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Thomas

Erfahrungen...

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So, von mir mal - erstmalig in diesm Jahr - ein Update:

Seitdem ich mich wegen dem Reh kurz vor Silvester 2x übergeben mußte, geht bei mir Fleisch fast garnicht mehr.

Habe seitdem evtl 2x 100g noch essen können, aber selbst wenn die Vorzeichen positiv waren, ging dann nie viel.
Leber hatte ich ein paar mal auch noch nen Happen, aber auch da war dann immer recht schnell schluß.
Oliven gehen seitdem zu meinem Bedauern auch überhaupt nicht mehr, und selbst mit Avocados hatte ich wie zu Anfangszeiten wieder Probleme, was sich aber langsam wieder legt - aber selbst da ist nach maximal 2 Stück schluß.

Ernährung am Tag schaut meist so aus:
- Morgens Früchte: Bevorzugt frisch (außer Datteln die mal wieder sehr gut gehen)
- Mittags Gemüse: Auch wenn ich da oft nur zwischen herben Salatsorten (Radiccio, Feldsalat bevorzugt) und Möhren, Gurke, bisschen Lauch, Tomaten, Paprika und Süßkartoffel durchwechsel. Bin mir schon darüber bewußt, daß vieles davon nicht gerade optimal ist, aber geschmacklich geht meist nicht mehr - aber ich teste immer mal wieder auch anderes.
- Abends Nüsse: die ich interessanterweise auch nie Müde werde zu essen. Sind immer wieder ein Genuß, aber ich habe dort mit Hasel-, Wal-, Pekan-, Erd-, Pili-, Macadamianüsse, Cashewkerne mit Haut, Erd-, und Mandeln auch viel Abwechslung und ich habe auch immer mal wieder Lust da durchzurotieren.

Hatte da mit den Cashewkernen mit Haut auch interessante Erfahrungen:

Während die mono meist recht schnell (ca. 50g) durch die bittere Haut sperrten, habe ich da mal nach Möhren gegessen (evtl das Vitamin A und das Fett?) und da schmeckten die Kerne auf einmal nach Vanillekipferln und ich konnte ca. 150g davon essen, bevor sie bitter wurden.


Bei mir sind es jetzt auch schon fast 7 Monate in der instinktiven Rohkost, und auch wenn ich nach ca. 2 Monaten nach Beginn unbedingt Fleisch brauchte, damit ich aus dem totalen Energietief rauskommen konnte, funktioniert das die letzten 2 Monate fast total vegan (auch bei Eiern ist der Geschmack zwar positiv, aber von einem richtigen Genuß bin ich auch weit weg) alles recht gut. Meist ist meine Energie ähnlich gut wie zu Kochkostzeiten und wenn ich mal Tiefs habe, habe ich da eher gewisse Lebensmittel (Qualität?) in Verdacht, bzw gewisse Kombinationen.


Letzten Dienstag und Mittwoch habe ich mit meinem Schwager auf meinem Gartengrundstück 7 15m hohe Laubbäume gefällt und zerlegt. Bei der doch sehr schweren Arbeit sind mir doch ein paar Dinge aufgefallen:

- die Energie bzw das Durchhaltevermögen bei schwerer Arbeit ist absolut im grünen Bereich. Keine ungewöhnlichen Erschöpfungserscheinungen. :)
- deutlich größere Widerstandsfähigkeit gegenüber Erkältungen
(habe mich am Schluß als die Anstrengung nachgelassen hat doch verpennt mich früh genug wieder wärmer anzuzuziehen, und hatte dann leichte schmerzen im Hals. Zu meinen Kochkostzeiten war das dann immer ein Anzeichen, daß ich die nächsten Tage Husten und (leichtes) Halsweh bekommen würde, jetzt war das alles aber schon am nächsten Tag wieder rückläufig)
- Muskelkater ist deutlich(!) schwächer
(wie gesagt, harte und von den Bewegungen ungewohnte Arbeit, da hatte ich zu KK-Zeiten oft tagelang Muskelschmerzen; jetzt waren die Muskelschmerzen viel schwächer, und auch wenn die Muskulatur am Tag danach doch nicht mehr auf 100% Leistungsfähigkeit war, so regenerierte die sich doch deutlich schneller, so daß ich mich am 2. Tag danach schon wieder absolut normal fühlte.)
- ich werde immer mehr zum Beidhänder
(ok, das ist natürlich alles auch schwer subjektiv, auch weil ich als Rechtshänder eigentlich schon immer bemüht war möglichst weit die Linke Hand zu benutzen, so bilde ich mir dennoch stark ein, daß auch anspruchsvollere feinmotorische Arbeiten unterbewußt immer mehr flexibel von der Linken Hand gemacht werden, wo ich zu meiner KK-Zeit noch nicht so weit war)




Ach ja, noch eines:
Ich habe ja Probleme mit meiner Schilddrüse (erst Überfunktion, dann seit dem "Ausbrennen" Unterfunktion) und genaueres wird sich erst noch zeigen müssen, da ich mein Blut dahingehend nur alle 3 Monate testen lasse, aber momentan schaut es so aus, als das ich meine Medikamentendosierung seit der RK um ca. 40% reduzieren kann. Find ich schon beachtlich. :)
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