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Sabine

2.1.2015 - 21. Tag

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Nach einer wunderbar langen Nachruhe werde ich wieder mit Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt. Ach, was ist das Leben schön.

Während mein Mann frühstückt, schreibe ich eine Anfrage an Bernd Bieder zu Bezugsquellen chemiefreier Produkte in Thailand bzw. frage nach einer Reiseempfehlung für ein Land oder eine Region, wo ich vorzugsweise im Reisezeitraum zwischen November und März ursprüngliche, chemiefreie Nahrung erwerben kann.

Längst steht für meinen Mann und mich fest, dass wir uns diesen Luxus aus Anlass seines runden Geburtstags in diesem Jahr erneut gönnen wollen. Meine Recherchen in Bezug auf Bali haben mich bezüglich obiger Kriterien sehr überzeugt, allerdings ist für Bali die beste Reisezeit zwischen Mai und September. Uns schwebt aber eher wieder eine Verkürzung des Winters vor. Da käme auch Südvietnam in Betracht. Naja, ich bin erst einmal auf die Antworten von Tropenkost und Bernd Bieder gespannt und dann gucke ich weiter. Auf jeden Fall möchte ich noch dichter an die Einheimischen und die ursprüngliche Natur ran, das hat mir bei Angeboten aus Bali sehr gut gefallen. Und das Meer vor der Nase :).

Da ich nun auch weiß, dass ich in diesem Klima durchgängig draußen schlafen kann, reicht uns beim nächsten mal auch eine sehr viel kleinere Unterkunft z. B. in Form eines Bungalows und mir eine Hängematte auf der Terrasse. :)

Mit dieser Option fahre ich in 6 Tagen auch wieder mit nach Hause. :)

Heute aber war wieder bestes Strandwetter, also nichts wie hin. Mit meinem tollen Buch in der Tasche und zwei hier gekauften leuchtend bunten Badehandtüchern ging es los. Die hiesige Lebensfreude spiegelt sich auch in der überaus vielfältigen Farbpalette auf Textilien, Tischdecken, Haarschmuck, Taschen etc. wieder. Finde ich sehr schön.

Vor dem Mittagessen wollte ich noch am Strand spazieren gehen, aber die Sonne war bereits zu diesem Zeitpunkt unerbittlich heiß, so dass es bei einem kurzen Ausflug blieb. Daher haben wir uns heute einen Sonnenschirm gemietet und uns damit direkt an das Wasser gelegt. Sonst waren wir immer am hinteren Ende unter abgeernteten Kokospalmen. Aber dort drängelt sich spätestens ab mittags alles und so schön diverses italienische, englische und russische Geschnatter auch sein kann, spätestens wenn das Feuerzeug klickte, war es für mich immer Zeit für einen Ortswechsel.

Das Meer war heute ideal: ruhig, aber nicht langweilig, weil zwischendurch wieder kräftige Wellen kamen. Sie waren aber ungefährlich und es hat viel Spaß gemacht.

Mittags gab es Sapotillen, die ich im klimatisierten Markt in Patong zum Spottpreis von 50 Cent aufgrund ihrer Reife gekauft hatte. Gerade überreife Produkte kaufe ich jetzt nicht mehr auf dem Fressmarkt, weil sie möglicherweise zu lange in der Sonne lagen.

Von diesen nach frischen Datteln schmeckenden, überaus leckeren Früchten habe ich ca. 700g gegessen. Bei der vorletzten Frucht war plötzlich kein Geschmack mehr vorhanden. Ich glaubte erst, eine schlechte Frucht erwischt zu haben, aber kurz darauf kamen andere Sperren hinzu und die Mahlzeit war beendet.

Nachmittags war ich mehrmals im Wasser und habe weiter im "Dschungelkind" gelesen. Es ist ein wirklich faszinierendes Buch und die Autorin spricht mir gerade in Anbetracht meines aktuellen Lebens hier oftmals aus der Seele.

Zum krönenden Abschluss war ich bei meiner netten Masseurin.

Danach besuchten wir den Textilmarkt. Heute war es ein ausschließlich muslimischer Markt, da Thais nach dem Feiertag einen weiteren freien Tag haben. Sollte bei uns auch eingeführt werden. Zum Gucken war dieser Markt mal ganz interessant, aber ansonsten eher nicht für uns bestimmt.

Wir sind dann zum Supermarkt gegangen. Ich habe dort eine tolle Papaya Red Lady gefunden, die mir eindeutig aus einem Kleingarten zu stammen scheint. Es gab unterschiedlich große Exemplare, sie trugen weder Aufkleber noch Banderole und waren herrlich reif.

Von einem vergleichbaren, auf dem Markt gekauften Exemplar habe ich den Rest von ca. 500 g gegessen. Damit war das Abendessen beendet. Es ist besser, abends nicht so viel Obst zu essen, dann ist die Nachtruhe ungestörter.

Jetzt gehen wir nochmal an den Strand, es ist immer noch traumhaft warm und ein bisschen Bewegung kann nicht schaden.

:)
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