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Sabine

Von A wie Amelie bis Z wie Zuckerrohr

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Freitag, 22.5.2015

Der gestrige Sport hat mir zu sehr erholsamen gut sechs Stunden Schlaf verholfen. Halb fünf war ich aber putzmunter und tatendurstig. Pfingsten steht vor der Tür und ich hatte einen der eher seltenen Impulse der häuslichen Reinigung. Eigentlich ist da mein Mann der Profi, aber er arbeitet wieder auswärts.
Wenn kleine Kinder kommen, ist das vor dem Besuch recht sinnlos, aber auch die großen Besucher sollen sich ja wohl fühlen. Mein Gott, war ich elanig. Habe so gründlich geputzt wie schon lange nicht mehr und sogar Freude daran gehabt, hihi.

Anschließend bin ich bei vier Grad Celsius knackig ins Büro geradelt.

Mittags gab es eine Mango Amelie, 358g. Die Telefonsperre war passend. Anschließend gab es ein 250g brutto schweres Stück Zuckerrohr, wovon ich aber nur das saftige Mark gegessen habe. Erstmals konnte ich es in diesem frischen Zustand essen und genießen.

Ab um eins war ich zur vorerst letzten Bindegewebsmassage. Ach, so schön.

Anschließend hatte ich einen Termin im Fitnessstudio, um meinen neuen Trainingsplan zu erstellen. Das hat einen riesigen Spaß gemacht.

Dann war ich noch schnell ein Abendessen für den erwarteten großen Sohn besorgen.

Bei mir gab es 703g Reh vom Nacken. Am besten fand ich das Rückenmark. Davon hätte ich gerne noch mehr gehabt.

Anschließend haben wir die abendliche Ruhe auf der Terrasse genossen. Endlich hatte sich auch die Rentnergang der Nachbarschaft beruhigt, das Rasen mähen beendet, krakelende Enkelkinder und Hunde zur Ruhe gebracht sowie die Musik aus den 70ern leiser gedreht. Landleben bedeutet im Sommer nicht unbedingt Beschaulichkeit. Warum müssen die immer alle so einen Alarm machen?

Samstag, 23.5.2015

Diesmal ließ mich das Reh gut 8 h schlafen. Sehr erfreut stellte ich fest, dass ich keinerlei Muskelkater habe, weder von den Kursen noch von den gestrigen neuen Übungen für die Arme.

Anschließend habe ich mich in den Einkauf für die Familie gestürzt. Mich hat gefreut, dass sich der Sohn für gesundes Essen interessiert, auch wenn zwischen seinen und meinen diesbezüglichen Ansichten noch Welten liegen. War Mamas Einfluss aber wohl doch nicht ganz umsonst. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Mittags gab es um halb eins bei mir 61 Datteln Deglet soft, das entsprach einer Menge von 624g. Sie sind wunderbar, wie konzentrierte Sapotillen. Die Saison ist zwar längst vorbei, aber das ist mir momentan sowas von egal. Sie sind einfach nur himmlisch. Und den Kompromiss zur Frische gehe ich gerne ein, um mich nicht mit anderen Produkten ständig zu überlasten.

Der Besuch der Tochter verschob sich aufgrund der fiebrigen Erkrankung eines Kindes um einen Tag, so dass ich mich in aller Ruhe von den Strapazen der letzten Tage erholen und lesen konnte, während der Sohn den Hansa-Krimi um den Abstieg sah. Hat ja zum Glück wieder geklappt.

Anschließend war ich noch im Garten aktiv.

Die Datteln haben mir wieder zu einer sehr schönen inneren Ruhe verholfen. Ich war in den letzten Tagen oft angespannt.

Abends gab es um halb sieben 393g Wabenhonig Eiche. So fantastisch und eine ultraharte Sperre durch heftiges Kratzen im Hals. Habe ich so intensiv bisher nur selten erlebt. Und ich habe ganz viel Liebe in mir gespürt.

Die Kohlenhydrate tun mir derzeit richtig gut. Ich fühle mich damit sehr wohl, werde davon weder müde noch hyperaktiv.

Sonntag, 24.5.2015

Heute morgen war ich im Garten aktiv, aber gemächlich. Der Honig hat seine beruhigende Wirkung auch ohne warme Milch entfaltet.

Mittags trudelte dann die Tochter mit Familie ein und es wurde gebruncht. Ich war viel zu sehr mit dem Erzählen und Zuhören beschäftigt, zumal wenig später die anderen Großeltern der Enkel erwartet wurden. Es war schön mit anzusehen, mit welchem Genuss die Enkel Obst aßen: reife Nektarinen und schmelzende Aprikosen waren ihre Favoriten.

Der andere Opa ist Imker und hat mir freudestrahlend eine Honigwabe geschenkt. Mit Rapshonig. Da schrillten bei mir natürlich alle Alarmglocken. Aber ich habe es nicht übers Herz gebracht, ihm dazu was zu sagen, weil es mit so viel Herzlichkeit überbracht wurde. Für diese Familie ist alles, was in unserer Familie in Sachen Ernährung läuft, absolut ungewöhnlich, auch die Trennkost der Enkel. Gerade weil sie gaaaaanz anders denken und essen, finde ich das eine nette Geste und habe mich brav bedankt.

Für die Kinder waren die Soft-Knete und eine Tüte mit Luftballons der große Hit, mit denen sie sich stundenlang beschäftigt haben. Wie so oft muss es gar nichts besonderes sein.

Zur Kaffeetafel gegen 16 Uhr gab es bei mir die erste Mahlzeit: 2 Mango Amelie. Zwei vergleichbare Exemplare wogen knapp 700g brutto.
Ich hatte eine ganze Schale hingestellt und wollte nicht alle vorher wiegen.

Das Abendessen fand etwas nach 19 Uhr statt und bestand bei mir aus 597g Cherimoyas, brutto. Hat für heute mal gereicht. Es war ohnehin nicht an ein ruhiges Essen zu denken. Dann besser zu wenig als zu viel.


Montag, 25.5.2015

Meine Schlafenszeit liegt derzeit zwischen 21 und 4 Uhr. Damit kann ich leben.

Heute habe ich die frühe Morgenstunde zum Wäsche bügeln genutzt, eine von mir absolut ungeliebte Tätigkeit, weil sie völlig sinnlos ist.

Ab um zehn war ich beim Sport, endlich kehrt wieder Normalität ein. Feiertage und Besuch sind gut und schön, aber auch anstrengend,

Mittags gab es ein großes Glas gekeimte Linsen. Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die ursprünglich kleine Menge vermehrt hat. Gewogen habe ich sie nicht. Sie haben mich etwas an hartgekochte Eier erinnert, also sehr nach Eiweiß geschmeckt. Ist ja auch wirklich ein gutes Nährstoffprofil enthalten mit 20g Kohlenhydraten und 9g Eiweiß.

Nachmittags haben wir wieder mit dem Sohn in Melbourne telefoniert. Kochkost hin oder her - er war lange nicht so zufrieden und ausgeglichen. Er sei nun dort angekommen und das spürt man. Und wir lernen von ihm einiges über Land und Leute.

Anschließend war ich knapp 100 Minuten walken. Das war herrlich.

Zur Kaffeetafel der Familie gegen halb fünf gab es bei mir das Abendessen: 655g Schulter vom Wildschwein waren ein himmlischer Genuss. So unendlich lecker.

Irgendwie sehe ich nach Proteinen besser aus als nach Süßkram...

Sind wirklich schon drei Feiertage wieder um? Irgendwer muss an der Uhr gedreht haben...

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