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Sabine

Rohkost in der Reha

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Wie unlängst berichtet, befinde ich mich derzeit in einer fantastischen Reha. Das Programm ist überaus vielseitig und fühlt sich für mich wie ein Märchenbuch aus dem Paradies an:

Ich habe täglich zwei mal Physiotherapie, Elektrotherapie, bekomme Massagen über und unter Wasser, habe täglich Sport in einer Art Fitnessstudio und regelmäßig Bewegung im 34 Grad warmen Wasser. Vorgesehen sind Akupunktur, Lymphdrainage, Yoga, Reiki, Entspannungstechniken...
Der Arzt lag mit seiner Einschätzung, dass diese Reha der Porsche der Möglichkeiten sei, völlig richtig.

Es gibt hier ausgesprochen hochwertige Geräte zur Wiederherstellung der beruflichen Leistungsfähigkeit und ein super nettes, wirklich engagiertes, fachkundiges und sehr vielseitig orientiertes Therapeutenteam. Bis zu acht Therapien und Anwendungen bekomme ich am Tag. Ich genieße diese intensive Beschäftigung mit mir sehr.

Der Ergotherapeut wollte mich zum Training meiner Alltagsfähigkeit in die Kochgruppe stecken, aber das konnte ich erfolgreich abwenden. Ich habe ihm gesagt, dass ich meine Möhren auch im Stück essen könne, hihi. Nun bin ich in der Holzgruppe und werde ein Vogelhaus bauen, hahaha.

Von der Essensversorgung habe ich mich komplett rausnehmen lassen. Ich habe von Anfang an offen über meine Rohkosternährung gesprochen und bin auf interessierte, offene und verständnisvolle Ohren gestoßen. Mir wurde ein schönes Doppelzimmer zur alleinigen Nutzung zur Verfügung gestellt, so dass ich mich angemessen ausbreiten kann.

Meine Vorräte sind umfangreich, aber nach einem anstrengenden Tag habe ich keine Lust, mich nach unreifem (Tropen)Obst und getreideverseuchtem, fettarmem und zudem teurem Fleisch in Bioläden umsehen zu müssen. Da gehe ich lieber spazieren und lasse meinen Körper regenerieren.

Meine Heilung kommt ausgesprochen gut voran und ich habe kaum noch Schmerzen. Zumindest dahingehend scheine ich die ärztliche Meinung nach dauerhaft bestehen bleibenden Schmerzen korrigieren zu können.

Die letzte Tablette habe ich knapp zwei Tage nach der Operation genommen. Später waren Eisakkus oder nachfolgend intensive Wärme vom Kamin ausreichend.

Bezüglich meiner aktuellen Bewegungseinschränkungen in der Schulter wurde mir eine Zeit von 9 Monaten bis zu zwei Jahren zur Heilung in Aussicht gestellt. Nach meinen ersten guten Ergebnissen in nur wenigen Tagen bin ich jedoch auch dahingehend optimistisch. Auf jeden Fall erlebe ich einen sehr positiven Heilungsprozess ohne Entzündungen oder gar fehlende Knochenneubildung. Die desaströsen Berichte anderer Patienten sind dahingehend wenig verlockend...

Mit der Carbonplatte habe ich derzeit keine Probleme. Meine anfängliche übermäßige Vorliebe für Knoblauch und Koriander war nach etwa vier Wochen vorbei. Es herrscht auch Frieden zwischen mir und den Titanschrauben.

Ich bin durch den Unfall wieder in mein früheres spirituelles Bewusstsein gekommen, was ich als überaus schön und hilfreich erlebe. Ich nutze die Kraft der positiven Gedanken und alles ist gut. Louise Hay ist dabei wieder eine super Unterstützung. Ich glaube daran, dass ich einmalig und liebenswert bin. Oder mit einer Affirmation von Louise Hay gesprochen: Das Leben liebt mich.

Negative Botschaften oder Personen haben derzeit bei mir keine Chance. Im zukünftigen Alltag werde ich nur noch Freude, Liebe, Anerkennung etc in mein Leben lassen. Hört sich vielleicht nach Illusion an, aber ich hatte schon öfter solche Phasen und werde sie wieder bekommen. Auf jeden Fall klappt derzeit schon wieder vieles richtig gut.

Mir gefällt, dass man hier sehr individuell auf die Bedürfnisse von uns eingeht. Heute stand zum Beispiel Gruppensport auf meinem Programm, nicht unbedingt mein Traum. Aber abwarten. Während sich die anderen mit irgendwelchen Spielen beschäftigten oder Tischtennis spielten, konnte ich mich eine Stunde lang auf dem Trampolin amüsieren. Ich bin gehüpft und habe mich ausgiebig gedehnt. Die Therapeutin kam irgendwann und sagte, dass sie mich mit den Spielen in Ruhe lasse, weil sie das Gefühl habe, dass ich sehr genau wisse, was ich da tue. Später bot sie mir an, ruhig noch zu bleiben. Ich habe dann einen einhändigen Roller ausprobiert. Und endlich eine Möglichkeit gesehen, wie ich auch alleine Tischtennis spielen kann. Allein dafür bin ich dem Gruppensport dankbar, hihi.

Ich esse, seit ich in der Reha bin, bis auf gestern Mittag, Monomahlzeiten. Die ersten Tage gab es mittags die knusprigen, im Mund regelrecht zerschmelzenden, himmlischen Zedernkerne oder Paranüsse und abends Fleisch.
Gestern war es dann Zeit für eine süße Mahlzeit, bestehend aus 1,5 kleinen Sapotillen, 8 Datteln Deglet soft und 450 g Kugelfeigen.
Heute wiederum gab es schon mittags Fleisch.

Die letzten beiden Tage habe ich nur mittags gegessen und heute wird es wohl auch keinen Nachschlag mehr geben. Nach fast drei Stunden Sport sollte der Körper mit etwa 500 g fettem Lammbauch gut versorgt sein. Und mono am Tag verdaut es sich bei mir am besten.

Ich achte hier ganz besonders auf Sperren und will mich keinesfalls überlasten. Denn der nächste Spaß in Form einer Anwendung folgt auf dem Fuß und ich möchte alles wirklich mit Freude nutzen. Ich gestehe dem Körper aber auch alles zu, was er braucht.

Feigen haben einen hohen Wert an Calcium und sind daher momentan fester Bestandteil meiner Auswahl.
Zedernkerne scheinen den Heilungsprozess optimal zu fördern. Ich esse sie derzeit sehr häufig.

Hingegen habe ich alles aus meinem Sortiment gestrichen, was ich gut und gerne hinterher essen konnte. Dieses Endlosgefresse hat mich genervt. Jetzt esse ich sehr konzentriert und es klappt gut.

Ich sehe mich aber auch in meiner Annahme bestätigt, dass gar nicht unbedingt das Produkt oder der Anbieter die Überlastungen verursachen, sondern meine eigene mentale und körperliche Situation.

Und so sieht meine Versorgung hier aus :

Obst:

Banane Sini, Sapotillen, Sapote Amarillo, Ananas, Papaya, Physalis, Kiwis, Jackfrucht, Grapefruit, frische Feigen aus Südafrika

Gemüse:

Palmenherz, Kohlrabi, Blumenkohl, Fenchel, Paprika
Fermentierter Rot- und Weißkohl, Chinakohl und Brokkoli

Fermentwasser:

Dill, Basilikum, Petersilie, Koriander

Atlantikmeerwasser

Mineralwasser gibt es hier in Glasflaschen in den drei Varianten still, medium und classic. Damit komme ich gut zurecht.

Kräuter:

Alles, was der Garten Anfang der Woche hergab:
Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Zwiebelchenblätter und diverse andere...

Aloeblatt und Kassia

Trockenprodukte süß:

Tamarinde, Bienenbrot, Datteln Deglet soft und Mozafati, Feigen, Ananas und Jackfrucht (ein Mix von Tropenkost, für das Osternest der Enkel gekauft, mal zum Riechen hierbehalten), zwei Sorten Honig im Glas, Durianrollen (frischer ist hier schlecht lagerbar, hihi), Johannisbrot, Erdmandeln

Nüsse, Kerne, Samen:

Zedernkerne, Paranüsse, Macadamias, Pilinüsse, frische und getrocknete Erdnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Chia, Kokosnusspagoden und eine reife Kokosnuss, Drups der Ölpalme

Verschiedene Sorten Getreide und Keimsaat sowie getrocknete Alge Dulce

Tier:

Getrockneter Taschenkrebs und Stabmuscheln (zur geruchlichen Bedarfsprüfung für Meeresprodukte)

Lammschulter, Lammrippe, Lammbauch
Rinderrippe, Rinderzunge, Rinderleber

An Ausstattung habe ich mit:

Einen Mittagsteller, ein Keramikmesser und ein Taschenmesser aus Stahl, einen Teelöffel, ein Holzbrett, zwei Fleischhaken und einen Hammer (für Nüsse und Kokosnusspagoden - ggf auch, falls eine Schraube bei mir locker wird, hihi)

Das war fast wie ein kleiner Umzug, hahaha, aber ich bin es mir wert.

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Aktualisiert: 08.04.2017 um 13.28 von Sabine

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Kommentare

  1. Avatar von Sabine
    Liebe Rohis,

    es gibt weitere gute Nachrichten zu vermelden:

    1. Ich kann wieder meiner Intuition vertrauen!
    Ich war gestern Nachmittag mehr als fünf Stunden unterwegs und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich habe mich in unbekanntem Gebiet allein auf die Führung des Universums verlassen und es hat perfekt funktioniert. Das kenne ich aus früheren Zeiten, war jetzt aber irgendwie verschüttet gewesen.

    2. Meine Körpersymmetrie ist wieder stimmig
    Ich hatte seit dem Unfall das Gefühl, einen unsicheren Gang zu haben. Warum nur? Einbildung? Selbst, als die Eisglätte vorbei war...
    Ein Osteopath erklärte mir des Rätsels Lösung: Durch den Sturz sei die Schulter in den Brustkorb gestaucht worden und somit sei meine ganze Körperbalance verschoben. Wenn die Schulter wieder richtig stehe, werde ich mich auch wieder sicher beim Laufen fühlen.
    Es war übrigens eine sehr unangenehme Sitzung, die Schulter wieder an den richtigen Platz zu befördern, aber nach 20 Minuten war das Schlimmste geschafft. Und er hatte völlig Recht mit seinen Worten: "Der Schmerz vergeht, die Beweglichkeit bleibt."

    Nicht teilen konnte ich hingegen seine Aussage: "Es ist gar nicht schlimm, wenn man mal an seine Schmerzgrenze kommt." Sehr witzig... Wenn es einen nicht betrifft.
    Geblieben ist aber für mich der erste Teil des Satzes, den ich mir aufsage, wenn es mal doch irgendwo klemmt. Und so hat wie immer jede Botschaft auch ihre Berechtigung.

    Am Freitag nun hatte ich ganz spontan das Bedürfnis zu joggen. Nur ein kleines Stück, aber so befreiend. Und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich das erstmals seit dem Unfall tue. Ohne Angst, zu stolpern oder dergleichen.
    Gestern hatte ich ebenfalls keine Probleme bei meinem langen Ausflug. Ich bin gehüpft und im Wechsel kraftvoll gewalkt und geruhsam spazieren gegangen und hatte eine einzige Freude dabei.

    3. Die Glücksgefühle sind wieder da
    Ich habe derzeit das Gefühl, vor Freude ausflippen zu können. So gut geht es mir.
    Die eine Mahlzeit am Tage scheint mir gut zu bekommen. Auch das habe ich früher ähnlich erlebt.

    4. Meine Umgebung ist wunderschön
    Das Gästehaus, in dem ich untergebracht bin, steht inmitten einer großzügigen Parkanlage. Hier sind Eichhörnchen und Hasen zu sehen, der Specht klopft... Fast wie zu Hause. Und ich habe eine große Auswahl an Wildkräutern, auch an Stellen, die hundefrei sein dürften.
    So nahm ich gestern gegen 19 Uhr einen sehr anziehenden Duft wahr. Hmmm, Knoblauchrauke??? Wo bist du? Los, zeig dich! Aber nein, es war wilder Schnittlauch, der zu meinen Füßen wuchs. Es wurde eine sehr leckere Mahlzeit damit. Anschließend war das leichte Hungergefühl verschwunden und ich wurde mit sehr erholsamen 8h Schlaf belohnt.

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    Aktualisiert: 09.04.2017 um 08.12 von Sabine


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