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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2018-05-11 (Fr)

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Ernährung
08:15-08:27 - Weinbeeren (836g)
11:45-12:07 - Durian Morn-Thong (1Stk, 689g)
18:05-18:40 - Schwein: Holzfällersteak (3Stk, 497g)
22:42-23:03 - Schwein: Schälrippchen (242g)
23:13-23:15 - Ananas (101g)

Karate
16:00-17:30 - Freitagstraining
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Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Manfred
    22:42-23:03 - Schwein: Schälrippchen (242g)
    23:13-23:15 - Ananas (101g)
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.

    Auch ungewöhnlich hohe Verzehrmengen solchen Fleischs (wie die fehlende Zufriedenheit ich auszugleichen versuchte und hernach Überlastungs-Erscheinungen unterschiedlicher Art auslöste) haben mich zu obiger Schluſsfolgerung gebracht.

    Solange diese Branche ihre Tiere sich nicht ganzheitlich naturqualitativ ernähren läſst, ist deren Zertifikation für mich nur von ziemlich eingeschränktem Wert.
       Denn der Drang nach (nicht viel Gutes eingebracht habenden) Zufriedenheitsmangel-Ausgleichsbemühungen war bei Bioware nicht ausgeblieben, sondern lediglich (verglichen mit dem konventionellen Lebensmittel etwa um die Hälfte) vermindert worden.

    Eines der durch den Verzehr von denaturiert produziertem Fleisch hervorgerufenen Probleme war, daſs ich hernach nicht nur 12 bis 18, sogar 18 bis 24 Stunden zu warten hatte, um überreifes Obst völlig ordnungsgemäß zu verstoffwechseln zu können.

    Kein Wunder, das küchenrohköstliche Fleischesser (die wie Biofleisch-Verzehrer vom gleichen Symptom aufgesucht werden) das Obst verteufeln.

    Solange möchte aber ich auf Obst nur sehr ungerne verzichten, weswegen (neben den anderen Gründen) ich (falls mal kein wenigstens weitgehendst ganzheitlich naturqualitatives Tierproteïn verfügbar ist) zunächst lieber den Verzehr des tierischen Lebensmittels aufschiebe.
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Manfred
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.
    ...
    Das war imho eher die Nutzung einer Gelegenheit - da stand noch ein Rest Ananas von der Familie aufgeschnitten auf dem Tisch ...

    Extra losgelaufen, um welche zu holen, wäre ich nicht.

    Davon abgesehen stellt sich auch die Frage, ob Ananas nach einer Fleischmahlzeit völlig abwegig ist:
    Viele Menschen klagen über Verdauungsprobleme, vor allem bei Fleisch. Proteinen, die in Fleisch und andere Lebensmittel enthalten sind, werden manchmal nur mangelhaft gespalten und verdaut. Unwohlsein, Völlegefühl und Müdigkeit sind dann die Folgen. Auch wenn es meistens nicht empfohlen wird direkt nach einer Mahlzeit Obst zu verzehren, kann man bei Ananas eine Ausnahme machen. Der Grund dafür ist, dass Ananas Bromelain enthält die zwei Enzyme, die als Bromelain bekannt sind, haben die Eigenschaft Proteine spalten zu können.

    Das Bromelain wirkt so gut, dass es sogar in der Fleisch Industrie genutzt wird, um das Fleisch zärter zu machen.
    http://gesundelebensmittelliste.de/a...-wohlbefinden/
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    Danke Stefan bedankte(n) sich für diesen Beitrag
  3. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Ralph
    Davon abgesehen stellt sich auch die Frage, ob Ananas nach einer Fleischmahlzeit völlig abwegig ist:

    http://gesundelebensmittelliste.de/a...-wohlbefinden/
    Für mich kommt sowas nicht mehr Frage, denn schon zu oft schiefgegangen. Aber sogar der (vermutlich kochköstliche) Webseiten-Autor ist der Ansicht:
    Das Beste wäre den Smoothie eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dann können die Inhaltsstoffe ihre Wirkung vollständig entfalten.
    So halte das seit längerem auch ich; oder ich warte damit mindestens 12 Stunden ab.

    Denn ich kann keinen nebenwirkungsfreien Vorteil im Umwandeln einer Verdauungsstörung erkennen, die durch Verzehr eines (auch nur leicht) denaturierten Lebensmittels aufgetreten ist, in eine Zähnestörung,
       weswegen es mir genügt, beispielsweise um einen nur noch kurzfristig haltbaren Vorrat möglichst rechtzeitig aufzubrauchen, das Fleischverdauungsvolumen erst am nächsten Tag (mittels der bromelain-haltigen Frucht) zu erhöhen.

    Zudem hab ich durch genaueres Betrachten meiner kochköstlichen Vergangenheit den Schluſs gezogen, daſs damals die Symtome leider oft erst nach weitaus längerer Latenzzeit, kaum mehr im Zusammenhang mit den Ursachen erkennbar und somit erheblich heftiger auftretend als unter RohErnährung sich bemerkbar gemacht hatten.

    Aus dieser Sicht kann ich Matthias's (leider ohne Berüchsichtigung der Verdauungskombinationsgesetze entstandene) Kritik an süßem Obst (in Bobbe) sehr gut nachvollziehen.
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  4. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Auch falls das Schälrippchen Bioware war, so ist dieser Speiseplan für mich einer der Bestätigungen, daſs durch (auch in der Bio-Branche üblicher) denaturierter Fütterung der Tiere deren Fleisch dermaßen wie gepanscht ist, daſs es kaum zufriedenstellen kann.
    Ich weiß nicht, ob sich in der Biobranche oder auch sonst jemand die Mühe macht, das Futter für die Schweine abzukochen. Das kostet nur Energie, die teuer ist. Was ich für denkbar halte: daß die Schweine Küchenabfälle vom Hof bekommen, aber die Zeiten der Kleinbetriebe sind vorbei. Ein einzelner Hof kann kaum so viele Küchenabfälle produzieren, daß es für 100 oder mehr Schweine reicht.

    Zitat Zitat von Manfred
    Eines der durch den Verzehr von denaturiert produziertem Fleisch hervorgerufenen Probleme war, daſs ich hernach nicht nur 12 bis 18, sogar 18 bis 24 Stunden zu warten hatte, um überreifes Obst völlig ordnungsgemäß zu verstoffwechseln zu können.
    Ich wage die Behauptung, daß derartige Schwierigkeiten weniger mit der Qualität des Fleischs als vielmehr mit einer mangelhaften Verdauungskraft zu tun haben, die typisch für Personen ist, die tote Zähne im Mund haben. Ich hatte ein paar Jahre Zeit, das Phänomen zu erforschen. Das Ergebnis war immer das selbe: auf unklare Weise blockierte Nieren, schlechte Aufnahme von Mineralstoffen, daraus resultierend schlechte Verdauungskraft und daraus folgend eine Vielzahl weiterer Probleme. Das alles ist dabei, sich in Luft aufzulösen, seit der letzte, tote Zahn am 6.4. bei mir gezogen wurde.
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  5. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ich weiß nicht, ob sich in der Biobranche oder auch sonst jemand die Mühe macht, das Futter für die Schweine abzukochen. Das kostet nur Energie, die teuer ist.
    Meines Wisses macht dies niemand; und Fütterung mit Küchenabfällen ist mit Auflagen verbunden. Es werden aber Kraftfutter, Schrot und sonstige (denaturierte) Futtermittel verwendet.

    Zitat Zitat von Stefan
    Ich wage die Behauptung, daß derartige Schwierigkeiten weniger mit der Qualität des Fleischs als vielmehr mit einer mangelhaften Verdauungskraft zu tun haben, die typisch für Personen ist, die tote Zähne im Mund haben.
    Und ich wage zu behaupten, daſs (eiterlos) tote Zähne die Verdauung überhaupt nicht beeinträchtigen, höchstens entzündetes Zahnfleisch bzw· solche Zahnwurzeln (Alveolarpyorrhöhe), denn
    1. war dies die allererste Krankheit, die an fossilen Skeletten gefunden wurde (ab 450 Tsd· vor heute);
    2. liegt es nahe, daſs die davon betroffenen Pre-Neandertaler diese (mit Eiter begleiteten) Entzündungen sich nicht infolge toter Zähne, sondern durch ihren Kochkost-Anteil sich zugezogen hatten, weil tote oder halbtote Zähne nicht die Ursache, sondern eher die Folge sind;
    3. müſsten die Verdauungsstörungen (wenn eiterfreie tote Zähne daran Schuld wären) bei natur-qualitativem Fleisch auch an mir auftreten; aber das hat sich in Luft aufgelöst, seit ich weder das konventionell noch das ökologisch aufgepanschte Fleisch verzehre und auch andere Zivilisations-Schrullen mir abgewöhnt habe.


    Zitat Zitat von Stefan
    Ich hatte ein paar Jahre Zeit, das Phänomen zu erforschen. Das Ergebnis war immer das selbe: auf unklare Weise blockierte Nieren, schlechte Aufnahme von Mineralstoffen, daraus resultierend schlechte Verdauungskraft und daraus folgend eine Vielzahl weiterer Probleme. Das alles ist dabei, sich in Luft aufzulösen, seit der letzte, tote Zahn am 6.4. bei mir gezogen wurde.
    Wie stellt man denn auf unklare Weise blockierte Nieren und schlechte Aufnahme von Mineralstoffen fest? Ich ziehe meine Schlüsse schon längst nicht mehr aus Diagnosen, sondern ausschließlich aus Symptomen und deren Verschwinden nach Auflösung der Fehlerursache.
       Und das Ausbleiben von Verdauungsstörungen trotz Verzehr von zivilisations-gepanschten Lebenmsmitteln (wovon auch BioFleisch betroffen ist) sehe ich als eine Folge des Abrutschens in die Toleranz.

    Denn bis 2004 bemerkte ich selbst von konventionellem Fleisch (falls es einzeln verdaute) weder Verdauungsstörungen noch andere Symptome. Erst ab 2005 (als ich im Zusammenhang mit Obdachlosigkeit finanziell abgebrannt war und mir einige Jahre lang mir oft nur noch ziemlich eingeschränkt Obst leisten konnte — wodurch meine Entgiftungsfähigkeit ziemlich eingeschränkt war) fiel ich aus der Toleranz und wurde von bewegungs-einschränkenden Symptomen aufgesucht.
       2008 war dies so heftig, daſs ich mich von konventionellen Tierisch-Lebensmitteln (endlich) trennte; und die Trennung vom Bio-Pansch folgte (wegen Steigerung der Intoleranz) bald nach.

    Im Übrigen besagen Weston A· Price's Studien an Naturvölkern sogar, Kochkostverzehr nur eine Nebenursache für die Zahnprobleme ist und die im Industrialisierungs-Zeitalter vorgenommenen Denaturierungen die Hauptursache.

    Folglich besagen meine Forschung (am eigenen Körper) und Nachforschungen (über Ur- und Naturmenschen) mir, daſs die These mit den toten Zähnung für mich völlig bedeutungslos ist.
       Wahrscheinlich hat zu diesem Ergebnis erheblich meine Eichung auf unzählige Grünblattblattgemüse in den beiden Jahrzehnten um die Jahrtausendwende dazu beigetragen, weswegen ich finde, daſs diese Lebensmittelart ebenso unverzichtbar ist wie tierische Lebensmittel.

    Das heißt, daſs unsere Forschungs-Vorgehensweise sich ziemlich von einander unterscheiden, wodurch dies auch auf die Ergebnisse zutrifft.
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