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Sabine

25.12.2014 - 13. Tag

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Heute früh sind unsere Söhne wohlbehalten bei uns angekommen. Dadurch war auch unsere Nacht nur kurz.

Nach einem stärkenden Frühstück für die Männer sind wir an den Strand gegangen. Dort gab es nach einer Erfrischung im Meerwasser bei mir 2 Büschel gestern gekaufter Matschbananen, ca. 1 kg. Sie waren leider ohne Kerne, aber ansonsten sehr gut im Geschmack und vergleichsweise wenig gespritzt.

Meine Flecken am Unterschenkel sind nun kaum noch zu sehen, so dass ich wohl mit meinen jetzigen Produkten eine ganz gute Wahl getroffen habe.

Nachmittags haben wir den Söhnen den Ort gezeigt und nach ihren Wünschen bei weihnachtlicher Musik eingekauft. Anschließend waren wir noch einmal am Strand, haben ein Nickerchen gehalten und waren ausgiebig schwimmen.

Zum Abendessen gab es bei mir einen Büschel der nur fingerdicken Bananen. Leider waren auch sie kernlos, haben aber immerhin gut gesperrt. Danach gab es noch einen kleinen Büschel der mittäglichen Matschbananen und 4 alte Apfelbananen. So richtig lecker war ein Stück Palmenherz. Das ist wirklich genial. Ich werde mal bei den Versendern wegen Bezugsquellen nachfragen.

Während die Männer zunehmend von Mücken belästigt werden und sich lange Hosen anziehen, bleibe ich trotz der vielen süßen Bananen von Ihnen absolut verschont.

Das örtliche Nachtleben hält sich hier in Grenzen, aber ein erster tropischer Spaziergang mit den Söhnen endete in einer Cocktailbar direkt am Strand. Ich war auch ohne Getränke rundum zufrieden und habe das ganze Ambiente genossen: einen warmen Abend im netten Zusammensein, das rauschende Meer, warmen Sand unter den Füßen und Palmen ringsherum. Aufsteigende feuergefüllte Ballons gaben dem Ganzen eine besonders schöne Untermalung. Es ist hier ein Brauch zum Jahreswechsel, vielleicht wurde dafür schon mal geübt.

Ansonsten bin ich nach wie vor sehr glücklich hier. Gerade die Weihnachtszeit ist zu Hause ja doch auch anstrengend, weil von verschiedenen Erwartungen geprägt. Hinzu kommen geringere aktive Betätigungsmöglichkeiten als sonst, weil Schwimmbäder etc. verkürzte Öffnungszeiten haben. Die Thermen wiederum bersten fast unter dem Ansturm. Und hier ist alles so entspannt und selbstverständlich lebbar.

Als ausgeprägter Küchenmuffel bin ich sehr froh, mir in diesem Jahr keine Gedanken um die kulinarischen Bedürfnisse meiner Familie machen zu müssen, wo ich trotz aller Bemühungen oft dennoch das Gefühl habe, Ihnen nicht das Richtige vorzusetzen, sei es, weil spätestens am 2. Tag alle mehr oder weniger gesättigt sind und nur wenig essen oder weil ich sowieso anderer Bedarfe nicht kennen kann. Das weiß ich ja für mich selbst erst kurz vor der Mahlzeit.

Insofern ist eine Einladung an den Feiertagen für mich zwar mit weniger Aufwand verbunden, aber letztlich finde ich diese ganzen Fressarien mehr oder weniger langweilig, egal, wo sie nun stattfinden. Und es scheint nicht nur mir so zu gehen: Es sind hier sehr viele Familien mit kleinen Kindern anzutreffen, die vielleicht auch diesem ganzen Rummel aus Verpflichtungen gegenüber Eltern und Schwiegereltern entgehen wollen und statt dessen am Strand Kleckerburgen bauen. Am Schönsten ist es für mich, so wie jetzt gemeinsam mit der Familie mich frei und ungezwungen bewegen, essen und erholen zu können. Fehlt nur noch die Tochter mit Familie...

:)
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