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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2017-08-20 (So)

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Ernährung
08:41-08:52 - Ananas Nang Lae (1Stk, 341g)
10:42-11:03 - schwarze Feigen (907g)
14:00-14:15 - Kornelkirschen (ein paar), Schnittlauch (ein paar Halme)
14:18-14:42 - Bienenbrot (286g)
20:05-20:56 - Lammkeule (746g)

Verdauung
Nach dem Bienenbrot habe ich seit langer Zeit mal wieder deutlich gesteigerten Meteorismus.
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Aktualisiert: 22.08.2017 um 22.33 von Ralph

Kategorien
Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Manfred
    08:41-08:52 - Ananas Nang Lae (1Stk, 341g)
    10:42-11:03 - schwarze Feigen (907g)
    14:00-14:15 - Kornelkirschen (ein paar), Schnittlauch (ei[n] paar Halme)
    14:18-14:42 - Bienenbrot (286g)
    … … …
    Nach dem Bienenbrot habe ich seit langer Zeit mal wieder deutlich gesteigerten Meteorismus.
    das scheint nicht nur mit Wasser zu funktionieren, sondern (trotz geringer Menge) auch mit Kornellen, zumindest wenn (trotz dreistündiger Zwischenzeit) der Obstverzehr ein sehr üppiger war. Auch nach sehr üppigem Fallobstfeigen-Verzehr vor 12 Jahren war es auch für mich besser, später nicht mehr allzu große Mahlzeiten (wenn überhaupt) zu halten.
       Davon abgesehen spinnt (auch) meine Verdauung fast immer, wenn ich nach sehr üppiger Obstmahlzeit später eine weitere oder gar zuckerige einlege. Treten bei deren Unterlassen dennoch starke Eſsgelüste auf, so halte ich mich (falls verfügbar und bedarsfstillend, wie nach einer Fett- oder Proteînmahlzeit) an Blatt- und notfalls auch an neutrales Knollengemüse (Radischen).

    Mit hochgradig reifem Obst (gleich ob zugesandt oder selbstgesammelt) hatte ich mich einst sehr häufig überlastet, weswegen ich da mittlerweile sehr gerne auch sehr schwache Sperren beachte.
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  2. Avatar von Sabine
    Stammt das Bienenbrot noch aus alten Beständen? Bei Orkos ist ja weder Wabenhonig noch Bienenbrot erhältlich.

    Ich habe beides jetzt anderweitig bestellt.

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  3. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Sabine
    Stammt das Bienenbrot noch aus alten Beständen? Bei Orkos ist ja weder Wabenhonig noch Bienenbrot erhältlich.

    Ich habe beides jetzt anderweitig bestellt.

    Am Orkos-Telefon wurde mir mitgeteilt, dass Bienenbrot jetzt wieder verfügbar ist - habe daher gleich mal 2kg bestellt. Wabenhonig Eiche gab's auch - da habe ich aber erstmal nur ein Schälchen genommen.

    LG, Ralph
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  4. Avatar von Sabine
    Oh, das klingt gut.

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  5. Avatar von Sabine
    Zum Bienenbrot: Ich halte das für so extrem konzentriert, dass ich da jetzt besonders gut auf die Sperre achte. Am Freitag habe ich von einem alten Rest von Orkos 80 g gegessen und mit 150 g Waldhonig ergänzt. Mit den Mengen kam ich gut zurecht.

    Und Vorratshaltung will ich nicht mehr. In der Natur gibt es das auch nur begrenzt.

    Aber schön zu wissen, dass sie wieder was haben.

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  6. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Sabine
    Zum Bienenbrot: Ich halte das für so extrem konzentriert, dass ich da jetzt besonders gut auf die Sperre achte.
    Wenn man auf die Sperre achten muß, dann taugt sie nicht viel. Honig und Bienenbrot wurden meines Wissens nie auf leichte Verzehrbarkeit gezüchtet, sondern nur die Bienen auf umgängliches Verhalten für die Imkerei. Von daher sehe ich alle Bienenprodukte als wild an und sie müßten klar sperren. Wenn sie es nicht tun, ist die Frage, wo der Wurm drin ist.

    Zitat Zitat von Sabine
    Und Vorratshaltung will ich nicht mehr. In der Natur gibt es das auch nur begrenzt.
    Keine Kühlvitrine und Lagerung von zig Kilo Fleisch mehr? Keine vor sich hin reifenden Fermente mehr? Keine Wochen alten Früchte mehr, die hoffnungslos überreif am besten schmecken? Hat dein Geschmack sich geändert, Thailand sei Dank? Es sollte mich freuen. Deine Vorliebe für altes Zeug war mir immer suspekt.
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  7. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Wenn man auf die Sperre achten muß, dann taugt sie nicht viel. Honig und Bienenbrot wurden meines Wissens nie auf leichte Verzehrbarkeit gezüchtet, sondern nur die Bienen auf umgängliches Verhalten für die Imkerei. Von daher sehe ich alle Bienenprodukte als wild an und sie müßten klar sperren. Wenn sie es nicht tun, ist die Frage, wo der Wurm drin ist.
    Wenn man anstelle zivilisatorischer Nahrungsvielfalt nur die von wilder Natur verfügbar hat, dann sind Überlastungen von vornherein ausgeschlossen, weswegen man dann in der Tat nicht sonderlich auf die Sperre zu achten braucht.

    Mit zivilisatorischer (auch roher) Nahrungsvielfalt sieht das aber ganz anders aus, da kann man sich mühelos mehrere Arten vor Wegfraß durch die Wildtiere geschützte ObstArten ins Haus holen und obendrein mühelos zu Honigwaben und sogar geschleudertem Honig kommen. Das führt leicht zu Überlastung.

    In echter Wildnis ist dies kaum oder gar nicht möglich und ebensowenig attraktiv, denn sowohl auf Bäume zu klettern als auch Bienen auszutricksen und möglicherweise deren Stiche zu riskieren ist jeweils nur dann erstrebenswert, wenn am jeweiligen Lebensmittel hoher Bedarf besteht.
       Hat man sich zuvor mit einem anderen Lebensmittel vollgefuttert, erscheint es mühselig, Nester auszugraben, Bienen auszutricksen, sich mit rutschiger Baumrinde abzuplagen oder auf auf tragfähigkeits-schwache Äste zu achten.

    Man ist aber schnell mal ins Ladegeschäft gefahren, braucht keine Last mehr zu schleppen (weswegen man FitnessStudio nötig hat) und hat fluchs mal zum Telefon gegriffen. Die Leistungs-Erwartungshaltung der Zivilisation macht zudem diese überhöhte Nahrungsvielfalt erforderlich. Folglich ist die Anpassung an solch überhöhte Lebensmittelvielfalt nur ansatzweise vorhanden, was sich mit stark verminderter Sperre bemerkbar macht, die dadurch besonderer Aufmerksamkeit bedarf.

    Somit steht zivilisatorische RohErnährung (einschl· Instinktive) zwischen der Kochkost und echter Naturverpflegung und es können mit ihr (im Gegensatz zu den anderen beiden ErnährungsArten) problemlos beide Ernährungs-Qualitäten angezielt werden.
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  8. Avatar von Stefan
    Ich sehe das anders. Meiner Ansicht nach hat der Mensch der Urzeit in der Fülle gelebt. Von daher muß alles, auch schwer verfügbares, gut gesperrt haben, sonst wäre der Urmensch so geworden wie der Zivilisationsmensch: fett, krank,unbeweglich. Das war er mit Sicherheit nicht.

    Man kann es auch beobachten, wenn man gezüchtete und wilde Lebenmittel bei einer Mahlzeit verzehrt: das wilde Zeug sperrt klar und eindeutig, das gezüchtete nicht unbedingt.

    Ich bleibe daher bei meiner Aussage, daß der Wurm drin ist,wenn so etwas wie Bienenbrot (=Honigwaben mit Blütenpollen) nicht klar sperrt.
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  9. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ich sehe das anders. Meiner Ansicht nach hat der Mensch der Urzeit in der Fülle gelebt.
    Fülle hatte er sicherlich, aber nicht in zivilisatorischem, nur in natürlichem Ausmaß; und auch nicht stets in vollem, sondern nur in schwankendem.

    An schwankende Lebensmittel-Ressourcen bestens ist der menschliche Organismus bestens angepaſst; und an alle anderen, die von Natur aus schwanken, ebenfalls. Daſs diese Ressourcen schwanken, erwartet er sogar: Erwartung von Regen, Stäuben, Hitze, Kälte und eben auch schwankender Lebensmittelverfügbarkeit.

    Zitat Zitat von Stefan
    Von daher muß alles, auch schwer verfügbares, gut gesperrt haben, sonst wäre der Urmensch so geworden wie der Zivilisationsmensch: fett, krank,unbeweglich. Das war er mit Sicherheit nicht.
    Das war er wohl tatsächlich nicht, und zwar hauptsächlich wegen roher Ernährung und nebensächlich wegen seiner guten Angepaſstheit an besagte Schwankungen, die er mittels zivilisatorischer Maſsnahmen nicht vermeiden konnte.

    Zitat Zitat von Stefan
    Man kann es auch beobachten, wenn man gezüchtete und wilde Lebenmittel bei einer Mahlzeit verzehrt: das wilde Zeug sperrt klar und eindeutig, das gezüchtete nicht unbedingt.
    Ja, das wilde „Zeug“ sperrt (geschmacklich, weil sein ungenießbarer Anteil beiweitem überwiegt oder es dessen Heranschaffen zu aufwändig erscheint) sogar oft dermaßen früh, daſs dies laut Deinem Maßstab MangelErnährung wäre. Und Bioware sperrt häufig deswegen so klar, weil sie meist erheblich unreifer als andere (insbesondere handels-ungenutzte, aber auch konventionelle) geerntet wurde.
       Und das dadurch bedingte Ausweichen einen erhöhten FleischAnteil funktioniert nach meiner Erfahrung deswegen ganz gut mit Biofleisch, weil dies aufgrund pseudonatürlicher Fütterung der Tiere die Sperre ebenso beeinträchtigt wie überzüchtetes Obst.

    Zitat Zitat von Stefan
    Ich bleibe daher bei meiner Aussage, daß der Wurm drin ist,wenn so etwas wie Bienenbrot (=Honigwaben mit Blütenpollen) nicht klar sperrt.
    Und ich bleibe bei meiner Aussage, daſs der Verzehr großer Mengen ein bis mehrerer Obstarten, die wegen sehr hoher Reife nur schwach sperren, der „Wurm“ ist, der die Sperren an nachfolgend verzehrten Lebensmitteln mehr oder weniger stark aushebelt.

    Bei „eſsbaren“ Lebensmittel führt dies nur zu unliebsamen Verdauubngs-Erscheinungen, bei „giftigen“, wie ich hauptsächlich zweimal es selbst erlebt habe, zu heftigeren Symptomen. Zivilisatorische Überfülle berücksichtigt die Sperre nur schwach. Kam Überfülle in der Urzeit vor, so trat die Lebensmittelbeschaffungs-Motivationsperre ein.
       Die zivilisatorischen Beschaffungsmöglichkeiten hebeln letztgenannte Sperre zwar nicht vollständig aus, aber schwächen sie ebenso, wie Hochzucht-Lebensmittel die geschmackliche schwächen.

    Hat man tagtäglich nutritive Überfülle, so kommt man auch bei nur schwach bis halbwegs gezüchteten Lebensmitteln ums Beachten zahlreicher Subtilsperren NICHT vorbei, wobei dies bei mir weitgehend schon intuitiv geschieht. Und der Gebrauch ausschließlich völlig wilder Lebensmittel führt zu etwas, was Du meines Erachtens als MangelErnährung bezeichnest.
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