Kommentare

  1. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Du überschreitest mit solchen Mengen an unverdaulichem Grünzeug bei weitem die Kapazität deines Blinddarms, die nach meinen Berechnungen bei ungefähr 250 bis 330 cm³ liegt.
    die Kapazitätsangabe mag stimmen, aber daſs mich keinerlei negative Symptome aufsuchen, weist darauf hin, daſs die Angabe mit der Überschreitung unzutreffend sein muſs.

    Zitat Zitat von Stefan
    Du bist kein Berggorilla, der sich hauptsächlich pflanzlich ernährt und mit Sicherheit einen erheblich größeren Blinddarm hat.
    Da der tierische Anteil meiner Ernährung (gerechnet vom 2018/Jun/09·Sa bis einschl· zum 2018/Dez/3·Mo) 6,73% beträgt, beträgt der pflanzliche 94,2%, wodurch auch meine Ernährung eindeutig hauptsächlich pflanzlich ist; und nach meiner Einschätzung sinkt dieser Anteil außerhalb der Polarzonen bei keinem Menschen (auch bei Dir nicht) unter 90%, was ebenfalls hauptsächlich pflanzlich ist.

    Zitat Zitat von Stefan
    Es kann nicht funktionieren, derartige Mengen an unverdaulicher Pflanzennahrung zu sich zu nehmen.
    Es funktioniert aber (sogar hinsichtlich ›derartiger‹ Mengen an vermeintlich unverdaulichem Grünzeugs) dennoch, insbesondere nach am Vorabend vorausgegangenem Verzehr tierischer Lebensmittel; nur bei Mangelauswahl ›derartiger‹ Lebensmittel (an Kräutern) funktioniert es wirklich nicht und auch nicht bei unterlassener Eichung des Instinkts;
       dies ist vergleichbar mit dem Verzehr tierischer Lebensmittel, denn auch deren Verzehr in nennenswerten Mengen funktioniert (nach der Umstellung von gekocht auf roh) bekanntlich zunächst ebenfalls nicht, sondern erst nach mehrmaliger Instinkt-Eichung; dasselbe gilt für manche Früchte und auch für manche (insbesondere für Kochis giftige) Pilze;
       und bekanntlich hab ich meinen Instinkt auf mehrere der hier erwähnten Lebensmittel-Klassen geduldig geeicht — ganz besonders geduldig auf Kräuter.

    Auch der Verzehr nennenswerter Mengen von Magen-Inhalt funktioniert gewöhnlich nicht, auch nicht bei mir, sondern nur bei den polarbewohnenden Wildnisrohköstlern, zumindest bei den UrEinwohnern Grönlands;

    Das, was bei Dir (mangels Erschaffung) nicht funktioniert, kann bei anderen (beispielsweise bei mir dank Erschaffung) sehr wohl funktionieren und umgekehrt;
       möglicherweise funktioniert (koprophag) langfristig sogar 100%ige Veganrohkost, was ich aber nur in völlig zivilisationsmenschen-freier Natur zu testen (bzw· zu erschaffen) bereit wäre;

  2. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    🌿: Kräuter, Gehölzblätter: 339,26 g ⇔ 8,17%;
    Du überschreitest mit solchen Mengen an unverdaulichem Grünzeug bei weitem die Kapazität deines Blinddarms, die nach meinen Berechnungen bei ungefähr 250 bis 330 cm³ liegt. Du bist kein Berggorilla, der sich hauptsächlich pflanzlich ernährt und mit Sicherheit einen erheblich größeren Blinddarm hat. Es kann nicht funktionieren, derartige Mengen an unverdaulicher Pflanzennahrung zu sich zu nehmen.
  3. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Wenn der Hafer noch im Spelz war, hättest Du ihn nicht essen können. War er ohne Spelz, dann wurde er entspelzt oder es war Nackthafer. Wenn ersteres, dann wurde vielleicht der Keim beim Entspelzen zerstört oder entfernt.
    weil ich ihn (wie gesagt) von einem Feld selbst gesammelt hatte, hat ihn jedenfalls niemand (auch ich nicht) entspelzt;

    soweit ich es erkennen kann, war und ist es gespelzter Hafer:



    Und ich dachte mir, daſs der Spelz nach dem Keimen entweder vom Korn wegfällt oder durch Zerkauen der gekeimten Körner ihre weich gewordenen Kerne aus den Spelzen gequetscht werden; wegen der Fäulnis hab ich aber keine Lust mehr gehabt, dies herauszufinden.

    Da Nackthafer eine moderne Züchtung ist, die durch ihre Spelzlosigkeit sicherlich den Instinkt irritieren wird, hab ich mir erst gar keinen besorgt.
       Vermutlich handelt es sich aber auch bei dem Spelzhafer um eine moderne Züchtung um die Landwirte zum Kauf des gebeizten Saat-„Gutes“ zu nötigen.
  4. Avatar von Stefan
    Wenn der Hafer noch im Spelz war, hättest Du ihn nicht essen können. War er ohne Spelz, dann wurde er entspelzt oder es war Nackthafer. Wenn ersteres, dann wurde vielleicht der Keim beim Entspelzen zerstört oder entfernt.
  5. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Harry
    Hallo Manfred,

    sehr viel verschachtelter hätte ich es nicht formulieren können ;-) ;-) ;-)

    ich tue mich etwas schwer, deine exakte "Message" herauszulesen.

    -> hast du tatsächlich das Auto "wieder elektrisch mittels einer Warmhalteplatte beheizt" ?
    Oder die beiden Apfel-Bananen)?

    LG Harry
    Moin Harry;

    die Banänchnen waren in einer Spankiste, die auf einer weiteren Spankiste lagerte; dieser Spankistenstapel stand auf dem Beifahrersitz eines Autos;

    weil die Warmhalteplatte schätzungsweise mindestens 50°C heiß wird, hab ich die Spankiste oder gar die Banänchen nicht direkt auf die Warmhalteplatte gelegt, sondern diese Platte neben den Spankistenstapel auf den Fahrersitz gelegt (und zur Sicherheit des Sitzbezuges eine Glasscheibe dazwischen), wodurch lediglich der Innenraum des Autos direkt beheizt wurde und die Banänchen nur schätzungsweise 15°C warm wurden;

    zur Energieversorgung der Warmhalteplatte mit 230V-Elektrizität hab ich in das Auto ein Verlängerungskabel geführt.

    Gruß von
       Manfred
  6. Avatar von Harry
    Danach bin ich wegen sehr viel Betriebsamkeit erst ab 16 Uhr wieder zum Essen gekommen; zuvor hab ich ein Auto, in dem zwei für den Mittagsverzehr vorgesehen gewesene Apfel-Bananen lagerten, die ich wegen kühl gewordener Außentemperatur nicht mehr essen wollte, wieder elektrisch mittels einer Warmhalteplatte beheizt;
    Hallo Manfred,

    sehr viel verschachtelter hätte ich es nicht formulieren können ;-) ;-) ;-)

    ich tue mich etwas schwer, deine exakte "Message" herauszulesen.

    -> hast du tatsächlich das Auto "wieder elektrisch mittels einer Warmhalteplatte beheizt" ?
    Oder die beiden Apfel-Bananen)?

    LG Harry
  7. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    ...laut eines Orkos-Telefonisten reifen sie am besten in der Kühle nach, was sich aber nicht bewahrheitet hat...
    Bei mir in früheren Jahren auch nicht und jetzt bestelle ich sie dort nicht mehr. Vereinzelt finde ich reife Früchte im Handel. Harte bio-Früchte reifen auch nach Wochen nicht nach, harte konventionelle Früchte reifen innerhalb von 10 Tagen teilweise gut nach, teilweise gar nicht. Da ich nicht nachreifende Früchte für enzymatisch tot halte, kaufe ich nur noch solche, die reif sind. Auch dann lasse ich sie meist 3-4 Tage in der Küche stehen und schaue, was passiert. Bleiben sie orange, sind sie in Ordnung. Werden sie dunkel oder braun, oxidieren sie bei intakter Schale innerlich, was meiner Ansicht nach durch Gefrieren verursacht wird.
  8. Avatar von Manfred
    Kühlschrank
    damit es in ihm kälter wird, beheize ich die Küche gut
    der Einfall für diesen Teil der Maßnahme zusätzlicher Temperatur-Absenkung stammt vom Tierhalter.
  9. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Es war keine Überlastung, es waren negative Symptome nach einer Mahlzeit.
    zwar kenne auch ich negative Symptome nach dem Verzehr von Äpfeln, (auch wilden) aber nur nach Überlastung oder in Verdauungskombination (auch unterhalb des Magens) mit anderem (auch süßem) Obst, das zu Äpfeln sich als unpassend erwiesen hat; daher der Schluſs auf Überlastung;

    davon abgesehen kann man zumindest die wilde Variante der Äpfel draußen in der Natur bis März (vereinzelt sogar bis Mai) sich am Baum oder auf dem Erdboden wohlbehalten überwintert habend vorfinden, was mir den Schluſs auf Überlastung noch näher gelegt hat;

    daſs Äpfel zu anderem (auch süßem) Obst schlecht passen hat seine Ursache sicherlich darin, daſs wilde Äpfel in Herbst ungenießbar sind und im Frühling bestenfalls zusammen mit Hagebutten auffindbar sind;

    die Natur ist nunmal selbst in den Tropen und in herbstlich gemäßigtem Klima kein Handelslager, das eine zivilisatorisch künstliche Obstvielfalt bereit hält, weswegen ich weiterhin Überlastung als Ursache negativer Symtome nach Verzehr von Äpfeln sehe.
  10. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    Von Äpfeln, egal wie alt sie sind, mich zu überlasten hab ich bislang nur durch Miſsachten der Sperre hinbekommen; und durch vorheriges Schälen oder Schneiden in Schnitze wird die Sperre überlistet
    Ich habe nichts dergleichen geschrieben. Es war keine Überlastung, es waren negative Symptome nach einer Mahlzeit. Ein paar Wochen davor gab es diese negativen Symptome bei den gleichen Äpfeln aus meinem Keller nicht, daher der Schluß: zu alt.
  11. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    aber Ende Dezember bekamen mir die Äpfel nicht mehr. Sie waren zu alt.
    Von Äpfeln, egal wie alt sie sind, mich zu überlasten hab ich bislang nur durch Miſsachten der Sperre hinbekommen; und durch vorheriges Schälen oder Schneiden in Schnitze wird die Sperre überlistet…; diese Arten der (aus der Kochkost stammenden) Manipulation ist unter Rohköstlern zwar weit verbreitet, jedoch lehne ich sie bereits seit Kochkostzeiten prinzïpiell ab.


    Zitat Zitat von Stefan
    Es gibt ganzjährig frisch geerntetes Obst in den Läden.
    sich darauf zu verlassen halte ich für leichtsinnig…; abgesehen davon finde ich bei solchem Obst die Gefahr der Überlastung deutlich größer als bei auch noch so alten Äpfeln.


    Zitat Zitat von Stefan
    aber die eigene Lagerung frißt Platz und hat kaum Vorteile.
    mehr als ein halber Kubikmeter, bislang selten auch mal ein ganzer, braucht mein Äpfel-Lager nicht; der sich mir ergebende Vorteil ergibt sich durch mir frühlings bis sommers meist zu unreifem Handelsobst.


    Zitat Zitat von Stefan
    Ein Mensch ist kein Eichhörnchen.
    für mich kein Grund, aufs Sammeln zu verzichten; für die in kühlen Klimazonen gelebt habenden Urmenschen war das wohl ebenfalls kein Grund, wobei Eichhörnchen nicht die einzigen sammelnden Lebewesen sind….
  12. Avatar von Stefan
    Ja, alt ist ein relativer Begriff. Bei Beeren sind wenige Tage schon "alt", bei Nüssen eher ein halbes Jahr. Ich habe vor ein paar Jahren einmal im Oktober frisch geerntete Äpfel vom Wochenmarkt bei mir im Keller (ca. 5-10°C) gelagert. Verdorben ist so gut wie nichts, aber Ende Dezember bekamen mir die Äpfel nicht mehr. Sie waren zu alt. Rohkost ist Frischkost. Ich bin daher davon abgekommen, Äpfel und sogar Nüsse einzulagern. Die Großhändler können es, was die Nüsse angeht, besser. Bei den Äpfeln können sie es nicht besser, aber die eigene Lagerung frißt Platz und hat kaum Vorteile. Es gibt ganzjährig frisch geerntetes Obst in den Läden. Ein Mensch ist kein Eichhörnchen.
  13. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ich tippe, sie sind doch alt. In diesem Jahr war alles zu früh dran. Äpfel kriegt man in Deutschland in normalen Jahren spätestens bis Ende Oktober und jetzt haben wir Ende November. Ich habe am 3.11. die letzten, frisch geernteten Äpfel verzehrt. Danach kam noch ein Versuch, der schnell scheiterte, weil sie ohne Kühlung schnell braun wurden und verdarben, ein typisches Kennzeichen von CA-gelagerter Ware. Deine Äpfel sind vermutlich nicht CA-gelagert, aber alt sind sie trotzdem.
    [🇩🇪.2]: Sie sind ganz sicher NICHT CA-gelagert, weil sie lediglich aufgesammelt wurden und ein Kisten gelagert; außerdem kann man einige Apfelsorten selbst jetzt noch heil geblieben einsammeln oder sogar abpflücken; und die allermeisten Apfelsorten müssen wie Fleisch gelagert werden, damit sie in brauchbarer Menge verzehrbar werden. So gesehen ist auch jegliches roh verzehrte Säugetierfleisch und jeglicher ebenso verzehrte Fisch schon alt.

    ›Alt‹ ist ein relativer Begriff. Beispielsweise altern KlarÄpfel sehr schnell, weswegen sie noch nur wenigen Tagen Lagerzeit erheblich an Geschmack verlieren haben und dann wirklich alt sind; hingegen altern und reifen typische Lageräpfel sehr langsam, weswegen sie sich Monatelang (ohne CA) frisch halten bzw· sogar noch zu frisch für reichlichen Verzehr sind. Und genau solche Äpfel handelt es sich bei mir.

    Das heißt, daſs Alter keine absolute ZeitAngabe ist, sondern das Verhältnis zwischen bereits erfolgter Daseinszeitspanne und maximal möglicher Daseinszeitspanne.

    Oder ist ein ein schon zwei Jahre altes Kind schon (relativ) alt Jahr und eine erst sieben Tage alte Tageszeitung noch (relativ) frisch?[/🇩🇪.2]
  14. Avatar von Stefan
    Ich tippe, sie sind doch alt. In diesem Jahr war alles zu früh dran. Äpfel kriegt man in Deutschland in normalen Jahren spätestens bis Ende Oktober und jetzt haben wir Ende November. Ich habe am 3.11. die letzten, frisch geernteten Äpfel verzehrt. Danach kam noch ein Versuch, der schnell scheiterte, weil sie ohne Kühlung schnell braun wurden und verdarben, ein typisches Kennzeichen von CA-gelagerter Ware. Deine Äpfel sind vermutlich nicht CA-gelagert, aber alt sind sie trotzdem.
  15. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Witzig, diese Widersprüche: "frische Lageräpfel".
    Mir scheint, daſs ich den Begriff „frische LagerÄpfel“ mal etwas näher beleuchten sollte:
    🇩🇪
    denn „frisch“ ist ein Eigenschaftswort; und „Lager…“ (als erster Teil eines zusammengesetzten Wortes) ist ein Bestimmungswort. Folglich sind diese beiden Wörter nicht zueinander widersprüchlich, sondern sich einander ergänzend.

    Das heißt also, daſs das Bestimmungswort (Lager…) nicht angibt, wie lange die Äpfel schon gelagert haben, sondern lediglich daſs sie lagern oder zum (langfristigen) Lagern bestimmt sind.

    Für die (grobe) Angabe des Alters (als Eigenschaft der Äpfel) ist hingegen das Eigenschaftswort zuständig. Es beagt, daſs die Äpfel nicht schon lange (z·B· ein Jahr lang oder auch nur etliche Monate) gelagert haben, sondern erst seit kurzer Zeit (z·B· erst wenige Wochen oder nur wenige Tage lang).

    Also sind die LagerÄpfel nicht alt, sondern frisch. Und von genau solchen Äpfeln hab ich 50 kg abbekommen. Alt werden die erst im nächsten Jahr (spätestens sobald die nächste Apfelsaison wieder begonnen hat) sein können.
       Erst dann sind LagerÄpfel alte Äpfel; vorher nicht.∎[/🇩🇪]
  16. Avatar von Stefan
    Zitat Zitat von Manfred
    ...um rund 50kg frische LagerÄpfel abzuholen
    Witzig, diese Widersprüche: "frische Lageräpfel".
  17. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Ich hatte bei "weil man sich die Arbeit geteilt hat" eigentlich nichts ans Horten gedacht, sondern daran, daß ein urzeitlicher Stamm vielleicht mehr Kokosnüsse von den Palmen geholt hat, weil jeder einmal auf die Palme geklettert ist, auch wenn er keinen Bedarf hatte. Man half sich gegenseitig, das ist alles.
    Mag sein, aber das manuelle und dentale Entfasern der Nüsse macht laut meiner Erfahrung nur bei echtem Bedarf Freude.

    Zitat Zitat von Stefan
    Eine Sperre, die schwach ist und in Richtung "intuitiv" geht, taugt wenig. Ein Tier mit wenig Intuition muß durch deutliche Signale von einer Überlastung abgehalten werden, anderenfalls würde es fett werden (wie die meisten Zivilisationsmenschen) und aussterben. Von daher finde ich, daß auch eine trinkfertige Kokosnuß deutliche genug-Signale senden sollte und, wenn das nicht der Fall ist, man den Grad ihrer Natürlichkeit prüfen sollte.
    Auch das Tier läſst vom Heranschaffen bzw· Zerlegen eines Lebensmittels ab, wenn ihm dies zu aufwändig erscheint.
       Und falls sich mir wieder eine günstige Gelegenheit bietet, nach Thailand zu fliegen, werde ich (wie gesagt) mir erneut frisch von der Palme geerntete Halbreif-Pagoden besorgen, diese mittels Machete (oder sonstigem modernen Werkzeug) entfasern bzw· entfasern lassen, dann soviele davon essen, wie ich ohne geschmackliche Sperre und ohne Magenfülle essen kann und bewuſst das Verhalten meiner Verdauung beobachten.

    Zitat Zitat von Stefan
    Auf der alljährlich stattfindenden Rohkost-Messe "Rohvolution" sind jedes Jahr Anbieter von Trink-Kokosnüssen vertreten, die steif und fest behaupten, ihre Nüsse seien absolut natürlich und ungebleicht. Schneidet man die Kokosnüsse auf, kann man genau sehen, wie tief das Bleichmittel in den Fasermantel eingedrungen ist. Wer weiß, wieviele Manipulationen da noch im Spiel sind, die wir bisher nicht einmal ahnen. Daß die Thailänder Kokosnüsse gerne "toasten", also über offenem Feuer rösten, dürfte bekannt sein. Ich tippe, daß man das so einer Kokosnuß ansieht, aber sicher bin ich mir nicht. Wenn der Fasermantel erst nach dem Rösten entfernt wird, ist es vielleicht nicht zu erkennen.
    Da fast jeder ums finanzielle Überleben zu kämpfen hat, weil inzwischen über 80% aller Einkommen im Finzanzkartell verschwinden und dies längst nicht jeder wahrhaben will, find ich es nicht verwunderlich, daſs die Rohkostmesse zur Küchenrohkostmesse mutiert ist, sondern nur logisch.
  18. Avatar von Stefan
    Ich hatte bei "weil man sich die Arbeit geteilt hat" eigentlich nichts ans Horten gedacht, sondern daran, daß ein urzeitlicher Stamm vielleicht mehr Kokosnüsse von den Palmen geholt hat, weil jeder einmal auf die Palme geklettert ist, auch wenn er keinen Bedarf hatte. Man half sich gegenseitig, das ist alles.

    Eine Sperre, die schwach ist und in Richtung "intuitiv" geht, taugt wenig. Ein Tier mit wenig Intuition muß durch deutliche Signale von einer Überlastung abgehalten werden, anderenfalls würde es fett werden (wie die meisten Zivilisationsmenschen) und aussterben. Von daher finde ich, daß auch eine trinkfertige Kokosnuß deutliche genug-Signale senden sollte und, wenn das nicht der Fall ist, man den Grad ihrer Natürlichkeit prüfen sollte.

    Auf der alljährlich stattfindenden Rohkost-Messe "Rohvolution" sind jedes Jahr Anbieter von Trink-Kokosnüssen vertreten, die steif und fest behaupten, ihre Nüsse seien absolut natürlich und ungebleicht. Schneidet man die Kokosnüsse auf, kann man genau sehen, wie tief das Bleichmittel in den Fasermantel eingedrungen ist. Wer weiß, wieviele Manipulationen da noch im Spiel sind, die wir bisher nicht einmal ahnen. Daß die Thailänder Kokosnüsse gerne "toasten", also über offenem Feuer rösten, dürfte bekannt sein. Ich tippe, daß man das so einer Kokosnuß ansieht, aber sicher bin ich mir nicht. Wenn der Fasermantel erst nach dem Rösten entfernt wird, ist es vielleicht nicht zu erkennen.
  19. Avatar von Manfred
    Zitat Zitat von Stefan
    Die schwierige Beschaffung von Kokosnüssen in der Natur ist sicher eine deutliche Sperre, aber wenn einmal genug Kokosnüsse zur Verfügung standen, weil man sich die Arbeit geteilt hat, dann würde ich erwarten, daß es eine klare Sperre gibt.
    Also ich hab kein Bedürnis verspürt, mir Lebensmittel, die ich in der Natur sehr häufig vorfinde, zu horten. Das macht für mich nur dort Sinn, wo klimatisch bedingt jegliches bedarfsgerechte Lebensmittel ungeertet kaum oder garnicht mehr verf sein wird; in flora-reichen Tropen sehr unwahrscheinlich.

    Zudem zählen halbreif geerntete Kokosnüsse zu den in tropischer Wärme schnell verderblichen Lebensmitteln. Und das Heranschaffen dieser Nüsse ist (für kletterbegabte Naturmenschen) ja keine Hürde, sondern das Nachlassen des BewegGrundes zum Entfernen der dicken verholzten Fasern ohne Zuhilfenahme moderner Werkzeuge.

    Mir scheint, daſs hat man als verweichlicht menschliches Zivilisatzionsnutztier (d·h· als Mensch mit westlichem Lebenstil, einschl· mir selbst) erstmal selbst mehrere Kokosnüsse per Finger und Zähne zu öffnen hat, bevor man diese Art intuitiver Sperre unmiſsverständlich als eine solche anerkennt.

    Hätten die Thais ihre Nüsse uns (meinem Reisepartner und mir) ungeschält verkauft, so hatte das Lästigwerden des händischen und dentalen Entfaserns den Verzehr erheblich eingeschränkt und zuviel gehortete Nüsse dem Verderb preisgegeben.
       Hat man ein Wohnmobil mit Kühlschrank, macht es sicherlich Sinn, Pagoden zu horten und sie bei Ortswechseln zu transportieren. Ist man aber (mit bestenfalls kleinem Rucksack) zu Fuß unterwegs oder (ohne Fahrzeug) an einem weiter entfernten Campingplatz (vorübergehend) seſshaft, so kommt man bestenfalls als naiver Anfänger auf die zivilisa-törichte Idee des Hortens.

    Die geschmackliche Sperre:
    Zitat Zitat von Stefan
    Gibt es sie nicht, vermute ich weiterhin Probleme mit der Qualität.
    Das erinnert mich an Zubereitungköstler, die nach dem Verzehr ganzheitlich urspünglicher Lebensmittel entweder in diesen oder in Rohernährung grundsätzlich Qualitätsmängel sehen.

    Man könnte das ganze auch als experimentelle Archäologie betrachten. Zwar ist sie unter promovierten Wissenschaftlern kaum bis gar nicht anerkannt, liefert jedoch erheblich schlüssigere Fakten als das Nachsinnen über ausgegrabene Knochenfunde.
       Das gilt auch für die Ernährung des der Altsteinzeit vorausgegangenen Zeitalters, weswegen ich keine keine Lust dazu gehabt hab, die Entwicklung meines Erfahrungswissens auf das Niveau der Buchautoren zu begrenzen.

    Da ich keinerlei gesundheitliche Anstöße hatte, auf RohErnährung umzusteigen (die waren wegen WiederErlangen der Kochkost-Intoleranz lediglich zur Beibehaltung relevant), hab ich rohe Ernährung aus zusätzlich auch ziemlich anderem Blickwinkel kennengelernt, ohne mich auf den mehr oder weniger begrenzten Blinkwinkel der Buchautoren festzunageln.

    Mir ist es völlig egal, ob die Sperre geschmacklich, konsistenz-wahrnehmend, beschaffungs-demotivierend oder entpackungs-demotivierend daherkommt; solange sie sich mehrfach als solche berechtigt erweist, anerkenne ich sie einfach, ohne mir (bewuſst) Ausreden auszudenken oder (unbewuſst) mich ersuchende anzuerkennen.

    So gesehen ist der Ernährungs-Instinkt auch bei mechanisch, thermisch oder kulinarisch bearbeiteten Nahrungen aktiv. Zwar reagiert er bei diesen weder geschmacklich noch konsistenz-wahrnehmend in nennenswerter Intensität,
       dafür aber (eigentlich) umso heftiger beschaffungs- und entpackungs-demotivierend, was allerdings ebenfalls durch den zivilisatorischen (von der Natur sich fort bewegt habenden) Fortschrit (und entsprechend heftiger) außer Kraft gesetzt worden ist.
  20. Avatar von Stefan
    Die schwierige Beschaffung von Kokosnüssen in der Natur ist sicher eine deutliche Sperre, aber wenn einmal genug Kokosnüsse zur Verfügung standen, weil man sich die Arbeit geteilt hat, dann würde ich erwarten, daß es eine klare Sperre gibt. Gibt es sie nicht, vermute ich weiterhin Probleme mit der Qualität.
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