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Sabine

13.12.2014

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Morgens beginnt der Tag nach 5h Schlaf um 4:45 Uhr mit Yoga-, Kraft- und Dehnungsübungen. Habe danach erstaunlich gut Sohnemanns Gewichte gestemmt. Mit 44,9kg beginnt meine Reise.
Der Schwiegersohn fährt uns zum Flughafen.

Der 1. Flug nach Frankfurt verläuft unaufgeregt. Ich fühle mich wie sediert und trinke sehr viel Wasser, ca 2,5l über den Tag verteilt.

Ich bin froh, dass mein Mann die Verantwortung für die Abläufe am sehr großen Flughafen in Frankfurt übernimmt. Er ist aber auch ständig in Sorge um irgendwas, wovon ich mich zum Glück nicht anstecken lasse. Rohkost sei dank.

Das Mittagessen muss ausfallen, weil wir mit der Abfertigung beschäftigt sind.

Ich habe eine sehr freundliche Begegnung mit einem Kontrolleur des Handgepäcks. Während andere Reisende sich mit ihm streiten, sage ich ein paar freundliche Worte zu ihm und erzeuge damit eine für beide Seiten sehr viel angenehmere Situation.

Endlich kommt der langersehnte Moment, wo wir im Flieger nach Pucket sind.
Vor uns zwei sitzen zwei Schnapsdrosseln, fühle ich mich deshalb irgendwie narkotisiert? An den Produkten der letzten beiden Tage kann es wohl kaum liegen, es gab Zitrusfrüchte und Gemüse aus dem Bioladen.
Oder ist es ein Selbstschutzmechanismus? So ganz frei war ich die letzten Tage nicht von dem Gedanken, wie schnell alles, wofür man sich bisher abgestrampelt hat, nichtig werden kann, wenn im Cockpit was schief läuft.

Hinter uns zieht ständig ein fetter Engländer lautstark seinen Rotz hoch, einfach nur widerlich.

Ich sehe blaß und müde aus und esse erst um 17:00 die einzige Mahlzeit: von 1 großen Bissen Trockenalgen habe ich nur das Salz abgelutscht, danach folgen 2 große Bissen Lauch, knapp 1 Kopf Endiviensalat, ca. 200g Feldsalat, 1 Schale Bio-Rukkola und danach die schon seit gestern Abend gut duftende 1/2 Bio-Ananas, die ich mir als möglichen Proviant aufgeschnitten hatte.
Ich staune über meine seit einigen Tagen rauhen Hände. Ich habe die Vermutung, dass ich mich mit dem in den Vortagen reichlich verzehrten Gemüse trotz guten Geschmacks ständig überlastet habe und freue mich jetzt so richtig auf das Tropenobst.

Anschließend gebe ich mich erneut schlummrigem Sekundenschlaf hin. In den Wachphasen rekapitulierte ich Gelerntes vom Englisch-Intensivkurs und überlege mir, wie ich am Thema im Alltag dran bleiben kann. Zwischendurch verfolgte ich sehr interessiert die Flugroute, das macht Spaß und inspiriert zu späteren Reisezielen.

Außerdem träume ich von allem verfügbaren Wild nach meinem Urlaub. :D

:)

P.S. Ich schicke meine Beiträge an Ralph, der sie dankenswerterweise für mich einstellt, da ich vom Handy aus zwar im Forum mitlesen, aber mich nicht anmelden kann. Daher kann ich mich von hier aus auch nicht für Kommentare bedanken.
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