitrusfrüchte, den ich damals hatte - und der dann durch einen Zug auf Trockenfrüchte abgelöst wurde - ist zwischenzeitlich völlig verschwunden. Ich wüsste nur zu gern, was es damals damit auf sich hatte: War es eine Form der Gewöhnung, allgemeine Unzufriedenheit oder tatsächlich Bedarf?
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    Aktualisiert: 28.06.2017 um 13.11 von Ralph
  3. Avatar von Stefan
    Zitrusfrüchte sind mit ihren Säuren prima zur Entgiftung gut. Trockenfrüchte wiederum entgiften die ganzen gekochten Kohlenhydrate, die man in seinem Leben vor der Rohkost eingefahren hat. Nach einer gewissen Zeit braucht man beides nicht mehr bzw. ist es nur noch ganz selten einmal interessant.
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  4. Avatar von Susanne
    Zitat Zitat von Stefan
    Trockenfrüchte wiederum entgiften die ganzen gekochten Kohlenhydrate, die man in seinem Leben vor der Rohkost eingefahren hat.
    Behauptet man in Rohkostkreisen. Aber ob das wirklich so ist? Vielleicht ist es eher das Bedürfnis nach "kontentrierter" Nahrung, die ja durch die Rohkost nicht mehr so gut befriedigt wird wie durch die gekochte Nahrung. Bleibt man konssequent roh, merkt man allerdings, dass Trockenfrüchte, aber auch getrocknetes Fleisch, leicht zu Überlastungen führen und lässt beides, bewusst oder unbewusst, früher oder später weg.
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  5. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Ralph
    Verwundert bin ich über meinen heute besonders starken Harndrang - deutlich stärker als sonst, so dass ich öfter laufen muss, um dann nur kleinere Mengen loszuwerden. Das macht den Eindruck einer verstärkten Entgiftung, wer weiß, woraus die resultiert (Bärlauch wäre eine Erklärung, das Fleisch gestern Abend eine weitere ...)
    Das Phänomen des starken Harndrangs trotz nur geringer Mengen abzulassenden Wassers beobachte ich an mir nur im Zusammenhang mit zuvor dem Verzehr größerer Mengen scharfer Lebensmittel (Laucharten, KresseArten, PapayaKerne).
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  6. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Susanne
    Vielleicht ist es eher das Bedürfnis nach "konzentrierter" Nahrung, die ja durch die Rohkost nicht mehr so gut befriedigt wird wie durch die gekochte Nahrung.
    Nein, denn das starke Bedürfnis nach Trockenfrüchten verschwindet nach 1-2 Jahren Rohkost.

    Zitat Zitat von Susanne
    Bleibt man konsequent roh, merkt man allerdings, dass Trockenfrüchte, aber auch getrocknetes Fleisch, leicht zu Überlastungen führen und lässt beides, bewusst oder unbewusst, früher oder später weg.
    Das war bei mir keine Entscheidung mit dem Verstand, sondern es war das Gefühl, das mir gesagt hat, daß ich das Zeug nicht mehr brauche. Es war nicht mehr so interessant wie in den ersten Jahren der Rohkost.

    Von daher halte ich an meiner Aussage, daß Trockenfrüchte in den ersten Jahren der Rohkost der Entgiftung der gekochten Kohlenhydrate dienen, fest.
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