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Sabine

Urlaub 3. Woche

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Montag, 24.8.2015

Niemals nie wieder Sonnenblumenkerne aus dem Reformhaus, egal von welchem Anbieter. Habe immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Daher gab es in aller Frühe eine ordentliche Portion Kassia. Anschließend habe ich noch einmal herrlich geschlafen. In meinem morgigen Orkospaket werden Sonnenblumenkerne mit Schale sein. Die kann ich nicht einfach so weglöffeln, weil sie im natürlichen Kontext sind.

Ansonsten ist Urlaub einfach herrlich, aber wem sage ich das? Sich 47 Wochen im Jahr um fremder Leute Probleme zu kümmern, das ist für mich nur noch mit reduzierter Stundenzahl und demzufolge eigenem zeitlichem Freiraum vorstellbar. So ganz ohne Erwerbstätigkeit möchte ich aber auch nicht sein, da würde mir schon was fehlen: die geistigen Anregungen, aber auch die zwischenmenschlichen Kontakte. Und finanziell möchte ich keinesfalls von irgendwem abhängig sein, so dass ich notfalls auch jederzeit alleine meinen Weg gehen könnte. Ich habe erlebt, wie unzufrieden meine Mutter in ihrem gutsituierten Leben als Hausfrau war und auch wenn ich glaube, dass ich mir den Tag angenehm vertreiben könnte, so hat eine gewisse Struktur auch ihre Vorteile. Nichtsdestotrotz hoffe ich auf den Gewinn der Sofortrente, denn das wäre für mich das Optimum: Nur noch vier Stunden am Tag zu arbeiten und vielleicht auch mit Neugier ganz andere Projekte als gegenwärtig zu beginnen, ohne die Notwendigkeit des monatlichen Geldeingangs. Hihi, man kann ja mal träumen zum Wochenbeginn.

Heute war es nicht mehr so sonnig, was meine etwas roséfarbenen Pobacken nur wenig dramatisch fanden. Die Paprika war ein guter innerer Sonnenschutz, als ich statt dessen mehr Zucker aß, war es an der leichten Hautrötung zu sehen. Aber um diese Jahreszeit hält sich das ohnehin in Grenzen, was wiederum ebenfalls für einen Urlaub erst im August spricht.

Vormittags bin ich eine schöne Spazierrunde über den Deich gegangen, am Strand entlang und durch das Dorf zurück. Inzwischen wird die Wassertemperatur mit 15 Grad angezeigt. Da war es selbst mit den Füßen auf Dauer nicht mehr angenehm. Zur Produktwahl bin ich kurz bei Edeka schnuppern gegangen, habe aber nichts gefunden. Beim Obststand gab es heute Flugpapaya, aber als ich sie anfasste, um daran zu riechen, hat mich der Verkäufer lautstark angeschnauzt - na, wenn das keine Sperre war.

Das Mittagessen fand nach um zwölf zu Hause statt und bestand aus 189 g gekeimten Mungobohnen. Sie waren so nussig und einfach hinreißend. Muss ich viel öfter einbeziehen.
Anschließend gab es ein großes Mairübchen mit einer Menge von 331 g.

Nachmittags waren wir lange spazieren und haben den letzten Nachmittag an der Ostsee genossen. Es ist nun urplötzlich leer geworden. Man merkt, dass die Ferien zu Ende gehen. Die Bühne der Tanzschule wurde abgebaut und der Campingplatz ist deutlich übersichtlicher.

Das Abendessen fand von halb sieben bis um acht statt und bestand aus 671 g Lammrippen. Sie haben besser geduftet als letztlich geschmeckt. Das Fett, die Rippenenden und das Knochengebälk waren noch am besten. Insofern passt es schon, dass eine Zwangspause entsteht. Ich glaube aber auch, dass Kohlenhydrate besser gewesen wären. Aber nix Passendes mehr da.

Anschließend waren wir ein letztes Mal am Strand. Ich muss mich immer von der Ostsee verabschieden, vorher fahre ich nicht nach Hause. Wir sind in früheren Jahren schon am Abreisetag im Regen an den Strand gefahren, weil ich noch winken musste, hihi. Jeder hat seine Macken, das ist meine.

Dienstag, 25.8.2015

Es hat die ganze Nacht geregnet, da fällt der Abschied nicht so schwer. Ich bin genug den Strand hoch und runter marschiert. Nun freue ich mich auch wieder auf zu Hause. Irgendwie ist es dort einfach am schönsten. Und am meisten freue ich mich auf die frischen Feigen, die hoffentlich bei meiner Ankunft da sind. Anderenfalls überfalle ich spätestens morgen den Bioladen, an dessen gutes Sortiment ich hier manchmal sehnsüchtig gedacht habe.

Meine Obstversorgung habe ich zum Glück über mitgenommene Früchte sicher stellen können. Regionale Pflaumen sind hier bis auf harte Zwetschgen nicht zu bekommen und mit Aprikosen konnte ich leider nichts anfangen. Am meisten habe ich vom Kopf her frische Feigen vermisst. Das werde ich jetzt nachholen. Ich hätte mir auch welche bestellen können, habe aber nie einen entsprechenden Impuls dazu verspürt.

Vorerst ging es aber noch mal zum Haus meiner Schwiegereltern. Während mein Mann dort ein paar kleine Dinge erledigen wollte, war ich im Garten Brombeeren pflücken und die ersten Äpfel aufsammeln. Von den Renekloden war leider erst eine Kostprobe reif. Eigentlich wollten wir auch noch mal paddeln, aber nicht bei dem Wetter.

Das Mittagessen fand ab um zwölf im Auto statt und bestand aus den besten Brombeeren meines Lebens. Hat sich zumindest so angefühlt. Viele schon überreif und weich wie Creme, so aromatisch, keine Säure empfunden, ich war hin und weg. Irgendwann kam eine Husten-, Nies- und Aufstoßsperre. Perfekt. Die Sträucher sind absoluter Wildwuchs, wuchern zum Ärger meines Mannes und zu meiner Freude an allen Ecken. Sie haben dicke Stacheln und man braucht zur Ernte fast Schutzkleidung. Menge lag vermutlich bei etwa 700 - 1000 g.

Mich juckte es verdammt in den Fingern, dort Hand anzulegen und im Garten Ordnung zu schaffen. Wenn meine Vorräte nicht gegen null tendieren und mich zu Hause ein paar andere schöne Dinge erwarten würden, wäre ich zu gerne noch ein paar Tage im kleinen Wohnwagen geblieben. Warm genug ist ja nachts noch.

So aber ging es mit Boot Otto und den Fahrrädern auf dem Dach bei stürmischem Wind nach Hause. Mein Mann will bei Otto noch ein paar Veränderungen vornehmen und dann bekommt es sein neues Zuhause dauerhaft im Norden. Jetzt habe ich eine neue Motivation für das Fitnessstudio, um zukünftig bei Wind besser paddeln zu können.

Zu Hause erwarteten uns die Enkel mit einer lautstarker Begrüßung. Uff, umschalten von der beschaulichen Urlaubsruhe.

Kein Orkospaket da, seufz. Hmpf.

Das Abendessen fand ab viertel sechs im Garten statt und bestand aus 185 g Leber, 83 g Nieren und 44 g Fleisch der Lammrippen. Das Lamm war heute sehr viel besser als gestern, vielleicht vom Transport ohne Kühlung, hihi. Die Anziehungskraft der Leber ist bei mir in den letzten Jahren erheblich gesunken, aber heute war sie himmlisch.

Zum Glück wäscht sich die Wäsche von alleine.

Anschließend bin ich zum See geradelt, ist der schön warm, und danach ins Fitnessstudio gegangen. Nach gut vier Wochen Pause haben mir heute zwei statt drei Runden gereicht. Aber der Anfang ist wieder gemacht.

Und danach war ich endlich wieder im eigenen Bett.

Mittwoch, 26.8.2015

Mein erster Weg führte mich heute zum Friseur.

Anschließend wollte ich zum Bioladen, weil DPD neuerdings immer erst am Nachmittag kommt. Und ich hatte Hunger!!

Der Urlaub hat mich leider 2 kg Gewicht gekostet. Jetzt ist mal wieder richtig futtern angesagt. Mein Plan, wie im Winter vorzugsweise von Proteinen und Gemüse zu leben oder alternativ mit sommerlichen Beeren und Pflaumen, und damit zuzunehmen, ist leider nicht aufgegangen. Ich wollte auch bewusst mal eine Pause von den vielen Kohlenhydraten, sprich Bananen und Sapoten, einlegen, aber nächstes Jahr werde ich mir für jede Woche ein Paket bestellen und dann habe ich keinerlei Hirngespinste nach Feigen oder Honig.

Aufgrund von Straßenbauarbeiten war ein Megastau in diese Richtung, so dass ich kurzerhand nach Hause gefahren bin. Gerade wollte ich staufrei mit dem Rad zum Bioladen radeln, da kam das ersehnte Futter. Freuuuu.

Die Auswahl war schnell und eindeutig: Durian. Habe diesmal je ein Päckchen Chanee und MornThong bestellt. War ein Goldgriff, beides von perfekter Reife. Und gerade der MornThong war heute so kernarm genau die richtige Sahnetorte. Nach beiden Päckchen mit zusammen 737 g war ich wunschlos glücklich.

Nachmittags war ich kurz im See. Ich habe den Eindruck, dass meine Badesaison zu Ende geht.

Ab halb sechs gab es 320 g Wabenhonig Eiche. Super Sperre und ich war rundum zufrieden.

Abends war ich inlinern. War das schön. Ganz allein auf weiter Flur.

Donnerstag, 27.8.2015

So richtig gut habe ich die letzten Nächte nicht geschlafen. Ich habe immer noch den trockenen Reizhusten und bin nach etwa 6 - 7 h wach. Der Herpes geht auch nicht richtig weg, hmpf.

Wenn mich derzeit noch etwas stört, dann ist es dieses ständige Verpfuschen der Nahrung der Enkel. Es ist ja nicht mal möglich, dass sie zum Frühstück ihre Bananen aus der Schale essen. Nein, da muss mit einem Mixer alles püriert und mit Carob vermischt werden. Und ohne anschließende Reiswaffeln ginge die Welt zugrunde. Mittags werden Kohlenhydrate zerkocht und auch wenn Naturreis mit pürierten Tomaten aus der Schachtel nur zwei Komponenten sind, ist es einfach nur Müll. Abends dann Unmengen an Gurken, Tomaten und Paprika zum toten Tier. Ich kann das kaum mit ansehen, daher muss ich ab und zu hier verschwinden, um nicht zu platzen.
Zudem sieht die Küche aus wie ein Schlachtfeld, aber es ist müßig, darüber zu debattieren. Wir hatten schon in den Jahren unseres Zusammenlebens diesbezüglich sehr unterschiedliche Vorstellungen.

Mein erster Weg führte mich heute in aller Frühe zu unserem Bungalow. Mein Mann hat mich auf dem Weg zur Hundepension dort abgesetzt. Ich wollte gerne Äpfel pflücken und mich bei den kleinen Birnen und verwilderten Pflaumen umsehen. Und den See auf seine Temperaturen hin testen.

Ich habe eine reiche Ernte eingesammelt. Eine unglaubliche Vielfalt an Größen. Manche Birnen sahen wie Mirabellen aus, andere ähnelten grünen Feigen. Einige hingen schon braun am Baum und sahen aus wie Schokoladenbirnen. Bei den Pflaumen genauso, dicke und dünne, große und kleine. Viele schon angefressen, also perfekt reif.

Am See warteten mein Mann und Leo auf mich. Ich bin bei halbwegs erträglichen Temperaturen noch mal über den See geschwommen.

Anschließend habe ich im Dorf eine kleine Kiste mit Falläpfeln eingesammelt.

Das Mittagessen begann ab um zwölf und bestand aus den frischen Köstlichkeiten. Als erstes gab es diverse Birnen. Was für ein Genuss. Erneut hat mich genau eine freche Wespe belagert. Irgendwas scheint sie mir sagen zu wollen.

Die Enkel haben sich mit Begeisterung auf die Mitbringsel gestürzt, waren aber von den Maden in den Pflaumen abgestoßen. Das war für mich dann eine Leckerei. Von beiden Früchten gab es höchstens je 500 g.

Sie nahmen sich die Kiste mit den Äpfeln in ihr Baumhaus und oh Wunder, die Küche blieb kalt. Voriges Jahr war das noch Normalität, im Sommer mittags nur Obst zu essen. Diesmal musste es selbst am Strand täglich Bratwurst geben. Maria hat mir erzählt, dass sie keine Jackfrucht mehr mag. Ich habe für die Kinder Litschi mitbestellt, mal sehen...

Zu meiner Freude traf das Fleischpaket von Herrn Maßmann ein. Die Kinder haben es interessiert mit ausgepackt und mit der Bläschenfolie Silvesterknaller gebastelt.

Nachmittags wurde ich müde und habe mich zu einem Nickerchen ins Bett gelegt. Überlastung? Dann am ehesten noch vom gestrigen Honig.

Das Abendessen begann vor um fünf und bestand aus dem Gehirn und Rückenmark vom Weideschwein, 148 g sowie 74 g Knochenmark und Knochenmark aus zahlreichen aufgesägten Knochen. War das lecker!!

Anschließend bin ich 70 Minuten geradelt.

Dabei habe ich genug Kraft und vor allem Nervenstärke entwickelt, um das Abendprogramm im Bad mit den beiden großen Enkel zu übernehmen, was kein Zuckerschlecken ist. Danach haben wir es uns zu dritt in meinem Bett bequem gemacht und Geschichten vorgelesen.

Maria wollte bei mir schlafen, so dass ich auch gleich im Bett blieb.

Freitag, 28.8.2015

Heute Vormittag war ich beim Sport und hatte sehr viel Energie. Die drei Runden waren leicht zu schaffen. Das gestrige Fett war genial. Endlich fühle ich mich auch nervlich wieder stark. Zur Erfrischung war ich nicht unter der Dusche, sondern kurz im See. Die Temperaturen liegen derzeit noch bei 21 Grad.

Töchterchen hat mir nun gesagt, auch für sie sei es manchmal schwer mitanzusehen, was ich so vom Tier esse. Sie sei in Sorge wegen der durch Tiere übertragbaren Viren. Aus ihrer Sicht ist es verständlich, genau wie aus meiner auch. Soll ich nun diskutieren, wer ein bisschen mehr Recht hat? Oder soll ich sagen, ich sei vielmehr wegen ihres Zuckerkonsums durch Cappuccino und Schokolade, die Marlene über die Milch aufnimmt, besorgt? Haben Rohkostbabys auch immer wieder Verdauungsstörungen und Bauchschmerzen? Ich bevorzuge Toleranz, auch wenn es oft schwer ist und beziehe mich auf andere Gemeinsamkeiten als das Essen.

Mittags gab es ab um zwölf die genialen Birnen, die mich sehr an frische Feigen erinnerten. Ein himmlischer Genuß. Habe sie nicht gewogen, weil sie auf einem Trockenrost liegen und ich dann die Anzeige nicht sehen kann. Vermutlich so wie die letzten Tage, etwa 700 g. Habe mich danach sehr leicht gefühlt.

Die Kinder haben sich mit Begeisterung über die Litschi hergemacht. Anschließend fragten sie mich, ob sie von den kleinen Birnen essen dürfen. Hahaha, gestern haben sie mir noch im Brustton der Überzeugung verkündet, dass sie keine Birnen mögen. Und nun haben sie mich zwei mal dabei verzückt gesehen und schon war die Neugier erwacht. Sie waren ganz erstaunt, wie gut sie schmecken. Na also, hihi.

Nachmittags haben wir einen Ausflug unter Frauen gemacht. Töchterchen, Maria und Marlene waren meine Begleitung. Als erstes waren wir bei einem Gärtner im Ort, der im Oderbruch Obst und Gemüse anbaut und jeden Mittwoch dort frisch erntet. Das Angebot war wieder sehr gut. Inzwischen hat er es endlich geschafft, das Asbestdach, was bis zum letzten Jahr über dem Gemüse war, zu ersetzen. Daher hatte ich meine Einkäufe dort eingestellt. Es gab verschiedene Tomaten, Gurken und Paprika, Äpfel, Heidelbeeren, Pflaumen, Pfirsiche, Möhren und Kohlrabi. Da werde ich zukünftig nun wieder öfter vorbei gucken.

Anschließend waren wir auf dem Friedhof bei unseren Lieben.

Zum Schluss haben wir das bestellte Wild abgeholt. Maria war darauf besonders gespannt. Der Inhaber hat sie auch nicht enttäuscht und ihr einiges gezeigt. Da wird sie im Kindergarten was erzählen können. Auch Mario wird für Aufsehen sorgen. Er hat sich einen Kopf vom Wildschwein aus dem Kräutergarten genommen und möchte ihn mit in die Schule nehmen, um zu zeigen, wie ungeputzte Zähne aussehen, hihi.

Die Ausbeute war wieder reichlich: 2 riesige Haxen vom Hirsch, zwei ganze Seiten von einem kleinen Reh, einen (nicht bestellten) Wildschweinkopf, 2 große ausgelöste Knochen vom Hirschrücken und zu meiner großen Freude Innereien vom Reh: Leber, Herz, eine Niere und erstmals auch die komplette Lunge. Wunderbar.

Das Abendessen begann gegen vier mit 140 g Bauchlappen vom Reh. Es war sehr gut, ähnlich lecker wie das vom Lamm, nur hielt die Zufriedenheit nicht lange an. Wenn ich 10 kg mehr wiegen würde, hätte ich es auch aushalten können, denn die Aufstoßsperre hatte eigentlich das Ende der Mahlzeit signalisiert, so aber habe ich keinen Sinn darin gesehen, mich über den Abend zu hungern. Daher gab es anschließend 155 g der frischen Rehleber. Es freut mich, dass ich damit wieder was anfangen kann. Aber das Fett, mir fehlte so eindeutig das Fett. Eigentlich hatte ja auch das Wildschwein besser als das Reh gerochen, aber das wollte ich aufgrund unguter Erfahrungen mit Getreidewild möglichst vermeiden. Aber nun war die Lust zu groß und ein Kopf vom Reh oder Hirsch war leider nicht verfügbar: Ich habe vom Wildschweinkopf das Gehirn ausgelöffelt und die Augen gegessen, 202 g. Mehr habe ich mich nicht getraut. Den Rest Fett habe ich mir von den Knochen vom Weideschwein geholt. Ich habe das letzte Knochenmark ausgeschabt und Knochengebälk geknabbert sowie das an den Knochen befindliche Fett und Fleisch gegessen, 270 g. War das guuuuuuut. Um dreiviertel sieben war ich endlich fertig und zugleich zufrieden.

Dann kam unser großer Sohn nach längerer Zeit mal wieder und hat von seinem dreiwöchigen Urlaub mit dem Bus quer durch Osteuropa vieles zu berichten gewusst.

Samstag, 29.8.2015


Endlich habe ich mal wieder tief und fest geschlafen. Das Wildschwein hat mir erst einmal nichts getan. Auch der Reizhusten ist nach den beiden fettreichen Mahlzeiten weg.

Morgens bin ich zum Bioladen geradelt. Auf dem Weg dorthin wurde ich an meinen Job erinnert: Polizeieinsatz in einer Familie im Trennungsstress mit häuslicher Gewalt, mir seit Jahren bekannt. Ich wurde auch gleich herbei gerufen und sollte was klären. Machen wir, ab Montag. Heute gibt es einen Bereitschaftsdienst.
Habe nur für die Tochter was zum morgigen Geburtstag eingekauft, ich war ohnehin satt nach dem gerade Erlebten.

Auf dem Rückweg bin ich kurz in den See gesprungen.

Zu Hause war mein Appetit riesengroß. Birnen und Pflaumen waren mir heute nicht süß genug. Es gab ab halb zwölf 20 frische blaue Feigen von Orkos, 1053 g. Fantastisch. Der Rand war eindeutig scharf begrenzt und der Inhalt die leckerste Konfitüre. Absolut himmlisch. Anschließend Aufstoßsperre.
Etwas später gab es noch die restlichen 115 g Waldhonig, gefolgt von 255 g Blütenhonig. Danach war ich rundum zufrieden.

Die Enkel haben sich auch heute von meiner Begeisterung anstecken lassen und im Baumhaus unter viel Lachen Wabenhonig gefuttert. Keine Nachfrage nach warmem Essen.

Erst am Nachmittag fragte Maria, ob ich Mittag mache. Ich habe ihr Mango, Äpfel und Nektarinen aufgeschnitten und sie hat mit viel Genuss gegessen. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht koche und meine Erklärung zum Warum schien ihr einzuleuchten: weil ich alles so esse, wie es am Baum oder Strauch wächst.

Ich habe den ganzen Nachmittag in der Sonne verbracht, den Enkeln vorgelesen, mit ihnen Spaß gehabt und mich ausgeruht. War weder müde noch habe ich besonders geschwitzt, alles im grünen Bereich.

Das Abendessen begann dreiviertel sieben und bestand aus vielen kleinen Birnen. Unglaublich lecker. Jede anders. Da ich sie bis auf den Stiel komplett esse, ähneln sie Kristalldatteln. Phantastisch. Inzwischen habe ich unter den fünf verschiedenen Sorten meinen Liebling gefunden. Es ist die Sorte, die den Feigen sehr ähnlich sieht. Es war eine große Menge, geschätzt 1,5 kg.

Den Abschluss bildete der restliche Blütenhonig in der Wabe, 218 g. Der Honig ist jetzt wieder alle und das ist gut so. Frische, süße Früchte sind mir lieber.

So, morgen findet hier eine Familienfeier statt. Und dann reisen wieder alle Kinder und Kindeskinder ab und der Alltag hat mich wieder...

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Kommentare

  1. Avatar von Ralph
    Viren im Fleisch ... he - Viren sind überall, ohne Viren würden und könnten wir überhaupt nicht existieren.

    Diese Paranoia, die einem über das Bildungssystem und die Medien eingeimpft wird ... die blanke Gehirnwäsche.

    Alles Liebe,
    Ralph
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