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Sabine

Wildschwein und sonst nichts

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Dienstag, 26.5.2015

Ich bin irgendwie platt. So ein intensives Wochenende mit einer super anstrengenden Woche davor hinterlässt seine Spuren. Und ich habe mich wohl auch gestern etwas mit dem Wildschwein überlastet, denn morgens habe ich es noch im Magen gespürt und nachts habe ich geschwitzt. Komisch, muss wegen des Erzählens beim Essen passiert sein. Tja, hätte ich mal an meine gute Kinderstube gedacht, wo mir beigebracht wurde: Mit vollem Mund spricht man nicht.

Und nun ein voller Tag, mal wieder eine Krankmeldung einer Kollegin und einen hyperaktiven Mann zu Hause, der den ganzen Tag produktiv sein will. Zeitig gehen bringt insofern keine Punkte, zumal ich auch nachmittags sowieso zum Friseur will. Also Augen zu und durch.

Am besten dufteten morgens Tomaten und Mango Amelie, also beides eingepackt.

Mittags gab es dann aber nichts. Hat einfach nicht gepasst. Statt dessen habe ich an einem besonders schwierigen Fall, der mir vor Pfingsten ziemliches Kopfzerbrechen bereitet und Kraft gekostet hat, gearbeitet und in sehr viel kürzerer Zeit als vermutet eine umfangreiche Arbeit erstellt. Tief beglückt und sehr zufrieden habe ich das Büro verlassen.

Mein Weg führte mich zum Gärtner. Ich wollte noch eine Zucchini- und Gurkenpflanze kaufen. Außerdem noch ein paar bunte Blumen zum Pflanzen. Und sooo günstig. War sehr zufrieden.

Anschließend war ich beim Friseur. Und fast gesprächiger als die Friseurin, hihi. Geht mir also wieder besser. So langsam aber sicher kam deutlicher Appetit auf.

Das Abendessen fand nach 17 Uhr im Garten statt und bestand aus 578g göttlichen Wildschweinrippen, fettig, saftig, lecker.

Während des Essens dämmerte es mir, wieso ich mich gestern mit dem Wildschwein überlastet habe: Ganz einfach, ich habe es viel zu wenig gekaut, weil ich mich am Gespräch beteiligt habe. Heute habe ich wieder alleine essen können und mehr Muße gehabt. Und die gestrige Schulter war mir zum Schluss auch etwas zu fettarm, so dass ich mehr Fleisch als unbedingt notwendig gegessen habe. Aber ein Tier besteht nun mal nicht nur aus fetten Rippchen...

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Kommentare

  1. Avatar von Chris
    [QUOTE][COLOR=#4D5153]. Und die gestrige Schulter war mir zum Schluss auch etwas zu fettarm, so dass ich mehr Fleisch als unbedingt notwendig gegessen habe. Aber ein Tier besteht nun mal nicht nur aus fetten Rippchen...[/COLOR][/QUOTE]

    Kombinieren!?

    Oder schlechte Erfahrungen damit gemacht?

    Liebe Grüße
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  2. Avatar von Sabine
    Zitat Zitat von Chris
    Kombinieren!?

    Oder schlechte Erfahrungen damit gemacht?

    Liebe Grüße

    Jein.

    Manchmal habe ich nach Kombinationen verschiedener Fleischstücke vielleicht noch unterschiedlicher Frischegrade (aber einer Sorte) gedacht, wärste mal besser nur bei dem anfangs am besten riechenden Stück geblieben und hättest das andere erst am nächsten Tag gegessen, weil mich die Kombination in die Überlastung geführt hat.

    Aber dann wiederum merke ich auch manchmal, dass mir insbesondere Fett fehlt und sofern verfügbar, nehme ich auch oft zwei verschiedene Stücke mit zum Essplatz.

    Manchmal sehe ich es auch als Sperre an, wenn ich nur ein Stück mit draußen habe, ich für das andere erst aufstehen müsste, zumal es dann auch kalt aus dem Kühlschrank käme.

    Am Montag wollte ich es unkompliziert haben und hatte nur die Schulter am Tisch. Das geht sicher nicht überall, dass die Familie Torte schmatzt und ich sitze mit einem rohen Riesenstück an Schulter dabei. Die kleine Maria fragte auch sehr interessiert, welches Teil von welchem Tier das sei.

    Den ganzen großen Rippenbogen, den ich nun begonnen habe, wollte ich mir durch seine enorme Vielfalt an Fett und Fleisch für ein ungestörtes Essen aufheben. Zumal ich nicht ewig essen wollte, weil der Besuch nach dem Essen abfahren wollte. Was sich aber erfahrungsgemäß dann doch noch ewig hinzog. Insofern war abwarten auch keine Lösung. Hihi.
    Und die Schulter war vom Geruch her am attraktivsten. Auch das Fett war traumhaft, nur am Ende etwas zu wenig.


    --
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