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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2018-05-11 (Fr)

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Ernährung
08:15-08:27 - Weinbeeren (836g)
11:45-12:07 - Durian Morn-Thong (1Stk, 689g)
18:05-18:40 - Schwein: Holzfällersteak (3Stk, 497g)
22:42-23:03 - Schwein: Schälrippchen (242g)
23:13-23:15 - Ananas (101g)

Karate
16:00-17:30 - ich halte das Freitagstraining
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Aktualisiert: 29.05.2018 um 23.23 von Ralph

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Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Manfred
    22:42-23:03 - Schwein: Schälrippchen (242g)
    23:13-23:15 - Ananas (101g)
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.

    Auch ungewöhnlich hohe Verzehrmengen solchen Fleischs (wie die fehlende Zufriedenheit ich auszugleichen versuchte und hernach Überlastungs-Erscheinungen unterschiedlicher Art auslöste) haben mich zu obiger Schluſsfolgerung gebracht.

    Solange diese Branche ihre Tiere sich nicht ganzheitlich naturqualitativ ernähren läſst, ist deren Zertifikation für mich nur von ziemlich eingeschränktem Wert.
       Denn der Drang nach (nicht viel Gutes eingebracht habenden) Zufriedenheitsmangel-Ausgleichsbemühungen war bei Bioware nicht ausgeblieben, sondern lediglich (verglichen mit dem konventionellen Lebensmittel etwa um die Hälfte) vermindert worden.

    Eines der durch den Verzehr von denaturiert produziertem Fleisch hervorgerufenen Probleme war, daſs ich hernach nicht nur 12 bis 18, sogar 18 bis 24 Stunden zu warten hatte, um überreifes Obst völlig ordnungsgemäß zu verstoffwechseln zu können.

    Kein Wunder, das küchenrohköstliche Fleischesser (die wie Biofleisch-Verzehrer vom gleichen Symptom aufgesucht werden) das Obst verteufeln.

    Solange möchte aber ich auf Obst nur sehr ungerne verzichten, weswegen (neben den anderen Gründen) ich (falls mal kein wenigstens weitgehendst ganzheitlich naturqualitatives Tierproteïn verfügbar ist) zunächst lieber den Verzehr des tierischen Lebensmittels aufschiebe.
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Manfred
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.
    ...
    Das war imho eher die Nutzung einer Gelegenheit - da stand noch ein Rest Ananas von der Familie aufgeschnitten auf dem Tisch ...

    Extra losgelaufen, um welche zu holen, wäre ich nicht.

    Davon abgesehen stellt sich auch die Frage, ob Ananas nach einer Fleischmahlzeit völlig abwegig ist:
    Viele Menschen klagen über Verdauungsprobleme, vor allem bei Fleisch. Proteinen, die in Fleisch und andere Lebensmittel enthalten sind, werden manchmal nur mangelhaft gespalten und verdaut. Unwohlsein, Völlegefühl und Müdigkeit sind dann die Folgen. Auch wenn es meistens nicht empfohlen wird direkt nach einer Mahlzeit Obst zu verzehren, kann man bei Ananas eine Ausnahme machen. Der Grund dafür ist, dass Ananas Bromelain enthält die zwei Enzyme, die als Bromelain bekannt sind, haben die Eigenschaft Proteine spalten zu können.

    Das Bromelain wirkt so gut, dass es sogar in der Fleisch Industrie genutzt wird, um das Fleisch zärter zu machen.
    http://gesundelebensmittelliste.de/a...-wohlbefinden/
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  3. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Ralph
    Davon abgesehen stellt sich auch die Frage, ob Ananas nach einer Fleischmahlzeit völlig abwegig ist:

    http://gesundelebensmittelliste.de/a...-wohlbefinden/
    Für mich kommt sowas nicht mehr Frage, denn schon zu oft schiefgegangen. Aber sogar der (vermutlich kochköstliche) Webseiten-Autor ist der Ansicht:
    Das Beste wäre den Smoothie eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dann können die Inhaltsstoffe ihre Wirkung vollständig entfalten.
    So halte das seit längerem auch ich; oder ich warte damit mindestens 12 Stunden ab.

    Denn ich kann keinen nebenwirkungsfreien Vorteil im Umwandeln einer Verdauungsstörung erkennen, die durch Verzehr eines (auch nur leicht) denaturierten Lebensmittels aufgetreten ist, in eine Zähnestörung,
       weswegen es mir genügt, beispielsweise um einen nur noch kurzfristig haltbaren Vorrat möglichst rechtzeitig aufzubrauchen, das Fleischverdauungsvolumen erst am nächsten Tag (mittels der bromelain-haltigen Frucht) zu erhöhen.

    Zudem hab ich durch genaueres Betrachten meiner kochköstlichen Vergangenheit den Schluſs gezogen, daſs damals die Symtome leider oft erst nach weitaus längerer Latenzzeit, kaum mehr im Zusammenhang mit den Ursachen erkennbar und somit erheblich heftiger auftretend als unter RohErnährung sich bemerkbar gemacht hatten.

    Aus dieser Sicht kann ich Matthias's (leider ohne Berüchsichtigung der Verdauungskombinationsgesetze entstandene) Kritik an süßem Obst (in Bobbe) sehr gut nachvollziehen.
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  4. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.
    Ich weiß nicht, ob sich in der Biobranche oder auch sonst jemand die Mühe macht, das Futter für die Schweine abzukochen. Das kostet nur Energie, die teuer ist. Was ich für denkbar halte: daß die Schweine Küchenabfälle vom Hof bekommen, aber die Zeiten der Kleinbetriebe sind vorbei. Ein einzelner Hof kann kaum so viele Küchenabfälle produzieren, daß es für 100 oder mehr Schweine reicht.

    Zitat Zitat von Manfred
    Eines der durch den Verzehr von denaturiert produziertem Fleisch hervorgerufenen Probleme war, daſs ich hernach nicht nur 12 bis 18, sogar 18 bis 24 Stunden zu warten hatte, um überreifes Obst völlig ordnungsgemäß zu verstoffwechseln zu können.
    Ich wage die Behauptung, daß derartige Schwierigkeiten weniger mit der Qualität des Fleischs als vielmehr mit einer mangelhaften Verdauungskraft zu tun haben, die typisch für Personen ist, die tote Zähne im Mund haben. Ich hatte ein paar Jahre Zeit, das Phänomen zu erforschen. Das Ergebnis war immer das selbe: auf unklare Weise blockierte Nieren, schlechte Aufnahme von Mineralstoffen, daraus resultierend schlechte Verdauungskraft und daraus folgend eine Vielzahl weiterer Probleme. Das alles ist dabei, sich in Luft aufzulösen, seit der letzte, tote Zahn am 6.4. bei mir gezogen wurde.
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  5. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ich weiß nicht, ob sich in der Biobranche oder auch sonst jemand die Mühe macht, das Futter für die Schweine abzukochen. Das kostet nur Energie, die teuer ist.
    Meines Wisses macht dies niemand; und Fütterung mit Küchenabfällen ist mit Auflagen verbunden. Es werden aber Kraftfutter, Schrot und sonstige (denaturierte) Futtermittel verwendet.

    Zitat Zitat von Stefan
    Ich wage die Behauptung, daß derartige Schwierigkeiten weniger mit der Qualität des Fleischs als vielmehr mit einer mangelhaften Verdauungskraft zu tun haben, die typisch für Personen ist, die tote Zähne im Mund haben.
    Und ich wage zu behaupten, daſs (eiterlos) tote Zähne die Verdauung überhaupt nicht beeinträchtigen, höchstens entzündetes Zahnfleisch bzw· solche Zahnwurzeln (Alveolarpyorrhöhe), denn
    1. war dies die allererste Krankheit, die an fossilen Skeletten gefunden wurde (ab 450 Tsd· vor heute);
    2. liegt es nahe, daſs die davon betroffenen Pre-Neandertaler diese (mit Eiter begleiteten) Entzündungen sich nicht infolge toter Zähne, sondern durch ihren Kochkost-Anteil sich zugezogen hatten, weil tote oder halbtote Zähne nicht die Ursache, sondern eher die Folge sind;
    3. müſsten die Verdauungsstörungen (wenn eiterfreie tote Zähne daran Schuld wären) bei natur-qualitativem Fleisch auch an mir auftreten; aber das hat sich in Luft aufgelöst, seit ich weder das konventionell noch das ökologisch aufgepanschte Fleisch verzehre und auch andere Zivilisations-Schrullen mir abgewöhnt habe.


    Zitat Zitat von Stefan
    Ich hatte ein paar Jahre Zeit, das Phänomen zu erforschen. Das Ergebnis war immer das selbe: auf unklare Weise blockierte Nieren, schlechte Aufnahme von Mineralstoffen, daraus resultierend schlechte Verdauungskraft und daraus folgend eine Vielzahl weiterer Probleme. Das alles ist dabei, sich in Luft aufzulösen, seit der letzte, tote Zahn am 6.4. bei mir gezogen wurde.
    Wie stellt man denn auf unklare Weise blockierte Nieren und schlechte Aufnahme von Mineralstoffen fest? Ich ziehe meine Schlüsse schon längst nicht mehr aus Diagnosen, sondern ausschließlich aus Symptomen und deren Verschwinden nach Auflösung der Fehlerursache.
       Und das Ausbleiben von Verdauungsstörungen trotz Verzehr von zivilisations-gepanschten Lebenmsmitteln (wovon auch BioFleisch betroffen ist) sehe ich als eine Folge des Abrutschens in die Toleranz.

    Denn bis 2004 bemerkte ich selbst von konventionellem Fleisch (falls es einzeln verdaute) weder Verdauungsstörungen noch andere Symptome. Erst ab 2005 (als ich im Zusammenhang mit Obdachlosigkeit finanziell abgebrannt war und mir einige Jahre lang mir oft nur noch ziemlich eingeschränkt Obst leisten konnte — wodurch meine Entgiftungsfähigkeit ziemlich eingeschränkt war) fiel ich aus der Toleranz und wurde von bewegungs-einschränkenden Symptomen aufgesucht.
       2008 war dies so heftig, daſs ich mich von konventionellen Tierisch-Lebensmitteln (endlich) trennte; und die Trennung vom Bio-Pansch folgte (wegen Steigerung der Intoleranz) bald nach.

    Im Übrigen besagen Weston A· Price's Studien an Naturvölkern sogar, Kochkostverzehr nur eine Nebenursache für die Zahnprobleme ist und die im Industrialisierungs-Zeitalter vorgenommenen Denaturierungen die Hauptursache.

    Folglich besagen meine Forschung (am eigenen Körper) und Nachforschungen (über Ur- und Naturmenschen) mir, daſs die These mit den toten Zähnung für mich völlig bedeutungslos ist.
       Wahrscheinlich hat zu diesem Ergebnis erheblich meine Eichung auf unzählige Grünblattblattgemüse in den beiden Jahrzehnten um die Jahrtausendwende dazu beigetragen, weswegen ich finde, daſs diese Lebensmittelart ebenso unverzichtbar ist wie tierische Lebensmittel.

    Das heißt, daſs unsere Forschungs-Vorgehensweise sich ziemlich von einander unterscheiden, wodurch dies auch auf die Ergebnisse zutrifft.
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  6. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Meines Wisses macht dies niemand; und Fütterung mit Küchenabfällen ist mit Auflagen verbunden. Es werden aber Kraftfutter, Schrot und sonstige (denaturierte) Futtermittel verwendet.
    Ich weiß nicht, was daran denaturiert ist, es sei denn, es wurde etwas erhitzt. Kannst Du das genauer erläutern?

    Und beziehen sich deine Aussagen zu "gepanschtem" Fleisch auf alle Tierarten oder nur auf das Schwein?
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  7. Avatar von Manfred
    Ich weiß nicht, was daran denaturiert ist, es sei denn, es wurde etwas erhitzt. Kannst Du das genauer erläutern?
    Die Schweine werden (bekanntlich) nicht (wie einst in Frankreich üblich) in den Wald getrieben, wo sie sich mit Eicheln, Bucheckern, Wurzeln, Mäusen usw· vollessen können, sondern (was mir durch eigener Beobachtung in landwirtschaftlichen Betrieben meiner Umgebung und aus den Werbeprospekten der BioAnbieter bekannt ist) mit (wie schon gesagt) Schrot (d·h· mechanisch denaturiertem Geteide, das bekanntlich sogar überzüchtet ist), mit pulverisierten Futtermischungen und Molkereiprodukten versorgt, womit sie sich vollfressen können. Und Fütterung mit HäckselMais-Silaġe ist (falls wirtschaftlich rentabel) zumindest leicht denkbar.
       Dadurch erreichen die Tiere das Dopplete an Gewicht und wachsen schneller, was (wie bei der Fütterung von Bienen mit Zuckerlösung) einem Panschen des Fleischs gleichkommt, zudem „bedarfs“-erhöhend wirkt und auch anschließend den Instinkt irritiert.

    Bio läſst bekanntlich (und i·d·R·) nur die Schadstoffe des Industriezeitalters weg und verhindert die tradionellen eher nicht.

    Und beziehen sich deine Aussagen zu "gepanschtem" Fleisch auf alle Tierarten oder nur auf das Schwein?
    Grundsätzlich zwar auf alle Tierarten;
       aber nach den mir vorliegenden Informationen sind Schweine ganz besonders heftig davon betroffen, was durch deren Omnivorheit ja auch besonders einfach machbar ist.

    Mit Bio- hab ich (im Gehensatz zu Konventionell‑) allerdings nicht so lange experimentiert, bis sich dies mir auch anhand der Heftigkeit der Symptome umfangreich bestätigt hätte. Denn die nach (Bio)Schweinefleisch unzufriedenheits-bedingt aufkeimten Freßgelüste haben mir bereits völlig ausgereicht um künftig davon abzulassen.

    Von Wildschwein (aus ländlicher Gegend) sind mir (seit dem Erreichthaben des Stadiums der rohköstlichen Sattelfestigkeit) solche Anfälle (auf Obst nach Fleisch) völlig unbekannt; mit städtischem oder eingegattert beigefüttertem hab ich keinerlei bewuſste Erfahrung.
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  8. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Die Schweine werden (bekanntlich) nicht (...) in den Wald getrieben, wo sie sich mit Eicheln, Bucheckern, Wurzeln, Mäusen usw· vollessen können, sondern (...) mit (...) Schrot (d·h· mechanisch denaturiertem Geteide, das bekanntlich sogar überzüchtet ist), mit pulverisierten Futtermischungen und Molkereiprodukten versorgt, womit sie sich vollfressen können.
    Die Wildschweine fressen sich auch voll und nehmen gerne Getreide. In der Erntezeit können die Jäger sie nicht schießen, weil sie in den Getreide-Feldern hängen. Ob es wirklich der Unterschied zwischen geschrotetem und nicht geschroteten Getreide ist, der das Fleisch im ersteren Fall verdirbt? Ich zweifele ein wenig. Auch Molkerei-Produkte, die mir zumindest von meinem Anbieter nicht genannt wurden, scheinen mir nicht den Unterschied zwischen Gut und Böse auszumachen

    Zitat Zitat von Manfred
    Dadurch erreichen die Tiere das Dopplete an Gewicht und wachsen schneller, was (...) einem Panschen des Fleischs gleichkommt, zudem „bedarfs“-erhöhend wirkt und auch anschließend den Instinkt irritiert.
    Wildschweine sind auch nicht gerade Leichtgewichte. Das nimmt sich nicht viel. Füttert man Weidetiere wie Schafe und Rinder nicht mit Getreide, bleiben sie sehr mager und sehen grausam knochig aus. Ein entfernter Bekannter von mir hat es ausprobiert. Irgend eine Art von Kraftfutter muß es also sein, bei Allesfressern wie Schweinen umso mehr.

    Zitat Zitat von Manfred
    Denn die nach (Bio)Schweinefleisch unzufriedenheits-bedingt aufkeimten Freßgelüste haben mir bereits völlig ausgereicht um künftig davon abzulassen.
    Ich möchte nicht behaupten, daß alle Produzenten gut sind, aber zumindest bei meinem kann ich über Freßgelüste und Unzufriedenheit nach der Mahlzeit nicht klagen. Hier ist ein Filmchen über seine Tierhaltung: Produzent Dudziak und seine Schweine.
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  9. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ob es wirklich der Unterschied zwischen geschrotetem und nicht geschroteten Getreide ist, der das Fleisch im ersteren Fall verdirbt? Ich zweifele ein wenig. Auch Molkerei-Produkte, die mir zumindest von meinem Anbieter nicht genannt wurden, scheinen mir nicht den Unterschied zwischen Gut und Böse auszumachen.
    Gibt es also keine Unterschied zwischen paläolithischer Rohkost und Küchenrohkost? Und man kann sich durch küchenrohköstlichen Verzehr nicht mit Lebensmitteln, für die man nur geringen Bedarf hat, überlasten?
       Und weswegen sollen Molkereiprodukte, die bei Menschen zweifelsfrei Störungen verursachen, bei Schweinen (dessen Verdauungssystem dem des Menschen sehr ähnelt) vernachlässigbar sein? Weil die naturwidrigen Substanzen, wenn die über ein zusätzliches Glied der Nahrungskette eingenommen werden, etwas herausteleportiert wurden??

    Zitat Zitat von Stefan
    Wildschweine sind auch nicht gerade Leichtgewichte. Das nimmt sich nicht viel. Füttert man Weidetiere wie Schafe und Rinder nicht mit Getreide, bleiben sie sehr mager und sehen grausam knochig aus.
    Mästet man Tiere, anstelle mit unverarbeitetem Getreide, mit Schrot, so nehmen sie sehr viel schneller an Geweicht zu. Und wenn Menschen sich mit Koch- oder Küchenrohkost vollfressen, so neigen sie (bei passender „Futter“-Beschaffenheit) zu Übergewicht, was bei Instinktiver Ernährung völlig ausgeschlossen ist. Und das nimmt sich nicht viel???!!

    Zitat Zitat von Stefan
    Ein entfernter Bekannter von mir hat es ausprobiert. Irgend eine Art von Kraftfutter muß es also sein, bei Allesfressern wie Schweinen umso mehr.
    ¿¿…?? Daſs eingesperrte Tiere keinen Zugang zu bedarfsgerechter Lebensmittel-Auswahl haben, mangel-ernährt sind, braucht nicht erst ausprobiert zu werden, weil dieses Wissen selbst für Kochköstler zur Allgemeinbildung zählt. Das exakt gleiche (hinterhältig installierte) Phänomen liegt ja (seit dem Neolithikum) auch bei Menschen vor. Müssen wir deswegen uns (anstatt von bedarfsgerechter Auswahl roh-ernährungs-tauglicher Lebensmittel) von Müsli, Brot, Nudeln und Big Macs ernähren um genügend Masse an den Knochen aufzuweisen???

    Zitat Zitat von Stefan
    Ich möchte nicht behaupten, daß alle Produzenten gut sind, aber zumindest bei meinem kann ich über Freßgelüste und Unzufriedenheit nach der Mahlzeit nicht klagen.
    Aber über Symtome mit höchstreifem Obst, das Du für eingefroren gewesen und für aufgetaut hälst….

    Zitat Zitat von Stefan
    Hier ist ein Filmchen über seine Tierhaltung:
    Seine Tiere haben lobenswerter Weise weitaus mehr Freifläche verfügbar als die mir bekannten Bioschweine. Und Apfeltrester (d·h· die Pressrückstände aus der Mostproduktion) sind sicherlich erheblich weniger bedenklich als die üblichen Produkte der Futtermittel-Industrie.
       Allerdings ist auch das Revier seiner Schweine beiweiten sicht so Artenreich an Lebensmitteln wie das der Wildschweine oder der völlig frei umher laufenden westmediterranen Insulaner-Schweine. Und das Filmchen läſst offen, ob der Tierhalter sie palöolitisch roh oder mit Verarbeitetem zufüttert.
       Wegen ihres vergleichsweise sehr großen Reviers ist jedoch davon auszugehen, daſs deren natürlicher Ernährungs-Anteil erheblich höher ist als der der üblichen Bioschweine. Und wie die Verhältnisse im Frankenland sind, bleibt ebenfalls offen. Aus Ralphs Tagebuch und meinen eigenen Bioschwein-VerzehrErfahrungen schließe ich aber, daſs auch in Mittelfranken nur übliche Bio-Gegebenheiten vorherrschen.
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  10. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Gibt es also keine Unterschied zwischen paläolithischer Rohkost und Küchenrohkost?
    Gewiß, aber er beruht sehr stark auf Mischen und Würzen und daß das bei der Fütterung von Zuchttieren eine große Rolle spielt, bezweifle ich.

    Zitat Zitat von Manfred
    Mästet man Tiere, anstelle mit unverarbeitetem Getreide, mit Schrot, so nehmen sie sehr viel schneller an Geweicht zu.
    Gibt es dafür Belege?

    Zitat Zitat von Manfred
    Und wenn Menschen sich mit Koch- oder Küchenrohkost vollfressen, so neigen sie (bei passender „Futter“-Beschaffenheit) zu Übergewicht, was bei Instinktiver Ernährung völlig ausgeschlossen ist. Und das nimmt sich nicht viel???!!
    Wenn man kocht, entgleist alles, das ist klar. Küchenrohkost, siehe oben.

    Zitat Zitat von Manfred
    Daſs eingesperrte Tiere keinen Zugang zu bedarfsgerechter Lebensmittel-Auswahl haben, mangel-ernährt sind, braucht nicht erst ausprobiert zu werden, weil dieses Wissen selbst für Kochköstler zur Allgemeinbildung zählt.
    Weidetiere sind keine eingesperrten Tiere.

    Zitat Zitat von Manfred
    Aber über Symtome mit höchstreifem Obst, das Du für eingefroren gewesen und für aufgetaut hälst….
    Wieviele Jahre ist das denn her? Fünf? Dann war es mein Kühlschrank ohne Ventilator, der alles subtil angefroren hat, was sich in ihm befand. Das war eine zutreffende Beobachtung.
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  11. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Gibt es also keine Unterschied zwischen paläolithischer Rohkost und Küchenrohkost?
    Gewiß, aber er beruht sehr stark auf Mischen und Würzen und daß das bei der Fütterung von Zuchttieren eine große Rolle spielt, bezweifle ich.
    Industriefuttermittel sind praktisch unbegrenzt lange haltbare Trockenprodukte, weil sie im Futtersilo keinerleich Nährboden für Schimmelwachstum bieten dürfen. Somit halte ich es für zweifelhaft, daſs hierbei keinerlei thermische Denaturierung stattgefunden hat.
       Und es gibt (abgesenen von Pestizidrückständen) praktisch keinen in den Hersteller-Angaben auffindbaren Unterschied zwischen ökologischen und konventionellen Industrie-Futtermitteln. Und die von mir erfahrenen Beweglichkeits-Einschränkungen nach regelmäßigem Biofleisch-Verzehr mit damit zuasammenhängend erheblich hinausgezögerter Sperre bestätigen mir diese Festellung.

    Zitat Zitat von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Mästet man Tiere, anstelle mit unverarbeitetem Getreide, mit Schrot, so nehmen sie sehr viel schneller an Geweicht zu.
    Gibt es dafür Belege?
    Das ist das Grundwissen und die Erfahrung eines jeden professionellen Nutztierhalters. Und ich selber beobachte regelmäßig, daſs Kühe verzehrte Getreidekörner, die dem Mahlwerk entkommen waren, völlig unverdaut in den „Tretminen“ wieder auftauchen, sodaſs man diese Körner erfolgreich aussähen könnte.

    Zitat Zitat von Stefan
    Wenn man kocht, entgleist alles, das ist klar. Küchenrohkost, siehe oben.
    Wenn Nahrung mit der Absicht unnatürlich schneller Gewichtszunahme der Tiere zubereitet ist, so ist es nur logisch, daſs dieser Zuwachs kein wirklicher ist, sondern eher eine Ablagerung von Überlastungs-Substanzen im Gewebe — sprich Verwässerung bzw· Panschung, von der ein intoleranter Endverbraucher-Organismus sich möglichst schnell entledigen will.
       Die Symptome von Sauerkrautverzehr finde ich denen vom Verzehr konventionell-ökologisch erzeugten Fleischs nicht unähnlich. Selbst das in den 1990er-Jahren auf Montramé fast ausschließlich durch Berge von unsortierbar durchmischten Lebensmittelresten vielerlei Art gemästete Wildschwein fand ich (schon damals) wässerig, sauerkraut-ähnlich säuerlich und nur undeutlich sperrend.

    Zitat Zitat von Stefan
    Weidetiere sind keine eingesperrten Tiere.
    Doch, das sind sie (trotz reichlicher Freifläche bzw· „langer Leine“), weil sie mangels Biotopenvielfalt sonst dazu neigen, auf anderen Wiesen und im Wald bedarfsgerechtere Lebensmittel zu finden und notfalls auch über nicht genügen hohe Zäune zu springen, was der Tierhalter zwecks Vermeiden verkehrs‑, und nutzungs- und jagdrechtlicher Scherereien zu verhindern weiß.
       Ein freies Tier hat freien Zugang zu allen umliegenden Biotopen.

    Zitat Zitat von Stefan
    Wieviele Jahre ist das denn her? Fünf? Dann war es mein Kühlschrank ohne Ventilator, der alles subtil angefroren hat, was sich in ihm befand. Das war eine zutreffende Beobachtung.
    Also wie schon gesagt, hat sich mir nicht nur konventionelles, sondern auch denaturiert erzeugtes biologisches Fleisch als undeutlich bzw· verzögert sperrend, unzufrieden machend und die Verstoffwechselungszeiten erheblich verlängernd erwiesen, wodurch der Verzehr von höchst reifem Obst auch noch einige Zeit nach den im Menüfahrplan angegebenen Zeiten Probleme macht; — zwar beiweitem nicht so intensiv wie bei sattelfesten Kochköstlern, aber ähnliche.
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  12. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Industriefuttermittel sind praktisch unbegrenzt lange haltbare Trockenprodukte, weil sie im Futtersilo keinerleich Nährboden für Schimmelwachstum bieten dürfen. Somit halte ich es für zweifelhaft, daſs hierbei keinerlei thermische Denaturierung stattgefunden hat.
    Dann würden die Tiere vermutlich schnell krank werden. Ich glaube an so etwas nicht.

    Zitat Zitat von Manfred
    Wenn Nahrung mit der Absicht unnatürlich schneller Gewichtszunahme der Tiere zubereitet ist, so ist es nur logisch, daſs dieser Zuwachs kein wirklicher ist, sondern eher eine Ablagerung von Überlastungs-Substanzen im Gewebe — sprich Verwässerung bzw· Panschung, von der ein intoleranter Endverbraucher-Organismus sich möglichst schnell entledigen will.
    Ich finde das Fleisch dreier Tierarten, das ich in den Bioläden meiner Umgebung bekomme, weder wäßrig noch geschmacklich lasch. Es schmeckt arttypisch und für mein Gefühl richtig. Es mag schlechtere Produzenten geben, wie schon bemerkt.

    Du hast deine Bedenken hinreichend deutlich gemacht. Was für Fleisch würdest Du bedenkenlos verzehren bzw. was für Fleisch hältst Du für die Praxis der instinktiven Rohkost geeignet? Wer produziert dieses Fleisch?
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  13. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Industriefuttermittel sind praktisch unbegrenzt lange haltbare Trockenprodukte, weil sie im Futtersilo keinerleich Nährboden für Schimmelwachstum bieten dürfen.
    Dann würden die Tiere vermutlich schnell krank werden. Ich glaube an so etwas nicht.
    Zumindest bei konventionellen Betrieben werden sie das gelegentlich tatsächlich — am auffälligsten sind Bewegungseinschrängungen (hinkender Gang). Bei Biobetrieben liegen mir keinerlei Beobachtungen vor.
       Abgesehen davon bekommen die Tiere ja nicht ausschließlich Industrielle Futtermittel, sondern haben stets auch einen gewissen Rohkostanteil in der Ernährung. Schließlich werden ja auch Menschen nicht sofort von denaturierter Kost sichtbar krank. Und bevor es zu sogenannten „Alterskrankheiten“ kommen kann, sind die Tiere längst an den Schlachthof verkauft worden. Stirbt doch mal eines vorher an Krankheit, so wird der Abdecker bestellt. Und wenn der Tierartzt der Ansicht ist, daſs das Tier nicht mehr heilbar ist, so bekommt es die Todesspritze.

    Zitat Zitat von Stefan
    Du hast deine Bedenken hinreichend deutlich gemacht. Was für Fleisch würdest Du bedenkenlos verzehren bzw. was für Fleisch hältst Du für die Praxis der instinktiven Rohkost geeignet? Wer produziert dieses Fleisch?
    Was ich in Berlin bedenkenlos verzehren würde, weiß ich mangels Erfahrung nicht.
       In meiner Umgebung hat sich mir meist hauptsächlich Wild und Binnenfisch (den ich bisweilen mit Fliegenmaden füttere) bewährt. Gelegentlich nutze ich auch Fleisch aus türkischen Läden, Meereserzeugnisse von 1aFisch.de (dessen unbearbeitetes Angebot mittlerweile leider nicht mehr so auswahlsreich ist wie ich es kennengelernt habe) und wildlebende Kerbtiere. Möglicherweise werde ich meine Mehlwürmerzucht wieder hochfahren.
       Fast alle tierischen Lebensmittel erzeugt die Natur (der ich im Fall der Binnenfische im Sinne der Natur mittels der Maden etwas nachhelfe). Für die Mehlwürmerfütterung plane ich (falls ich wieder damit anfange) sehr alte Getreidesorten und Wildnissamen zu verwenden.
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  14. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    In meiner Umgebung hat sich mir meist hauptsächlich Wild und Binnenfisch (den ich bisweilen mit Fliegenmaden füttere) bewährt.
    Unsere Prioritäten sind verschieden. Wild habe ich ein paar Jahre lang ausprobiert. Es war mir zu mager und zu stark mit Pestiziden belastet. Letzteres ist seit Mai 2015 für mich ein Kriterium, dessen Verletzung ich meiner Gesundheit zuliebe nicht mehr akzeptiere. Binnenfisch mag hier und da nett sein, aber er enthält kein Jod und das ist bei Fisch eigentlich der Witz.

    Ich bleibe bei biologisch erzeugtem Fleisch von Rind, Schaf und Schwein und bei Fisch aus den salzigen Ozeanen der Erde.

    Danke für diesen Dialog.
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  15. Avatar von Manfred
    Die Art unserer körperlichen Toleranzen und Entgiftungskapazitäten scheinen unterschiedlich zu sein; oder die (möglicherweise mischwald-arme) Gegend Deiner Bezugsquelle ist stärker mit Pestiziden belastet.

    Zur Deckung meines (ziemlich nachgelassen habenden) tierischen Fettbedarfs hab ich gelegentlich Wildschwein. Dessen Fett scheint zwar auch in meiner Gegend spürbar pestizid-belastet zu sein, was ich aus erhöhter Herzschlagfrequenz und etwas verminderter Leistungsfähigkeit schließe. Ist aber für mich eher hinnehmbar als die nach Biofleischverzehr zugezogenen Bewegungseinschränkungen;

    Falls ich bei erhöhtem Tierisch-Fettbedarf kein Wildschein verfügbar hab, so weiche ich ausnahmsweise auf Rind oder Lamm jeweils vom Türken aus, auf argentinisches Rind oder auch mal auf Biorind- oder Bioschweinefleisch — Bio- aber (um wie gesagt meine Beweglichkeit zu erhalten) nur höchstens einmal im Vierteljahr.
       Auch Fettfisch (falls unfiletiert angeboten) ist für mich eine Auswahlsmöglichkeit.

    Das Fleisch von Wildschein und Reh hat meist keine für mich erkennbaren Symptome,

    Zitat Zitat von Stefan
    Binnenfisch mag hier und da nett sein, aber er enthält kein Jod und das ist bei Fisch eigentlich der Witz.
    Warum soll das denn ein Witz sein? Landtierfleisch enthält (wenn es natürlich ernährt ist) doch auch kein Jod. Und wenn der Körper daran Bedarf hat, so verlangt der Instinkt verstärkt nach pflanzlich oder tierisch maritimen Lebensmitteln, die ich dann (manchmal sogar als Fettfisch) auch erwerbe.
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    Danke Stefan bedankte(n) sich für diesen Beitrag


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