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Ralphs Rohkost-Tagebuch

2016-03-12 (Sa)

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morgens
  • Dusche & Haarwäsche - 3x Metri

10:10
  • Jackfrucht - 517g
  • Manuka-Honig - etwas, jetzt mal von dieser Sorte

12:42
  • Mango Nam dok mai - 3 Stk, 718g

17:30
  • Hühner-Eier - 3 Stk (RK-Qualität) + 4 Stk (Bio) - aufgrund einer Lieferverzögerung greife ich nach den verbliebenen drei vollumfänglich RK-tauglichen Eiern zu einer Packung Bio-Eier, die wir im September letzten Jahres angeschafft haben; eines aus dieser Packung ist schlecht und eines bleibt übrig - geschmacklich sind die (schon recht eingetrockneten) Bio-Eier auch gut

13:30 - 17:10
  • Revier-Praxis - das erste Mal im Lehrrevier ... der Winter ist vorbei, wir leeren die Futterstände - habe gelernt: Kraftfutter (Getreide) wird vorgehalten, um es im Notfall zufüttern zu können (war in diesem Jahr nahezu nie notwendig) - Hintergrund: Vermeiden von Tiersterben und Pflanzenverbiss bei Frost und hoher Schneedecke

abends
  • beginne ich mit unserem Jüngeren nochmal die Harry Potter Filme anzuschauen ... los geht es mit dem Stein der Weisen

22:48
  • Kamerun-Schaf - 112g ... ein kleiner Rest Rücken, ein Rest Rippe und ein Rest fettes Fleisch von einem Bauchlappen
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Kategorien
Rohkost-Tagebücher

Kommentare

  1. Avatar von Stefan
    Füttern die reizenden Jäger die Wildtiere mit konventioneller Ware der schlechtesten und billigsten Qualitäts-Stufe oder muß es Bio-Getreide sein?
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  2. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Stefan
    Füttern die reizenden Jäger die Wildtiere mit konventioneller Ware der schlechtesten und billigsten Qualitäts-Stufe oder muß es Bio-Getreide sein?
    Das ist sicher vom jeweiligen reizenden Jäger abhängig - hier hieß es, man nehme was man bekommt (Auskehrgetreide). Man kann vermutlich auch ganz auf die Zufütterung von Kraftfutter verzichten, muss aber dann mit Ausfällen des Wildes und stärkerem Verbiss rechnen. Da einem die Ländereien im allgemeinen nicht gehören, ist da selbstredend auch immer die Abstimmung mit den Eignern nötig - hinsichtlich der Vermeidung von Verbiss ebenso wie hinsichtlich des Aufstellens von Futterstellen.

    Übrigens: Wenn man auf Futterstellen im eigenen Revier verzichtet, es jedoch Futterstellen in den Nachbarrevieren gibt, muss man sich dann auch nicht über die Abwanderung des Wildes wundern ...

    LG, Ralph
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  3. Avatar von Stefan
    Mit anderen Worten, die Tiere werden je nach Jäger sogar mit pestizidbelasteter, konventioneller Ware gefüttert und wenn einmal mit der Fütterung angefangen wurde, dann müssen es alle machen, weil die Tiere sonst dahin wandern, wo gefüttert wird.

    Schlimme Zeiten.

    Ich sehe meine im September 2014 getroffene Entscheidung, nur noch Fleisch vom Reh zu kaufen, weil dies sich so gut wie gar nicht auf diese Weise füttern läßt, bestätigt.

    Letztlich unterminiert die Jägerschaft durch das Verhindern von "Ausfällen" beim Wild die Gesundheit der Population, weil die natürliche Auslese verhindert wird. Das ist kein sinnvolles Verhalten.
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    Aktualisiert: 13.03.2016 um 20.10 von Stefan
  4. Avatar von Ralph
    Zitat Zitat von Stefan
    Mit anderen Worten, die Tiere werden je nach Jäger sogar mit pestizidbelasteter, konventioneller Ware gefüttert und wenn einmal mit der Fütterung angefangen wurde, dann müssen es alle machen, weil die Tiere sonst dahin wandern, wo gefüttert wird.

    Schlimme Zeiten.

    Ich sehe meine im September 2014 getroffene Entscheidung, nur noch Fleisch vom Reh zu kaufen, weil dies sich so gut wie gar nicht auf diese Weise füttern läßt, bestätigt.
    Bei den o.g. Futterstellen für Kraftfutter handelt es sich explizit um solche für Rehe.

    Zitat Zitat von Stefan
    Letztlich unterminiert die Jägerschaft durch das Verhindern von "Ausfällen" beim Wild die Gesundheit der Population, weil die natürliche Auslese verhindert wird. Das ist kein sinnvolles Verhalten.
    Diese Auslese trifft der Jäger dann lieber mit der Büchse. Ein verendetes Reh lässt sich ja nicht mehr sinnvoll verwerten.

    Hier wird die Problematik umfassend erläutert: Artgerechte Winterfütterung des Rehwildes. Hier mal zwei Auszüge:
    Wann ist die Winterfütterung tatsächlich sinnvoll und nützlich?
    Vor allem dann, wenn neben den Bemühungen um eine möglichst niedrige Verbissbelastung des Waldes während des Winters gleichzeitig auch eine intensive jagdliche Bewirtschaftung des Rehwildes angestrebt und durchgeführt wird.
    ...
    Wenn man sich einmal für die Winterfütterung entscheidet, muss diese auch richtig und konsequent durchgeführt werden. Ist das nicht möglich, dann ist es meist besser, von Anfang an auf diese Maßnahme zu verzichten.
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    Danke Stefan bedankte(n) sich für diesen Beitrag


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